Dacia Lodgy 1 — Schwachstellen & Probleme
Schwachstellen, Motorenbewertung und Kaufberatung
Der Lodgy I ist Dacias Antwort auf den Familienbedarf: ein schnörkelloser Van mit bis zu sieben Sitzen, der von 2012 bis 2022 gebaut wurde und viel Platz für wenig Geld bietet. Technisch ist das ein Renault-Baukasten in Budget-Verpackung — nichts Aufregendes, aber praktisch, leicht zu warten und mit großer Werkstatt-Verfügbarkeit. Als günstiges Raumangebot für Familien oder gewerbliche Nutzung erfüllt er seinen Zweck, verlangt aber nüchterne Erwartungen an Komfort und Verarbeitung.
Bei der Motorwahl trennt sich Spreu vom Weizen. Die stärksten Empfehlungen gehen an die Diesel: Der 1,5-Liter-dCi (K9K) gilt als außerordentlich langlebig, läuft leise und schafft bei guter Pflege hohe Laufleistungen — die Blue-dCi-Varianten mit AdBlue erfüllen Euro 6, brauchen aber Aufmerksamkeit bei SCR-Kat und Füllstand. Solide ist auch der 1,3-Liter-Turbobenziner (H5H), der deutlich ausgereifter als sein Vorgänger ist. Der 1,6-Liter-16V-Sauger (H4M) mit Steuerkette ist eine grundsolide, einfache Wahl, auch als werksseitige LPG-Version interessant. Klar zu meiden ist dagegen der 1,2-Liter-Turbo (H5Ft): Er ist für übermäßigen Ölverbrauch und Steuerkettenprobleme berüchtigt, zu weite Kolbentoleranzen führen zu Ölverbrennung. Auch der alte 1,6-Liter-8V (K7M) mit Zahnriemen ist zwar robust, aber lahm und verlangt diszipliniertes Einhalten des Riemenintervalls.
Bei der Karosserie und Technik drumherum lohnt eine genaue Prüfung. Die Achsaufhängung zeigt eine hohe frühe Mängelquote, dazu kommen bei der HU auffällige Hauptscheinwerfer und korrodierte Bremsleitungen nach etwa sieben Jahren — hier den Unterboden gründlich ansehen. Die Klimaanlage fällt gerne zwischen 40.000 und 60.000 Kilometern aus, defekte Motor- und Getriebesteuergeräte sowie Ölverlust an Motor und Antriebsstrang sind bekannt. Bei frühen Baujahren (2013–2015) gab es zudem Batterieausfälle.
Unterm Strich ist der Lodgy ein ehrlicher Nutzwert-Van, mit dem man wenig falsch macht, solange man den richtigen Motor wählt. Ein gepflegter 1,5-dCi oder der 1,3-Turbobenziner sind die sichersten Kaufentscheidungen. Wichtig ist eine lückenlose Servicehistorie, ein Blick auf Fahrwerk und Bremsleitungen sowie ein Funktionstest der Klimaanlage. Wer das beachtet, bekommt viel Auto fürs Geld — mit typischen Budget-Kompromissen, aber ohne böse Überraschungen.
131 PS
Lodgy · Benzin
Kräftiger Turbo
Ganz okay102 PS
1.6L 16V Benzin
3 Schwachstellen
Gute Wahl116 PS
1.2L Turbo Benzin
4 Schwachstellen
Finger weg!Motoren-Übersicht
Der Dacia Lodgy 1 ist mit 7 Motorisierungen erhältlich — von 83 PS bis 131 PS. Bei 3 Motorisierungen gab es einen Motorwechsel — hier ist das Baujahr entscheidend.
Aufgeladener 1,5-Liter-Diesel der Blue-Variante mit AdBlue-Einspritzung und SCR-Kat zur Erfüllung der Euro-6-Norm, grundsätzlich ein sehr robuster und laufruhiger Selbstzünder. Zusätzlich zum regulären Wartungsplan will AdBlue nachgefüllt und der SCR-Katalysator im Blick behalten werden. Injektoren und Hochdruckpumpe bleiben die typischen Verschleißpunkte bei hohen Laufleistungen, ebenso setzt sich das AGR-Ventil mit Ruß zu. Der Dieselpartikelfilter verstopft bei überwiegendem Kurzstreckenbetrieb, deshalb regelmäßige Langstrecken für die Regeneration einplanen. Ölstand konsequent kontrollieren.
