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Mitsubishi · Kompakt-SUV · 2010–2023 Eigene Suche

Mitsubishi ASX GA

Schwachstellen, Motorenbewertung und Kaufberatung

3.3 / 5.0 · Basierend auf 6 Motorvarianten · So bewerten wir

Der ASX ist Mitsubishis kompakter Crossover-Dauerläufer — von 2010 bis 2023 mit minimalen Updates gebaut, also ein Auto, das man über fast die gesamte Marktbreite findet. Käuferprofil: jemand, der einen erhöhten, übersichtlichen Stadt- und Pendler-SUV mit überschaubarer Technik will. Die enorme Bauzeit bedeutet aber: Modelljahr und Motor genau prüfen.

Die Motoren: Der unkomplizierteste Allerwelts-Benziner ist der 4B11 (2.0 MIVEC, 110 kW) — Steuerketten-Sauger mit Saugrohreinspritzung, robust bis ~300.000 km. Alternativ der 4J11 (2.0 SOHC, 110 kW), Effizienz-Motor mit Shim-Ventilspiel (Kontrolle ~alle 50.000 km Pflicht) und gelegentlicher Kettenlängung (sev4). Der kleine 4A92 (1.6, 86 kW) ist simpel, neigt aber durch festsitzende Ölabstreifringe zum Ölverbrauch — dafür gab es eine Werksmaßnahme; nachfragen.

Diesel mit Vorsicht: Der 4N13 (1.8 DI-D) leidet stark unter Ölverdünnung bei Kurzstrecke (sev4) — nur als Langstreckenauto sinnvoll. Der zugekaufte PSA-Diesel 9HD (1.6 HDi/DV6) hat das berüchtigte Turbolader-Lagerschaden-durch-Ölmangel-Problem (sev5): Ölsieb und Turbo-Rücklauf setzen zu, der Lader verhungert. Dazu Zahnriemenriss-Risiko (sev5). Hier zählt penible Ölwechsel-Historie. Der 4N14 (2.2, 110 kW Automatik) ist kräftiger, hat aber den typischen Ausgleichswellen-Antrieb, der tickert.

Getriebe: Das CVT ist die Achillesferse — Verschleiß bei hoher Laufleistung kann 2000–5000 € kosten (sev4). Ein gepflegter Schalter mit 4B11 ist die langlebigste Wahl.

Ganzfahrzeug: Rost an Heckklappe und Unterboden (bis 800 €), überdurchschnittliche Bremsmängelquote bei älteren Exemplaren (200–600 €) und ein Rückruf zur korrodierenden Feststellbremse (sev4) sind die Pflichtthemen. Dazu störanfällige Fensterheber/Zentralverriegelung, Klima-Kondensator-Leckagen (250–700 €) und ein klapperndes Kombiinstrument (Lappalie).

Probefahrt: CVT auf Heulen und Rucken testen, Bremsen und Heckklappe/Unterboden auf Rost prüfen, Rückruf-Status der Feststellbremse abklären. Beim 9HD-Diesel Ölwechsel-Belege verlangen, beim 4N13 das Kurzstrecken-Profil hinterfragen (Ölstand kontrollieren).

Marktstand 2026: je nach Baujahr 6.000–16.000 €. Insider-Pick: 4B11-Benziner als Handschalter, möglichst spätes Modelljahr mit erledigtem Rückruf und ohne Rost. Diesel nur als dokumentierter Langstreckenläufer.

Spaßigster Motor

150 PS

ASX · Benzin

Moderner Nachfolger

Ganz okay
Haltbarster Motor

116–117 PS

1.6L MIVEC Benzin

6 Schwachstellen

Gute Wahl
Problemmotor

114 PS

1.6L DI-D Diesel

5 Schwachstellen

Finger weg!
Versicherungseinstufung: Mittel
Haftpflicht TK 20 Teilkasko TK 21 Vollkasko TK 19
Median der Baureihe — einzelne Motorisierungen können abweichen

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Motorbewertung

Gute Wahl, Aufpassen oder Finger weg!

Warnhinweise

Motorschaden, fehlende HU, Bastlerfahrzeug — sofort erkannt.

