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Honda · Van · 2004–2009 Eigene Suche

Honda FR-V BE

Schwachstellen, Motorenbewertung und Kaufberatung

5.0 / 5.0 · Basierend auf 4 Motorvarianten · So bewerten wir

Der FR-V ist ein Kuriosum: ein kompakter Van mit sechs Einzelsitzen in zwei Dreierreihen — der Kindersitz darf vorne in die Mitte. In Deutschland praktisch konkurrenzlos (einziger echter Rivale war der Fiat Multipla). Solide gebaut, aber mit mäßiger Heizleistung und heute reiner Liebhaber- und Spezialbedarfsmarkt.

Bei den Motoren ist die Wahl klar: Der K20A (2.0, 150 PS) mit Steuerkette ist der robuste, drehfreudige Favorit. Der R18A (1.8) ist solide, hat aber einen Wasserpumpen-Rückruf — prüfen. Den schwachen D17A (1.7) sollte man meiden. Der N22A (2.2 i-CTDi Diesel) lohnt nur für Vielfahrer und nur mit dokumentiert intaktem Zweimassenschwungrad und Partikelfilter.

Probefahrt: Rost ist das Hauptthema — hintere Radläufe, Heckklappenkanten, Schweller und Unterboden/Achsteile gründlich ansehen; Honda gab hier oft nur Teilkulanz. Den Takata-Airbag-Rückruf per FIN abklären. Beim Diesel auf Rasseln und Vibrationen vom ZMS und der Kupplung achten (vierstellige Reparatur) sowie auf DPF-Verstopfung und einen gerissenen Abgaskrümmer. Klimakompressor und Fensterheber durchtesten.

Marktstand 2026: Sehr dünner Markt, bundesweit nur einige Dutzend Fahrzeuge. Frühe 2004–2006 mit hoher Laufleistung gibt es unter 3.000 €, gepflegte Facelift-Modelle (2007–2009) liegen bei 4.000–7.700 €. Kein Wertzuwachs in Sicht.

Insider-Pick: K20A-Benziner mit Schaltgetriebe, rostgeprüft und mit erledigtem Airbag-Rückruf — die langlebigste und unkomplizierteste Kombination.

Spaßigster Motor

140 PS

FR-V · Diesel

Hondas bester Diesel

Macht Spaß!
Haltbarster Motor

125 PS

1.7L 16V Benzin

3 Schwachstellen

Gute Wahl

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Motorbewertung

Gute Wahl, Aufpassen oder Finger weg!

Warnhinweise

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Versicherung

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Motoren-Übersicht

Der Honda FR-V BE ist mit 4 Motorisierungen erhältlich — von 125 PS bis 155 PS.

2.2L i-CTDi · Diesel· 140 PS
2004 2009
Versicherungseinstufung: Günstig

Hondas erster Eigenbau-Diesel: 2,2-Liter i-CTDi mit 140 PS und Steuerkette. DPF verstopft bei Kurzstrecke zuverlässig — Zwangsregeneration alle 300–500 km nötig oder manuell per Diagnose auslösen. Abgaskrümmer reißt durch Thermowechsel, Symptom: Zischgeräusch unter Last. IMRC-Ventile (Swirl Control) verkoken und klemmen — Leistungsverlust und Fehlermeldung. AGR-Ventil verschmutzt ab 60.000 km. Leerlauf mit typischem Diesel-Nageln, unter Last kräftig aber rauh. Für Langstreckenfahrer solide, für Kurzstrecke eine schlechte Wahl.

  • !! DPF-Verstopfung bei Kurzstreckenfahrten ab 100.000 km

    Der Dieselpartikelfilter benötigt ausreichend hohe Abgastemperaturen zur Selbstreinigung, die bei reinem Stadtbetrieb nicht erreicht werden. Ab ca. 100.000 km häufen sich Verstopfungen mit Motornotlauf und Warnleuchte.

