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Lexus · Sportwagen · 2010–2012 Eigene Suche

Lexus LFA A10

Schwachstellen, Motorenbewertung und Kaufberatung

5.0 / 5.0 · Basierend auf 1 Motorvarianten · So bewerten wir

Der Lexus LFA ist kein gewöhnliches Auto, sondern ein Stück Ingenieurskunst mit Legendenstatus. Zwischen 2010 und 2012 entstanden nur 500 Exemplare dieses Supersportwagens, jedes von Hand gefertigt. Im Zentrum steht der 4,8-Liter-V10 1LR-GUE mit 412 bis 420 kW, gemeinsam mit Yamaha entwickelt und im 72-Grad-Bankwinkel ausgelegt — gewählt wegen des Klangs, nicht der reinen Technik. Jeder Motor wurde in Handarbeit montiert, ein Exemplar pro Tag, versehen mit der Namensplakette des Monteurs. Das Carbon-Monocoque, die Trockensumpfschmierung und die extrem schnell drehende Drehzahlnadel machten den LFA schon bei Erscheinen zu einem kompromisslosen Ausnahmefahrzeug.

Wer über den Kauf eines LFA nachdenkt, bewegt sich im Sammlermarkt. Die Fahrzeuge sind seit Jahren im Wert gestiegen und werden entsprechend selten und teuer gehandelt. Das bedeutet aber auch: Ein LFA ist kein Alltagsauto, sondern ein Sammlerstück, das entsprechend behandelt und gewartet werden will. Genau hier liegen die Herausforderungen. Der Ölwechsel des Trockensumpfsystems ist aufwendig und teuer. Der Aktuator des automatisierten Schaltgetriebes (ASG) verschleißt und sorgt dann für ruppige Gangwechsel. Die innenliegende Dichtung der Ölpumpe ist nur mit großem Zugangsaufwand zu erreichen, und die Ventiltrieb-Inspektion bei einem Motor, der bis 9.000 Umdrehungen dreht, gehört in erfahrene Hände.

Auch das Drumherum verlangt Aufmerksamkeit und Budget. Eine Reparatur am Carbon-Monocoque bewegt sich schnell im fünfstelligen Bereich. Die originalen Bridgestone-RE070R-Reifen werden nicht mehr produziert, was die Reifenwahl erschwert. Die Carbon-Keramik-Bremsen neigen zum Quietschen und sind im Ersatz extrem kostspielig. Adaptive Dämpfer verschleißen und sind teuer zu ersetzen, die Reifendrucksensoren altern, und der mehrfache Kühlkreislauf mit seinen Schläuchen und Pumpen will regelmäßig kontrolliert werden. Wichtig ist außerdem: Bei längeren Standzeiten entlädt sich die Batterie, weshalb ein Erhaltungsladegerät praktisch Pflicht ist. Zu beachten ist zudem der Takata-Rückruf für den Beifahrer-Airbag-Gasgenerator.

Das ehrliche Fazit: Der LFA ist kein Auto, das man auf Zuverlässigkeit oder Vernunft hin bewertet — er ist ein handgebautes Kunstwerk mit unvergleichlichem V10-Klang und garantiertem Sammlerwert. Wer ein Exemplar erwirbt, kauft Geschichte, muss aber ein Budget für spezialisierte Wartung und seltene Ersatzteile einplanen. Als Kapitalanlage und Fahrerlebnis nahezu konkurrenzlos, als Gebrauchsgegenstand denkbar ungeeignet — und genau so war er gemeint.

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Motoren-Übersicht

Der Lexus LFA A10 ist mit 2 Motorisierungen erhältlich — von 560 PS bis 571 PS.