- !! Injektoren verschlissen ab 105.000 km
Besonders Delphi-Einspritzanlage (vor 2006) problematisch — Injektoren nach 60.000 km am Ende. Siemens-System (ab 2006) deutlich besser.
Symptome: Besonders Delphi-Einspritzanlage (vor 2006) problematisch — Injektoren nach 60 - !! Turbolader verschlissen ab 105.000 km
Turbolader kann ab 60.000 km Spiel entwickeln, besonders bei Kurzstrecke ohne Warmlauf. Pfeifen und Rauchentwicklung als Symptome.
Symptome: Turbolader kann ab 60 - !! Pleuellager-Schaden bei Ölmangel ab 150.000 km
Bei vernachlässigtem Ölwechsel können Pleuellager fressen — katastrophaler Motorschaden. Regelmäßiger Ölwechsel alle 15.000 km zwingend.
Symptome: Bei vernachlässigtem Ölwechsel können Pleuellager fressen — katastrophaler Motorschaden
+ 2 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Stärkste Blue-dCi-Variante des K9K mit AdBlue-Einspritzung — für einen 1,5-Liter-Motor beachtliche Leistungsausbeute. AdBlue nachfüllen und SCR-Katalysator regelmäßig prüfen lassen. Injektoren und Hochdruckpumpe sind bei hohen Laufleistungen die typischen Verschleißpunkte; Ölwechselintervalle strikt einhalten.
- !! Injektoren verschlissen ab 105.000 km
Besonders Delphi-Einspritzanlage (vor 2006) problematisch — Injektoren nach 60.000 km am Ende. Siemens-System (ab 2006) deutlich besser.
Symptome: Besonders Delphi-Einspritzanlage (vor 2006) problematisch — Injektoren nach 60 - !! Turbolader verschlissen ab 105.000 km
Turbolader kann ab 60.000 km Spiel entwickeln, besonders bei Kurzstrecke ohne Warmlauf. Pfeifen und Rauchentwicklung als Symptome.
Symptome: Turbolader kann ab 60 - !! Pleuellager-Schaden bei Ölmangel ab 150.000 km
Bei vernachlässigtem Ölwechsel können Pleuellager fressen — katastrophaler Motorschaden. Regelmäßiger Ölwechsel alle 15.000 km zwingend.
Symptome: Bei vernachlässigtem Ölwechsel können Pleuellager fressen — katastrophaler Motorschaden
+ 2 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Bewährter 1,5-Liter-Common-Rail-Diesel, der als außerordentlich langlebig und laufruhig gilt und in unzähligen Kleinwagen und Kompakten Dienst tut. Die typischen Verschleißpunkte liegen bei hohen Laufleistungen in den Injektoren und im Turbolader — verschlissene Injektoren zeigen sich durch harten Lauf und schlechten Kaltstart. Der Dieselpartikelfilter kann bei überwiegendem Kurzstreckenbetrieb verstopfen, weshalb regelmäßige längere Fahrten der Regeneration guttun. Das AGR-Ventil verrußt mit der Zeit und beeinträchtigt Laufkultur und Leistung. Am wichtigsten ist das strikte Einhalten der Ölwechselintervalle: Bei Ölmangel oder überzogenem Wechsel drohen Pleuellager-Schäden, die den Motor kapital ruinieren.
- !! Injektoren verschlissen ab 105.000 km
Besonders Delphi-Einspritzanlage (vor 2006) problematisch — Injektoren nach 60.000 km am Ende. Siemens-System (ab 2006) deutlich besser.
Symptome: Besonders Delphi-Einspritzanlage (vor 2006) problematisch — Injektoren nach 60 - !! Turbolader verschlissen ab 105.000 km
Turbolader kann ab 60.000 km Spiel entwickeln, besonders bei Kurzstrecke ohne Warmlauf. Pfeifen und Rauchentwicklung als Symptome.
Symptome: Turbolader kann ab 60 - !! Pleuellager-Schaden bei Ölmangel ab 150.000 km
Bei vernachlässigtem Ölwechsel können Pleuellager fressen — katastrophaler Motorschaden. Regelmäßiger Ölwechsel alle 15.000 km zwingend.
