Mitsubishi i-MiEV
Permanentmagnet-Synchronmotor mit 49 kW Spitzenleistung und 16 kWh LEJ-Lithium-Ionen-Batterie. Einer der ersten Serien-Elektroautos. Batterie-Degradation bei Exemplaren ab 2011 und hoher Ladezyklenanzahl prüfen. Motor selbst äußerst langlebig.
Pionier der E-Mobilität
Einer der ersten Serien-Elektroautos. Winzig, wendig, flüsterleise — macht in der Stadt Spaß, auch wenn die Reichweite bescheiden ist.
Motor-Schwachstellen 4
Die 16-kWh-LEJ-Batterie des i-MiEV verliert mit zunehmendem Alter und Ladezyklen Kapazität. Ältere Exemplare (Baujahr 2011–2014) zeigen oft nur noch 60–80 % der Ursprungskapazität. Reichweite sinkt auf 70–100 km real.
Symptome: Verkürzte Reichweite, Balken fehlen in Batteriezustandsanzeige, verringerte Beschleunigung bei niedrigem Ladestand
Das integrierte AC-Ladegerät des i-MiEV (3,3 kW) kann nach vielen Ladezyklen ausfallen. Kein Aufladen an der Haushaltssteckdose möglich. Separate CHAdeMO-Ladefunktion ist davon nicht betroffen. Reparatur teuer.
Symptome: Keine Reaktion beim Anstecken ans Hausnetz, Fehlerleuchte, Ladung nur noch per CHAdeMO-Schnelllader möglich
Die elektrische PTC-Heizung des i-MiEV verbraucht bei Frost sehr viel Strom und reduziert die Reichweite auf 40–60 km. Kein Defekt, sondern konstruktiv bedingt — für kalte Klimazonen ist das Fahrzeug nur eingeschränkt geeignet.
Symptome: Sehr kurze Reichweite bei Temperaturen unter 5°C, volle Heizleistung verringert Reichweite auf unter 60 km
Die 12V-Hilfsbatterie des i-MiEV lädt sich nicht über die Fahrt auf wie bei Verbrennern, sondern wird vom DC/DC-Wandler geladen. Bei Standzeiten oder defektem DC/DC entleert sie sich. Einfacher Wechsel, aber fahrzeug startet dann nicht.
Symptome: Fahrzeug reagiert nicht auf Startknopf, keine Anzeigen, nur Warnleuchten beim Start
Fahrzeug-Schwachstellen 3
Die LEV50-Zellen verlieren bereits nach 40.000 km bis zu 17 Prozent ihrer Kapazität. Häufiges Schnellladen beschleunigt die Degradation erheblich. Mitsubishi bietet Einzelmodul-Reparatur statt Kompletttausch an (ca. 1.000 € pro Zellenblock).
Die elektrische Widerstandsheizung verbraucht im Winter einen erheblichen Teil der ohnehin geringen Batteriekapazität. Die Reichweite sinkt bei Minusgraden um bis zu 50 Prozent. Keine Wärmepumpe serienmäßig vorhanden.
Eine an die Karosserie geschweißte Kabelhalterung neben dem CHAdeMO-Ladeanschluss sammelt Schmutz und Feuchtigkeit. An dieser Stelle bildet sich Rost, der sich auf umliegende Bereiche ausbreiten kann.