4.8L V10 · Benziner· 560 PS
2010 2012

4,8-Liter-V10 im 72°-Bankwinkel — gewählt wegen des Klangs, nicht der Technik. Yamaha Motor baute jeden Motor in Handarbeit, ein Stück pro Tag, jeder mit Namensplakette des Monteurs. Titan-Pleuel, Titan-Ventile (auch Auslass — damals einzigartig), DLC-beschichtete Kipphebel. Ergebnis: 0 auf 9.000 Touren in 0,6 Sekunden — der Tacho musste digital sein, weil keine Nadel so schnell mitkommt (Polyphony Digital half beim Design). Yamaha Corporation stimmte den Ansaugkrümmer wie ein Instrument ab, Sango formte den Titan-Auspuff nach Vokal-Formanten der menschlichen Stimme. Trockensumpf mit 14,8 Quart, Ölwechsel ist zweistufig. Wiegt weniger als Toyotas 3,5L V6. Hiromu Naruse, der Cheftestfahrer der den LFA zur Perfektion trieb, starb im Juni 2010 beim Testen des Nürburgring-Prototyps — genau als die Serienproduktion anlief.

  • !! ASG-Aktuator Verschleiß — ruppige Gangwechsel ab 80.000 km

    Das automatisierte Singleclutch-Getriebe (Aisin ASG) verschleißt am Aktuator. Schaltvorgang wird unberechenbar, Warnleuchte erscheint. Lexus wählte bewusst kein DCT — das ASG soll sich wie ein Handschalter anfühlen.

    Symptome: Ruppige Gangwechsel, verzögertes Einkuppeln, Getriebe-Warnleuchte, unvorhersehbare Schaltpunkte im Stadtverkehr
    7.000–12.000 €
  • ! Trockensumpf-Ölwechsel aufwendig und teuer ab 15.000 km

    Zweistufiger Ölwechsel mit 14,8 Quart Mobil 1 5W-50. Carbon-Unterbodenverkleidung muss teilweise entfernt werden. Nur autorisierte Lexus-Werkstätten mit LFA-Schulung.

    Symptome: Keine Symptome — regulärer Wartungspunkt. Intervalltreue kritisch bei Hochdrehzahl-Saugmotor.
    1.500–3.000 €
  • ! Innendichtung Ölpumpe — aufwendiger Zugang

    An der Ölpumpe kann eine interne Dichtung undicht werden. Zugang nur über Motorausbau oder Entfernung von Getrieberohren. Dokumentierter Einzelfall am LFA Centre of Excellence Köln.

    Symptome: Ölverlust im unteren Motorbereich, Öldruckwarnung möglich, Flecken unter dem Fahrzeug nach Standzeit
    3.500–8.000 €

+ 1 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

LFA Nürburgring · Benziner· 571 PS
2012 2012

4,8-Liter-V10 im 72°-Bankwinkel — gewählt wegen des Klangs, nicht der Technik. Yamaha Motor baute jeden Motor in Handarbeit, ein Stück pro Tag, jeder mit Namensplakette des Monteurs. Titan-Pleuel, Titan-Ventile (auch Auslass — damals einzigartig), DLC-beschichtete Kipphebel. Ergebnis: 0 auf 9.000 Touren in 0,6 Sekunden — der Tacho musste digital sein, weil keine Nadel so schnell mitkommt (Polyphony Digital half beim Design). Yamaha Corporation stimmte den Ansaugkrümmer wie ein Instrument ab, Sango formte den Titan-Auspuff nach Vokal-Formanten der menschlichen Stimme. Trockensumpf mit 14,8 Quart, Ölwechsel ist zweistufig. Wiegt weniger als Toyotas 3,5L V6. Hiromu Naruse, der Cheftestfahrer der den LFA zur Perfektion trieb, starb im Juni 2010 beim Testen des Nürburgring-Prototyps — genau als die Serienproduktion anlief.

  • !! ASG-Aktuator Verschleiß — ruppige Gangwechsel ab 80.000 km

    Das automatisierte Singleclutch-Getriebe (Aisin ASG) verschleißt am Aktuator. Schaltvorgang wird unberechenbar, Warnleuchte erscheint. Lexus wählte bewusst kein DCT — das ASG soll sich wie ein Handschalter anfühlen.

    Symptome: Ruppige Gangwechsel, verzögertes Einkuppeln, Getriebe-Warnleuchte, unvorhersehbare Schaltpunkte im Stadtverkehr
    7.000–12.000 €
  • ! Trockensumpf-Ölwechsel aufwendig und teuer ab 15.000 km

    Zweistufiger Ölwechsel mit 14,8 Quart Mobil 1 5W-50. Carbon-Unterbodenverkleidung muss teilweise entfernt werden. Nur autorisierte Lexus-Werkstätten mit LFA-Schulung.

