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Chevrolet · Sportwagen · 2016–2024 Eigene Suche

Chevrolet Camaro Alpha — Schwachstellen & Probleme

Schwachstellen, Motorenbewertung und Kaufberatung

3.5 / 5.0 · Basierend auf 4 Motorvarianten · So bewerten wir

Die sechste Generation auf der Alpha-Plattform (ab 2016) ist der beste Camaro, den GM je gebaut hat — und zugleich die letzte: 2024 lief die Produktion aus, ein Nachfolger ist nicht in Sicht. Die Alpha teilt sich die Basis mit dem Cadillac ATS, ist leichter und agiler als die Zeta und fährt sich endlich wie ein echter Sportwagen statt wie ein Muscle-Coupé. Als Import in Deutschland gut vertreten, mit einem Preisgefüge, das vom günstigen Vierzylinder bis zum ZL1-Sammlerstück reicht.

Die Motoren: Der LT1-GenV im SS ist das Herzstück: 6,2 Liter, Direkteinspritzung, 455 PS, das klassische Crossplane-Grollen. Blind kaufbar mit einer Einschränkung — der AFM/DFM-Hydrostößel-Kollaps ist das zentrale Thema der Gen-V-V8, samt möglichem Nockenwellenschaden. Dazu DI-Verkokung und Ölverbrauch über die AFM-Öldüsen. Wer AFM per Tune/Delete deaktiviert findet, kann das positiv werten. Der LGZ-V6 ist der ausgereifteste GM-High-Feature-Sechszylinder; die Steuerkette hält deutlich länger als bei den Zeta-V6, aber AFM-Stößel und DI-Verkokung bleiben Thema. Der LTG 2,0-Turbo ist solide, hat aber die typischen Downsizing-Themen: LSPI mit Kolbenring-Steg-Rissen, frühzeitiger Kettenspanner-Verschleiß, GDI-Verkokung und Ölverbrauch — kein schlechter Motor, aber der emotionsloseste im Camaro. Die Krone ist der LT4 (ZL1): 6,2 Liter mit Eaton-TVS2300-Kompressor, 650 PS — auch hier AFM-Hydrostößel als Risiko plus Ladeluftkühler-Heat-Soak auf der Strecke.

Baujahre: Früh gab es MagneRide- und Infotainment-Themen; ab dem Facelift 2019 fühlt sich vieles reifer an. Die letzten Baujahre 2023/24 sind als Auslaufmodelle interessant.

Ganzfahrzeug: Die Sicht ist noch schlechter als bei der Zeta — der Klassiker dieser Generation. Das 8L90-Automatikgetriebe ruckelt (typisches GM-8-Gang-Shudder), Handschalter können das Zweimassenschwungrad kosten. MagneRide-Stoßdämpfer werden undicht (teurer Ersatz), dazu Differenzial-Heulen, ausfallende E-Servolenkung, defekte Klima-Stellmotoren und einfrierendes Infotainment. Dünner Klarlack und Auspuff-Rasseln bei niedriger Drehzahl runden das Bild ab.

Probefahrt: LT1/LT4 auf AFM-Lifter-Ticken abhören, Ölstand und -verbrauch erfragen. 8L90 im Lastwechsel und beim Kickdown auf hartes Ruckeln prüfen. Bei MagneRide-Fahrzeugen auf ölfeuchte Dämpfer schauen. Handschalter: Kupplung/ZMS-Verhalten testen. LTG: Ölservice-Historie wegen LSPI.

Marktstand 2026: SS-Modelle liegen grob zwischen 27.000 und 45.000 EUR, ZL1 zwischen etwa 30.000 und 60.000 EUR, junge 2024er als letzte Camaros teils höher. Insider-Pick: ein Facelift-LT1-SS (2019+) mit dokumentiertem AFM-Delete oder sauberem Ölservice — der ehrlichste Alpha vor dem Produktionsende.

