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Mercedes-Benz · Oberklasse · 1999–2006 Eigene Suche

Mercedes-Benz CL C215

Schwachstellen, Motorenbewertung und Kaufberatung

2.0 / 5.0 · Basierend auf 4 Motorvarianten · So bewerten wir
Spaßigster Motor

500 PS

CL 600 · Benzin

Das eleganteste V12-Coupé seiner Ära — Diplomat ohne Schreikrampf

Macht Spaß!
Problemmotor

500–630 PS

5.5L V12 BiTurbo Benzin

9 Schwachstellen

Finger weg!

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Motorbewertung

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Generationen


Motoren-Übersicht

Der Mercedes-Benz CL C215 ist mit 5 Motorisierungen erhältlich — von 272 PS bis 630 PS. Bei 1 Motorisierungen gab es einen Motorwechsel — hier ist das Baujahr entscheidend.

CL 500 · Benziner· 299–306 PS
1999 2006
Versicherungseinstufung: Mittel

V8-Saugmotor in drei Hubraumstufen von 4,3 bis 5,5 Liter — Old-School-Charakter ohne Turboloch. Linearer Leistungsaufbau, tiefes Grollen ab 2.000 U/min das sich zu einem heiseren Brüllen ab 5.000 dreht. Das Drehmoment-Maximum liegt bei 3.000, darüber wird es zäh — dafür im Teillast samtig und erstaunlich genügsam. Achillesferse sind Dichtungen: hinterer Kurbelwellensimmerring praktisch bei allen ab 150.000 km fällig (Getriebeausbau nötig, 600–900 €), Ventildeckel und Ölfiltergehäuse siffen mit dem Alter. Alles günstige Teile. Einziger kritischer Punkt: der Gummidämpfer der Kurbelwellen-Riemenscheibe verhärtet mit dem Alter — wenn er versagt, fräst die Scheibe die Ölwanne an. Präventiv alle 150.000 km wechseln. Ölwechsel alle 10.000 km mit 5W-40, 16 Zündkerzen alle 60.000–80.000 km — dann sind 400.000 km realistisch.

  • !! Schwingungsdämpfer/Riemenscheibe — Gummi verhärtet ab 170.000 km

    Der Gummidämpfer in der Kurbelwellen-Riemenscheibe verhärtet altersbedingt und kann die Ölwanne anfressen — katastrophaler Folgeschaden. Präventiver Wechsel alle 150.000 km dringend empfohlen.

    Symptome: Ungewöhnliche Vibrationen im Leerlauf, im schlimmsten Fall metallisches Schleifen von unten. Oft kein Vorwarnsymptom — plötzlicher Schaden.
    400–2.000 €
  • !! Hinterer Kurbelwellensimmerring undicht ab 150.000 km

    Der hintere Simmerring ist bei nahezu allen M113 ab 150.000 km undicht. Getriebeausbau erforderlich — 600–900 € Werkstattkosten. Wenn Öl in den Drehmomentwandler kriecht, wird es teuer.

    Symptome: Öltropfen oder Ölfilm am Übergang Motor–Getriebe sichtbar, Ölverlust ohne erkennbare andere Leckstelle am Motor.
    600–900 €
  • !! Motorlager vorzeitig verschlissen ab 90.000 km

    Motorlager fallen teils schon unter 100.000 km aus. Praxistest: Finger zwischen Stabilisator und vordere Ölwanne — kein Platz mehr bedeutet Motorlager tot. Ohne Ausbau nicht sichtbar prüfbar.

