Audi A6
3,0-Liter-TDI-V6 mit 245 PS (C7-Generation, EA897). Vierketten-Steuerung komplex und wartungsintensiv — Kettenwechsel ab 150.000 km bei Rasseln prüfen. Nockenwellen-Materialdefekt bei frühen EA897-Chargen bekannt; Servicehistorie auf Nockenwellentausch prüfen. Zahnriemen zur CR-Pumpe alle 120.000 km wechseln.
Angst-Motor — teure Schwäche droht
190 PS 3.0L mit bekanntem Problem: Nockenwellenbruch durch Materialdefekt. Das Risiko teurer Reparaturen überlagert jeden Fahrspaß.
Motor-Schwachstellen 5
Der 3.0 TDI EA897 in neueren Modellen ist von Nockenwellenbrüchen durch Materialfehler betroffen. Audi erkannte das Problem per TPI 2043172. Betroffen vor allem Fahrzeuge Bj. 2014–2017.
Symptome: Tackernde Motorgeräusche die normale Dieselkompression übersteigen, zunehmender Leistungsverlust, schließlich Motorausfall
Kettenlängung und Kettenspannerverschleiß am 3.0 TDI CKNB können zum Überspringen der Kette führen. Gesamtüberholung dauert 15–20 Stunden, Kosten ca. 3.000 € aufwärts.
Symptome: Rasseln beim Kaltstart und unter Last, Zeitsteuerfehler im OBD, gelegentliche Aussetzer
Der Bi-Turbo-3.0-TDI weist Turboladerverschleiß auf, teils durch unzureichende Ölversorgung oder Ablagerungen. Schäden entstehen oft bei hoher Laufleistung oder nach langen Ölwechselintervallen.
Symptome: Pfeifendes Geräusch aus dem Motorraum, Blaurauch im Auspuff, Leistungsabfall besonders unter Last, erhöhter Ölverbrauch
Der 3.0 TDI CKNB leidet unter Rußablagerungen im AGR-System. Verstopfte AGR-Kühler und klebende AGR-Ventile sind häufig – nach Software-Updates wurde die AGR-Rate teils weiter erhöht.
Symptome: Leistungsverlust, holpriger Leerlauf, Motorkontrollleuchte, erhöhter Verbrauch, gelegentlicher Notlauf
Nach dem Diesel-Rückruf-Software-Update wird der DPF des 3.0 TDI häufiger belastet und muss öfter regenerieren. Bei Kurzstreckenbetrieb verstopft der Filter dauerhaft.
Symptome: Häufige DPF-Regeneration, Leistungsverlust, Notlaufmodus, DPF-Warnleuchte, Kraftstoffverdünnung im Öl
Fahrzeug-Schwachstellen 9
Bei Baujahren 2015–2018 kann der Sicherungsbolzen der Anhängerkupplung brechen, was zum Verlust des Anhängers während der Fahrt führen kann. Kostenloser Werkstattbesuch erforderlich.
Das Multitronic-CVT-Getriebe weist eine bekannt schlechte Zuverlässigkeit auf. Beim C7 verbessert, bleibt es jedoch risikobehaftet. Totalschaden ab 100.000 km möglich, Reparatur sehr kostspielig.
Durch einen Materialfehler können die Nockenwellen im 3.0 TDI brechen, was zu Motorschäden führt. Betroffen sind hauptsächlich Fahrzeuge Bj. 2014 bis früh 2017.
Das optionale Luftfahrwerk (AAS) neigt zu Ausfällen durch poröse Luftbälge und defekte Kompressoren. Reparaturkosten je Seite von 600–1.800 EUR möglich.
LED-Scheinwerfer fallen durch defekte Steuergeräte oder einzelne Leuchtdioden aus. Reparatur oft teurer als Austausch, da Module nicht einzeln ersetzbar.
Die Klimaautomatik zeigt ab ca. 60.000 km Fehlfunktionen: falsche Temperaturregelung, Gebläsestufen-Probleme oder kompletter Ausfall einzelner Zonen bei der Dreizonen-Klimaanlage.
Radlager, insbesondere an der Hinterachse, zeigen bei höheren Laufleistungen erhöhten Verschleiß. Regelmäßig bei Fahrzeugen ab 80.000 km bemängelt.
Beim C7 tritt Rost vorrangig am Unterboden und an den Schwellern auf, teils an schlecht zugänglichen Stellen. Bei Fahrzeugen ab 7 Jahren sollte der Unterboden gründlich geprüft werden.
Bei V6- und V8-Motoren verschleißen die Motorlager häufig bereits ab ca. 50.000 km und verursachen spürbare Vibrationen.
Berichte & Tests
Wenige Mängel, gute Ergebnisse in der Altersklasse
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