Spaßigster Motor

650 PS

ZL1 · Benzin

650 PS, letzter aufgeladener Camaro — Sammlerstueck

Legendär!
Haltbarster Motor

340 PS

3.6L V6 LGZ Benzin

3 Schwachstellen

Gute Wahl

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Karosserie-Varianten

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Generationen


Motoren-Übersicht

Der Chevrolet Camaro Alpha ist mit 4 Motorisierungen erhältlich — von 275 PS bis 650 PS.

2.0L Turbo I4 · Benziner· 275 PS
2016 2023

2,0-Liter-Turbo-Vierzylinder mit Direkteinspritzung und doppeltem VVT, kräftige 353 Nm. Mechanisch grundsolide, aber zwei Themen prägen den Ruf: ab Werk sehr enges oberes Kolbenring-Spaltmaß macht frühe Baujahre anfällig für Niederdrehzahl-Vorzündung (LSPI), spätere Jahrgänge sind ab Werk entschärft. Zwingend Dexos1-Gen-2/Gen-3-Öl und Wechselintervalle von 8.000 bis 12.000 km, dazu möglichst Super-Plus, da der Motor bei niedriger Drehzahl unter Last hohe Zylinderdrücke aufbaut. Reine Direkteinspritzung bedeutet Ventilverkokung als Wartungsposten. Im Originalzustand und gut gepflegt ein langlebiger Motor, der bei Standfestigkeit am Setup hängt.

  • !! LSPI Piston Ring-Land Cracking ab 130.000 km

    Niederdrehzahl-Vorzündung (LSPI) zündet das Gemisch bei hohem Ladedruck und niedriger Drehzahl vor dem Zündfunken und erzeugt Druckspitzen über 70 bar gegen die dünnen Kolbenringstege. Frühe Baujahre mit sehr engem oberen Ring-Spaltmaß sind am anfälligsten. Falsches Öl oder Normalbenzin erhöhen das Risiko; Folge ist oft ein Motortausch.

    Symptome: Scharfes metallisches Klacken unter leichter Last im hohen Gang, Ruckeln, Leistungsverlust, blinkende Motorkontrollleuchte, Fehler P0300
    5.000–8.600 €
  • !! Timing Chain Tensioner Premature Wear ab 175.000 km

    Der hydraulische Steuerkettenspanner verliert bei niedrigem Öldruck oder zu langen Intervallen seine Vorspannung. Spröde Kunststoff-Führungen verschleißen und erzeugen ein Kaltstart-Rasseln, das nach Öldruckaufbau verschwindet. Unbehandelt drohen Nockenwellen-Korrelationsfehler und im Extremfall Ventilkontakt.

    Symptome: Scharfes Rasseln beim Kaltstart, das nach Sekunden verstummt; Fehler P0011 und P0014
    1.350–2.300 €
  • !! Active Thermal Management Valve & Water Pump Failure ab 130.000 km

    Die Equinox-Variante nutzt ein elektronisch gesteuertes Kühlmittel-Flussventil statt klassischem Thermostat. Der elektrische Steller und die Zusatz-Wasserpumpe sind Schwachstellen und können Überhitzung oder zu langsames Warmlaufen verursachen.

    Symptome: Schwankende Temperaturanzeige, schwache Heizleistung, laute Lüfter, Fehler P0128 und P00B7
    400–1.800 €

+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

3.6L V6 LGZ · Benziner· 335 PS
2016 2024

Der ausgereifteste GM High-Feature-V6 mit 3,6 Litern Hubraum und Direkteinspritzung. Das überarbeitete Steuerkettendesign hält deutlich länger als bei den Vorgängern — Kettenlängung tritt erst jenseits von 190.000 km auf, vorausgesetzt das Öl wird konsequent alle 8.000 km gewechselt. Die Zylinderabschaltung (AFM) deaktiviert zwei Zylinder bei Teillast; kollabierende Stößel sind selten, können bei Auftreten aber die Nockenwelle ruinieren, weshalb viele Fahrer einen AFM-Deaktivierer als günstige Versicherung nachrüsten. Reine Direkteinspritzung bedeutet Verkokung der Einlassventile über die Laufzeit. Insgesamt der haltbarste Vertreter dieser V6-Familie, der bei sauberer Wartung problemlos sechsstellige Laufleistungen erreicht.