    Symptome: Vibrationen im Innenraum besonders im Leerlauf, dumpfes Brummen beim Anfahren, im schlimmsten Fall Kontakt zwischen Motor und Karosserie.
    200–500 €

+ 7 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

CL 55 AMG · Benziner· 360–367 PS
1999 2002
Versicherungseinstufung: Mittel

V8-Saugmotor in drei Hubraumstufen von 4,3 bis 5,5 Liter — Old-School-Charakter ohne Turboloch. Linearer Leistungsaufbau, tiefes Grollen ab 2.000 U/min das sich zu einem heiseren Brüllen ab 5.000 dreht. Das Drehmoment-Maximum liegt bei 3.000, darüber wird es zäh — dafür im Teillast samtig und erstaunlich genügsam. Achillesferse sind Dichtungen: hinterer Kurbelwellensimmerring praktisch bei allen ab 150.000 km fällig (Getriebeausbau nötig, 600–900 €), Ventildeckel und Ölfiltergehäuse siffen mit dem Alter. Alles günstige Teile. Einziger kritischer Punkt: der Gummidämpfer der Kurbelwellen-Riemenscheibe verhärtet mit dem Alter — wenn er versagt, fräst die Scheibe die Ölwanne an. Präventiv alle 150.000 km wechseln. Ölwechsel alle 10.000 km mit 5W-40, 16 Zündkerzen alle 60.000–80.000 km — dann sind 400.000 km realistisch.

  • !! Schwingungsdämpfer/Riemenscheibe — Gummi verhärtet ab 170.000 km

    Der Gummidämpfer in der Kurbelwellen-Riemenscheibe verhärtet altersbedingt und kann die Ölwanne anfressen — katastrophaler Folgeschaden. Präventiver Wechsel alle 150.000 km dringend empfohlen.

    Symptome: Ungewöhnliche Vibrationen im Leerlauf, im schlimmsten Fall metallisches Schleifen von unten. Oft kein Vorwarnsymptom — plötzlicher Schaden.
    400–2.000 €
  • !! Hinterer Kurbelwellensimmerring undicht ab 150.000 km

    Der hintere Simmerring ist bei nahezu allen M113 ab 150.000 km undicht. Getriebeausbau erforderlich — 600–900 € Werkstattkosten. Wenn Öl in den Drehmomentwandler kriecht, wird es teuer.

    Symptome: Öltropfen oder Ölfilm am Übergang Motor–Getriebe sichtbar, Ölverlust ohne erkennbare andere Leckstelle am Motor.
    600–900 €
  • !! Motorlager vorzeitig verschlissen ab 90.000 km

    Motorlager fallen teils schon unter 100.000 km aus. Praxistest: Finger zwischen Stabilisator und vordere Ölwanne — kein Platz mehr bedeutet Motorlager tot. Ohne Ausbau nicht sichtbar prüfbar.

    Symptome: Vibrationen im Innenraum besonders im Leerlauf, dumpfes Brummen beim Anfahren, im schlimmsten Fall Kontakt zwischen Motor und Karosserie.
    200–500 €

+ 7 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

CL 55 AMG Kompressor · Benziner· 500 PS
2002 2006
Versicherungseinstufung: Mittel

5,4-Liter V8 mit Eaton-Lysholm-Schraubenkompressor — der legendäre „Kompressor"-AMG. 476–500 PS je nach Modell, 700+ Nm Drehmoment ab 2.650 U/min. Der Sound ist unverwechselbar: ein tiefes V8-Grollen überlagert vom charakteristischen Kompressor-Heulen unter Last — bei Vollgas ein mechanisches Kreischen das sofort süchtig macht. Das Drehmoment kommt wie eine Welle: sanft anschwellend, dann brutal. Kein Turboloch, kein Ansprechverzögerung — der Kompressor liefert Ladedruck ab Leerlaufdrehzahl. Tuning-Potenzial enorm: ein Pulley-Wechsel (83mm statt 87mm) bringt 40–50 PS an der Hinterachse, die Community hat den Motor bis 800+ PS getrieben. Kritische Wartungspunkte: Magnetkupplung des Kompressors (Spaltmaß 0,35–0,45 mm prüfen), Ladeluftkühler-Pumpe (Niedertemperaturkreislauf), Kurbelwellendichtung hinten. Ölwechsel mit 0W-40 alle 10.000 km. Vor 2004 gebaute Motoren hatten mehr Kinderkrankheiten — ab 2004 deutlich ausgereifter. Einer der robustesten AMG-Motoren überhaupt, wenn die Wartung stimmt.

