Toyota Avensis
Leistungsgesteigerte Version des 2AD-FTV mit 130 kW. Gleiche Basis, aber stärkerer Turbolader. Kräftiger Durchzug, gut für schwerere Fahrzeuge wie den RAV4. Zuverlässigkeit auf dem Niveau des 2AD-FTV.
Stärkster Kombi-Diesel
130 kW im Avensis-Kombi — endlich genug Kraft für souveräne Autobahnfahrten. Für Avensis-Verhältnisse das Maximum.
Motor-Schwachstellen 6
Auch der stärkere 2AD-FHV 177PS D-CAT ist von Haarrissen im Zylinderkopf betroffen. Die Serviceaktion von Toyota wurde nicht von allen Besitzern in Anspruch genommen.
Symptome: Kühlmittelverlust, Blasenbildung im Ausgleichsbehälter, Überhitzung, weißer Qualm
Ein Gummiring im Ansaugschlauch des D-CAT kann sich nach Filterarbeiten lösen und in die Turbine gesaugt werden. Dies verursacht Totalschaden am Turbolader.
Symptome: Plötzlicher vollständiger Leistungsverlust, Motor geht in Notlauf; metallische Geräusche aus dem Turbobereich
Die 2.2 D-CAT Motoren (170 PS) neigen zwischen 116.000 und 170.000 km zu Kühlwasserverlust durch versagende Zylinderkopfdichtungen. Toyota erkannte den Defekt an, verweigerte aber häufig Kulanzleistungen. Reparaturkosten bis 7.800 EUR bei kombinierten Zylinderkopf- und Motorblockschäden.
Symptome: Sinkender Kühlmittelstand ohne sichtbare Leckage, Gase im Kühlsystem, Überhitzungsanzeige
Die 5. Einspritzdüse im Abgassystem des D-CAT ist eine bekannte Schwachstelle. Sie dient der DPF-Regeneration und fällt bei Ölverkokung oder durch Rußablagerungen aus.
Symptome: Häufige DPF-Regeneration, erhöhter Kraftstoffverbrauch, Rußablagerungen im Auspuff, Fehlercodes zum Partikelfilter
Beim 2AD-FHV D-Cat ist das EGR-System besonders anfällig für Verstopfungen durch Rußablagerungen. Differenzdruckleitung, DPF und EGR-Ventil blockieren zusammen — ein von Toyota-Technikern bestätigtes Konstruktionsproblem.
Symptome: Leistungsverlust, DPF-Warnlampe, Motor läuft unrund, erhöhter Kraftstoffverbrauch durch häufige Regeneration
Der 2AD-FHV D-Cat mit 5. Injektor für Nacheinspritzung ist besonders empfindlich gegenüber Kurzstrecken-Betrieb. Bei unvollständiger Regeneration steigt der Kraftstoffverbrauch auf 8–10 L/100km.
Symptome: Starker Kraftstoffmehrverbrauch, Kraftstoff im Motoröl (steigender Ölstand), DPF-Warnlampe
Fahrzeug-Schwachstellen 10
Der Unterbodenschutz des T250 ist nur mäßig ausgeführt. An geschweißten Verbindungen, Achsträgern und Schwellern bilden sich Rostnester.
Der Verdampfer im Armaturenbrett korrodiert und verliert Kältemittel. Reparatur aufwendig wegen Armaturenbrett-Ausbau.
Das Eingangswellenlager des manuellen Getriebes verschleißt und verursacht Geräusche im Leerlauf.
Antriebswellenmanschetten reißen und Steuergehäuse-Abdeckungen werden undicht. Spurstangen können sich bei unsachgemäßer Montage lösen.
Tachobeleuchtung fällt aus, Radio-Display zeigt Fehler oder erlischt. Rückleuchten können undicht werden.
Die hinteren Bremsscheiben verziehen sich ab ca. 60.000 km, besonders bei Kombi-Varianten mit häufiger Beladung.
Spiel in der Lenksäulen-Gelenkverbindung erzeugt ein Klopfgeräusch bei Lenkbewegungen, besonders auf unebener Fahrbahn.
Die hydraulische Servolenkung des T250 erzeugt im Alter Quietsch- oder Dröhngeräusche, die auf den Dichtring um die Lenkspindel oder verschlissene Lenkungsteile zurückzuführen sind. Temporär mit Schmiermittel zu lindern.
Das Kofferraumschloss des T250 verfügt über keine manuelle Notöffnung. Bei Defekt des elektrischen Schlosses oder der Fernbedienung bleibt der Kofferraum verriegelt. Elektrisches Schlosssystem anfällig für Steuergerätefehler.
Die Sitzheizung auf der Fahrerseite des T250 kann bei höherer Laufleistung ausfallen, während die Kontrollanzeige weiterhin leuchtet. Ursache sind meist defekte Heizmatten oder Kabelbrüche im beweglichen Sitz.