  • !! AFM-Stößel-Kollaps / Nockenwellenschaden (LGZ) ab 115.000 km

    Die Zylinderabschaltung deaktiviert zwei Zylinder bei Teillast über spezielle Stößel. Ein klemmender Stößel schleift die Nocke flach, Metallspäne verteilen sich binnen weniger tausend Kilometer im Öl. Kopf muss runter, Stößel und Nockenwelle als Satz tauschen. Am V6 seltener als am V8.

    Symptome: Ticken aus dem Ventiltrieb, Aussetzer an Zylinder 3 oder 6, Leistungsverlust, Metallspäne im Öl, Check-Engine-Leuchte.
    3.500–6.500 €
  • !! Steuerkettenlängung (LGZ) ab 160.000 km

    Der LGZ ist der zuverlässigste 3.6 — Kettenlängung erst ab 190.000 km mit 8.000-km-Ölwechseln (vs. 145.000 beim LFX). Primär- und Sekundärkette plus Führungen und Spanner müssen getauscht werden. 12-16 Stunden Arbeit.

    Symptome: Kaltstart-Rasseln 1-3 Sek., P0008/P0009/P0016-P0019-Codes
    2.500–4.500 €
  • ! Verkokung der Einlassventile (LGZ) ab 130.000 km

    Reine Direkteinspritzung ohne Saugrohreinspritzung lässt Kohle an den Einlassventilen entstehen. Erste messbare Ablagerungen ab 100.000 km, Kompression einzelner Zylinder kann fallen. Walnussschalenstrahlen alle 130.000 km als Abhilfe.

    Symptome: Rauer Leerlauf, Zögern beim Beschleunigen, Aussetzer und P0300-Codes bei höherer Laufleistung, schlechterer Verbrauch.
    600–1.200 €
SS · Benziner· 455 PS
2016 2024

6,2 Liter Gen-V V8 mit Direkteinspritzung — die Brücke vom kernigen Saug-LS3 in die moderne Emissions- und Spritspar-Welt. 455 PS bei 6.000 U/min, breites Drehmomentband, ein tiefes Crossplane-Grollen das ab 4.000 metallisch aufreißt. Die DI bringt ein leises Ticken im Kaltlauf, das ist normal und kein Defekt. Entscheidend für die Haltbarkeit ist das Getriebe: Automatik fährt mit aktivem AFM (ab 2019 DFM), schaltet Zylinder ab und trägt damit das volle Stößel-Risiko — kollabierende AFM-Hydrostößel sind das zentrale Thema dieser Generation. Handschalter haben die AFM-Hardware verbaut, aber per Software dauerhaft auf acht Zylinder gesetzt und fallen deutlich seltener aus. Wer kann, nimmt den Handschalter oder plant bei der Automatik einen Range-Disabler bzw. AFM-Delete ein. Öl immer auf Betriebstemperatur bringen bevor über 4.000 gedreht wird — das Öl wird langsamer warm als das Kühlwasser. Synthetiköl, kürzere Intervalle als ab Werk, ein Catch-Can gegen die DI-typische Einlassventil-Verkokung. So gepflegt läuft der Block weit über 200.000 km.

  • !! AFM/DFM-Hydrostößel-Kollaps ab 70.000 km

    AFM-Stößel (ab 2019 DFM) der abschaltbaren Zylinder kollabieren und rattern über die Nocken — das zentrale 6th-Gen-Thema. Fast nur Automatik betroffen, Handschalter hat AFM software-deaktiviert. Range-Disabler oder AFM-Delete als dauerhafte Lösung.

