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Mitsubishi · Kompakt-SUV · 2017–2021 Eigene Suche

Mitsubishi Eclipse Cross GK

Schwachstellen, Motorenbewertung und Kaufberatung

3.0 / 5.0 · Basierend auf 2 Motorvarianten · So bewerten wir

Der Mitsubishi Eclipse Cross (GK, ab 2018) ist ein Kompakt-SUV, der unter dem Radar fährt — und genau das macht ihn als Gebrauchten interessant. Zwei Motorisierungen, ein klarer Favorit.

Die Motoren: Der 4B40 1.5L Turbo (120 kW) ist die Standardmotorisierung und kommt fast immer mit CVT-Getriebe. Der Motor selbst ist unproblematisch — die Steuerkette hält bei sauberen Ölwechseln bis 160.000 km. Das CVT-Getriebe ist die Schwachstelle: Ruckeln und Zögern beim Anfahren, besonders im Stadtverkehr unter 30 km/h. Mitsubishi hat mehrere ECU-Updates nachgeschoben — beim Kauf prüfen, ob die letzte Softwareversion aufgespielt ist. Kritisch: CVT-Ölwechsel alle 40.000 km ist Pflicht, nicht optional. Wer das ignoriert, zahlt ab 100.000 km 3.500–5.000 € für ein Austauschgetriebe. Der 4N14 2.2L DI-D Diesel (110 kW) ist der robustere Antrieb mit konventioneller Achtgang-Automatik. Steuerkette hier schon ab 120.000 km kontrollieren — Kettenspanner verschleißt früher als beim Benziner. DPF-Regeneration scheitert bei reinem Kurzstreckenbetrieb ab 60.000 km.

Baujahre: 2018 war das schwächste Jahr — CVT-Kalibrierung unausgereift, diverse Softwareprobleme. Ab Modelljahr 2020 hat Mitsubishi nachgebessert: überarbeitete CVT-Software, bessere Geräuschdämmung, stabilere Lenkung. Das Facelift 2020–2021 ist der klare Kauf.

Ganzfahrzeug: Fahrwerk und Bremsen sind unauffällig. Elektrik gelegentlich zickig (Rückfahrkamera-Aussetzer, Touchscreen-Freezes — beides per Update lösbar). Rost ist kein Thema bei diesem Baujahr. Großer Pluspunkt: Mitsubishis 10-Jahre-Garantie auf den Antriebsstrang (bei Erstbesitzer) — beim Kauf prüfen, ob die Garantie übertragbar ist und ob alle Wartungsintervalle eingehalten wurden.

Probefahrt: Kaltstart: Läuft der Motor sofort rund oder stottert er? Im Stop-and-Go: Ruckelt das CVT beim Anrollen aus dem Stand? Auf der Autobahn: Gummibandeffekt beim Beschleunigen normal, aber heulendes CVT-Geräusch ab 4.000 U/min ist ein Warnzeichen. Diesel: DPF-Lampe im Tacho?

Marktstand 2026: 2018er ab 12.000 €, 2020–2021er Facelift ab 16.000–20.000 €. Wertverlust ist hoch — gut für Käufer. Insider-Pick: 2020 oder 2021, dokumentierte CVT-Ölwechsel, unter 80.000 km — das Facelift hat die Kinderkrankheiten beseitigt, und die Mitsubishi-Garantie gibt Sicherheit.

Versicherungseinstufung: Teuer
Haftpflicht TK 19 Teilkasko TK 26 Vollkasko TK 24
Median der Baureihe — einzelne Motorisierungen können abweichen

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Motorbewertung

Gute Wahl, Aufpassen oder Finger weg!

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Generationen


Motoren-Übersicht

Der Mitsubishi Eclipse Cross GK ist mit 2 Motorisierungen erhältlich — von 148 PS bis 163 PS.

2.2L DI-D · Diesel· 148 PS
2017 2021
Versicherungseinstufung: Teuer

Kräftiger 2,2-Liter-Common-Rail-Diesel mit ordentlichem Drehmoment für den SUV-Einsatz. Statt Zahnriemen läuft die Steuerung über eine Kette — grundsätzlich langlebig, aber mit einer bekannten Schwachstelle: Der Ausgleichswellen-Antrieb hat eine weiche Kupplungswürfel-Verbindung, die früh ausschlägt und ein lautes Tickern oder Rasseln aus dem Ölwannenbereich verursacht. Tritt teils schon ab rund 60.000 bis 80.000 km auf, weshalb sich der gleichzeitige Tausch von Steuerkettensatz und Kurbelwellensimmerring anbietet. Daneben das typische DI-D-Thema Ölverdünnung durch abgebrochene DPF-Regeneration auf Kurzstrecke sowie verkokendes AGR-Ventil und Ansaugbrücke. Injektor-Kupferdichtungen können undicht werden. Ein Motor mit viel Substanz, der konsequente Wartung und Langstreckenbetrieb belohnt.

