Mitsubishi Eclipse Cross
Moderner 1,5-Liter-Turbo mit kombinierter Direkt- und Saugrohreinspritzung — die doppelte Einspritzung reduziert Ventilverkohlung. Frühproduktionen von 2018–2019 hatten dokumentierte Ölverbrauchsprobleme. Die Steuerkette sollte bei vernachlässigten Ölwechseln ab etwa 160.000 km geprüft werden.
Moderner Turbo-Direkteinspritzer
Der 1.5 Turbo liefert guten Durchzug und angemessenen Verbrauch. CVT-Getriebe glättet alles — komfortabel, aber etwas synthetisch.
Motor-Schwachstellen 4
Der 4B40 ist einer der drei anfälligen Mitsubishi-Motorencodes für Steuerkettenverschleiß. Bei Laufleistungen über 150.000 km und langen Ölwechselintervallen dehnt sich die Kette und das MIVEC-System wird beeinträchtigt.
Symptome: Metallisches Rasseln beim Kaltstart aus dem Stirntrieb des Motors, das nach dem Warmlaufen nachlässt; Leistungsverlust; unruhiger Leerlauf bei hoher Laufleistung
Das INVECS-III CVT-Getriebe zeigt bei unregelmäßigem Ölwechsel erste Verschleißsymptome zwischen 100.000–150.000 km. Ein vollständiger Getriebeaustausch ist kostspielig; regelmäßiger CVT-Ölwechsel alle 40.000–60.000 km ist dringend empfohlen.
Symptome: Ruckeln beim Anfahren oder Beschleunigen aus dem Stand, verzögerte Reaktion beim Gasgeben, ungewöhnliche Geräusche aus dem Getriebe bei niedrigen Geschwindigkeiten
Fahrzeuge der Erstserienproduktion 2018–2019 zeigten dokumentierten erhöhten Ölverbrauch von bis zu 1 Liter je 1.000 km. Mitsubishi erkannte das Problem; spätere Produktionsjahre sind deutlich weniger betroffen.
Symptome: Deutlich sinkender Ölstand zwischen den Ölwechseln, leichter Blaurauch aus dem Auspuff unter Last, Ölstandwarnung leuchtet vor dem regulären Wechselintervall
Der 4B40 kombiniert Direkteinspritzung und Saugrohreinspritzung. Diese doppelte Technik macht Defekte an Injektoren oder der Hochdruckpumpe deutlich teurer als bei einfachen Einspritzsystemen.
Symptome: Unrunder Leerlauf, Leistungsverlust unter Last, erhöhter Kraftstoffverbrauch, Fehlercodes für Zündaussetzer
Fahrzeug-Schwachstellen 4
Das Forward Collision Mitigation System kann Situationen falsch interpretieren und eine Notbremsung auslösen, obwohl kein Hindernis vorhanden ist. Das erhöht die Auffahrgefahr für nachfolgende Fahrzeuge erheblich.
Ein Software-Fehler in der aktiven Stabilitätskontrolle (ASC) kann zusätzliche Assistenzsysteme beeinträchtigen. Betroffen sind Baujahre 2016–2018. Per Software-Update behebbar, aber bei versäumtem Rückruf potenziell gefährlich.
Die Radlaufverkleidungen können sich bei etwa 30.000 betroffenen Fahrzeugen während der Fahrt lösen und abfallen. Dies stellt ein Sicherheitsrisiko für nachfolgende Verkehrsteilnehmer dar und führte zu einem Rückruf.
Ab etwa 130 km/h werden die Windgeräusche unangenehm laut. Die Geräuschdämmung im Bereich der A-Säulen und Außenspiegel ist unzureichend, was besonders auf Autobahnfahrten den Reisekomfort beeinträchtigt.