Versicherung

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Motoren-Übersicht

Der Mitsubishi ASX GA ist mit 6 Motorisierungen erhältlich — von 114 PS bis 150 PS.

1.6L DI-D · Diesel· 114 PS
2015 2017
Versicherungseinstufung: Mittel

Der 9HD ist der PSA-Dieselmotor DV6, das 1.6 HDi, das Mitsubishi für den ASX zukaufte und das baugleich bei Peugeot, Citroën, Ford (TDCi), Mini Cooper D, Mazda und Volvo läuft. Das Signaturproblem der gesamten DV6-Baureihe ist der Turboladerschaden durch Ölmangel: Russ und Ölkohle setzen das feine Ölsieb im Saugrohr der Ölpumpe sowie die Ölrücklaufleitung des Turboladers zu, der Lader bekommt zu wenig Schmierung und das Radiallager frisst. Bei teerähnlichem Ölschlamm in Wanne und Ventildeckel ist oft der ganze Motor hin. Dazu kommen DPF-Verstopfung im Kurzstreckenbetrieb und AGR-Verkokung. Kurze Ölwechselintervalle und korrektes Low-SAPS-Öl sind überlebenswichtig.

  • !! DPF-Verstopfung (Kurzstrecke) ab 100.000 km

    Der Dieselpartikelfilter des 9HD/R9M verstopft bei überwiegendem Kurzstreckenbetrieb. Für SUV-Betrieb im Stadtverkehr ist dieser Motor nicht geeignet. Regeneration erfordert min. 30 Minuten Autobahnfahrt.

    Symptome: DPF-Warnleuchte, Leistungsverlust, ungewöhnlich hoher Ölstand (Verdünnung), Rauch aus Auspuff
    600–2.200 €
  • !! Zahnriemenriss ab 100.000 km

    Der R9M/9HD verwendet einen Zahnriemenantrieb mit Wechselintervall 100.000 km oder 6 Jahre. Bei Überschreitung droht Motorschaden. Gleichzeitig Wasserpumpe, Spanner und Umlenkrollen tauschen.

    Symptome: Motor dreht ohne zu zünden, lautes Metallgeräusch, Motorschaden
    400–1.500 €
  • !! Turbolader-Lagerschaden durch Ölmangel ab 120.000 km

    Signaturproblem der PSA-DV6-Baureihe: Russ und Ölkohle setzen das feine Ölsieb im Ölpumpen-Saugrohr und die Turbo-Ölrücklaufleitung zu. Der Lader bekommt zu wenig Schmierung, das Radiallager frisst — bei Ölschlamm oft Motorschaden.

    Symptome: Pfeifen/Schleifen vom Turbo, Blaurauch, Leistungsverlust, erhöhter Ölverbrauch, im Extremfall plötzlicher Motorschaden
    1.200–4.500 €

+ 2 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

1.8L DI-D · Diesel· 116–150 PS
2010 2016
Versicherungseinstufung: Mittel

Kompakter 1,8-Liter-Common-Rail-Diesel mit Aluminium-Block und Denso-Einspritzung. Solides Drehmoment im Drehzahlkeller, sparsam auf der Langstrecke, aber klar auf Autobahnbetrieb ausgelegt. Das beherrschende Thema ist die Ölverdünnung: Bei Kurzstrecke bricht die DPF-Regeneration ständig ab, unverbrannter Diesel sammelt sich im Öl, der Ölstand steigt statt zu sinken. Eine geplatzte Ladeluftschlauch-Verbindung zwischen Ladeluftkühler und Drosselklappe ist die häufigste versteckte Ursache für endlose Regenerationsversuche. AGR-Ventil und Ansaugtrakt verkoken bei Stadtbetrieb, Injektoren reagieren empfindlich auf schlechte Kraftstoffqualität. Wer überwiegend lange Strecken fährt, regelmäßig Öl wechselt und den Ladeluftbereich auf Dichtheit prüft, bekommt einen langlebigen Motor.

  • !! Ölverdünnung durch DPF-Regeneration ab 80.000 km

    Während der DPF-Regeneration gelangt Dieselkraftstoff ins Motoröl. Der Ölstand steigt statt zu sinken. Das verdünnte Öl verliert seine Schmierwirkung. Frühe Baujahre besonders betroffen, Mitsubishi hat die Software später angepasst.