Symptome: Bei vernachlässigtem Ölwechsel können Pleuellager fressen — katastrophaler Motorschaden
+ 2 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Renaults 1,2-Liter-Turbomotor ist wegen übermäßigem Ölverbrauch und Steuerkettenproblemen bekannt. Zu weite Kolbentoleranzen führen zu Ölverbrennung, die Auslassventile thermisch schädigt und im schlimmsten Fall zum Totalschaden führt. Ölstand mindestens alle 2.000 km kontrollieren; vor dem Kauf Kompressionsmessung empfehlenswert.
- !! Steuerkettenlängung — Seriendefekt ab 66.000 km
Ölrücklaufdüsen zum Kettenspanner unterdimensioniert und verstopfen. Kette längt sich bereits ab 37.000 km. Mehrfachwechsel ohne Dauerlösung dokumentiert.
Symptome: Ölrücklaufdüsen zum Kettenspanner unterdimensioniert und verstopfen - !! Extremer Ölverbrauch ab 70.000 km
Ölverbrauch bis zu 1,5 L/1.000 km dokumentiert. Kolbenringe und Ventilschaftdichtungen betroffen. Renault-intern als Risikomotor eingestuft.
Symptome: Ölverbrauch bis zu 1,5 L/1 - !! Turbolader-Wastegate defekt ab 90.000 km
Wastegate-Klappe klemmt oder schließt nicht mehr richtig. Ladedruck zu niedrig oder Überladung möglich. Turbo-Austausch nötig.
Symptome: Wastegate-Klappe klemmt oder schließt nicht mehr richtig
+ 1 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Renaults 1,3-Liter-Turbomotor gilt als deutlich ausgereifter als sein Vorgänger H5F — Laufleistungen über 200.000 km ohne größere Schäden sind gut belegt. Direkteinspritzung begünstigt Ablagerungen an Einlassventilen, periodische Reinigung empfohlen. Ölverbrauch im Auge behalten; insgesamt ein zuverlässiger Alltagsmotor.
- !! Verkokung der Einlassventile ab 115.000 km
Direkteinspritzer-typische Verkokung der Einlassventile. Leistungsverlust und unrunder Lauf nach 80.000+ km. Walnut-Blasting als Lösung.
Symptome: Direkteinspritzer-typische Verkokung der Einlassventile - !! Steuerkette präventiv prüfen ab 125.000 km
Hersteller gibt 150.000 km an, Werkstätten empfehlen Prüfung ab 100.000 km. Deutlich besser als der H5F-Vorgänger, aber Kontrolle sinnvoll.
Symptome: Hersteller gibt 150 - !! Turbolager-Verschleiß ab 140.000 km
Turbolader-Lager können ab 100.000 km Spiel entwickeln. Pfeifen unter Last als Symptom. Ölqualität und Warmlaufphase beachten.
Symptome: Turbolader-Lager können ab 100
+ 1 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Einstiegsvariante eines aufgeladenen 1,3-Liter-Vierzylinders, der als deutlich ausgereifter gilt als sein früher Vorgänger. Die Leistung fällt gedrosselt aus, das Drehmoment steht aber früh bereit und macht den Antrieb im Alltag angenehm elastisch und sparsam. Als Direkteinspritzer neigt er zur Verkokung der Einlassventile, da diese nicht mehr vom Kraftstoff umspült werden; eine periodische Reinigung hält den Lauf sauber. Unter hoher Last kann der Ölverbrauch ansteigen, weshalb der Ölstand regelmäßig kontrolliert gehört. Die Steuerkette sollte präventiv auf Längung geprüft werden, ebenso das Turbolager, dessen Verschleiß sich durch Pfeifen oder bläulichen Rauch bemerkbar macht. Bei korrekter Wartung ein solider und effizienter Alltagsmotor.
- !! Verkokung der Einlassventile ab 115.000 km
Direkteinspritzer-typische Verkokung der Einlassventile. Leistungsverlust und unrunder Lauf nach 80.000+ km. Walnut-Blasting als Lösung.
Symptome: Direkteinspritzer-typische Verkokung der Einlassventile - !! Steuerkette präventiv prüfen ab 125.000 km
Hersteller gibt 150.000 km an, Werkstätten empfehlen Prüfung ab 100.000 km. Deutlich besser als der H5F-Vorgänger, aber Kontrolle sinnvoll.
Symptome: Hersteller gibt 150 - !! Turbolager-Verschleiß ab 140.000 km
Turbolader-Lager können ab 100.000 km Spiel entwickeln. Pfeifen unter Last als Symptom. Ölqualität und Warmlaufphase beachten.
