Nissan Leaf
Nissan-eigener Elektromotor, verbaut im Leaf und e-NV200. Bewährt, aber frühe 24-kWh-Batterien mit schneller Degradation.
217 PS e+ : Endlich Feuer im Leaf
Mit der großen Batterie und mehr Leistung macht der Leaf echten Spaß — nicht trotz Elektro, wegen Elektro.
Motor-Schwachstellen 2
Der Nissan Leaf verwendet eine passive Luftkühlung für die Batterie. Besonders die 24-kWh-Variante (ZE0) verliert bei heißem Klima oder häufigem Schnellladen deutlich an Kapazität. Restkapazitäten unter 70 % nach 80.000 km sind dokumentiert.
Symptome: Sinkende Reichweite, weniger Kapazitätsbalken in der Anzeige, kürzere Fahrstrecken pro Ladung
Der Leaf ZE1 (40 kWh) drosselt die Schnellladeleistung nach mehrfachem CHAdeMO-Laden auf einer Langstrecke drastisch. Ursache ist die fehlende aktive Batterie-Temperaturkontrolle. Nissan verbesserte die Software, löste das Problem aber nicht vollständig.
Symptome: Ladegeschwindigkeit sinkt bei der zweiten oder dritten Schnellladung drastisch, Ladezeiten verdoppeln sich
Fahrzeug-Schwachstellen 4
Beim Leaf ZE1 40kWh bricht die DC-Schnellladeleistung bei mehrfachem Schnellladen auf einer Strecke stark ein — bis auf 16 kW statt 50 kW. Nissan hat ein Software-Update herausgegeben, das die Drosselung auf ~40 kW reduziert.
Die optionale Wärmepumpe des ZE1 verliert Kältemittel (R1234yf) durch Gummileitungen und Dichtungen. Unter 50–60% Kältemittelfüllstand schaltet die Wärmepumpe ab, was zu stark erhöhtem Stromverbrauch im Winter führt.
Leaf-ZE1-Modelle mit 30kWh-Batterie zeigen nachweislich schnellere Degradation als die 40kWh-Variante. Nach 4 Jahren erreichen 30kWh-Fahrzeuge oft nur noch die Reichweite älterer 24kWh-Modelle.
Einige Leaf ZE1 zeigen Fehler beim DC-Schnellladen über CHAdeMO. Fehlermeldungen am Fahrzeug oder an der Ladestation sind bekannt und können auf Kommunikationsfehler zwischen Fahrzeug und Ladesäule hindeuten.