    Symptome: Ölstand steigt über Maximum, Motoröl riecht nach Diesel, DPF-Warnleuchte, erhöhte Motorgeräusche
    200–800 €
  • !! Injektoren defekt ab 140.000 km

    Die Common-Rail-Injektoren verstopfen oder verlieren ihre Dichtigkeit bei höherer Laufleistung. Rücklaufmenge steigt an, was zu Startproblemen und unrundem Lauf führt.

    Symptome: Schwierigerer Kaltstart, unrunder Motorlauf, Leistungsverlust, Motorwarnleuchte
    600–2.800 €
  • !! Turbolader defekt ab 160.000 km

    Der Turbolader verliert durch verschmutzte Ölleitungen oder Lagerverschleiß an Leistung. Verstopfte Ölzuleitungen durch DPF-bedingte Ölverdünnung beschleunigen den Verschleiß.

    Symptome: Pfeifgeräusch vom Turbo, Leistungsverlust, Blaurauch, Öl im Ladeluftschlauch
    800–2.200 €

+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2.2L DI-D · Diesel· 150 PS
2013 2018
Versicherungseinstufung: Mittel

Kräftiger 2,2-Liter-Common-Rail-Diesel mit ordentlichem Drehmoment für den SUV-Einsatz. Statt Zahnriemen läuft die Steuerung über eine Kette — grundsätzlich langlebig, aber mit einer bekannten Schwachstelle: Der Ausgleichswellen-Antrieb hat eine weiche Kupplungswürfel-Verbindung, die früh ausschlägt und ein lautes Tickern oder Rasseln aus dem Ölwannenbereich verursacht. Tritt teils schon ab rund 60.000 bis 80.000 km auf, weshalb sich der gleichzeitige Tausch von Steuerkettensatz und Kurbelwellensimmerring anbietet. Daneben das typische DI-D-Thema Ölverdünnung durch abgebrochene DPF-Regeneration auf Kurzstrecke sowie verkokendes AGR-Ventil und Ansaugbrücke. Injektor-Kupferdichtungen können undicht werden. Ein Motor mit viel Substanz, der konsequente Wartung und Langstreckenbetrieb belohnt.

  • !! Piezo-Injektoren defekt ab 150.000 km

    Die Piezo-Common-Rail-Injektoren reagieren empfindlich auf Kraftstoffqualität. Reparatur aller 4 Injektoren kostet ca. 500 € Aus-/Einbau plus 700 € pro defektem Injektor bei Bosch-Aufbereitung.

    Symptome: Unrunder Motorlauf, Rucken beim Beschleunigen, Mehrverbrauch, Startschwierigkeiten
    700–3.300 €
  • !! Ölverdünnung durch DPF-Regeneration ab 80.000 km

    Dieselkraftstoff gelangt während der DPF-Nacheinspritzung ins Motoröl. Der Ölstand steigt dabei rapide an (bis zu 1 l auf 1.000 km). Das verdünnte Öl verliert seine Schmierwirkung und gefährdet den Motor.

    Symptome: Motoröl riecht stark nach Diesel, Ölstand steigt statt zu sinken, erhöhte Motorgeräusche
    200–800 €
  • !! AGR-Ventil und Ansaugtrakt verstopft ab 100.000 km

    Das AGR-Ventil und die Ansaugschieber verstopfen durch Rußablagerungen aus dem Abgassystem. Kurzstreckenfahrten beschleunigen den Prozess erheblich.

