Ford B-Max
Ford 1.4L Duratec 16V (Sigma) 90 PS. Used in B-Max 2012-2017.
Diesel zu schwach
90 PS Diesel im Mini-Van: für Stadt okay, auf der Autobahn fehlt Reserven. Kein Erlebnis.
Motor-Schwachstellen 6
Sigma/Duratec 16V-Motoren sind Interferenzmotoren mit Zahnriemenantrieb. Ford gibt 150.000 km Wechselintervall an; Werkstätten empfehlen 100.000 km. Übersprungene oder verspannte Riemen führen zum Totalschaden.
Symptome: Kein Vorwarnsymptom — plötzlicher Motorstillstand und Motorschaden bei Riss ohne Wechsel
Die Stift-Zündspulen der Sigma/Duratec-16V-Familie versagen bei ca. 100.000–140.000 km. Probleme zeigen sich vor allem bei 1.500–2.500 U/min unter Last. Aftermarket-Spulen (BERU ZS350) gelten als zuverlässiger.
Symptome: Ruckeln und Drehmomentverlust im mittleren Drehzahlbereich, Fehlercode P030x, rauer Motorlauf
Der 1.4 Duratec SFDB zeigt bei höheren Laufleistungen typischen Ölverbrauch durch alterungsbedingt poröse Ventilschaftdichtungen. Blaurauch nach Schubphasen und leichter Ölverbrauch sind typische Anzeichen.
Symptome: Blaurauch beim Kaltstart oder nach längeren Schubbetriebsphasen, leicht erhöhter Ölverbrauch ohne sichtbare Leckage
Thermostaten der Sigma/Duratec-Familie klemmen häufig in offener Stellung. Der Motor erreicht keine Betriebstemperatur, die Heizung funktioniert kaum. Einfacher und günstiger Austausch.
Symptome: Temperaturanzeige bleibt dauerhaft im unteren Bereich, kaum Heizwärme, Kraftstoffmehrverbrauch
Die Einzelzündspulen des 1,25-Duratec versagen häufig ab 80.000–110.000 km. Ruckeln und Aussetzer im mittleren Drehzahlbereich sind typisch; Zündspulen und Zündkerzen sollten gemeinsam gewechselt werden.
Symptome: Ruckeln beim Beschleunigen zwischen 1.500 und 2.500 U/min, Motor läuft unrund, Motorkontrollleuchte leuchtet auf, spürbare Leistungseinbuße
Beim Ford 1,25/1,4 Duratec (Sigma) neigt die Ventildeckeldichtung ab ca. 80.000 km zum Undichten. Öl tropft auf heiße Motorteile, was nach verbranntem Öl riecht und im schlimmsten Fall zu Motorbrand führen kann.
Symptome: Geruch nach verbranntem Öl im Motorraum, sichtbare Ölspuren am Ventildeckel, leichter Ölverlust an der Zündkerzengalerie
Fahrzeug-Schwachstellen 6
TÜV-Berichte zeigen, dass ältere B-Max-Modelle mehr als doppelt so häufig wie der Durchschnitt mit defekten Federn und Dämpfern beanstandet werden. Lenkgelenke verschleißen ebenfalls schnell. Typisch nach 80.000–120.000 km.
Laut TÜV-Bericht sind beim B-Max häufig Lenkgelenke und Spurstangenköpfe bei Hauptuntersuchungen beanstandet. Frühzeitiger Verschleiß führt zu Spiel in der Lenkung.
Die Gummidichtungen der hinteren Schiebetüren des B-Max lösen sich mit der Zeit oder reißen ein. Die Führungsschienen setzen sich mit Sand und Laub zu, was Kratzgeräusche und Klemmen verursacht. Regelmäßige Pflege mit Silikonöl ist zwingend nötig.
Ältere B-Max-Exemplare fallen bei TÜV-Inspektionen überdurchschnittlich häufig mit rostiger Auspuffanlage auf. Die Schäden betreffen besonders den mittleren und hinteren Bereich des Abgassystems. Typisch ab sieben Jahren bzw. 100.000 km.
Elektrische Fensterheber des B-Max fallen aus, besonders die hinteren. Die Plastikführungsschienen der Scheiben brechen oder die Motoren geben auf. Das Problem ist verbreitet ab 60.000–100.000 km und betrifft überwiegend die hinteren Türen ohne B-Säule.
Die Start-Stopp-Automatik versagt häufig durch eine schwächelnde Starterbatterie, besonders bei Kurzstreckenfahrern. Der Fehler tritt sporadisch auf und zeigt die Grenzen der AGM-Batterie.