    Symptome: Warnleuchte, Motornotlaufprogramm, Leistungsverlust, häufige Händler-Regenerationszyklen
    800–1.500 €
  • !! Auspuffkrümmer-Risse ab 160.000 km

    Bei intensivem Betrieb entstehen Risse im Auspuffkrümmer, typischerweise zwischen 150.000 und 200.000 km. Honda erkannte diesen Herstellungsfehler an und verlängerte die Garantie auf 7 Jahre.

    Symptome: Tickendes oder zischendes Geräusch aus dem Motorraum bei Kaltstart, Abgasgeruch
    400–900 €
  • !! Zweimassenschwungrad-Verschleiß ab 150.000 km

    Das ZMS gilt als größte Schwachstelle bei der Haltbarkeit. Es schlägt mit der Zeit aus, wird laut und rasselt im Leerlauf. Wegen hoher Tauschkosten oft erst spät erledigt.

    Symptome: Rasseln im Leerlauf, Vibrationen beim Anfahren, Kupplungsrupfen
    900–1.600 €

+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

1.7L 16V · Benziner· 125 PS
2004 2007
Versicherungseinstufung: Günstig

Der 1.7-Liter der D-Serie hat einen langen Hub und gilt als der schwächere Vertreter der Baureihe. Die Zylinderkopfdichtung ist die bekannte Achillesferse — bei Überhitzung oder hoher Laufleistung steigt das Ausfallrisiko, der Wechsel kostet Zeit und Geld. Mit den Jahren kommt ein zunehmender Ölverbrauch über müde Kolbenringe und Ventilschaftdichtungen dazu. Eine verschmutzte Drosselklappe sorgt für schwankenden Leerlauf, lässt sich aber günstig reinigen. Zahnriemen-Service im Intervall ist Pflicht — ansonsten ein einfach gestrickter, gut zu wartender Sauger.

  • !! Zylinderkopfdichtung — erhöhtes Ausfallrisiko ab 150.000 km

    Der D17A neigt ab ca. 100.000–150.000 km zu Zylinderkopfdichtungsschäden, bedingt durch den langen Hub und thermische Belastung. Hohe Drehzahlen auf der Autobahn gelten als Risikofaktor.

    Symptome: Kühlwasserverlust ohne sichtbare Leckage, weißer Rauch aus dem Auspuff, Überhitzung
    800–1.800 €
  • !! Ölverbrauch — Kolbenringe und Ventilschaftdichtungen ab 130.000 km

    Erhöhter Ölverbrauch durch verschlissene Kolbenringe und Ventilschaftdichtungen tritt bei VTEC-intensiver Nutzung auf. Ölverbrauch über 0,3 l/1000 km gilt als kritisch.

    Symptome: Blauer Rauch unter Last, Ölverbrauch über 0,3 l/1000 km, Ölverschmutzung der Zündkerzen
    800–2.000 €
  • ! Schwankender Leerlauf durch verschmutzte Drosselklappe

    Verschmutzung von Drosselklappe und Leerlaufregelventil führt zu schwankenden oder absackenden Leerlaufdrehzahlen. Tritt mit den Jahren auf, wenn sich Ölnebel und Ablagerungen ansammeln. Reinigung behebt es meist.

    Symptome: Unruhiger, sägender Leerlauf, gelegentliches Absterben beim Anhalten
    50–250 €
1.8L i-VTEC · Benziner· 140 PS
2007 2009
Versicherungseinstufung: Günstig

1,8-Liter i-VTEC Saugmotor, einer der zuverlässigsten Honda-Aggregate der 2000er-Jahre. Steuerkette wartungsfrei, VTEC optimiert auf Effizienz statt Leistung. Keine hydraulischen Ventilstößel — Ventilspiel alle 100.000 km kontrollieren, Honda-typisches Ticken bei verstelltem Spiel. Ölverbrauch praktisch null bei gesundem Motor, 0W-20 ab Werk. Im Leerlauf flüsterleise, bei Volllast ein gleichmäßiges Summen ohne Charakter. Tuning sinnlos — wer mehr Leistung will, braucht einen anderen Motor. Dafür sind 300.000 km bei normalem Ölwechsel realistisch.