    Symptome: Motorwarnleuchte, Leistungsabfall, unruhiger Leerlauf, erhöhter Kraftstoffverbrauch
    250–800 €

+ 2 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

1.6L MIVEC · Benziner· 116–117 PS
2010 2019
Versicherungseinstufung: Mittel

1.6-Liter-MIVEC-Sauger mit Steuerkette und Saugrohreinspritzung — von Grund auf einfach und ohne die typischen Direkteinspritzer-Probleme. Bekannteste Achillesferse ist der Ölverbrauch durch festsitzende Ölabstreifringe und Kolbenring-Ablagerungen; deswegen gab es eine werksseitige Maßnahme. Ab etwa 100.000 km können Kurbelwellen-Simmerring und ein leichtes Längen der Steuerkette mit Kettenrasseln auftreten, begünstigt durch verschleppte Ölwechsel und Kurzstrecke. Hydrostößel gibt es nicht, das Ventilspiel (Einlass 0,22, Auslass 0,30 mm) muss per Shim eingestellt werden — erste Kontrolle bei 100.000 km, danach alle 50.000. Das MIVEC-Magnetventil verschlammt bei schlechtem Öl, dann Leerlaufschwankungen. Zündanlage und Ansaugbrücken-Dichtung gelten als kleinere Schwachstellen.

  • !! Kolbenring-Ablagerungen und Ölverbrauch ab 120.000 km

    Festsitzende Ölabstreifringe durch Kohle-Ablagerungen führen zu spürbarem Ölverbrauch, in schweren Fällen bis zu einem Liter auf 1.000 km. Begünstigt durch Kurzstrecke und verschleppte Ölwechsel; betraf frühe Baujahre, daher werksseitige Maßnahme.

    Symptome: Sinkender Ölstand zwischen den Wartungen, bläulicher Qualm unter Last, verölte Zündkerzen, im Extremfall Klopfen durch Ölkohle im Brennraum.
    1.500–3.500 €
  • !! Steuerketten-Längung mit Rasseln ab 120.000 km

    Ab etwa 100.000 bis 150.000 km kann sich die theoretisch wartungsfreie Steuerkette längen und beim Kaltstart rasseln. Begünstigt durch unregelmäßige Ölwechsel und Kurzstreckenbetrieb. Eine ignorierte Längung kann den Ventiltrieb aus dem Takt bringen.

    Symptome: Rasseln oder Klappern beim Kaltstart aus dem Steuerkettenbereich, mit der Zeit unruhiger Lauf und mögliche Fehlercodes zur Nockenwellenstellung.
    600–1.400 €
  • ! Ölaustritt an der Ansaugbrücke ab 95.000 km

    An der Dichtung zwischen Ansaugbrücke und Zylinderkopf kommt es häufiger zu Ölverlust. Dichtung verhärtet und verliert Elastizität. Tritt meist im Bereich 80.000–120.000 km auf.

    Symptome: Ölspur am Motorblock unterhalb der Ansaugbrücke, Ölgeruch im Motorraum, sinkender Ölstand
    100–300 €

+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2.0L MIVEC · Benziner· 150 PS
2010 2016

2.0-Liter-MIVEC-Sauger mit Steuerkette und Saugrohreinspritzung — die zivile Variante der 4B1-Familie, nicht zu verwechseln mit dem aufgeladenen 4B11T aus dem Evo. Robuster Allerwelts-Motor, der bei guter Wartung um die 300.000 km schafft. Im warmen Zustand läuft er leise, kalt klingt er etwas klappernd, bis das Öl warm ist. Bei Exemplaren vor 2009 längt sich die Steuerkette gern und sorgt für Rasseln und unruhigen Lauf; das Steuergerät überwacht die Kettenlängung, eine ignorierte Warnung kann zu Kettensprung führen. Erhöhter Ölverbrauch über Ventilschaftdichtungen und PCV-System ist verbreitet, deshalb Ölstand regelmäßig prüfen. Hydrostößel fehlen, das Ventilspiel wird per Tassenstößel-Shim eingestellt — Kontrolle etwa alle 100.000 km, sonst Ticken. Das MIVEC-Magnetventil verschlammt bei vernachlässigtem Öl und wirft P0011/P0014. Sterbende Katalysatoren können Abrieb in die Zylinder spülen und Laufflächen verkratzen.

  • !! Kat-Abrieb verkratzt Zylinderlaufbahnen ab 160.000 km

    Wenn der motornahe Katalysator zerbröselt, kann der harte Abrieb über das Ansaugsystem zurück in die Zylinder gelangen und die Laufflächen verkratzen. Folge ist steigender Ölverbrauch bis hin zum Motorschaden. Defekten Kat zügig ersetzen.