  • !! Kompressor-Lager — Verschleiß nach hoher Laufleistung ab 120.000 km

    Die Lager des Eaton-Schraubenkompressors verschleißen nach 100.000+ km — mechanisches Geräusch wird lauter, im schlimmsten Fall frisst der Kompressor fest. Kompressoröl (120–130 ml) regelmäßig kontrollieren. Austauschkompressor ab 1.200 €, komplett mit Einbau 2.500–3.500 €.

    Symptome: Zunehmendes mechanisches Pfeifen/Heulen aus dem Kompressor auch bei niedrigen Drehzahlen, metallisches Schleifen bei Last, Kompressoröl-Verlust.
    1.200–3.500 €
  • !! Kühlsystem — Schläuche und Thermostat altern ab 80.000 km

    Die Kühlmittelschläuche werden nach 10+ Jahren spröde und können ohne Vorwarnung platzen — bei einem Kompressor-V8 mit hoher Abwärme besonders kritisch. Thermostat klemmt gelegentlich auf. Kompletter Kühlmittelschlauch-Satz als Prävention ab 60.000 km empfohlen.

    Symptome: Kühlmitteltemperatur steigt über 100°C, Kühlmittel-Dampf unter der Haube, Kühlmittelverlust, süßlicher Geruch aus den Lüftungsdüsen.
    400–1.200 €
  • !! Kompressor-Magnetkupplung — Verschleiß und Durchrutschen ab 80.000 km

    Die Magnetkupplung des Eaton-Kompressors verschleißt mit der Zeit — Reibbelag nutzt sich ab, Kompressor schaltet sporadisch nicht zu. Spaltmaß (Lüftspiel) muss 0,35–0,45 mm betragen, bei >0,8 mm greift die Kupplung nicht mehr sicher. Aftermarket-Pulley-Mods verschärfen das Problem wenn das Spaltmaß nicht korrekt eingestellt wird.

    Symptome: Sporadischer Leistungsverlust bei Vollgas, Kompressor schaltet nicht zu (kein Kompressor-Heulen hörbar), EPC-Defekt-Meldung im Kombiinstrument, Gas loslassen und neu treten hilft kurzfristig.
    500–2.600 €

+ 6 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

CL 600 · Benziner· 367–500 PS Motorwechsel
2000 2002
Versicherungseinstufung: Mittel

Letzter frei saugender V12 von Mercedes vor dem Wechsel zur Biturbo-Ära mit dem M275. Der M137 arbeitet mit SOHC-Ventilsteuerung und drei Ventilen pro Zylinder — zwei Einlass, ein Auslass — eine Architektur, die Mercedes nirgendwo sonst in dieser Konsequenz gebaut hat. Zur Kraftstoffeinsparung wurde eine hydraulisch-elektrische Zylinderabschaltung (ZAS) verbaut, die bei hohem Alter zur Hauptsorge wird: Die ZAS-Ventile schalten die halbe Zylinderbank ab, wenn sie ausfallen. Das Gleiche gilt für die beiden vergossenen Zündmodulbänke — vollständig untrennbar, nicht zu reparieren, und teuer im Ersatz. Wer einen gut gewarteten M137 kauft, bekommt einen der sanftesten Motorenklänge überhaupt: seidig, gleichförmig, unhörbar bei Reisetempo. Der Preis dafür ist ein Wartungsaufwand, der nichts für knappes Budget ist.

  • !! ZAS Zylinderabschaltung-Ventil defekt ab 120.000 km

    Die hydraulisch-elektrischen ZAS-Ventile der Zylinderabschaltung fallen mit zunehmendem Alter aus. Plötzlich nur noch 6 Zylinder aktiv, MKL leuchtet. Reparaturkosten ca. 880 € pro Ventil.

    Symptome: Motor läuft rau und vibriert stark, deutlicher Leistungsverlust, Motorkontrollleuchte, Fehler P0307–P0312
    800–1.800 €
  • !! Zündmodulbank-Ausfall (beide Bänke) ab 130.000 km

    Die zwei Zündmodulbänke (je eine pro Zylinderreihe) fallen nach 10–15 Jahren aus — oft kurz hintereinander. Vollvergossene Bauteile, nicht reparierbar; OEM-Ersatz ca. 1.400 € pro Stück.

