Suzuki S-Cross
Vollhybrid-Kombination aus K15B und elektrischem Unterstützungsmotor, gekoppelt an ein automatisiertes Schaltgetriebe (AGS). Der AGS ist die zentrale Schwachstelle: Schaltrucke und Kupplungsruckeln sind systemimmanent. Bei moderater Fahrweise und Nutzung der Schaltwippen deutlich verbessertes Fahrverhalten.
Sanfter Hybrid-Crossover für den Alltag
Der Vollhybrid-S-Cross fährt leise und effizient, das CVT-Getriebe raubt jedoch Fahrdynamik. Für Pendler und Stadtfahrten ideal, für Kurvenräuber nicht gedacht.
Motor-Schwachstellen 3
Das automatisierte Schaltgetriebe neigt besonders bei Kälte zu Schaltruckeln und Kupplungszögern. Suzuki hat technische Bulletins herausgegeben und empfiehlt in manchen Fällen den Tausch des Schwungrads und der Kupplungsbaugruppe gegen verbesserte Varianten.
Symptome: Rucken beim Anfahren unter 5 °C, Zögern beim Gangwechsel, spürbarer Karosserie-Nick beim Schalten
Das AGS zeigt systembedingt deutliche Schaltverzögerungen im Stadtverkehr. Die automatische Steuerung zögert zwischen eingelegter und ausgelegter Kupplung, was zu spürbaren Zugunterbrechungen führt. Im Sport-Modus oder mit manuellen Schaltwippen deutlich verbessert.
Symptome: Spürbare Zugkraftunterbrechung beim Schalten, 'wackelnde' Beschleunigung im Stadtverkehr
Die Hochvoltunterstützung des Hybridsystems ist bei niedrigen Temperaturen deutlich reduziert. Das Fahrzeug fährt in dieser Phase wie ein schwächeres Fahrzeug ohne elektrische Unterstützung. Nach Erreichen der Betriebstemperatur normalisiert sich die Funktion.
Symptome: Bei Kälte fehlende elektrische Unterstützung, höherer Kraftstoffverbrauch im Winter, langsames Anspringen des Systems nach Kaltstart
Fahrzeug-Schwachstellen 6
Das Bremspedal des S-Cross II fühlt sich weich und schwammig an, die Bremsanlage lässt sich kaum präzise dosieren. Mehrere Langzeittests und Erstfahrtberichte bestätigen dieses Charakteristikum.
Das automatisierte 6-Gang-Schaltgetriebe (AGS) des S-Cross II schaltet auf der Autobahn bei konstanter Geschwindigkeit unvermittelt zurück und dreht den Motor laut hoch. Testfahrer vergleichen das Verhalten mit alten Smart-Modellen.
Der Frontradar-Sensor für Abstandsregeltempomat und Notbremsung kann während der Fahrt ohne Vorwarnung ausfallen — teils bereits nach 15–30 Minuten Fahrt. Suzuki konnte die Ursache bisher nicht benennen.
Der schlecht erreichbare Dreh-Drück-Stift hinter dem Lenkrad macht die Bedienung des Bordcomputers während der Fahrt gefährlich umständlich. CarPlay und Android Auto brechen gelegentlich ab.
Ab Oktober 2023 berichten Nutzer von wiederkehrenden Spurhalte-Assistent-Warnmeldungen beim Einlegen des Rückwärtsgangs, die erst nach Motorabstellen verschwinden. Softwareupdate beim Händler erforderlich.
Fahrertürfenster kann in der Führung rappeln. Innenverkleidungsteile erzeugen bei unebenen Straßen Klappergeräusche. Das Mild-Hybrid-Modell wurde von Langzeittestfahrern als geräuschmäßig unausgereift bewertet.