Symptome: Turbolader-Lager können ab 100
+ 1 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Moderner 1,6-Liter-Sechzehnventiler in Saugausführung mit Steuerkette statt Riemen, der eine solide Langzeitbilanz vorweist und als grundsolide Konstruktion gilt. Die Kette ist auf lange Standzeit ausgelegt, kann sich aber bei vernachlässigter Ölpflege oder überzogenen Wechselintervallen längen — regelmäßiger Ölwechsel mit korrekter Spezifikation ist der wichtigste Werterhalt. Die Zündspulen reagieren empfindlich auf Feuchtigkeit und können Zündaussetzer verursachen, die sich als Ruckeln bemerkbar machen. Die Ventildeckeldichtung schwitzt mit den Jahren leicht Öl aus, bleibt aber meist harmlos. Der Ölstand sollte im Blick behalten werden. Bei sauberer Wartung sind hohe Laufleistungen gut erreichbar.
- !! Steuerkettenlängung bei vernachlässigter Ölpflege ab 100.000 km
Der H4M ist ein Kettenmotor, der als Interferenz-Motor bei Kettenlängung Ventilschaden riskiert. Bei zu langen Ölwechselintervallen längt sich die Kette ab ca. 90.000 km und kann im schlimmsten Fall überspringen.
Symptome: Rasseln oder Klackern beim Kaltstart, unruhiger Motorlauf, Leistungsverlust und Motorkontrollleuchte bei Fehlern in den Steuerzeiten. - ! Zündspulen feuchtigkeitsempfindlich ab 90.000 km
Gleiche Zündspulen-Problematik wie beim K4M — Haarrisse im Gehäuse lassen Feuchtigkeit eindringen. Zündaussetzer bei Regen.
Symptome: Gleiche Zündspulen-Problematik wie beim K4M — Haarrisse im Gehäuse lassen Feuchtigkeit eindringen - i Ventildeckeldichtung schwitzt ab 115.000 km
Leichter Ölfilm am Ventildeckel nach 80.000+ km. Kein akutes Problem, aber kosmetisch störend. Dichtung tauschen bei nächster Wartung.
Symptome: Leichter Ölfilm am Ventildeckel nach 80
Konstruktiv anspruchsloser 1,6-Liter-Achtventiler mit Zahnriemen — kein Ausbund an Laufkultur, dafür grundsolide und langlebig, solange das Riemenintervall diszipliniert eingehalten wird. Reißt der Riemen, biegen sich die Ventile. Typisch ist ein zunehmendes Kurbelwellen-Axialspiel, das sich durch ein klopfendes Geräusch beim Auskuppeln ankündigt und ernst genommen werden sollte. Das Leerlaufregelventil neigt zur Verschmutzung und lässt die Drehzahl im Stand pendeln, die Ventildeckeldichtung schwitzt mit den Jahren Öl aus. Insgesamt ein Aggregat für Vielfahrer mit Sinn für einfache Wartung.
- !! Zahnriemen-Intervall beachten ab 75.000 km
Zahnriemen alle 60.000–90.000 km fällig. Kein Freiläufer — bei Riss droht Ventilschaden und Totalschaden.
Symptome: Zahnriemen alle 60 - !! Kurbelwellen-Axialspiel ab 160.000 km
Triggerrad verschiebt sich durch Axialspiel der Kurbelwelle. OT-Sensor verliert Signal, Motor springt nicht an oder läuft unrund.
Symptome: Triggerrad verschiebt sich durch Axialspiel der Kurbelwelle - ! Leerlaufregelventil verschmutzt ab 115.000 km
Gleiche Schwäche wie beim K7J — Ventil verschmutzt, Motor stirbt im Leerlauf ab. Reinigung hilft meist.
Symptome: Gleiche Schwäche wie beim K7J — Ventil verschmutzt, Motor stirbt im Leerlauf ab
+ 1 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Auf Nissan-Basis entwickelter 1,6-Liter-Sechzehnventiler als Saugmotor mit solider Langzeitbilanz und geringem Reparaturaufwand. Bei falsch eingestelltem Ventilspiel kann leichter Ölverbrauch auftreten, daher regelmäßig kontrollieren und nachstellen lassen. Die Zündspulen reagieren empfindlich auf Feuchtigkeit und sollten bei Aussetzern zuerst geprüft werden. Im werksseitigen Autogasbetrieb steigt der Verschleiß an den Ventilsitzen spürbar, weshalb Kompression und Ventilspiel im Blick bleiben müssen. Gasinjektoren verschmutzen mit der Zeit, der Gastank ist nach zehn Jahren revisionspflichtig.