  • !! Piezo-Injektoren defekt ab 150.000 km

    Die Piezo-Common-Rail-Injektoren reagieren empfindlich auf Kraftstoffqualität. Reparatur aller 4 Injektoren kostet ca. 500 € Aus-/Einbau plus 700 € pro defektem Injektor bei Bosch-Aufbereitung.

    Symptome: Unrunder Motorlauf, Rucken beim Beschleunigen, Mehrverbrauch, Startschwierigkeiten
    700–3.300 €
  • !! Ölverdünnung durch DPF-Regeneration ab 80.000 km

    Dieselkraftstoff gelangt während der DPF-Nacheinspritzung ins Motoröl. Der Ölstand steigt dabei rapide an (bis zu 1 l auf 1.000 km). Das verdünnte Öl verliert seine Schmierwirkung und gefährdet den Motor.

    Symptome: Motoröl riecht stark nach Diesel, Ölstand steigt statt zu sinken, erhöhte Motorgeräusche
    200–800 €
  • !! AGR-Ventil und Ansaugtrakt verstopft ab 100.000 km

    Das AGR-Ventil und die Ansaugschieber verstopfen durch Rußablagerungen aus dem Abgassystem. Kurzstreckenfahrten beschleunigen den Prozess erheblich.

    Symptome: Motorwarnleuchte, Leistungsabfall, unruhiger Leerlauf, erhöhter Kraftstoffverbrauch
    250–800 €

+ 2 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

1.5L Turbo MIVEC · Benziner· 163 PS
2017 2021

Kleiner 1.5-Liter-Turbo mit MIVEC und kombinierter Direkt- plus Saugrohreinspritzung – die Doppeleinspritzung spült die Einlassventile und dämmt die bei reinen Direkteinspritzern typische Verkokung ein, macht das System aber teurer in der Instandsetzung. Charakterlich kein laufruhiger Motor: spürbare Vibrationen, die mit der Zeit Turbo-Schellen und Steckverbinder lockern können. Die Frühproduktion litt unter erhöhtem Ölverbrauch durch einteilige Ölabstreifringe, spätere Baujahre sind hier deutlich entschärft. Der Turbolader und die Hochdruckpumpe sind die kostspieligen Verschleißpunkte, die Steuerkette neigt bei hoher Laufleistung zum Kaltstart-Rasseln. Mit Premium-Sprit, sauberem Öl und Geduld beim Warmlaufen ein brauchbarer Downsizing-Motor.

  • !! Steuerkette rasselt bei hoher Laufleistung ab 160.000 km

    Der 4B40 ist einer der drei anfälligen Mitsubishi-Motorencodes für Steuerkettenverschleiß. Bei Laufleistungen über 150.000 km und langen Ölwechselintervallen dehnt sich die Kette und das MIVEC-System wird beeinträchtigt.

    Symptome: Metallisches Rasseln beim Kaltstart aus dem Stirntrieb des Motors, das nach dem Warmlaufen nachlässt; Leistungsverlust; unruhiger Leerlauf bei hoher Laufleistung
    900–1.500 €
  • !! Turboladerschaden (Lager und Wellendichtung) ab 110.000 km

    Der Turbolader leidet unter vorzeitigem Lagerverschleiß und undichten Wellendichtungen, teils begünstigt durch die motortypischen Vibrationen. Eindringendes Öl in den Ansaugtrakt verstärkt zusätzlich den Ölverbrauch.

    Symptome: Pfeifendes oder schleifendes Geräusch unter Last, Leistungsverlust und Ansprechverzögerung, bläulicher Rauch beim Beschleunigen, steigender Ölverbrauch, gelegentlich Ladedruck-Fehlercodes.
    1.200–2.200 €
  • !! Erhöhter Ölverbrauch bei Frühproduktion ab 40.000 km

    Fahrzeuge der Erstserienproduktion 2018–2019 zeigten dokumentierten erhöhten Ölverbrauch von bis zu 1 Liter je 1.000 km. Mitsubishi erkannte das Problem; spätere Produktionsjahre sind deutlich weniger betroffen.

