Audi A4
Hochdrehender V6-Benziner mit Direkteinspritzung und 188 kW. Steuerkette auf der Getriebeseite, Wechsel sehr aufwendig. Markanter Klang.
V6-Sauger mit Drehfreude
256 PS V6 — dreht gerne hoch, klingt gut dabei.
Motor-Schwachstellen 6
Die Nikasil-Beschichtung der Zylinderlaufbahnen löst sich, was zu Kolbenkippen, starkem Ölverbrauch und Leistungsverlust führt. Motorschaden ist vorprogrammiert, Reparatur oft unwirtschaftlich.
Symptome: Starker Ölverbrauch, Klopfgeräusche aus dem Motor, Leistungseinbruch, im Extremfall Motorausfall
Der 3.2 FSI AUK ist für Kolbenkipper bekannt — Kolben oder Zylinderlaufbahn verschleißen, was zu Klopfgeräuschen und erhöhtem Ölverbrauch führt. Reparatur lohnt sich oft kaum, da Kosten enorm sind.
Symptome: Klopfende Geräusche aus dem Motor, erhöhter Ölverbrauch, plötzlicher Leistungsverlust, lautes Schlagen unter Last.
Die Steuerkette des 3.2 FSI kann sich längen und bei Überspringen zum Motorschaden führen. Problem tritt häufiger auf als beim 3.0 TDI. Rasseln beim Kaltstart ist das erste Warnsignal.
Symptome: Rasseln beim Kaltstart, Leistungsverlust, unrunder Motorlauf, im schlimmsten Fall Motorschaden.
Direkteinspritzung ohne Einlasskanal-Benetzung führt zu Rußablagerungen an Einlassventilen und im Brennraum. Verkokung verursacht Ruckeln, schlechtes Kaltlaufverhalten und erhöhten Verbrauch.
Symptome: Ruckeln bei Kaltstart, unrunder Leerlauf, erhöhter Kraftstoffverbrauch, Leistungsverlust
Der AUK besitzt vier hydraulische Nockenwellenversteller. Defekte Versteller oder deren Steuerventile lösen Verbrennungsaussetzer, Motorleuchte und Kaltstartrasseln aus. Austausch kostet inkl. Steuerkette oft über 1.500 €.
Symptome: Rasseln beim Kaltstart, Motorkontrollleuchte, Verbrennungsaussetzer, Fehlercode Nockenwellenverstellung
Der V6 mit sechs Zylindern ist anfällig für einzeln ausfallende Zündspulen und verschlissene Zündkerzen. Symptome sind Aussetzer auf einzelnen Zylindern, die im Fehlergedächtnis gespeichert werden.
Symptome: Ruckeln unter Last, Verbrennungsaussetzer auf bestimmten Zylindern, Motorkontrollleuchte blinkt
Fahrzeug-Schwachstellen 7
Das stufenlose CVT-Getriebe neigt bei mangelhafter Wartung zu Ruckeln beim Anfahren, Drehzahlschwankungen und Totalausfall. Steuergerätedefekte treten oft ab 100.000 km auf.
Beim 2.0 TDI kann die Sechskant-Welle des Ölpumpenantriebs brechen und führt zu sofortigem Öldruckverlust und Motorschaden. Präventiver Austausch empfohlen.
Airbags des Herstellers Takata können beim Auslösen mit zu hohem Druck zünden und Metallsplitter schleudern. Weltweite Rückrufkampagne.
Querlenker und Spurstangenköpfe verschleißen frühzeitig. Klackern und Rumpeln auf schlechten Straßen. Die Vierlenker-Vorderachse ist wartungsintensiv.
Defekte Zündspulen können den Motor lahmlegen oder zu starken Laufunruhen führen. Betrifft vor allem 1.8T und 2.0 TFSI Aggregate.
Ab Baujahr 2004 verwendete Audi nur noch Teilverklebung statt Vollverzinkung. Radläufe und Schweller sind rostgefährdet, besonders bei älteren Exemplaren ohne Hohlraumschutz.
Hinterachs-Radlager fallen beim A4 B7 regelmäßig aus. Besonders Quattro-Modelle zeigen erhöhten Verschleiß.
Berichte & Tests
Durchschnittliche Mängelquote für die Altersklasse