Honda FR-V
Der D17A gilt als einer der schwächsten Motoren der D-Serie. Zu langer Hub (95 mm), anfällig für Zylinderkopfdichtungsschäden.
Fleißig, aber fehl am Platz
Im FR-V braucht der 1.7-Sauger hohe Drehzahlen, hat kein i-VTEC. Ruhiges Cruisen mit leichtem Windgeräusch möglich. Loyal und sparsam, aber kein Erlebnis im Familienvan.
Motor-Schwachstellen 3
Der D17A neigt ab ca. 100.000–150.000 km zu Zylinderkopfdichtungsschäden, bedingt durch den langen Hub und thermische Belastung. Hohe Drehzahlen auf der Autobahn gelten als Risikofaktor.
Symptome: Kühlwasserverlust ohne sichtbare Leckage, weißer Rauch aus dem Auspuff, Überhitzung
Erhöhter Ölverbrauch durch verschlissene Kolbenringe und Ventilschaftdichtungen tritt bei VTEC-intensiver Nutzung auf. Ölverbrauch über 0,3 l/1000 km gilt als kritisch.
Symptome: Blauer Rauch unter Last, Ölverbrauch über 0,3 l/1000 km, Ölverschmutzung der Zündkerzen
Der lange Hub von 95 mm macht den D17A ungeeignet für dauerhaften Hochdrehzahlbetrieb. Häufiges Fahren im oberen Drehzahlbereich erhöht das Risiko von Pleuellagerschäden.
Symptome: Klopfen oder Nageln aus dem Motorinneren bei Dauervolllast, Leistungsabfall bei hohen Drehzahlen
Fahrzeug-Schwachstellen 5
Die Airbag-Gasgeneratoren können defekt sein und bei Aktivierung Metallsplitter in den Innenraum schleudern. Sicherheitsrückruf mit höchster Priorität.
Der Unterboden ist bekannt für starke Korrosion nach 12 bis 15 Jahren. Radläufe, Bodenblech und Schweißnähte sind besonders betroffen.
Radläufe, die unteren Türkanten und die Heckklappe mit ihren Schweißnähten rosten durch.
Der Klimakompressor kann ausfallen. Lecks im Kältemittelkreislauf und defekte Kompressormodule sind dokumentiert.
Elektrische Fensterheber und die Zentralverriegelung fallen durch defekte Schalter oder Kurzschlüsse aus.