Mitsubishi Eclipse Cross
Kräftiger 2,2-Liter-Diesel mit Common-Rail-Einspritzung. Gutes Drehmoment für SUV, aber AGR und DPF sind wartungsintensiv. Steuerkette statt Zahnriemen.
Diesel-Alternative
Der 2.2 DI-D gibt dem Eclipse Cross ordentlich Durchzug. Kräftiges Drehmoment für Allrad und Anhänger.
Motor-Schwachstellen 4
Die Piezo-Common-Rail-Injektoren reagieren empfindlich auf Kraftstoffqualität. Reparatur aller 4 Injektoren kostet ca. 500 € Aus-/Einbau plus 700 € pro defektem Injektor bei Bosch-Aufbereitung.
Symptome: Unrunder Motorlauf, Rucken beim Beschleunigen, Mehrverbrauch, Startschwierigkeiten
Dieselkraftstoff gelangt während der DPF-Nacheinspritzung ins Motoröl. Der Ölstand steigt dabei rapide an (bis zu 1 l auf 1.000 km). Das verdünnte Öl verliert seine Schmierwirkung und gefährdet den Motor.
Symptome: Motoröl riecht stark nach Diesel, Ölstand steigt statt zu sinken, erhöhte Motorgeräusche
Das AGR-Ventil und die Ansaugschieber verstopfen durch Rußablagerungen aus dem Abgassystem. Kurzstreckenfahrten beschleunigen den Prozess erheblich.
Symptome: Motorwarnleuchte, Leistungsabfall, unruhiger Leerlauf, erhöhter Kraftstoffverbrauch
Der DPF verstopft häufig bei überwiegendem Kurzstreckenbetrieb, da die Regeneration nicht vollständig abläuft. Profi-DPF-Reinigung kostet bis 2.700 €. Ölverdünnung durch Regenerationskraftstoff ist ein Folgeproblem.
Symptome: DPF-Warnleuchte, Leistungsverlust, erhöhter Kraftstoffverbrauch, Motoröl riecht nach Diesel
Fahrzeug-Schwachstellen 4
Das Forward Collision Mitigation System kann Situationen falsch interpretieren und eine Notbremsung auslösen, obwohl kein Hindernis vorhanden ist. Das erhöht die Auffahrgefahr für nachfolgende Fahrzeuge erheblich.
Ein Software-Fehler in der aktiven Stabilitätskontrolle (ASC) kann zusätzliche Assistenzsysteme beeinträchtigen. Betroffen sind Baujahre 2016–2018. Per Software-Update behebbar, aber bei versäumtem Rückruf potenziell gefährlich.
Die Radlaufverkleidungen können sich bei etwa 30.000 betroffenen Fahrzeugen während der Fahrt lösen und abfallen. Dies stellt ein Sicherheitsrisiko für nachfolgende Verkehrsteilnehmer dar und führte zu einem Rückruf.
Ab etwa 130 km/h werden die Windgeräusche unangenehm laut. Die Geräuschdämmung im Bereich der A-Säulen und Außenspiegel ist unzureichend, was besonders auf Autobahnfahrten den Reisekomfort beeinträchtigt.