Ford Explorer 6
Schwachstellen, Motorenbewertung und Kaufberatung
457 PS
Explorer · Benzin
Power-Hybrid-SUV
Macht Spaß!322 PS
3.3L V6 Hybrid Benzin
3 Schwachstellen
Gute WahlMotoren-Übersicht
Der Ford Explorer 6 ist mit 3 Motorisierungen erhältlich — von 305 PS bis 457 PS.
2.3L EcoBoost Turbobenziner. Im Explorer V (2016-2019) 280 PS, im Explorer VI (2020+) 300 PS, im Ranger (2019-2024) 270 PS. Zylinderkopfdichtung bleibt das Hauptthema — Ford hat 2020 das Blockdesign überarbeitet und die offenen Kühlschlitze durch Bohrungen ersetzt. Ranger-Versionen weniger betroffen als frühe Mustang/Focus-RS-Blöcke. Verkokung der Einlassventile alle 50.000-60.000 km kontrollieren.
- !! Zylinderkopfdichtungs-Versagen ab 60.000 km
Die häufigste und teuerste Schwäche des 2.3L EcoBoost. Slotted-Groove-Design im Block (2015-2019) bietet der Kopfdichtung zu wenig Auflagefläche. Ford hat 2020 das Blockdesign geändert — ab 2020er Modellen deutlich seltener.
Symptome: Motorüberhitzung, schneller Kühlmittelverlust ohne sichtbares Leck, weißer Rauch aus dem Auspuff, Blasenbildung im Ausgleichsbehälter. - !! Turbo-Wastegate-Versagen ab 80.000 km
Wastegate-Klammer oder -Mechanismus versagt, Ladedruck wird nicht korrekt geregelt. Kann zu Überladung oder Leistungsverlust führen. Ford TSBs 16-0121 und 16-0122 behandeln das Problem.
Symptome: Boost-Schwankungen, Ladedruck-Warnung, Leistungsverlust unter Last, metallisches Klappern vom Turbo. - !! Verkokung der Einlassventile ab 60.000 km
Direkteinspritzung führt zur Verkokung der Einlassventile. Ford empfiehlt keine Intervallreinigung, aber ab 40.000-60.000 km spürbar. Walnut Blasting kostet 400-800 USD und stellt die Leistung wieder her.
Symptome: Schleichender Leistungsverlust, unrunder Leerlauf, erhöhter Verbrauch, gelegentliches Stottern bei niedriger Last.
+ 1 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
3.3L V6 Cyclone mit integriertem Elektromotor und 1,5-kWh-Lithium-Ionen-Batterie. Systemleistung 318 PS (237 kW). Kein Plug-in, rein selbstladender Vollhybrid. Interne Wasserpumpe wie bei allen Cyclone-V6 — bei hohen Laufleistungen auf Kühlmittelverlust achten. Separate Kühlkreisläufe für Motor, Batterie und Leistungselektronik.
- !! Interne Wasserpumpe (Cyclone-Design) ab 100.000 km
Der 3.3L V6 Hybrid teilt das Cyclone-Grunddesign mit der intern verbauten Wasserpumpe. Zusätzliche Komplexität durch drei separate Kühlkreisläufe (Motor, Batterie, Leistungselektronik). Versagen einer E-Pumpe kann zur Überhitzung führen.
Symptome: Kühlmittelverlust, Überhitzungswarnung, verminderte Hybrid-Systemleistung. - !! Hybrid-Batterie-Degradation ab 80.000 km
Die 1,5-kWh-Batterie wird bei jedem Fahrzyklus mehrfach ge- und entladen. Ab circa 80.000 km merklicher Kapazitätsverlust — Stadtverbrauch steigt von 27 auf 22-24 MPG. Lebensdauer circa 120.000 km bis zum empfohlenen Tausch.
Symptome: Steigende Kraftstoffverbräuche, kürzere elektrische Fahranteile, Hybrid-Systemwarnung im Display. - !! Steuerketten-Verschleiß bei hoher Laufleistung ab 160.000 km
Ab circa 160.000 km kann die Steuerkette des 3.3L V6 Verschleiß zeigen. Rasseln beim Start, Gefahr des Überspringens bei extremem Verschleiß. Kontrollintervall ab 100.000 km, Tausch bis 150.000 km empfohlen.
Symptome: Rasseln beim Kaltstart, Motor läuft unrund, Check-Engine-Leuchte.
3.0 Liter V6 Turbo 2956 ccm. Motorcode BQWA. Plug-in Hybrid im Explorer VI. Systemleistung 457 PS (336 kW), Verbrenner allein 349 PS (257 kW). Nur als PHEV in Europa.
- !! Twin-Turbo-System Verschleiß ab 140.000 km
Der 3.0 EcoBoost V6 BQWA nutzt zwei Turbolader die bei schlechtem Ölzustand oder langen Intervallenrasch verschleißen. Ölwechsel alle 10.000 km ist kritisch für die Turbolebenserwartung.
