Mitsubishi Space Star
Mitsubishis erste Generation der Benzin-Direkteinspritzung (GDI). Technisch innovativ, aber anfällig für Verkokung im Ansaugtrakt und Leerlaufprobleme. In Foren als 'Problemkind GDI' bekannt. Regelmäßige Ansaugreinigung und kurze Zündkerzenwechselintervalle sind Pflicht.
Kleiner Alleskönner
Der 1.8 GDI macht den alten Space Star zum brauchbaren Alltagsauto. Direkteinspritzung für akzeptablen Verbrauch bei ordentlicher Leistung.
Motor-Schwachstellen 3
Die erste GDI-Generation leidet massiv unter Verkokung im Ansaugtrakt und an den Einlassventilen. Rußablagerungen verengen die Kanäle und stören die Gemischbildung. Forennutzer berichten, dass dies bei 95 % der GDI-Probleme die Ursache ist.
Symptome: Unruhiger Leerlauf bis zum Absterben, Leistungsverlust, erhöhter Kraftstoffverbrauch, Ruckeln unter Last
Die Hochdruckpumpe der ersten GDI-Generation ist anfällig für Undichtigkeiten und Druckverlust. Mitsubishi schreibt den kompletten Austausch vor — Reparatur ist nicht vorgesehen. Neuteile kosten ca. 1.000 €.
Symptome: Motor stottert beim Beschleunigen, Startprobleme, schwankender Kraftstoffdruck, Motorwarnleuchte
Die GDI-Einspritzung führt zu starker Zündkerzenverölung und -verrußung. Forenberichte zeigen Kerzen voll mit Benzin und Öl. Kürzere Wechselintervalle (maximal 30.000 km) sind empfehlenswert.
Symptome: Schwieriger Kaltstart, unrunder Leerlauf bei 300–400 U/min, Ruckeln bei niedrigen Drehzahlen
Fahrzeug-Schwachstellen 3
Der Unterbodenkorrosionsschutz ist unzureichend, besonders bei Winterbetrieb auf gesalzenen Straßen. Die Auspuffanlage rostet ebenfalls frühzeitig durch. Hinterachsaufhängung und Auspuffanlage sind typische HU-Schwachstellen.
Die Hinterachsaufhängung ist ein bekannter Schwachpunkt bei der HU. Buchsen und Lager verschleißen vorzeitig, was zu unpräzisem Fahrverhalten führt. Regelmäßige Kontrolle bei der Inspektion empfohlen.
Bremsscheiben und -beläge verschleißen beim Space Star DG0 überdurchschnittlich schnell. Beläge halten teilweise nur 25.000 km. Bremsscheiben neigen zum Verwellen, was zu Vibrationen beim Bremsen führt.