- !! Ventilsitzverschleiß durch Gasbetrieb ab 90.000 km
LPG verbrennt heißer als Benzin — Ventilsitze verschleißen schneller. Alle 30.000 km Ventilspiel prüfen. Gehärtete Ventilsitze ab Werk verbaut.
Symptome: LPG verbrennt heißer als Benzin — Ventilsitze verschleißen schneller - !! Gastank-Korrosion nach 10 Jahren ab 150.000 km
LPG-Tanks müssen nach 10 Jahren geprüft und ggf. ersetzt werden (TÜV-Pflicht). Korrosion von innen durch Kondenswasser möglich.
Symptome: LPG-Tanks müssen nach 10 Jahren geprüft und ggf - ! Zündspulen feuchtigkeitsempfindlich ab 90.000 km
Gleiche Zündspulen-Problematik wie beim K4M — Haarrisse im Gehäuse lassen Feuchtigkeit eindringen. Zündaussetzer bei Regen.
Symptome: Gleiche Zündspulen-Problematik wie beim K4M — Haarrisse im Gehäuse lassen Feuchtigkeit eindringen
+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Auf japanischer Basis entwickelter 1,6-Liter-Sechzehnventiler mit Steuerkette und guter Langzeitbilanz. Im Autogasbetrieb ist der heißere Verbrennungsprozess der kritische Punkt: Die Ventilsitze verschleißen schneller, weshalb das Ventilspiel im Auge behalten werden sollte. Die Gas-Injektoren verschmutzen mit der Zeit und die Zündspulen reagieren empfindlich auf Feuchtigkeit, was Zündaussetzer auslösen kann. Der Gastank verlangt nach zehn Jahren eine Revision und neigt danach zu Korrosion. Die Ventildeckeldichtung schwitzt altersbedingt. Bei sauberer Pflege ein zuverlässiges Aggregat mit günstigem Verbrauch.
- !! Ventilsitzverschleiß durch Gasbetrieb ab 90.000 km
LPG verbrennt heißer als Benzin — Ventilsitze verschleißen schneller. Alle 30.000 km Ventilspiel prüfen. Gehärtete Ventilsitze ab Werk verbaut.
Symptome: LPG verbrennt heißer als Benzin — Ventilsitze verschleißen schneller - !! Gastank-Korrosion nach 10 Jahren ab 150.000 km
LPG-Tanks müssen nach 10 Jahren geprüft und ggf. ersetzt werden (TÜV-Pflicht). Korrosion von innen durch Kondenswasser möglich.
Symptome: LPG-Tanks müssen nach 10 Jahren geprüft und ggf - ! Zündspulen feuchtigkeitsempfindlich ab 90.000 km
Gleiche Zündspulen-Problematik wie beim K4M — Haarrisse im Gehäuse lassen Feuchtigkeit eindringen. Zündaussetzer bei Regen.
Symptome: Gleiche Zündspulen-Problematik wie beim K4M — Haarrisse im Gehäuse lassen Feuchtigkeit eindringen
+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Robuster 8-Ventil-Saugmotor in bivalenter Ausführung mit werksseitiger Autogas-Anlage — konstruktiv einfach und auf hohe Laufleistung ausgelegt. Der Betrieb auf LPG belastet die Ventilsitze stärker als reiner Benzinbetrieb, weshalb der Ventilsitzverschleiß im Auge behalten und das Ventilspiel geprüft werden sollte. Die Wasserpumpe ist ein bekannter Schwachpunkt; ihr Versagen kann bis zum Kopfdichtungsschaden führen, daher gehört sie mit dem Zahnriemen erneuert. Gas-Injektoren verschmutzen mit der Zeit und verursachen unrunden Lauf, ebenso ein zugesetztes Leerlaufregelventil. Der Gastank unterliegt einer gesetzlichen Revision und kann nach rund zehn Jahren Korrosion ansetzen. Undichte Ventildeckeldichtung und ein spürbares Kurbelwellen-Axialspiel runden das Bild ab.
- !! Zahnriemen-Intervall beachten ab 75.000 km
Zahnriemen alle 60.000–90.000 km fällig. Kein Freiläufer — bei Riss droht Ventilschaden und Totalschaden.
