Toyota Avensis
Vierzylinder mit VVT-i und Aluminiumblock. Leistung ausreichend, aber bekannt für Ölverbrauch durch poröse Zylinderköpfe bei frühen Baujahren. Toyota hat erweiterte Garantie gewährt. Spätere Versionen verbessert.
Kombi-Pflicht ohne Kür
Der 2.0er im Avensis-Kombi — macht seinen Job auf Langstrecken, weckt aber keine Emotionen.
Motor-Schwachstellen 6
Der 1AZ-FE ist bekannt für defekte Zylinderkopfdichtungen, verursacht durch Materialschwäche und sich lösende Zylinderkopfschrauben. Betrifft vor allem RAV4 XA20 und Avensis T250.
Symptome: Kühlwasserverlust; weißer Rauch aus dem Auspuff; Motorüberhitzung; Ölschaum unter dem Öldeckel
Beim 1AZ-FE (2.0 VVT-i, 150 PS) können sich Zylinderkopfschrauben durch Materialermüdung lockern, was zur Zylinderkopfdichtung-Undichtigkeit führt. Betrifft hauptsächlich ältere Avensis T25 Baujahre bis 2006.
Symptome: Kühlmittel im Öl (milchige Emulsion), Überhitzungstendenzen, weißer Rauch aus dem Auspuff, Leistungsverlust.
Die Wasserpumpe des 1AZ-FE ist als Verschleißteil bekannt und sollte bei Riemenwechsel präventiv erneuert werden. Häufig tritt Leckage ab 100.000 km auf, was zu Überhitzungsrisiken führt.
Symptome: Kühlmittelverlust, feuchter Bereich um die Wasserpumpe, steigendes Kühlmittelniveau in der Heizungsanlage, Temperaturanstieg.
Der 1AZ-FE neigt zu erhöhtem Ölverbrauch durch vorzeitig verschlissene Kolbenringe. Auf carwiki.de und gebrauchtwagenberater.de wird dies als bekannte Schwäche bei frühen Modellen der zweiten Generation beschrieben.
Symptome: Steigender Ölverbrauch über 0,5 L/1.000 km, leichter Blaurauch beim Beschleunigen
Beim 1AZ-FE kann die Steuerkette bei langen Ölwechselintervallen dehnen. In den avensis-forum.de-Diskussionen wird Kaltstartrappeln als Hinweis auf eine gedehnte Kette oder verschlissenen Spanner genannt.
Symptome: Rasseln aus dem Motorraum beim Kaltstart, Motorwarnlampe bei Nockenwellensteuerung
Lambdasonden fallen beim 1AZ-FE regelmäßig bei ca. 90.000 km aus und verursachen erhöhten Kraftstoffverbrauch und eine aufleuchtende Motorwarnleuchte.
Symptome: Motorwarnleuchte; erhöhter Kraftstoffverbrauch; unruhiger Leerlauf; Motorleistungsverlust
Fahrzeug-Schwachstellen 10
Der Unterbodenschutz des T250 ist nur mäßig ausgeführt. An geschweißten Verbindungen, Achsträgern und Schwellern bilden sich Rostnester.
Der Verdampfer im Armaturenbrett korrodiert und verliert Kältemittel. Reparatur aufwendig wegen Armaturenbrett-Ausbau.
Das Eingangswellenlager des manuellen Getriebes verschleißt und verursacht Geräusche im Leerlauf.
Antriebswellenmanschetten reißen und Steuergehäuse-Abdeckungen werden undicht. Spurstangen können sich bei unsachgemäßer Montage lösen.
Tachobeleuchtung fällt aus, Radio-Display zeigt Fehler oder erlischt. Rückleuchten können undicht werden.
Die hinteren Bremsscheiben verziehen sich ab ca. 60.000 km, besonders bei Kombi-Varianten mit häufiger Beladung.
Spiel in der Lenksäulen-Gelenkverbindung erzeugt ein Klopfgeräusch bei Lenkbewegungen, besonders auf unebener Fahrbahn.
Die hydraulische Servolenkung des T250 erzeugt im Alter Quietsch- oder Dröhngeräusche, die auf den Dichtring um die Lenkspindel oder verschlissene Lenkungsteile zurückzuführen sind. Temporär mit Schmiermittel zu lindern.
Das Kofferraumschloss des T250 verfügt über keine manuelle Notöffnung. Bei Defekt des elektrischen Schlosses oder der Fernbedienung bleibt der Kofferraum verriegelt. Elektrisches Schlosssystem anfällig für Steuergerätefehler.
Die Sitzheizung auf der Fahrerseite des T250 kann bei höherer Laufleistung ausfallen, während die Kontrollanzeige weiterhin leuchtet. Ursache sind meist defekte Heizmatten oder Kabelbrüche im beweglichen Sitz.