Chevrolet Malibu
2,0-Liter-Turbo-Vierzylinder mit 252 PS und 353 Nm. Moderner Direkteinspritzer mit doppeltem VVT, gepaart mit der 9T50-Neungangautomatik. Nach 2020 aus dem Equinox entfernt, weil sich der Aufpreis für Familienkäufer nicht rechnete. Mechanisch solider als der 1.5 Turbo.
Der Malibu, der fast Sinn ergab
259 PS in einer Mittelklasselimousine zum Camry-Preis — hier hat GM tatsächlich etwas Brauchbares gebaut. Der LTG zieht kräftig durch, das Fahrwerk ist überraschend sauber abgestimmt, kurzzeitig eine echte Sportlimousinen-Alternative. Verkokung an den Einlassventilen wird ab 130.000 km zum Thema, aber der Motor selbst ist der gute. Schade dass es niemand bemerkt hat.
Fahrzeug-Schwachstellen 6
Die 6T40-Sechsgangautomatik zeigt Schaltrucke und Flare im 2. und 6. Gang durch Verschleiß und Grat-Reste im Ventilkörper. Typisch bei 2013er Malibus nach 160.000 km.
2013er Malibus zeigen Klimakompressor- oder Kondensator-Ausfaelle oft schon nach 3 Jahren. Weit verbreitetes Problem in der 8. Generation.
Der Verdampfer entwickelt feine Löcher, Ölaustritt am Ausblasenrand, Luftstrom sinkt. Aufwendige Reparatur, da das Armaturenbrett zerlegt werden muss.
Der Passlock-Sicherheitssensor im Zündschloss fällt aus und blockiert den Motorstart. Security-Lampe leuchtet, Motor dreht aber springt nicht an.
Das Start-Stop-System verbraucht Haupt- und 12V-Zusatzbatterie überdurchschnittlich schnell. Beide müssen meist zusammen getauscht werden, zusätzlich Batteriesensor-Kalibrierung erforderlich.
Das 8-Zoll MyLink-Infotainment friert spontan ein, startet neu oder zeigt schwarzen Bildschirm. Software-Update hilft manchmal, sonst Hardware-Tausch.