  • ! Ventilspiel-Kontrolle erforderlich ab 100.000 km

    Ohne hydraulische Stößel muss das Ventilspiel alle 100.000 km geprüft und ggf. eingestellt werden. Einlass: 0,20 ± 0,02 mm, Auslass: 0,25 ± 0,02 mm. Wird es versäumt, entstehen Klackern und erhöhter Verschleiß.

    Symptome: Klackern aus dem Ventiltrieb, Leistungsverlust bei hohen Drehzahlen
    150–300 €
  • ! Erhöhter Ölverbrauch im Alter ab 160.000 km

    Bei höheren Laufleistungen ab ca. 150.000 km können Kolbenringe und Ventilführungen verschleißen, was zu Ölverbrauch führt. Normaler Verbrauch liegt unter 250 ml/1.000 km. Blauer Abgasrauch ist ein Warnsignal.

    Symptome: Blauer Rauch aus Auspuff, gesunkener Ölstand, Ölgeruch im Fahrgastraum
    500–2.000 €
  • ! Klimaanlage Omron-Relais defekt ab 80.000 km

    Das Omron-Relais der Klimaanlage gibt häufig vorzeitig den Geist auf. Ein Austausch gegen ein Mitsuba-Relais bietet bessere Langlebigkeit. Reparatur ist kostengünstig und einfach selbst durchführbar.

    Symptome: Klimaanlage schaltet nicht ein, kein Kompressorbetrieb trotz Anforderung
    20–80 €

+ 2 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2.0L i-VTEC · Benziner· 150 PS
2004 2009
Versicherungseinstufung: Günstig

Der 2,0-Liter-DOHC-i-VTEC-Sauger ist die ausgewogene, alltagstaugliche Variante der K-Serie — laufruhig, drehfreudig und für rund 150 PS gut, kombiniert mit einer kontinuierlich variablen Steuerung der Einlass-Nockenwelle. Er gilt als ausgesprochen langlebig, solange der Ölservice stimmt. Hauptthemen sind der VTC-Magnetschalter, der beim Kaltstart kurz klackert (das überarbeitete Teil schafft Ruhe), und das mechanische Ventilspiel, das ohne Hydrostößel regelmäßig geprüft und eingestellt werden muss. Mit hoher Laufleistung längt sich die Steuerkette (ab etwa 140.000 km), und müde Ventilschaftdichtungen lassen den Ölverbrauch steigen. Beim Schaltgetriebe können der 5. und 6. Gang schwergängig werden, und das Ausrücklager verschleißt fahrstilabhängig. Insgesamt ein robuster Motor mit überschaubaren, gut kalkulierbaren Wartungspunkten.

  • !! VTC-Magnetschalter Kaltstart-Klackern ab 100.000 km

    Charakteristisches Klacken beim Kaltstart ab ca. 100.000 km durch den VTC-Magnetschalter der variablen Nockenwellensteuerung. Fehlercodes P0341, P1009 oder P2646. Hochwertiges Öl verringert das Risiko.

    Symptome: Klacken oder Rasseln beim Kaltstart (verschwindet nach 30–60 Sek.), VTEC-Fehlercode P2646
    200–800 €
  • !! Steuerketten-Streckung ab 140.000 km ab 200.000 km

    Die Steuerkette des K20A streckt sich ab ca. 140.000 km nachweislich. Bekannt aus EP3-Community: Honda selbst ist sich des Problems bewusst. Kette ca. 196 € plus Kettenräder, Spannerführung und Arbeitszeit.

