Audi A6
V6-BiTurbo-Diesel mit 230 kW. Doppelt aufgeladener Sechszylinder für maximale Durchzugskraft. Komplex aufgebaut, daher höhere Wartungskosten.
BiTurbo-Diesel mit V8-Wucht
313 PS BiTurbo-TDI mit brachialem Drehmoment. Auf der Autobahn eine Klasse für sich.
Motor-Schwachstellen 6
Die Innenauskleidung des luftspaltisolierten Abgaskrümmers löst sich über Zeit. Metallpartikel gelangen in das Turbinenrad des kleinen Hochdruckturboladers und zerstören diesen. Austausch beider Teile notwendig.
Symptome: Lautes Pfeifen oder metallisches Rasseln vom Turbo, deutlicher Leistungsverlust besonders unter 2.000 U/min, verzögerter Ladedruckaufbau
Wie alle EA897-Motoren der dritten Generation sind auch CGQB-Aggregate anfällig für Nockenwellenbrüche durch Materialfehler. Betrifft vor allem Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum 2014–2017.
Symptome: Lautes, ungewöhnliches Klopfen oder Tackern aus dem Motorraum; Geräusch unterscheidet sich von normalem Diesel-Verbrennungsklang
Der EA111 1.2 TFSI (CGQB) leidet unter massiver Steuerketten-Problematik bereits ab 30.000–40.000 km. Defekte Spanner und verschlissene Gleitschienen führen zu Kettensprung und Totalschaden.
Symptome: Klappendes Rasseln beim Kaltstart, Motorwarnleuchte, im schlimmsten Fall plötzlicher Motorstillstand.
Am 1.2 TFSI EA111 (CGQB) versagen Turbolader durch Ölverkokung der Zulaufleitung und mangelhafte Lagerversorgung. Pfeifen und Blaurauch typische Symptome.
Symptome: Pfeifendes oder knarrendes Geräusch unter Last, Blaurauch aus dem Auspuff, deutlicher Leistungsverlust.
Beim 8-Gang-Automatikgetriebe in Kombination mit dem BiTurbo berichten Fahrer von Schlupf beim Gangwechsel unter Last sowie von verzögertem Kraftschluss. Häufig Getriebeöl-Qualitätsproblem oder Getriebesteuergerät.
Symptome: Drehzahlerhöhung ohne entsprechenden Vortrieb beim Schalten, verzögerte Kraftübertragung besonders beim Kickdown
Der 3.0 TDI neigt nach höheren Laufleistungen zu Undichtigkeiten an der oberen Ölwanne sowie an verschiedenen Dichtungen. Vollständige Demontage für Abdichten erforderlich.
Symptome: Ölflecken unter dem Fahrzeug, Ölgeruch nach dem Abstellen, sinkender Ölstand zwischen Wechselintervallen
Fahrzeug-Schwachstellen 9
Bei Baujahren 2015–2018 kann der Sicherungsbolzen der Anhängerkupplung brechen, was zum Verlust des Anhängers während der Fahrt führen kann. Kostenloser Werkstattbesuch erforderlich.
Das Multitronic-CVT-Getriebe weist eine bekannt schlechte Zuverlässigkeit auf. Beim C7 verbessert, bleibt es jedoch risikobehaftet. Totalschaden ab 100.000 km möglich, Reparatur sehr kostspielig.
Durch einen Materialfehler können die Nockenwellen im 3.0 TDI brechen, was zu Motorschäden führt. Betroffen sind hauptsächlich Fahrzeuge Bj. 2014 bis früh 2017.
Das optionale Luftfahrwerk (AAS) neigt zu Ausfällen durch poröse Luftbälge und defekte Kompressoren. Reparaturkosten je Seite von 600–1.800 EUR möglich.
LED-Scheinwerfer fallen durch defekte Steuergeräte oder einzelne Leuchtdioden aus. Reparatur oft teurer als Austausch, da Module nicht einzeln ersetzbar.
Die Klimaautomatik zeigt ab ca. 60.000 km Fehlfunktionen: falsche Temperaturregelung, Gebläsestufen-Probleme oder kompletter Ausfall einzelner Zonen bei der Dreizonen-Klimaanlage.
Radlager, insbesondere an der Hinterachse, zeigen bei höheren Laufleistungen erhöhten Verschleiß. Regelmäßig bei Fahrzeugen ab 80.000 km bemängelt.
Beim C7 tritt Rost vorrangig am Unterboden und an den Schwellern auf, teils an schlecht zugänglichen Stellen. Bei Fahrzeugen ab 7 Jahren sollte der Unterboden gründlich geprüft werden.
Bei V6- und V8-Motoren verschleißen die Motorlager häufig bereits ab ca. 50.000 km und verursachen spürbare Vibrationen.
Berichte & Tests
Wenige Mängel, gute Ergebnisse in der Altersklasse
Wenige Mängel, gute Ergebnisse in der Altersklasse