Audi A4
EA189 Common-Rail-Diesel mit 105 kW. Weit verbreitet in B8/8T-Modellen. Betroffene vom Dieselskandal (EA189). Injektoren und DPF sind typische Wartungspunkte bei hohen Laufleistungen.
Solider Alltagsmotor — macht seinen Job
143 PS 2.0L für den täglichen Einsatz. Bekannte Schwachstellen beachten. Handschalter angenehm leichtgängig.
Motor-Schwachstellen 5
Bricht die Hochdruckpumpe, gelangen Metallspäne in die Injektoren. Der gesamte Hochdruckkreis inklusive aller Injektoren muss ersetzt werden.
Symptome: Motor läuft nach Hochdruckpumpendefekt nicht mehr an, Fehlzündungen, starkes Ruckeln
Nach dem Dieselgate-Software-Update wird das AGR-Ventil deutlich häufiger aktiviert und verschleißt erheblich schneller. Feinstaubpartikel verkoken das Ventil.
Symptome: Ruckeln, Leistungsverlust, schwarzer Rauch, Motorkontrollleuchte
Zweimassenschwungrad des 2.0 TDI ist ein bekanntes Verschleißteil. Gesamtkosten mit Kupplung und Getriebeausbau (8–10 Std. Arbeit) bis 1.950€.
Symptome: Unruhiger Lauf im Leerlauf, Klapper- oder Schleifgeräusche beim Kaltstart oder beim Anfahren
Kraftstoff gelangt durch undichte oder verschlissene Injektoren ins Motoröl. Ölstand steigt scheinbar, tatsächlich sinkt die Schmierwirkung erheblich.
Symptome: Ölstand steigt statt zu sinken, Kraftstoffgeruch am Öl-Messstab, erhöhter Kraftstoffverbrauch
Alle CAGA-Motoren (EA189, 2008–2015) von Abgasmanipulation betroffen. Software-Update Pflicht, verweigerte Nachrüstung führt zu Stilllegung.
Fahrzeug-Schwachstellen 7
Wassereintritt über die Rückleuchten kann den Kabelbaum kurzschließen und teure Elektronikschäden verursachen. Schwache Starterbatterie ist ein wiederkehrendes Thema, da viele Systeme permanent Strom ziehen.
Die komplexe Vorderachse zeigt bei höheren Laufleistungen Verschleiß an Radaufhängungen, Querlenkerlagern und Federn. Bremsschläuche stehen regelmäßig auf Reparaturlisten.
Bei TFSI-Benzinern ist die Kühlwasserpumpe zwischen 50.000 und 100.000 km ein bekannter Verschleißpunkt. Lose Schlauchschellen können ebenfalls zu Kühlmittelverlust führen.
Federn brechen durch Korrosion an der Pulverbeschichtung nach Steinschlag. Besonders Vorderachsfedern betroffen. Federbruch kann zur Reifenbeschädigung führen.
Hintere Bremssättel fressen sich fest, besonders nach Winterperioden. Defekte Dichtungen lassen Wasser eindringen und Kolben korrodieren.
Das MMI-System zeigt häufig Ausfälle durch Überspannungsschäden beim Batteriewechsel oder Feuchtigkeitsschäden. Steuergerät oder Interfacebox defekt.
Lose Hitzeschutzbleche an der Abgasanlage sind eine häufige Geräuschquelle. Einfache Reparatur durch Nachbiegen oder Erneuern der Befestigungen.
Berichte & Tests
Wenige Mängel, gute Ergebnisse in der Altersklasse