    Symptome: Rasseln bei Kaltstart aus dem Steuerkettenbereich (vornehmlich linksseitig). Geräusch verschwindet nach Warmfahren, aber Kettenspanner zeigt maximale Ausfahrstrecke.
    800–1.500 €
  • !! Ölverbrauch durch verschlissene Ventilschaftdichtungen ab 170.000 km

    Ab 150.000–200.000 km steigt der Ölverbrauch beim K20A durch verschlissene Ventilschaftdichtungen. VTEC-Betrieb begünstigt den Verschleiß. Tausch der Dichtungen kostet 600–1.500 € je nach Aufwand.

    Symptome: Blauer Rauch nach Lastwechsel oder Kaltstart. Test: Auf 7.000 U/min hochdrehen, ausrollen lassen, dann Vollgas — Rauchstoß deutet auf Ventilschaftdichtungen hin.
    600–1.500 €

+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

Fahrzeug-Schwachstellen

SchwachstelleKosten
Rückruf: Defekter Airbag-Gasgenerator

Die Airbag-Gasgeneratoren können defekt sein und bei Aktivierung Metallsplitter in den Innenraum schleudern. Sicherheitsrückruf mit höchster Priorität.

Günstig

Alternativen

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Weiter stöbern

Bekannte Probleme und Mängel +

Für den Honda FR-V BE (2004–2009) sind insgesamt 25 Schwachstellen dokumentiert — davon 20 motorbezogen und 5 am Fahrzeug. Typische Mängel betreffen Sonstiges, Rost, Elektronik, Klimaanlage. Als zuverlässig gilt: R18A (1.8L i-VTEC), N22A (2.2L i-CTDi), K20A (2.0L i-VTEC).

Worauf beim Honda FR-V achten? Die detaillierte Auflistung aller Motor- und Fahrzeug-Schwachstellen findest du in den Abschnitten oben.

Häufige Fragen

Welche Probleme und Schwachstellen hat der Honda FR-V BE? +
Der Honda FR-V BE hat 20 bekannte Motor-Schwachstellen und 5 Fahrzeug-Schwachstellen.
Worauf muss ich beim Honda FR-V BE Gebrauchtwagen achten? +
faq.watch_a_solid
Welcher Motor ist empfehlenswert? +
Gute Wahl: R18A (1.8L i-VTEC), N22A (2.2L i-CTDi), K20A (2.0L i-VTEC), D17A (1.7L 16V). Der haltbarste Motor ist der D17A (1.7L 16V) mit dem niedrigsten Risiko-Score. Am meisten Fahrspaß bietet der N22A (2.2L i-CTDi).
Welcher Honda FR-V BE Motor ist am haltbarsten? +
Der {code} ({displacement}) ist der haltbarste Motor im Honda FR-V BE. Er hat den niedrigsten Risiko-Score aller verfügbaren Motoren und erhält die Bewertung „Gute Wahl". Trotzdem gibt es 3 bekannte Schwachstellen, die man kennen sollte.
Welcher Honda FR-V BE Motor macht am meisten Spaß? +
Der {code} ({displacement}) bietet den meisten Fahrspaß im Honda FR-V BE — Bewertung: „Macht Spaß!". {description} Erster Honda-eigener Diesel: Aluminiumblock, klingt metallisch-sportlich statt nach Traktor. Leistungsband ab 1.500 U/min, feines Sechsgang-Getriebe. Für einen Selbstzünder überraschend lebendig.
Lohnt sich der Honda FR-V BE als Gebrauchtwagen? +
Der Honda FR-V BE ist als Gebrauchtwagen eine gute Wahl — 4 von 4 Motorvarianten erhalten die Bewertung 'Gute Wahl'.
Welche PS-Varianten gibt es beim Honda FR-V BE? +
Der Honda FR-V BE ist mit Motorvarianten von 125 bis 155 PS erhältlich. Benziner: R18A (1.8L i-VTEC), K20A (2.0L i-VTEC), D17A (1.7L 16V). Diesel: N22A (2.2L i-CTDi).

Letzte Aktualisierung: Februar 2026 · Alle Angaben ohne Gewähr