Symptome: Ladedruck-Schwankungen, Pfeifgeräusche von einem oder beiden Turbos, bläulicher Rauch - !! DPF und Injektor Kombischaden ab 100.000 km
Laut Ford-TSB müssen bei geschädigten Continental-Injektoren DPF und Injektoren gleichzeitig ersetzt werden. Nur DPF-Tausch führt durch kontaminierte Einspritzung erneut zum Filterschaden.
Symptome: DPF-Vollstopfung, schwarzer Abgasrauch, erhöhter Kraftstoffverbrauch, Motorfehlleuchte. - !! Zylinderkopfdichtung defekt – Kühlmittelverlust ab 60.000 km
Der 1,5 EcoBoost (Focus, Kuga ab 2014) zeigt gehäuft Zylinderkopfdichtungsschäden durch eine konstruktionsbedingte Schwachstelle: schmale Kühlmittelkanäle zwischen den Zylindern erhöhen thermische Belastung der Dichtung.
Symptome: Sinkendes Kühlmittel ohne sichtbare Leckage, Überdruck im Kühlmittelbehälter, weißer Auspuffrauch mit Kühlmittelgeruch, Temperaturnadelausschlag
+ 4 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Fahrzeug-Schwachstellen
| Schwachstelle | Kosten | |
|---|---|---|
| Rückruf: Hinterachsschraube kann brechen (2018-2020) Ford rief weltweit über 250.000 Explorer (Baujahre 2018–2020) zurück. Eine Befestigungsschraube der Hinterachse konnte brechen, was zu Wegrollgefahr und Kontrollverlust führte. Software-Update und mechanische Verstärkung als Lösung. Symptome: Laute Geräusche und Vibrationen beim Beschleunigen, Fahrzeug rollt trotz Parkstellung weg. | Günstig | |
| Rückruf: Kardanwelle kann sich abtrennen (2022-2023) Ford rief Explorer-Fahrzeuge der Modelljahre 2020–2021 zurück (NHTSA 23V675000), da sich die Kardanwellen-Befestigungsschrauben lockern und die Welle sich vom Antriebsstrang abtrennen konnten – mit Verlust des Antriebs und Rollgefahr. Symptome: Vibrationen und starke Geräusche aus dem Antriebsstrang, plötzlicher Antriebsverlust, Fahrzeug rollt trotz Parkstellung. | Günstig | |
| Abgas-CO-Leck in Fahrgastzelle (2011–2017) Abgase können in den Innenraum gelangen. Über 2.700 Beschwerden, Polizei-Interceptors besonders betroffen. NHTSA-Untersuchung geschlossen ohne Rückruf — Ford bot freiwillige Abdichtungsmaßnahmen an. Symptome: Kopfschmerzen, Schwindel, Abgasgeruch im Innenraum | Günstig | |
| Rückruf: Rollwegrisiko durch Hinterachsschrauben (22V255000) Hintere Achsschrauben können brechen — Kardanwelle trennt sich, Fahrzeug kann im eingelegten Gang wegrollen. Rückruf 22V255000 betrifft 252.936 Explorer 2020–2022. Symptome: Kraftverlust an Hinterrädern, Fahrzeug rollt im Gang weg | Günstig |
Alternativen
BMW XM G09
Großer SUV (2022–2026)
Land Rover Range Rover Sport L461
Großer SUV (2022–2026)
BMW iX I20
Großer SUV (2021–2026)
Chevrolet Tahoe T1XX
Großer SUV (2021–2025)
Chevrolet Suburban T1XX
Großer SUV (2021–2025)
Land Rover Range Rover L460
Großer SUV (2021–2026)
Weiter stöbern
Bekannte Probleme und Mängel +
Für den Ford Explorer 6 (2019–2024) sind insgesamt 23 Schwachstellen dokumentiert — davon 14 motorbezogen und 9 am Fahrzeug. Typische Mängel betreffen Sonstiges, Elektronik, Getriebe, Bremsen. Als zuverlässig gilt: Duratec33-Hybrid (3.3L V6 Hybrid).
Explorer (EcoBoost-2.3-Gen1, 2020–2024) — Aufpassen: Zylinderkopfdichtungs-Versagen, Turbo-Wastegate-Versagen, Verkokung der Einlassventile. Leistung: 300 PS.
Explorer (BQWA, 2019–2024) — Aufpassen: Twin-Turbo-System Verschleiß, DPF und Injektor Kombischaden, Zylinderkopfdichtung defekt – Kühlmittelverlust. Leistung: 457 PS.
Worauf beim Ford Explorer achten? Die detaillierte Auflistung aller Motor- und Fahrzeug-Schwachstellen findest du in den Abschnitten oben.
Häufige Fragen
Welche Probleme und Schwachstellen hat der Ford Explorer 6? +
Worauf muss ich beim Ford Explorer 6 Gebrauchtwagen achten? +
Welcher Motor ist empfehlenswert? +
Welcher Ford Explorer 6 Motor ist am haltbarsten? +
Welcher Ford Explorer 6 Motor macht am meisten Spaß? +
Lohnt sich der Ford Explorer 6 als Gebrauchtwagen? +
Welche PS-Varianten gibt es beim Ford Explorer 6? +
Letzte Aktualisierung: Februar 2026 · Alle Angaben ohne Gewähr