Symptome: Zahnriemen alle 60 - !! Kurbelwellen-Axialspiel ab 160.000 km
Triggerrad verschiebt sich durch Axialspiel der Kurbelwelle. OT-Sensor verliert Signal, Motor springt nicht an oder läuft unrund.
Symptome: Triggerrad verschiebt sich durch Axialspiel der Kurbelwelle - !! Ventilsitzverschleiß durch Gasbetrieb ab 90.000 km
LPG verbrennt heißer als Benzin — Ventilsitze verschleißen schneller. Alle 30.000 km Ventilspiel prüfen. Gehärtete Ventilsitze ab Werk verbaut.
Symptome: LPG verbrennt heißer als Benzin — Ventilsitze verschleißen schneller
+ 5 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Fahrzeug-Schwachstellen
| Schwachstelle | Kosten | |
|---|---|---|
| Achsaufhängung mit hoher früher Mängelquote Bereits bei der ersten HU zeigt die Achsaufhängung des Lodgy Probleme — zur dritten Untersuchung steigt die Mängelquote auf das Vierfache des Durchschnitts an. Symptome: Poltern und Schlagen über Unebenheiten, Schlingern bei Fahrbahnwechseln, HU-Beanstandung der Federung ab 70.000 km | Mittel |
Prüfberichte
TÜV Report
Jeder fünfte Lodgy hat Probleme bei der HU. Achsaufhängung steigt zur dritten HU auf Vierfaches des Durchschnitts. Bremsleitungen und Ölverlust dauerhaft auffällig.
2022-01Alternativen
VW T6.1 I
Van (2019–2024)
VW T6 SG
Van (2019–2024)
Honda Odyssey RL6
Van (2018–2025)
Hyundai H-1 TQ-FL
Van (2018–2026)
Mercedes-Benz B-Klasse W247
Van (2018–2025)
Citroën Citroën SpaceTourer I
Van (2016–2024)
Weiter stöbern
Bekannte Probleme und Mängel +
Für den Dacia Lodgy 1 (2012–2022) sind insgesamt 61 Schwachstellen dokumentiert — davon 54 motorbezogen und 7 am Fahrzeug. Ein Problemmotor: H5Ft-85kW (1.2L Turbo). Typische Mängel betreffen Fahrwerk, Elektronik, Bremsen, Klimaanlage. Als zuverlässig gilt: K7M-61kW (1.6L 8V), H4M-75kW (1.6L 16V), H4M-75kW-LPG (1.6L 16V).
Lodgy (K9K-66kW, 2012–2018) — Aufpassen: Injektoren verschlissen, Turbolader verschlissen, Pleuellager-Schaden bei Ölmangel. Leistung: 95 PS.
Lodgy (K9K-70kW, 2018–2022) — Aufpassen: Injektoren verschlissen, Turbolader verschlissen, Pleuellager-Schaden bei Ölmangel. Leistung: 95 PS.
Lodgy (K9K-85kW, 2018–2022) — Aufpassen: Injektoren verschlissen, Turbolader verschlissen, Pleuellager-Schaden bei Ölmangel. Leistung: 116 PS.
Lodgy (H5Ft-85kW, 2012–2022) — Finger weg!: Steuerkettenlängung — Seriendefekt, Extremer Ölverbrauch, Turbolader-Wastegate defekt. Leistung: 116 PS.
Lodgy (K7M-61kW-LPG, 2014–2015) — Aufpassen: Zahnriemen-Intervall beachten, Kurbelwellen-Axialspiel, Ventilsitzverschleiß durch Gasbetrieb. Leistung: 83 PS.
Worauf beim Dacia Lodgy achten? Die detaillierte Auflistung aller Motor- und Fahrzeug-Schwachstellen findest du in den Abschnitten oben.
Häufige Fragen
Welche Probleme und Schwachstellen hat der Dacia Lodgy 1? +
Worauf muss ich beim Dacia Lodgy 1 Gebrauchtwagen achten? +
Welcher Motor ist empfehlenswert? +
Welcher Dacia Lodgy 1 Motor ist am haltbarsten? +
Welcher Dacia Lodgy 1 Motor macht am meisten Spaß? +
Lohnt sich der Dacia Lodgy 1 als Gebrauchtwagen? +
Welche PS-Varianten gibt es beim Dacia Lodgy 1? +
Letzte Aktualisierung: Februar 2026 · Alle Angaben ohne Gewähr