Mercedes-Benz EQE 350+
Elektrische Oberklasse-Limousine auf EVA2-Plattform. Gleiche Antriebstechnik wie EQS, aber kürzerer Radstand. Batterie 90,6 kWh, Reichweite bis 654 km WLTP.
Elektro-Souverän
215 kW E-Antrieb sorgt für ausreichend Vortrieb. Leise und komfortabel, nicht aufregend.
Motor-Schwachstellen 6
Fehler in der BMS-Fehlerverwaltungslogik kann den Elektroantrieb ohne Vorwarnung deaktivieren. 15.000 Fahrzeuge betroffen (EQE + EQS, MY 2023-2025).
Symptome: Plötzlicher vollständiger Antriebsverlust ohne Vorwarnung während der Fahrt.
Identischer Rückruf wie beim EQS: BMS-Steuergerät kann durch zu viele Diagnoseanfragen resetten und sofortigen Antriebsausfall verursachen. Betroffen: EQE 2023–2025. Lösung per Software-Update.
Symptome: Plötzlicher Antriebsausfall ohne Vorwarnung während der Fahrt, Bremsunterstützung bleibt erhalten, aber Antrieb versagt
Der EQE sendet beim DC-Laden eine zu hohe Vorladespannung, die Alpitronic-Ladesäulen als Fehler werten. Problem an EnBW, E.ON, Allego, Aral Pulse Säulen. Mercedes löste es per Software-Update.
Symptome: Ladevorgang startet kurz und bricht sofort ab, Ladesäule zeigt Fehler, AC-Laden funktioniert problemlos, Problem nur an Alpitronic DC-Säulen
Ein MBUX-Software-Fehler führt zu kontinuierlicher Hintergrundaktivität, die die 12V-Batterie leer zieht. Zusätzlich Knarzgeräusche aus Antriebsbereich dokumentiert, die Antriebseinheiten-Tausch erforderten.
Symptome: Fahrzeug startet morgens nicht, App zeigt Batteriewarnung, Knarzgeräusche aus Antriebsbereich, sporadische Warnmeldungen zum Antriebssystem
Over-the-Air-Updates brechen gelegentlich ab, besonders bei instabiler Mobilfunkverbindung. Neustart des Updates oder Werkstattupdate löst das Problem.
Symptome: Update-Fortschrittsanzeige bleibt stehen, Fehlermeldung nach Update-Versuch
EQE sendet zu hohe Vorladespannung an DC-Ladesäulen. Alpitronic-Geräte interpretieren dies als Fehler und brechen ab.
Symptome: Ladevorgang startet kurz, wird abgebrochen. Neustart meist erfolgreich.
Fahrzeug-Schwachstellen 6
24.873 EQE und EQS zurückgerufen. Softwarefehler kann den Elektroantrieb während der Fahrt abschalten. Software-Update behebt das Problem.
50.744 EQE- und EQS-Fahrzeuge wurden zurückgerufen. Bei zu vielen gleichzeitigen Diagnoseanfragen kann das Batterie-Steuergerät abstürzen und das HV-System abrupt trennen — ohne Vorwarnung während der Fahrt.
Frühe EQE-Modelle zeigen Probleme mit der 12V-Batterie: Softwarefehler verhindert korrekte Ladung. MBUX startet neu oder reagiert nicht mehr.
Erhöhte Windgeräusche ab circa 120 km/h an der A-Säulen-Dichtung. Nachjustierung der Türdichtung in der Werkstatt behebt das Problem meist.
MBUX Hyperscreen in frühen Software-Versionen sehr fehleranfällig. Sprachsteuerung, Navigationsrouting und Spurwechselassistent arbeiten unzuverlässig.
EQE der ersten Produktionsperiode 2022 wurden ohne Wärmepumpe ausgeliefert. Erst ab Modelljahr 2023 serienmäßig. Winterreichweite merklich geringer.
Berichte & Tests
Die elektrische Mittelklasse-Limousine zeigt im Erstvorstellungsjahr durchschnittliche TÜV-Werte.