Mitsubishi Outlander
Robuster 2,0-Liter-MIVEC-Sauger ohne Direkteinspritzung und Turbo — beides reduziert das Fehlerrisiko erheblich. Die Steuerkette ist anfällig für Längung bei vernachlässigten Ölwechseln. Zündkerzen nach Herstellervorgabe (spätestens alle 90.000 km) wechseln.
Vernünftiger Basis-Outlander
Der 2.0 MIVEC reicht für den Alltag. Nicht aufregend, aber zuverlässig und wartungsarm — guter Alltagsbegleiter.
Motor-Schwachstellen 3
Der 4J11 gehört zur gleichen Motorenfamilie wie 4B12 und 4B40 — alle drei gelten als bekannte Steuerketten-Problemfälle bei Mitsubishi. Kettenlängung entsteht bei langen Ölwechselintervallen und kann zu Motorschaden führen.
Symptome: Rasseln oder Klackern im Motorraum beim Kaltstart, das nach dem Warmlaufen nachlässt; instabiler Leerlauf; Fehlercodes im Motorsystem
Der 4J11 reagiert empfindlich auf verbrauchte Zündkerzen. Werden die Kerzen nicht spätestens alle 90.000 km gewechselt, entstehen Kaltstartprobleme und unruhiger Leerlauf.
Symptome: Schwieriger Kaltstart besonders bei Temperaturen unter 5 °C, unruhiger Leerlauf nach dem Start, leichtes Ruckeln beim Anfahren
Die MIVEC-Saugmotoren zeigen bei höheren Laufleistungen Probleme mit undichten Ventilschaftdichtungen, was zu Ölverbrauch und Blaurauch führt. Der 4J11 ist davon ebenfalls betroffen.
Symptome: Blaurauch besonders beim Gasgeben nach längerem Leerlauf oder beim Kaltstart, sinkender Ölstand, Ölgeruch im Innenraum über Belüftung
Fahrzeug-Schwachstellen 6
Wassereintritt in die hinteren Bremssättel führt zur Korrosion der Welle, wodurch die automatische Nachstellung der Bremsbeläge versagt. Die Feststellbremswirkung kann nachlassen und unbeabsichtigte Fahrzeugbewegungen sind möglich.
Ein sich lösender vorderer Querlenker kann zum Verlust der Fahrzeugkontrolle führen. Der Rückruf betraf über 194.000 Fahrzeuge. Bei älteren Exemplaren ist eine Überprüfung der Querlenkerbolzen und -buchsen dringend empfohlen.
Ein fehlerhaftes Steuergerät kann zum plötzlichen Ausfall der elektrischen Servolenkung führen. Das Lenkrad lässt sich dann nur noch mit erheblich erhöhtem Kraftaufwand bewegen, was ein Sicherheitsrisiko darstellt.
Fehlerhafte Ladesteuerungs-Software führt bei PHEV-Modellen zu beschleunigter Akkudegradation. Innerhalb von ein bis zwei Jahren sinkt die Kapazität auf etwa 80 Prozent, bei 2019er-Modellen besonders häufig.
Mangelhafte Verklebung des Schiebedachs und undichte Heckklappendichtungen ermöglichen Wassereinbruch in Innenraum und Kofferraum. Kondensatablaufprobleme der Klimaanlage verstärken das Problem.
Fehlerhafte Steuergeräte für die Frontbeleuchtung führen zum Ausfall des Tagfahrlichts oder der Hauptscheinwerfer. Nicht die Leuchtmittel selbst, sondern die Schaltlogik ist betroffen.