    Symptome: Lautes Ticken/Klopfen aus dem Ventildeckel, Zündaussetzer (P0300), Ruckeln, Leistungsverlust, metallisches Rasseln im Leerlauf.
    2.500–6.000 €
  • !! Nockenwellenschaden durch AFM-Stößelausfall ab 80.000 km

    Wird ein kollabierter AFM-Stößel nicht rechtzeitig erkannt, schlägt er die Nockenwelle ein und schickt Metallspäne durch den Motor. Halber Motorausbau, oft Tausch der kompletten betroffenen Zylinderbank inklusive VLOM-Ventilkörper.

    Symptome: Lautes Klopfen, anhaltende Aussetzer, Leistungsverlust, Metallspäne im Öl — meist als Eskalation des AFM-Stößel-Tickens.
    4.000–8.000 €
  • !! Ölverbrauch über PCV und AFM-Öldüsen ab 90.000 km

    Blowby an den Kolbenringen überlädt das PCV-System, Öl gelangt in den Ansaugtrakt; AFM-Öldüsen spritzen zusätzlich Öl unter die Kolben. Spürbarer Ölschwund zwischen den Wechseln, vor allem bei sportlicher Fahrweise. Ein Catch-Can hält den Ansaugtrakt sauberer.

    Symptome: Niedriger Ölstand zwischen den Wechseln, gelegentlich bläulicher Rauch unter Last, Ölfilm im Ansaugschlauch.
    200–1.500 €

+ 2 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

SS 1LE · Benziner· 455 PS
2017 2024

6,2 Liter Gen-V V8 mit Direkteinspritzung — die Brücke vom kernigen Saug-LS3 in die moderne Emissions- und Spritspar-Welt. 455 PS bei 6.000 U/min, breites Drehmomentband, ein tiefes Crossplane-Grollen das ab 4.000 metallisch aufreißt. Die DI bringt ein leises Ticken im Kaltlauf, das ist normal und kein Defekt. Entscheidend für die Haltbarkeit ist das Getriebe: Automatik fährt mit aktivem AFM (ab 2019 DFM), schaltet Zylinder ab und trägt damit das volle Stößel-Risiko — kollabierende AFM-Hydrostößel sind das zentrale Thema dieser Generation. Handschalter haben die AFM-Hardware verbaut, aber per Software dauerhaft auf acht Zylinder gesetzt und fallen deutlich seltener aus. Wer kann, nimmt den Handschalter oder plant bei der Automatik einen Range-Disabler bzw. AFM-Delete ein. Öl immer auf Betriebstemperatur bringen bevor über 4.000 gedreht wird — das Öl wird langsamer warm als das Kühlwasser. Synthetiköl, kürzere Intervalle als ab Werk, ein Catch-Can gegen die DI-typische Einlassventil-Verkokung. So gepflegt läuft der Block weit über 200.000 km.

  • !! AFM/DFM-Hydrostößel-Kollaps ab 70.000 km

    AFM-Stößel (ab 2019 DFM) der abschaltbaren Zylinder kollabieren und rattern über die Nocken — das zentrale 6th-Gen-Thema. Fast nur Automatik betroffen, Handschalter hat AFM software-deaktiviert. Range-Disabler oder AFM-Delete als dauerhafte Lösung.

    Symptome: Lautes Ticken/Klopfen aus dem Ventildeckel, Zündaussetzer (P0300), Ruckeln, Leistungsverlust, metallisches Rasseln im Leerlauf.
    2.500–6.000 €
  • !! Nockenwellenschaden durch AFM-Stößelausfall ab 80.000 km

    Wird ein kollabierter AFM-Stößel nicht rechtzeitig erkannt, schlägt er die Nockenwelle ein und schickt Metallspäne durch den Motor. Halber Motorausbau, oft Tausch der kompletten betroffenen Zylinderbank inklusive VLOM-Ventilkörper.

