Audi A6
Kompressorgeladener V6 mit 245 kW nach Facelift. Leistungsstärkste Saugladervariante des EA837 im A6/A7. Souveräner Langstreckenmotor.
333 PS Kompressor im Reisetempel
Die stärkste Kompressor-Variante im A6 C7 verwandelt die Limousine in einen echten Autobahn-Sprinter. 333 PS und sofortiges Kompressor-Drehmoment ergeben eine Kombination, die auch sportlich ausgerichtete Fahrer zufriedenstellt.
Motor-Schwachstellen 7
Kühlmittelleckage in den integrierten Kompressor-Intercooler ist beim CTUA durch den höheren Ladedruck (245 kW) besonders kritisch — Motorhydroschlag möglich.
Symptome: Kühlmittelverlust, weiße Abgaswolke, Zündaussetzer Zylinder 3, Leistungsabfall.
EA837-typisch: Obere Kettenspanner verlieren Öldruck im Stand, kurzes Rasseln beim Kaltstart. Der CTUA als Performance-Variante (S6) läuft unter höherer thermischer Last.
Symptome: Kurzes metallisches Rasseln nach Kaltstart, nach 1–2 Sekunden weg. Bei Verschleiß dauerhafte Kettengeräusche.
Kühlmittelpumpe und Thermostat versagen bei hohen Laufleistungen. S6/A7 3.0 TFSI mit 245 kW stellt hohe Anforderungen an das Kühlsystem.
Symptome: Überhitzungswarnung, Kühlmittelverlust, Temperaturanzeige instabil.
Der CTUA läuft mit 245 kW und belastet den Eaton-Kompressor dauerhaft stärker als die 213-kW-Variante. Das vordere Nasenlager verschleißt entsprechend früher.
Symptome: Drehzahlproportionales Pfeifen aus dem Kompressorbereich, im Extremfall Lagerausfall.
Der CTUA als Hochleistungsvariante belastet den Kompressor-Keilrippenriemen stärker. Wechselintervall 60.000 km zwingend einhalten.
Symptome: Quietschende Geräusche, Leistungsabfall unter Last.
Direkteinspritzer-Ölkohle an den unbespülten Einlassventilen. Beim CTUA im sportlichen S6-Betrieb durch Teillast-Abgasrückführung verstärkt.
Symptome: Ruckeln, Leistungsabfall, Kaltstart-Probleme, unrunder Leerlauf.
Defekte Membran im Ölabscheider führt zu erhöhtem Ölverbrauch und Fehlercodes. Im sportlichen S6/A7-Betrieb durch höheren Blowby-Druck stärker beansprucht.
Symptome: Pfeifgeräusch, Leistungsverlust, Fehlercodes Falschluft, erhöhter Ölverbrauch.
Fahrzeug-Schwachstellen 9
Bei Baujahren 2015–2018 kann der Sicherungsbolzen der Anhängerkupplung brechen, was zum Verlust des Anhängers während der Fahrt führen kann. Kostenloser Werkstattbesuch erforderlich.
Das Multitronic-CVT-Getriebe weist eine bekannt schlechte Zuverlässigkeit auf. Beim C7 verbessert, bleibt es jedoch risikobehaftet. Totalschaden ab 100.000 km möglich, Reparatur sehr kostspielig.
Durch einen Materialfehler können die Nockenwellen im 3.0 TDI brechen, was zu Motorschäden führt. Betroffen sind hauptsächlich Fahrzeuge Bj. 2014 bis früh 2017.
Das optionale Luftfahrwerk (AAS) neigt zu Ausfällen durch poröse Luftbälge und defekte Kompressoren. Reparaturkosten je Seite von 600–1.800 EUR möglich.
LED-Scheinwerfer fallen durch defekte Steuergeräte oder einzelne Leuchtdioden aus. Reparatur oft teurer als Austausch, da Module nicht einzeln ersetzbar.
Die Klimaautomatik zeigt ab ca. 60.000 km Fehlfunktionen: falsche Temperaturregelung, Gebläsestufen-Probleme oder kompletter Ausfall einzelner Zonen bei der Dreizonen-Klimaanlage.
Radlager, insbesondere an der Hinterachse, zeigen bei höheren Laufleistungen erhöhten Verschleiß. Regelmäßig bei Fahrzeugen ab 80.000 km bemängelt.
Beim C7 tritt Rost vorrangig am Unterboden und an den Schwellern auf, teils an schlecht zugänglichen Stellen. Bei Fahrzeugen ab 7 Jahren sollte der Unterboden gründlich geprüft werden.
Bei V6- und V8-Motoren verschleißen die Motorlager häufig bereits ab ca. 50.000 km und verursachen spürbare Vibrationen.
Berichte & Tests
Wenige Mängel, gute Ergebnisse in der Altersklasse
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