    Symptome: Starker Leistungsverlust, unrunder Motorlauf, mehrere Zylindermisfire-Codes P0300–P0312, Benzingeruch am Auspuff
    1.400–3.500 €
  • !! Zylinderlaufflächen-Verschleiß und hoher Ölverbrauch ab 200.000 km

    Bei hohem Kilometerstand werden die Zylinderlaufflächen oval, Öl gelangt in den Brennraum. Folgekosten durch verschmutzte Lambda-Sonden und Katalysatoren extrem hoch.

    Symptome: Blauer Rauch beim Start, stetig steigender Ölverbrauch (>0,5 l/1.000 km), verschmutzte Lambdasonden
    5.000–20.000 €

+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2002 2006
Versicherungseinstufung: Mittel

Zwölf Zylinder, zwei Turbolader, ein V-förmiges Motortäler-Layout — technisch faszinierend und wartungsintensiv zugleich. Das vollvergossene Zündmodul-System mit zwei Bänken à 1.400 € ist der bekannteste Kostenfaktor; Ausfälle beider Bänke kommen meist in kurzer Folge. Der Öl-Wasser-Wärmetauscher im V-Tal leckt langfristig fast immer — Motorausbau für Reparatur einkalkulieren. Die vier Nockenwellen-Magnetsolenoide dichten nach 80.000–100.000 km nicht mehr zuverlässig ab; Öl kriecht in den Kabelbaum und korrodiert Steuergeräte. Beide Turbolader sitzen tief unter dem Motorhaubenzeug — Aus- und Einbau kostet mehr als der Turbo selbst. Läuft bei sorgfältiger Pflege problemlos über 300.000 km; was ihn killt, sind Wartungsrückstände. Kaufpflicht: lückenlose Scheckheft-Historie, dokumentierter Kabelbaum-Check, kein ABC-Alarm-Backlog, frische Zündmodule.

  • !! Zündmodulbänke-Ausfall (zwei Bänke à 1.400 €) ab 120.000 km

    Beide Zündmodulbänke sind vollvergossene Verschleißteile mit typischer Lebensdauer von 10–15 Jahren. Ausfälle erfolgen zeitnah nacheinander. Kosten OEM je ca. 1.400 €.

    Symptome: Rucken und Leistungsverlust, unrunder Motorlauf, Zündaussetzer-Codes P0307–P0312, Benzingeruch aus dem Auspuff
    1.400–3.500 €
  • !! Turbolader-Verschleiß und Wastegate-Verschleiß ab 180.000 km

    Die zwei Turbolader zeigen bei hohem Kilometerstand Verschleiß an Lagern und Wastegate. Motorausbau für Tausch erforderlich; Reparaturkosten je Turbo 2.000–4.000 €.

    Symptome: Pfeifende oder rasselnde Turbogeräusche, Leistungsverlust bei Kickdown, Blaurauch durch Ölverlust
    2.000–8.000 €
  • !! ABC-Hydraulikleitungen und Motorlager — Doppeldefekt ab 100.000 km

    Der M275 V12 Biturbo im S600/CL600 belastet durch sein Gewicht (>300 kg Motor) die Motorlager extrem. Gleichzeitig altern die ABC-Hydraulikleitungen und lecken. Beides tritt oft gleichzeitig auf.

    Symptome: Hydraulikölverlust ABC-Fahrwerk, Motor hängt tiefer, Vibrationen im Innenraum, ABC-Fehlermeldung
    2.000–5.000 €