    Symptome: Lautes Klopfen, anhaltende Aussetzer, Leistungsverlust, Metallspäne im Öl — meist als Eskalation des AFM-Stößel-Tickens.
    4.000–8.000 €
  • !! Ölverbrauch über PCV und AFM-Öldüsen ab 90.000 km

    Blowby an den Kolbenringen überlädt das PCV-System, Öl gelangt in den Ansaugtrakt; AFM-Öldüsen spritzen zusätzlich Öl unter die Kolben. Spürbarer Ölschwund zwischen den Wechseln, vor allem bei sportlicher Fahrweise. Ein Catch-Can hält den Ansaugtrakt sauberer.

    Symptome: Niedriger Ölstand zwischen den Wechseln, gelegentlich bläulicher Rauch unter Last, Ölfilm im Ansaugschlauch.
    200–1.500 €

+ 2 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

V6 1LE · Benziner· 335 PS
2017 2024

Der ausgereifteste GM High-Feature-V6 mit 3,6 Litern Hubraum und Direkteinspritzung. Das überarbeitete Steuerkettendesign hält deutlich länger als bei den Vorgängern — Kettenlängung tritt erst jenseits von 190.000 km auf, vorausgesetzt das Öl wird konsequent alle 8.000 km gewechselt. Die Zylinderabschaltung (AFM) deaktiviert zwei Zylinder bei Teillast; kollabierende Stößel sind selten, können bei Auftreten aber die Nockenwelle ruinieren, weshalb viele Fahrer einen AFM-Deaktivierer als günstige Versicherung nachrüsten. Reine Direkteinspritzung bedeutet Verkokung der Einlassventile über die Laufzeit. Insgesamt der haltbarste Vertreter dieser V6-Familie, der bei sauberer Wartung problemlos sechsstellige Laufleistungen erreicht.

  • !! AFM-Stößel-Kollaps / Nockenwellenschaden (LGZ) ab 115.000 km

    Die Zylinderabschaltung deaktiviert zwei Zylinder bei Teillast über spezielle Stößel. Ein klemmender Stößel schleift die Nocke flach, Metallspäne verteilen sich binnen weniger tausend Kilometer im Öl. Kopf muss runter, Stößel und Nockenwelle als Satz tauschen. Am V6 seltener als am V8.

    Symptome: Ticken aus dem Ventiltrieb, Aussetzer an Zylinder 3 oder 6, Leistungsverlust, Metallspäne im Öl, Check-Engine-Leuchte.
    3.500–6.500 €
  • !! Steuerkettenlängung (LGZ) ab 160.000 km

    Der LGZ ist der zuverlässigste 3.6 — Kettenlängung erst ab 190.000 km mit 8.000-km-Ölwechseln (vs. 145.000 beim LFX). Primär- und Sekundärkette plus Führungen und Spanner müssen getauscht werden. 12-16 Stunden Arbeit.

    Symptome: Kaltstart-Rasseln 1-3 Sek., P0008/P0009/P0016-P0019-Codes
    2.500–4.500 €
  • ! Verkokung der Einlassventile (LGZ) ab 130.000 km

    Reine Direkteinspritzung ohne Saugrohreinspritzung lässt Kohle an den Einlassventilen entstehen. Erste messbare Ablagerungen ab 100.000 km, Kompression einzelner Zylinder kann fallen. Walnussschalenstrahlen alle 130.000 km als Abhilfe.

