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Renault Twingo

D7F 1.2L 58 PS Schaltgetriebe Frontantrieb 1998–2007
– Aufpassen Versicherung günstig
Motor D7F – Aufpassen 1.410–6.500 €

Robuster, einfach aufgebauter 8-Ventiler ohne Hydrostößel — Ventilspiel muss alle 30.000 km manuell eingestellt werden. Zahnriemen unbedingt alle 60.000 km tauschen, da Ventilkontakt droht; viele Exemplare laufen weit über 250.000 km. Schwachpunkte: Zündspule mit integrierten Hochspannungskabeln und Ölundichtigkeiten am Ventildeckel.

Spaßfaktor? Eher nicht

Reicht zum Rollen

43 PS im Twingo — selbst das geringe Gewicht rettet nicht vor Untermotorisierung. Überholen auf der Landstraße wird zum Geduldsspiel.

Motor-Schwachstellen 4

!! Zahnriemen Pflichtintervall

Der D7F verwendet einen Zahnriemen, der regelmäßig getauscht werden muss. Bei Riss entstehen Ventilschäden. Durch das Alter der meisten D7F-Fahrzeuge ist das Risiko ungewechselter Riemen erhöht.

Symptome: Plötzlicher Motorstillstand, kein Anspringen

200–1.200 € ab 80.000 km
!! Zylinderkopfdichtung leckt

Der D7F 1.2 8V ist anfällig für Zylinderkopfdichtungsversagen, insbesondere nach Überhitzungsereignissen. Als Einfachkonstruktion sind Reparaturen preiswert, aber Folgeschäden am Zylinderkopf möglich.

Symptome: Weißer Rauch, Kühlwasserverlust, Öl-Wasser-Gemisch unter dem Deckel

300–1.000 € ab 130.000 km
! Allgemeiner Ölverlust im Alter

Ältere D7F-Motoren (Twingo I, früher Clio) verlieren durch verhärtete Dichtungen Öl an mehreren Stellen. Charakteristisch für die einfache, aber altgedienten Renault 8V-Konstruktion.

Symptome: Ölflecken unter dem Fahrzeug, Ölgeruch, abnehmender Ölstand

100–400 € ab 100.000 km
! Vergaser- oder Einspritzprobleme im Leerlauf

Je nach Ausführung (Vergaser oder MPI) treten Leerlaufprobleme durch verschmutzte Düsen oder defekte Leerlaufregelventile auf. Durch das hohe Alter der Fahrzeuge häufig verkalkte oder korrodierte Bauteile.

Symptome: Schwankender Leerlauf, schlechtes Kaltstart-Verhalten, Motor stirbt ab

30–200 € ab 80.000 km

Fahrzeug-Schwachstellen 7

!! rost Rost an Schwellern und Achsträger

Schweller rosten von außen sichtbar durch, Achsträger (Motorträger) rostet bei Modellen vor 2001 gefährlich durch. Ab 2001 verzinkt, aber regelmäßige Kontrolle bleibt Pflicht.

200–1.200 €
!! bremsen Korrodierte Bremsleitungen

Bremsleitungen korrodieren am Unterboden, was bei der Hauptuntersuchung häufig zur Ablehnung führt. Bei älteren Fahrzeugen als sicherheitsrelevante Schwachstelle einzustufen.

150–500 €
!! rost Rost an Radläufen

Radläufe rosten bei älteren Exemplaren durch, besonders an den Kanten. Typischer Alterungsrost der Generation. Kosmetische Behandlung oft nur kurzfristige Lösung.

150–600 €
!! fahrwerk Verschlissene Achslager und Federn

Radlager und Fahrwerksfedern sind nicht besonders langlebig. Federn brechen häufig, Achslager werden bei der Hauptuntersuchung regelmäßig beanstandet.

80–400 € ab 100.000 km
!! elektronik Wegfahrsperre und Zentralverriegelung defekt

Bis Modelljahr 2001 war die Zentralverriegelung mit der Wegfahrsperre gekoppelt – Defekte führen zu ernsthaften Folgeproblemen. Korrodierte Steckverbindungen verursachen Ausfälle.

100–500 €
!! karosserie Wassereintritt Innenraum Fahrerseite

Wasser dringt auf der Fahrerseite in den Innenraum ein, meist durch verstopfte Ablaufkanäle oder defekte Dichtungen. Führt zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung.

50–300 €
! elektronik Zentralverriegelung Heckklappe defekt

Wasserableitung in der Heckklappe verstopft oder gelöst, Wasser tropft auf Heckklappe-Schalter und oxidiert ihn. ZV reagiert dann nicht mehr zuverlässig oder fällt ganz aus.

50–200 € ab 80.000 km