    Symptome: Leistungsverlust, steigender Ölverbrauch, ungewöhnliche Laufgeräusche, im fortgeschrittenen Stadium bläulicher Qualm und Kompressionsverlust.
    2.000–4.500 €
  • !! Steuerkettenlängung ab 160.000 km

    Die Steuerkette neigt bei vernachlässigten Ölwechseln zu Längung. Das Motorsteuergerät überwacht die Kettenlage und meldet einen Fehler, wenn der Verschleiß zu groß wird.

    Symptome: Motorwarnleuchte, Rasseln aus dem Steuergehäuse beim Kaltstart, Fehlercode im Steuergerät
    400–1.200 €
  • !! Kolbenringverschleiß und Ölverbrauch ab 150.000 km

    Bei sportlicher Fahrweise oder längeren Ölwechselintervallen verschleißen die Kolbenringe vorzeitig. Zerbröselnde Kolbenringfragmente können Zylinderwände zerkratzen.

    Symptome: Blaugrauer Rauch aus dem Auspuff beim Kaltstart und unter Last, erhöhter Ölverbrauch
    800–2.500 €

+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2.0L SOHC MIVEC · Benziner· 150 PS
2019 2023
Versicherungseinstufung: Teuer

Moderner 2.0-Liter-Vierzylinder mit nur einer obenliegenden Nockenwelle (SOHC) und MIVEC-Steuerung, ausgelegt auf Effizienz und niedrige Reibung statt Drehfreude. Das Ventilspiel wird über Einstellplättchen (Shims) eingestellt – hydraulischer Ausgleich fehlt, daher gehört die Spielkontrolle etwa alle 50.000 km zur Pflichtwartung, sonst drohen klappernde Ventile und im Extremfall verbranntes Ventilspiel. Die MIVEC-Phasenverstellung reagiert empfindlich auf Ölqualität: altes, verdicktes Öl verzögert die Verstellung und kann Fehlercodes auslösen. Die Steuerkette hält ordentlich, längt sich aber bei vernachlässigter Wartung. Insgesamt ein unkomplizierter, sparsamer Saugmotor, der mit konsequenter Ölpflege gut 250.000 km erreicht.

  • !! Steuerkette Längung und Rasseln ab 140.000 km

    Der 4J11 gehört zur gleichen Motorenfamilie wie 4B12 und 4B40 — alle drei gelten als bekannte Steuerketten-Problemfälle bei Mitsubishi. Kettenlängung entsteht bei langen Ölwechselintervallen und kann zu Motorschaden führen.

    Symptome: Rasseln oder Klackern im Motorraum beim Kaltstart, das nach dem Warmlaufen nachlässt; instabiler Leerlauf; Fehlercodes im Motorsystem
    800–1.300 €
  • ! Zündkerzen-Verschleiß verursacht Kaltstartprobleme ab 90.000 km

    Der 4J11 reagiert empfindlich auf verbrauchte Zündkerzen. Werden die Kerzen nicht spätestens alle 90.000 km gewechselt, entstehen Kaltstartprobleme und unruhiger Leerlauf.

    Symptome: Schwieriger Kaltstart besonders bei Temperaturen unter 5 °C, unruhiger Leerlauf nach dem Start, leichtes Ruckeln beim Anfahren
    60–180 €
  • ! Ventilschaftdichtungen undicht bei hoher Laufleistung ab 170.000 km

    Die MIVEC-Saugmotoren zeigen bei höheren Laufleistungen Probleme mit undichten Ventilschaftdichtungen, was zu Ölverbrauch und Blaurauch führt. Der 4J11 ist davon ebenfalls betroffen.

    Symptome: Blaurauch besonders beim Gasgeben nach längerem Leerlauf oder beim Kaltstart, sinkender Ölstand, Ölgeruch im Innenraum über Belüftung
    350–800 €

+ 1 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

Fahrzeug-Schwachstellen

SchwachstelleKosten
!Verschlissene Lenkgelenke ab hohem Alter

Spurstangen und -köpfe verschleißen vorzeitig, dazu klagen Fahrer über kratzende Lenkgeräusche und Spiel im Lenkgetriebe. Bemerkbar durch indirektes Lenkgefühl und Klappern auf unebener Strecke.