    Symptome: Rauer Leerlauf, Zögern beim Beschleunigen, Aussetzer und P0300-Codes bei höherer Laufleistung, schlechterer Verbrauch.
    600–1.200 €
ZL1 · Benziner· 650 PS
2017 2024

6,2 Liter V8 mit Eaton TVS2300 1,7-Liter-Kompressor, Direkteinspritzung und variabler Ventilsteuerung — die finale Ausbaustufe der Small-Block-Architektur. 650 PS bei 6.400, 881 Nm bei 3.600, Ladedruck schon ab 1.800 U/min und ab 3.500 eine Wand aus Schub. Auf der Straße brutal souverän. Der Haken zeigt sich erst auf der Rennstrecke: Die Wasser/Luft-Ladeluftkühlung sättigt nach wenigen Runden, die Ladelufttemperatur steigt, das Steuergerät nimmt Zündung raus und regelt im Extremfall in den Notlauf ab — exakt das Verhalten, für das die baugleiche Hochleistungs-Variante in der Corvette berüchtigt ist. Wer auf die Strecke will, plant einen größeren Wärmetauscher und ein zusätzliches Kühlpaket ein. Mechanisch ist der Kompressor-Koppler die Schwachstelle, einzelne Ausfälle schon vor 80.000 km. AFM betrifft nur die Automatik, der Handschalter läuft permanent auf acht Zylindern. Dazu DI-Verkokung an den Einlassventilen und mit der Laufzeit alternde Ladeluftkühler-Dichtungen. Pflege: Synthetiköl, Öltemperatur im Blick, Catch-Can. Der letzte werksseitig aufgeladene Camaro-Motor — entsprechend gesucht.

  • !! AFM-Hydrostößel-Kollaps (Kompressor-V8) ab 70.000 km

    Auch der aufgeladene V8 trägt die AFM-Hardware — nur die Automatik schaltet Zylinder ab und kann Stößel kollabieren lassen. Handschalter läuft permanent auf acht Zylindern und gilt als deutlich sicherer. Range-Disabler entschärft das Risiko.

    Symptome: Ticken/Klopfen aus dem Ventildeckel, Zündaussetzer (P0300), Ruckeln, Leistungsverlust — fast nur bei Automatik.
    3.000–7.000 €
  • !! Ladeluftkühler-Heat-Soak / Leistungsabregelung auf der Strecke

    Die Wasser/Luft-Ladeluftkühlung sättigt nach wenigen Runden, die Ladelufttemperatur steigt und das Steuergerät nimmt Zündung raus — im Extremfall Notlauf mit 'Reduced Engine Power'. Gleiches Verhalten wie der berüchtigte C7 Z06. Größerer Wärmetauscher als Abhilfe.

    Symptome: Nach wenigen schnellen Runden spürbarer Leistungsverlust, Meldung 'Reduced Engine Power', steigende Ansauglufttemperatur.
    600–2.500 €
  • !! Kompressor-Koppler/Lager-Geräusch ab 60.000 km

    Der Eaton-Kompressor kann am Koppler verschleißen und ein Rasseln oder metallisches Summen entwickeln, einzelne Fälle schon vor 80.000 km, gehäuft bei Track-Nutzung. Begleitet von Ladedruck- und Leistungsverlust. Tausch oder Überholung der Kompressoreinheit.

    Symptome: Rasseln oder metallisches Summen aus dem Laderbereich, Ladedruckverlust, Leistungsabfall — verstärkt nach Track-Einsatz.
    1.500–4.000 €

+ 2 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

Fahrzeug-Schwachstellen

SchwachstelleKosten
!Sichtverhältnisse: noch schlechter als Zeta

Die 6. Gen hat noch kleinere Fenster als die 5. Gen. Consumer Reports: schlechtestes Sportauto für Sicht.

Symptome: Massive tote Winkel, Rückfahrkamera-Abhängigkeit
Günstig
Dünner Klarlack und Steinschläge

Wie bei allen GM-Sportwagen: dünner Klarlack, sichtbare Orangenhaut, frühe Steinschläge. PPF empfohlen.

Symptome: Sichtbare Steinschläge nach wenigen 100 km
ab 20.000 km
Mittel
Auspuff-Rasseln bei niedriger Drehzahl

NPP-Abgasklappen oder Hitzeschutzbleche rasseln bei 1.500–2.500 U/min. Weit verbreitetes Forum-Thema.