+ 6 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

CL 63 AMG · Benziner· 443 PS
2001 2002
Versicherungseinstufung: Mittel

Letzter frei saugender V12 von Mercedes vor dem Wechsel zur Biturbo-Ära mit dem M275. Der M137 arbeitet mit SOHC-Ventilsteuerung und drei Ventilen pro Zylinder — zwei Einlass, ein Auslass — eine Architektur, die Mercedes nirgendwo sonst in dieser Konsequenz gebaut hat. Zur Kraftstoffeinsparung wurde eine hydraulisch-elektrische Zylinderabschaltung (ZAS) verbaut, die bei hohem Alter zur Hauptsorge wird: Die ZAS-Ventile schalten die halbe Zylinderbank ab, wenn sie ausfallen. Das Gleiche gilt für die beiden vergossenen Zündmodulbänke — vollständig untrennbar, nicht zu reparieren, und teuer im Ersatz. Wer einen gut gewarteten M137 kauft, bekommt einen der sanftesten Motorenklänge überhaupt: seidig, gleichförmig, unhörbar bei Reisetempo. Der Preis dafür ist ein Wartungsaufwand, der nichts für knappes Budget ist.

  • !! ZAS Zylinderabschaltung-Ventil defekt ab 120.000 km

    Die hydraulisch-elektrischen ZAS-Ventile der Zylinderabschaltung fallen mit zunehmendem Alter aus. Plötzlich nur noch 6 Zylinder aktiv, MKL leuchtet. Reparaturkosten ca. 880 € pro Ventil.

    Symptome: Motor läuft rau und vibriert stark, deutlicher Leistungsverlust, Motorkontrollleuchte, Fehler P0307–P0312
    800–1.800 €
  • !! Zündmodulbank-Ausfall (beide Bänke) ab 130.000 km

    Die zwei Zündmodulbänke (je eine pro Zylinderreihe) fallen nach 10–15 Jahren aus — oft kurz hintereinander. Vollvergossene Bauteile, nicht reparierbar; OEM-Ersatz ca. 1.400 € pro Stück.

    Symptome: Starker Leistungsverlust, unrunder Motorlauf, mehrere Zylindermisfire-Codes P0300–P0312, Benzingeruch am Auspuff
    1.400–3.500 €
  • !! Zylinderlaufflächen-Verschleiß und hoher Ölverbrauch ab 200.000 km

    Bei hohem Kilometerstand werden die Zylinderlaufflächen oval, Öl gelangt in den Brennraum. Folgekosten durch verschmutzte Lambda-Sonden und Katalysatoren extrem hoch.

    Symptome: Blauer Rauch beim Start, stetig steigender Ölverbrauch (>0,5 l/1.000 km), verschmutzte Lambdasonden
    5.000–20.000 €

+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

Fahrzeug-Schwachstellen

SchwachstelleKosten
ABC-Fahrwerk Ventilblock defekt

Das ABC-Hydraulikfahrwerk des C215 gilt als teuerste Schwachstelle. Jede Achse hat einen Ventilblock (ca. 1.000 € ohne Einbau). Verschmutztes Hydrauliköl schädigt die Proportionalventile.

Symptome: Fahrzeug sackt nach Abstellen ab, ungleichmäßige Höhe, ABC-Fehlermeldung, Pumpengeräusche
ab 100.000 km
Teuer
ABC-Fahrwerk: Ventilblock-Verschleiß

Die beiden Ventilblöcke des ABC-Fahrwerks verschleißen durch Hydraulikverunreinigungen. Sobald das Fahrzeug nach dem Abstellen sofort absinkt, ist der Ventilblock defekt. Verzögerter Eingriff führt zu Pumpen- und Leitungsschäden.

Symptome: Fahrzeug sinkt unmittelbar nach Abstellen deutlich ab; einseitiges Absinken vorne oder hinten; Hydrauliköl-Leckagen unter dem Fahrzeug
ab 100.000 km
Teuer

Prüfberichte

tuev

TÜV Report 2024

Unterdurchschnittlich

Das aufwendige Coupé zeigt im Alter erhebliche Mängelquoten, vergleichbar mit der W220-Plattform.

2023-11

Alternativen

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Bekannte Probleme und Mängel +

Für den Mercedes-Benz CL C215 (1999–2006) sind insgesamt 40 Schwachstellen dokumentiert — davon 34 motorbezogen und 6 am Fahrzeug. 2 Problemmotoren: M137 (5.8L V12), M275 (5.5L V12 BiTurbo). Typische Mängel betreffen Fahrwerk, Elektronik, Rost, Klimaanlage.