    Symptome: Keine Symptome — regulärer Wartungspunkt. Intervalltreue kritisch bei Hochdrehzahl-Saugmotor.
    1.500–3.000 €
  • ! Innendichtung Ölpumpe — aufwendiger Zugang

    An der Ölpumpe kann eine interne Dichtung undicht werden. Zugang nur über Motorausbau oder Entfernung von Getrieberohren. Dokumentierter Einzelfall am LFA Centre of Excellence Köln.

    Symptome: Ölverlust im unteren Motorbereich, Öldruckwarnung möglich, Flecken unter dem Fahrzeug nach Standzeit
    3.500–8.000 €

+ 1 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

Fahrzeug-Schwachstellen

SchwachstelleKosten
Carbon-Monocoque Reparatur — fünfstellig aufwärts

65% CFRP, 35% Aluminium — kaum Stahl im ganzen Auto. Eine Tür allein kostet 40.000 USD. Bei Heckauffahrer-Unfall in Tokyo: 113.000 USD Schaden. Totalschaden-Reparatur in Georgia 2024: geschätzt 400.000-500.000 USD.

Symptome: Sichtbare Beschädigung der Carbonstruktur, Lackabplatzer bis auf die Gewebestruktur, Verformung nach Aufprall
Teuer

Alternativen

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Weiter stöbern

Bekannte Probleme und Mängel +

Für den Lexus LFA A10 (2010–2012) sind insgesamt 12 Schwachstellen dokumentiert — davon 4 motorbezogen und 8 am Fahrzeug. Typische Mängel betreffen Karosserie, Elektronik, Fahrwerk, Sonstiges. Als zuverlässig gilt: 1LR-GUE (4.8L V10).

Worauf beim Lexus LFA achten? Die detaillierte Auflistung aller Motor- und Fahrzeug-Schwachstellen findest du in den Abschnitten oben.

Häufige Fragen

Welche Probleme und Schwachstellen hat der Lexus LFA A10? +
Der Lexus LFA A10 hat 4 bekannte Motor-Schwachstellen und 8 Fahrzeug-Schwachstellen.
Worauf muss ich beim Lexus LFA A10 Gebrauchtwagen achten? +
faq.watch_a_solid
Welcher Motor ist empfehlenswert? +
Gute Wahl: 1LR-GUE (4.8L V10). Der haltbarste Motor ist der 1LR-GUE (4.8L V10) mit dem niedrigsten Risiko-Score. Am meisten Fahrspaß bietet der 1LR-GUE (4.8L V10).
Welcher Lexus LFA A10 Motor ist am haltbarsten? +
Der {code} ({displacement}) ist der haltbarste Motor im Lexus LFA A10. Er hat den niedrigsten Risiko-Score aller verfügbaren Motoren und erhält die Bewertung „Gute Wahl". Trotzdem gibt es 4 bekannte Schwachstellen, die man kennen sollte.
Welcher Lexus LFA A10 Motor macht am meisten Spaß? +
Der {code} ({displacement}) bietet den meisten Fahrspaß im Lexus LFA A10 — Bewertung: „Legendär!". {description} 11 PS mehr, festeres Fahrwerk, größerer Heckspoiler, Alcantara statt Leder. Auf der Nordschleife in 7:14 — schneller als ein Porsche Carrera GT. Nur 50 Stück gebaut, jedes mit Nürburgring-Plakette. Der Unterschied zum Standard-LFA ist subtil aber spürbar: das Heck dreht williger ein, die Bremsen vertragen mehr Hitze. Wer einen findet, besitzt ein Stück Automobilgeschichte das nie an Wert verlieren wird.
Lohnt sich der Lexus LFA A10 als Gebrauchtwagen? +
Der Lexus LFA A10 ist als Gebrauchtwagen eine gute Wahl — 1 von 1 Motorvarianten erhalten die Bewertung 'Gute Wahl'.
Welche PS-Varianten gibt es beim Lexus LFA A10? +
Der Lexus LFA A10 ist mit Motorvarianten von 560 bis 571 PS erhältlich. Benziner: 1LR-GUE (4.8L V10).

Letzte Aktualisierung: Februar 2026 · Alle Angaben ohne Gewähr