Audi A6
EA288 mit 140 kW ultra-Variante. Optimiert auf niedrigen Verbrauch bei gleichzeitig guter Leistungsentfaltung. Bewährter Langstreckenmotor.
Angst-Motor — teure Schwäche droht
190 PS 2.0L mit bekanntem Problem: AGR-System und Ansaugtrakt verkokt. Das Risiko teurer Reparaturen überlagert jeden Fahrspaß.
Motor-Schwachstellen 5
Am 3.0 TDI EA897 (CRT, CUE, CVM-Varianten 272 PS) bricht die Nockenwelle durch einen Materialdefekt ohne Vorwarnung. Betrifft Audi A4/A6/A7/Q7 aus 2014–2017.
Symptome: Tackernde/klopfende Geräusche deutlich über normalem Diesel, Leistungseinbruch, Motorschutzabschaltung.
Der 2.0 TDI EA288 in A4 und A5 zeigt bei höherer Laufleistung Verkokung im AGR-System und Ansaugtrakt. Stadtverkehr und häufige Kurzstrecken beschleunigen den Prozess deutlich.
Symptome: Ruckeln und Aussetzer im unteren Drehzahlbereich, unrunder Leerlauf, leichter Leistungsverlust und erhöhter Kraftstoffverbrauch
Der DPF des EA288 kann bei überwiegendem Stadtverkehr und Kurzstrecken nicht vollständig regenerieren. Regelmäßige Autobahnfahrten sind zur Selbstreinigung des Filters zwingend notwendig.
Symptome: DPF-Warnleuchte, Motorleistungsverlust, erhöhter Kraftstoffverbrauch, ggf. Notlaufprogramm
Wie alle EA288-Varianten nutzt der CSUB einen nassen Zahnriemen für den Ölpumpenantrieb. Gummipartikel gelangen ins Öl. VAG gibt kein offizielles Wechselintervall an; Spezialisten empfehlen den Wechsel ab 200.000 km oder den Umbau auf Kettentrieb.
Symptome: Keine direkten Fahrerwarnsignale; bei Verschleiß droht Öldruckverlust und nachfolgend Motorschaden
Bei höheren Laufleistungen können Injektordichtungen des 2.0 TDI undicht werden. Dies führt zu Ölkontamination im Bereich der Injektoren und kann im Extremfall zu Verbrennungsaussetzern führen. Häufig reicht das Erneuern von O-Ring und Kupferdichtring.
Symptome: Sichtbare Ölspur rund um die Injektoren, unrunder Motorlauf, leichte Rauchentwicklung aus dem Motorraum
Fahrzeug-Schwachstellen 9
Bei Baujahren 2015–2018 kann der Sicherungsbolzen der Anhängerkupplung brechen, was zum Verlust des Anhängers während der Fahrt führen kann. Kostenloser Werkstattbesuch erforderlich.
Das Multitronic-CVT-Getriebe weist eine bekannt schlechte Zuverlässigkeit auf. Beim C7 verbessert, bleibt es jedoch risikobehaftet. Totalschaden ab 100.000 km möglich, Reparatur sehr kostspielig.
Durch einen Materialfehler können die Nockenwellen im 3.0 TDI brechen, was zu Motorschäden führt. Betroffen sind hauptsächlich Fahrzeuge Bj. 2014 bis früh 2017.
Das optionale Luftfahrwerk (AAS) neigt zu Ausfällen durch poröse Luftbälge und defekte Kompressoren. Reparaturkosten je Seite von 600–1.800 EUR möglich.
LED-Scheinwerfer fallen durch defekte Steuergeräte oder einzelne Leuchtdioden aus. Reparatur oft teurer als Austausch, da Module nicht einzeln ersetzbar.
Die Klimaautomatik zeigt ab ca. 60.000 km Fehlfunktionen: falsche Temperaturregelung, Gebläsestufen-Probleme oder kompletter Ausfall einzelner Zonen bei der Dreizonen-Klimaanlage.
Radlager, insbesondere an der Hinterachse, zeigen bei höheren Laufleistungen erhöhten Verschleiß. Regelmäßig bei Fahrzeugen ab 80.000 km bemängelt.
Beim C7 tritt Rost vorrangig am Unterboden und an den Schwellern auf, teils an schlecht zugänglichen Stellen. Bei Fahrzeugen ab 7 Jahren sollte der Unterboden gründlich geprüft werden.
Bei V6- und V8-Motoren verschleißen die Motorlager häufig bereits ab ca. 50.000 km und verursachen spürbare Vibrationen.
Berichte & Tests
Wenige Mängel, gute Ergebnisse in der Altersklasse
Wenige Mängel, gute Ergebnisse in der Altersklasse