Honda Civic
Honda-Diesel 2.2 i-CTDi, technisch eng verwandt mit N22A. Wartungsintensiv: gerissene Abgaskrümmer, früher Kupplungsverschleiß, DPF-Probleme bei Kurzstrecke.
Kein Honda – und man merkt es
Isuzu-Diesel im Civic-Gewand: beim Kaltstart rasselig, unter Last dröhnend, im Stadtverkehr ruckartig. Weder Effizienz noch Fahrspaß überzeugen. Ein Fremdkörper im Honda-Portfolio.
Motor-Schwachstellen 4
Der Abgaskrümmer des 2.2 i-CTDi reißt typischerweise zwischen 150.000 und 200.000 km. Honda erkannte dies als Materialfehler an und verlängerte die Garantie auf 7 Jahre.
Symptome: Tickendes oder klopfendes Geräusch im Motorraum beim Kaltstart, Abgasgeruch im Innenraum
Fehlerhafte Druckplatten führen zu vorzeitigem Kupplungsverschleiß bereits ab 65.000–85.000 km. Der Tausch von Kupplung samt Zweimassenschwungrad ist sehr teuer.
Symptome: Schleifende Kupplung, Rupfen beim Anfahren, Kupplungspedal tritt tief durch
Der Dieselpartikelfilter regeneriert bei ausschließlichem Kurzstreckenbetrieb nicht vollständig und verstopft. Regelmäßige Autobahnfahrten bei höherer Drehzahl sind zwingend nötig.
Symptome: Leistungsabfall, DPF-Warnleuchte, häufige Zwangsregeneration, erhöhter Kraftstoffverbrauch
Kupferscheiben an den Injektoren können durchbrennen, wodurch Abgase in den Einspritzkanal gelangen. Rechtzeitiger Tausch der Dichtscheiben verhindert größere Folgeschäden.
Symptome: Unrunder Lauf, Rauchentwicklung, Abgasgeruch nach Motoröl, Leistungsverlust unter Last
Fahrzeug-Schwachstellen 5
Typische Roststellen sind die hinteren Radläufe, der Bereich um den Tankdeckel sowie die innenseitigen Schweller. Auch Heckklappenscharniere und Motorhaubenführungen sind anfällig.
Defekte Federbeinlager (Domlager) sind ein bekanntes Problem. Bei der Probefahrt auf Knarzgeräusche achten, die sich bis in das Lenkrad übertragen — betrifft EP1 und EP3 gleichermaßen.
Die Klimaanlage fällt bei höheren Laufleistungen aus. Typische Ursachen sind ein defektes Relais oder der Kompressor. Gilt als Honda-typisches Problem dieser Ära.
Die Gummibuchsen der Sitzbefestigung verschleißen ab ca. 50.000–60.000 km, was zu einem unangenehmen Wackeln des Fahrersitzes führt.
Ein Konstruktionsfehler der Heckklappe führt dazu, dass sich Wasser im oberen Bereich ansammelt und bei geöffneter Klappe ins Fahrzeuginnere läuft. Antennendichtungen versagen ebenfalls.