Symptome: Schlagen oder Klappern beim Lenken, unruhige Geradeausfahrt, TÜV-Mängel an der Lenkanlage
ab 90.000 km
Günstig

Alternativen

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Bekannte Probleme und Mängel +

Für den Mitsubishi ASX GA (2010–2023) sind insgesamt 40 Schwachstellen dokumentiert — davon 32 motorbezogen und 8 am Fahrzeug. 2 Problemmotoren: 4N13 (1.8L DI-D), 9HD (1.6L DI-D). Typische Mängel betreffen Lenkung, Bremsen, Rost, Getriebe. Als zuverlässig gilt: 4A92 (1.6L MIVEC), 4B11 (2.0L MIVEC), 4J11 (2.0L SOHC MIVEC).

ASX (4N13, 2010–2016) — Finger weg!: Ölverdünnung durch DPF-Regeneration, Injektoren defekt, Turbolader defekt. Leistung: 116 PS.

ASX (4N13, 2010–2016) — Finger weg!: Ölverdünnung durch DPF-Regeneration, Injektoren defekt, Turbolader defekt. Leistung: 150 PS.

ASX (4N14, 2013–2018) — Aufpassen: Piezo-Injektoren defekt, Ölverdünnung durch DPF-Regeneration, AGR-Ventil und Ansaugtrakt verstopft. Leistung: 150 PS.

ASX (9HD, 2015–2017) — Finger weg!: DPF-Verstopfung (Kurzstrecke), Zahnriemenriss, Turbolader-Lagerschaden durch Ölmangel. Leistung: 114 PS.

Worauf beim Mitsubishi ASX achten? Die detaillierte Auflistung aller Motor- und Fahrzeug-Schwachstellen findest du in den Abschnitten oben.

Häufige Fragen

Welche Probleme und Schwachstellen hat der Mitsubishi ASX GA? +
Der Mitsubishi ASX GA hat 32 bekannte Motor-Schwachstellen und 8 Fahrzeug-Schwachstellen.
Worauf muss ich beim Mitsubishi ASX GA Gebrauchtwagen achten? +
faq.watch_a_avoid faq.watch_a_rec
Welcher Motor ist empfehlenswert? +
Gute Wahl: 4A92 (1.6L MIVEC), 4B11 (2.0L MIVEC), 4J11 (2.0L SOHC MIVEC). Der haltbarste Motor ist der 4A92 (1.6L MIVEC) mit dem niedrigsten Risiko-Score. Am meisten Fahrspaß bietet der 4J11 (2.0L SOHC MIVEC). Problemmotor: 9HD (1.6L DI-D) — Finger weg!
Welcher Mitsubishi ASX GA Motor ist am haltbarsten? +
Der {code} ({displacement}) ist der haltbarste Motor im Mitsubishi ASX GA. Er hat den niedrigsten Risiko-Score aller verfügbaren Motoren und erhält die Bewertung „Gute Wahl". Trotzdem gibt es 6 bekannte Schwachstellen, die man kennen sollte.
Welcher Mitsubishi ASX GA Motor macht am meisten Spaß? +
Der {code} ({displacement}) bietet den meisten Fahrspaß im Mitsubishi ASX GA — Bewertung: „Ganz okay". {description} Der 2.0 MIVEC im Facelift-ASX bietet genug Leistung bei verbessertem Verbrauch. Zuverlässig und wartungsarm.
Lohnt sich der Mitsubishi ASX GA als Gebrauchtwagen? +
Der Mitsubishi ASX GA ist als Gebrauchtwagen eine gute Wahl — 3 von 6 Motorvarianten erhalten die Bewertung 'Gute Wahl'.
Welche PS-Varianten gibt es beim Mitsubishi ASX GA? +
Der Mitsubishi ASX GA ist mit Motorvarianten von 114 bis 150 PS erhältlich. Benziner: 4A92 (1.6L MIVEC), 4B11 (2.0L MIVEC), 4J11 (2.0L SOHC MIVEC). Diesel: 4N13 (1.8L DI-D), 4N14 (2.2L DI-D), 9HD (1.6L DI-D).

Letzte Aktualisierung: Februar 2026 · Alle Angaben ohne Gewähr