Hyundai Tucson
Kompakter Turbodiesel für SUVs. Guter Kompromiss aus Leistung und Verbrauch, Partikelfilter regelmäßig freifahren.
Komfortabler Kompakt-SUV
Der Tucson TL ist ein gut ausgestatteter Familien-SUV. Fahrdynamik steht nicht im Fokus, aber er fährt sich angenehm.
Motor-Schwachstellen 5
D4FD verwendet Zahnriemenantrieb. Hersteller empfiehlt Wechsel alle 96.000 km. Vorbeugend früher wechseln empfohlen, da Riss zum Totalschaden des Interferenzmotors führt.
Symptome: Kein direktes Symptom vor Riss. Klopfgeräusche und Motorstottern kurz vor Versagen möglich.
Bei unterbrochenen DPF-Regenerationszyklen wird Kraftstoff zum Ausbrennen des Rußfilters eingebracht. Wenn die Regeneration abbricht, gelangt Diesel ins Motoröl — erkennbar am steigenden Ölstand.
Symptome: Ansteigender Ölstand (Diesel-Geruch im Öl), Motorwarnleuchte, blaue Abgaswolke, erhöhter Verbrauch.
Frühe D4FD-Varianten (Baujahr 2011–2013) wiesen bekannte Motorblock-Risse auf, die zu Kühlmittelverlust führten. Hyundai tauschte betroffene Motoren unter Garantie aus; nach 2013 korrigiertes Design.
Symptome: Kühlmittelverlust ohne sichtbare Leckage außen, steigende Kühlmitteltemperatur, Weißrauch aus Auspuff.
Alle D4FD-Versionen verfügen über DPF, der bei häufigen Kurzstrecken blockiert. Ölstand-Anstieg durch Kraftstoffeintrag bei fehlgeschlagener Regeneration als Warnsignal.
Symptome: DPF-Kontrollleuchte, Leistungsabfall, Motornotlauf, erhöhter Kraftstoff- und Ölstand-Anstieg.
AGR-Ventil und Ansaugkrümmer verschmutzen bei Stadtbetrieb durch Ruß. Motorleistung und -effizienz sinken; Drallklappen im Ansaugkrümmer können brechen.
Symptome: Ruhiger Leerlauf gestört, Motorleistungsabfall, Fehlercode P0400–P0409, schwarze Auspuffwolke.
Fahrzeug-Schwachstellen 10
Das DCT des Tucson TL zeigt fehlenden Vortrieb trotz steigender Drehzahl, Ruckeln bei 40–60 km/h und springt Gänge über. Hyundai hat Getriebeprobleme offiziell eingeräumt.
Tucson TL Baujahre 2017–2020: Ein Kurzschluss im ABS-Modul kann zu einem Fahrzeugbrand führen. Rückruf betraf 78.542 Fahrzeuge — vor dem Kauf unbedingt prüfen.
Fahrzeuge aus 2015–2016 wurden zurückgerufen, weil sich die Motorhaube während der Fahrt öffnen kann — ein erhebliches Sicherheitsrisiko.
Beim Tucson TL sind Antriebswellen und Lenkgelenke laut TÜV-Statistik häufige Beanstandungen. Das hohe Fahrzeuggewicht beschleunigt den Verschleiß der Fahrwerkskomponenten.
Bremsscheiben und -beläge verschleißen beim schweren Tucson TL schnell. TÜV-Auswertungen zeigen regelmäßig Beanstandungen der Bremsanlage, Feststellbremse ebenfalls betroffen.
Das Infotainmentsystem des Tucson TL stürzt ab, zeigt schwarzen Bildschirm oder USB-Ports fallen dauerhaft aus. Einige Besitzer berichten über Ersatz des kompletten Geräts nach 15.000–22.000 km.
Das optionale Doppelkupplungsgetriebe zeigt bei 40–60 km/h Ruckeln und Zugkraftunterbrechungen. Fahrzeuge mit lückenloser Servicehistorie sind seltener betroffen; Software-Updates helfen oft nur vorübergehend.
Die Start-Stopp-Automatik des Tucson TL fällt häufig durch eine schwache Starterbatterie aus. Kurzstreckenfahrer verursachen vorzeitigen Batterieverschleiß, der dann das gesamte Bordnetz beeinträchtigt.
An der Heckklappe und an Türrahmen des Tucson TL zeigt sich Rost an Schweißnähten und Blechkanten. Vereinzelt melden Besitzer Korrosionsstellen bereits nach wenigen Jahren, besonders bei FL-Modellen.
Besitzer des Tucson TL berichten von Knarzgeräuschen aus dem Panoramadach und dem Innenraum, besonders auf unebenen Straßen.
Berichte & Tests
Der Tucson TL erreicht durchschnittliche TÜV-Ergebnisse mit Schwächen bei Antriebswellen und Spurstangen.
Der Tucson TL zeigt durchschnittliche Pannenwerte im Kompakt-SUV-Segment.