CL (M113, 1999–2006) — Aufpassen: Schwingungsdämpfer/Riemenscheibe — Gummi verhärtet, Hinterer Kurbelwellensimmerring undicht, Motorlager vorzeitig verschlissen. Leistung: 299–306 PS.

CL (M113, 1999–2002) — Aufpassen: Schwingungsdämpfer/Riemenscheibe — Gummi verhärtet, Hinterer Kurbelwellensimmerring undicht, Motorlager vorzeitig verschlissen. Leistung: 360–367 PS.

CL (M137, 2000–2002) — Finger weg!: ZAS Zylinderabschaltung-Ventil defekt, Zündmodulbank-Ausfall (beide Bänke), Zylinderlaufflächen-Verschleiß und hoher Ölverbrauch. Leistung: 367 PS.

CL (M137, 2001–2002) — Finger weg!: ZAS Zylinderabschaltung-Ventil defekt, Zündmodulbank-Ausfall (beide Bänke), Zylinderlaufflächen-Verschleiß und hoher Ölverbrauch. Leistung: 443 PS.

CL (M275, 2002–2006) — Finger weg!: Zündmodulbänke-Ausfall (zwei Bänke à 1.400 €), Turbolader-Verschleiß und Wastegate-Verschleiß, ABC-Hydraulikleitungen und Motorlager — Doppeldefekt. Leistung: 500 PS.

CL (M113K, 2002–2006) — Aufpassen: Kompressor-Lager — Verschleiß nach hoher Laufleistung, Kühlsystem — Schläuche und Thermostat altern, Kompressor-Magnetkupplung — Verschleiß und Durchrutschen. Leistung: 500 PS.

Worauf beim Mercedes-Benz CL achten? Die detaillierte Auflistung aller Motor- und Fahrzeug-Schwachstellen findest du in den Abschnitten oben.

Häufige Fragen

Welche Probleme und Schwachstellen hat der Mercedes-Benz CL C215? +
Der Mercedes-Benz CL C215 hat 34 bekannte Motor-Schwachstellen und 6 Fahrzeug-Schwachstellen.
Worauf muss ich beim Mercedes-Benz CL C215 Gebrauchtwagen achten? +
faq.watch_a_avoid
Welcher Motor ist empfehlenswert? +
Aufpassen: M113 (4.3-5.4L V8), M113K (5.4L V8 Kompressor). Kein Motor wird als 'Gute Wahl' bewertet. Am meisten Fahrspaß bietet der M275 (5.5L V12 BiTurbo). Problemmotor: M275 (5.5L V12 BiTurbo) — Finger weg!
Welcher Mercedes-Benz CL C215 Motor macht am meisten Spaß? +
Der {code} ({displacement}) bietet den meisten Fahrspaß im Mercedes-Benz CL C215 — Bewertung: „Macht Spaß!". {description} 500 PS im C215 CL-Coupé: Das V12 gibt der schweren Karosserie eine Leichtigkeit, die kein V8 repliziert. Kein hektisches Hochdrehen — der Druck kommt unten und bleibt. Das Getriebe schiebt unauffällig. Der CL 600 ist das kultivierter klingende Gegenstück zum SL 55 AMG — weniger aggressiv, mehr Diplomat. ABC-Hydraulik und Zündmodulbänke begleiten jeden Langzeitbesitzer unweigerlich.
Lohnt sich der Mercedes-Benz CL C215 als Gebrauchtwagen? +
Beim Mercedes-Benz CL C215 ist Vorsicht geboten — 2 von 4 Motorvarianten erhalten die Bewertung 'Finger weg!'. Die Motorwahl ist entscheidend.
Welche PS-Varianten gibt es beim Mercedes-Benz CL C215? +
Der Mercedes-Benz CL C215 ist mit Motorvarianten von 272 bis 630 PS erhältlich. Benziner: M113 (4.3-5.4L V8), M137 (5.8L V12), M275 (5.5L V12 BiTurbo), M113K (5.4L V8 Kompressor).

Letzte Aktualisierung: Februar 2026 · Alle Angaben ohne Gewähr