Symptome: Metallisches Rasseln aus dem Heckbereich bei niedrigen Drehzahlen
ab 10.000 km
Günstig

Alternativen

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Bekannte Probleme und Mängel +

Für den Chevrolet Camaro Alpha (2016–2024) sind insgesamt 29 Schwachstellen dokumentiert — davon 19 motorbezogen und 10 am Fahrzeug. Typische Mängel betreffen Karosserie, Getriebe, Fahrwerk, Sonstiges. Als zuverlässig gilt: LGZ (3.6L V6 LGZ).

Camaro (LTG, 2016–2023) — Aufpassen: LSPI Piston Ring-Land Cracking, Timing Chain Tensioner Premature Wear, Active Thermal Management Valve & Water Pump Failure. Leistung: 275 PS.

Camaro (LT1-GenV, 2016–2024) — Aufpassen: AFM/DFM-Hydrostößel-Kollaps, Nockenwellenschaden durch AFM-Stößelausfall, Ölverbrauch über PCV und AFM-Öldüsen. Leistung: 455 PS.

Camaro (LT4, 2017–2024) — Aufpassen: AFM-Hydrostößel-Kollaps (Kompressor-V8), Ladeluftkühler-Heat-Soak / Leistungsabregelung auf der Strecke, Kompressor-Koppler/Lager-Geräusch. Leistung: 650 PS.

Worauf beim Chevrolet Camaro achten? Die detaillierte Auflistung aller Motor- und Fahrzeug-Schwachstellen findest du in den Abschnitten oben.

Häufige Fragen

Welche Probleme und Schwachstellen hat der Chevrolet Camaro Alpha? +
Der Chevrolet Camaro Alpha hat 19 bekannte Motor-Schwachstellen und 10 Fahrzeug-Schwachstellen.
Worauf muss ich beim Chevrolet Camaro Alpha Gebrauchtwagen achten? +
faq.watch_a_solid
Welcher Motor ist empfehlenswert? +
Gute Wahl: LGZ (3.6L V6 LGZ). Der haltbarste Motor ist der LGZ (3.6L V6 LGZ) mit dem niedrigsten Risiko-Score. Am meisten Fahrspaß bietet der LT4 (6.2L V8 Kompressor).
Welcher Chevrolet Camaro Alpha Motor ist am haltbarsten? +
Der {code} ({displacement}) ist der haltbarste Motor im Chevrolet Camaro Alpha. Er hat den niedrigsten Risiko-Score aller verfügbaren Motoren und erhält die Bewertung „Gute Wahl". Trotzdem gibt es 3 bekannte Schwachstellen, die man kennen sollte.
Welcher Chevrolet Camaro Alpha Motor macht am meisten Spaß? +
Der {code} ({displacement}) bietet den meisten Fahrspaß im Chevrolet Camaro Alpha — Bewertung: „Legendär!". {description} 7:29 Nürburgring in Serientrim, 650 PS sofort. Mehr Leistung als ein 911 Turbo, für ein Drittel. 10-Gang-Automatik (optional) schaltet beeindruckend. Ladeluft ab Runde 3 erwärmen. Produktion 2024 eingestellt. Der letzte seiner Art.
Lohnt sich der Chevrolet Camaro Alpha als Gebrauchtwagen? +
Der Chevrolet Camaro Alpha ist als Gebrauchtwagen eine gute Wahl — 1 von 4 Motorvarianten erhalten die Bewertung 'Gute Wahl'.
Welche PS-Varianten gibt es beim Chevrolet Camaro Alpha? +
Der Chevrolet Camaro Alpha ist mit Motorvarianten von 275 bis 650 PS erhältlich. Benziner: LTG (2.0L Turbo I4), LGZ (3.6L V6 LGZ), LT1-GenV (6.2L V8 DI), LT4 (6.2L V8 Kompressor).

Letzte Aktualisierung: Februar 2026 · Alle Angaben ohne Gewähr