    Symptome: Deutlich sinkender Ölstand zwischen den Ölwechseln, leichter Blaurauch aus dem Auspuff unter Last, Ölstandwarnung leuchtet vor dem regulären Wechselintervall
    400–1.200 €

+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

Fahrzeug-Schwachstellen

SchwachstelleKosten
Rückruf: Notbremssystem bremst grundlos

Das Forward Collision Mitigation System kann Situationen falsch interpretieren und eine Notbremsung auslösen, obwohl kein Hindernis vorhanden ist. Das erhöht die Auffahrgefahr für nachfolgende Fahrzeuge erheblich.

Symptome: Unerwartetes starkes Bremsen ohne erkennbares Hindernis, Warnton des Kollisionswarners ohne Grund
Günstig
Software-Fehler in der Stabilitätskontrolle

Ein Software-Fehler in der aktiven Stabilitätskontrolle (ASC) kann zusätzliche Assistenzsysteme beeinträchtigen. Betroffen sind Baujahre 2016–2018. Per Software-Update behebbar, aber bei versäumtem Rückruf potenziell gefährlich.

Symptome: ASC-Warnleuchte leuchtet, Assistenzsysteme reagieren verzögert oder gar nicht, unerwartetes Fahrverhalten in Kurven
Günstig
Rückruf Notbremsassistent FCM-Software

Rückruf: Ein Softwarefehler im Infotainment (A-IVI) lässt das Rückfahrkamerabild schwarz bleiben oder einfrieren; zudem gab es FCM-Software-Rückrufe wegen fehlerhafter Notbrems-Auslösung. Behebung per Software-Update.

Günstig

Alternativen

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Bekannte Probleme und Mängel +

Für den Mitsubishi Eclipse Cross GK (2017–2021) sind insgesamt 28 Schwachstellen dokumentiert — davon 11 motorbezogen und 17 am Fahrzeug. Typische Mängel betreffen Sonstiges, Karosserie, Innenraum, Elektronik.

Eclipse Cross (4N14, 2017–2021) — Aufpassen: Piezo-Injektoren defekt, Ölverdünnung durch DPF-Regeneration, AGR-Ventil und Ansaugtrakt verstopft. Leistung: 148 PS.

Eclipse Cross (4B40, 2017–2021) — Aufpassen: Steuerkette rasselt bei hoher Laufleistung, Turboladerschaden (Lager und Wellendichtung), Erhöhter Ölverbrauch bei Frühproduktion. Leistung: 163 PS.

Worauf beim Mitsubishi Eclipse Cross achten? Die detaillierte Auflistung aller Motor- und Fahrzeug-Schwachstellen findest du in den Abschnitten oben.

Häufige Fragen

Welche Probleme und Schwachstellen hat der Mitsubishi Eclipse Cross GK? +
Der Mitsubishi Eclipse Cross GK hat 11 bekannte Motor-Schwachstellen und 17 Fahrzeug-Schwachstellen.
Worauf muss ich beim Mitsubishi Eclipse Cross GK Gebrauchtwagen achten? +
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Welcher Motor ist empfehlenswert? +
Aufpassen: 4B40 (1.5L Turbo MIVEC), 4N14 (2.2L DI-D). Kein Motor wird als 'Gute Wahl' bewertet. Am meisten Fahrspaß bietet der 4B40 (1.5L Turbo MIVEC).
Welcher Mitsubishi Eclipse Cross GK Motor macht am meisten Spaß? +
Der {code} ({displacement}) bietet den meisten Fahrspaß im Mitsubishi Eclipse Cross GK — Bewertung: „Ganz okay". {description} Der 1.5 Turbo liefert guten Durchzug und angemessenen Verbrauch. CVT-Getriebe glättet alles — komfortabel, aber etwas synthetisch.
Lohnt sich der Mitsubishi Eclipse Cross GK als Gebrauchtwagen? +
Beim Mitsubishi Eclipse Cross GK heißt es 'Aufpassen' — die richtige Motorvariante ist entscheidend.
Welche PS-Varianten gibt es beim Mitsubishi Eclipse Cross GK? +
Der Mitsubishi Eclipse Cross GK ist mit Motorvarianten von 148 bis 163 PS erhältlich. Benziner: 4B40 (1.5L Turbo MIVEC). Diesel: 4N14 (2.2L DI-D).

Letzte Aktualisierung: Februar 2026 · Alle Angaben ohne Gewähr