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Nissan · Mittelklasse · 2002–2007 Eigene Suche

Nissan Primera P12

Schwachstellen, Motorenbewertung und Kaufberatung

2.7 / 5.0 · Basierend auf 6 Motorvarianten · So bewerten wir

Die Primera P12 (2002–2007) war Nissans letzter großer Wurf in der Mittelklasse — und zugleich einer der mutigsten. Mit avantgardistischem Design, futuristisch zentral angeordnetem Cockpit-Display und ungewöhnlicher Materialwahl wollte sie sich bewusst von Passat, Mondeo und Vectra absetzen. Angeboten als Limousine und als Kombi, bot sie viel Platz, eine gute Verarbeitung und für die Klasse ordentlichen Komfort, blieb am Markt aber stets ein Exot — was sie heute zu einem seltenen, oft erstaunlich günstigen Gebrauchten macht. Das Motorenangebot war breit gefächert: die QG-Benziner QG16DE (1.6) und QG18DE (1.8), die größeren QR-Benziner QR20DE (2.0) und QR25DD (2.5, mit Direkteinspritzung), sowie die Diesel F9Q und YD22DDTi (2.2 dCi). Die Leistung von rund 109 bis 170 PS deckte vom sparsamen Pendler bis zur kräftigen Reiselimousine alles ab.

Schwachstellen: Modellspezifische Datenbank-Einträge fehlen noch, doch die Technik gibt die Richtung klar vor. Bei den QG-Benzinern ist der bekannte Sensor-Rückruf (Kurbel-/Nockenwellensensor) relevant — von Startproblemen bis zum Liegenbleiben, weshalb der Status zwingend zu klären ist. Der YD22DDTi-Diesel leidet wie üblich an verkokenden Wirbelklappen im Ansaugtrakt, anfälligen Einspritzdüsen und AGR-Problemen. Der QR25DD-Direkteinspritzer neigt zu Verkokung der Einlassventile und gilt als der heikelste Benziner im Programm. Über allem steht auch hier der Rost — Radläufe, Schweller, Unterboden — sowie die teils empfindliche Bordelektronik des futuristischen Cockpits, deren Ersatzteile heute rar und teuer sind.

Kaufberatung: Zuerst die Karosserie auf Rost prüfen (Radläufe, Schweller, Unterboden), dann die komplette Bordelektronik und das zentrale Display sorgfältig auf Funktion durchtesten — defekte Anzeigen lassen sich kaum bezahlbar reparieren. Beim Benziner den Sensor-Rückruf abklären; den QR25DD nur mit sauberer, lückenloser Wartung. Beim YD22-Diesel auf Wirbelklappen, Qualm und Leistungslöcher achten und die Historie prüfen. Der QG18- oder QR20-Benziner ist die unkomplizierteste, der gepflegte 2.2-dCi die laufstärkste Wahl für Vielfahrer.

Die P12 war ein Designexperiment, das Nissan viel Mut bescheinigte, aber kommerziell scheiterte — genau das macht sie heute zum Geheimtipp für Liebhaber unkonventioneller Mittelklasse-Kombis. Das zentrale Display und die ungewöhnliche Bedienlogik wirken bis heute eigenwillig und teilen die Geister. Praktisch überzeugt sie mit viel Platz, hohem Reisekomfort und einem geräumigen Kombi-Abteil. Wer den seltenen Charme schätzt und die Elektronik-Risiken akzeptiert, fährt eine Mittelklasse, die sich bewusst von der Masse abhebt — für einen Bruchteil dessen, was ein gleichwertiger Passat oder Mondeo kostet.

Fazit: Eine eigenwillige, unterschätzte Mittelklasse mit viel Charakter, gutem Raumangebot und Komfort zum kleinen Preis. Wer Rost, Sensor-Rückruf und die anfällige Elektronik im Griff hat, bekommt eine bequeme, seltene Reiselimousine, die im Verkehr angenehm auffällt. Der größte praktische Nachteil ist die schlechte Ersatzteilversorgung — bei Elektronikdefekten kann das schnell zum Problem werden. Ein gepflegtes, rostfreies Exemplar mit funktionierender Elektrik ist die Mühe der Suche aber allemal wert.

Spaßigster Motor

170 PS

Primera · Benzin

170 PS: Primera mit Rückgrat

Ganz okay
Problemmotor

126–139 PS

2.2L Diesel

7 Schwachstellen

Finger weg!

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Motorbewertung

Gute Wahl, Aufpassen oder Finger weg!

Warnhinweise

Motorschaden, fehlende HU, Bastlerfahrzeug — sofort erkannt.

Versicherung

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Karosserie-Varianten

Den Nissan Primera P12 gibt es als Limousine und Kombi — wähle deine Karosserie für spezifische Versicherungsdaten:


Motoren-Übersicht

Der Nissan Primera P12 ist mit 6 Motorisierungen erhältlich — von 106 PS bis 170 PS.

1.9L · Diesel· 116–120 PS
2002 2007
Versicherungseinstufung: Günstig

Bewährter 1.9-Liter-Common-Rail-Turbodiesel mit rund 120 PS — millionenfach verbaut, im Antritt elastisch und auf der Langstrecke sparsam. Die Grundkonstruktion gilt als zäh, doch ein paar Schwachpunkte verlangen Aufmerksamkeit. Reißt der Zahnriemen, droht der kapitale Motorschaden, weshalb das Wechselintervall niemals überzogen werden darf. Die Common-Rail-Hochdruckpumpe kann ausfallen, das AGR-Ventil verkokt vor allem im Kurzstreckenbetrieb. Der Turbolader ist bei hoher Laufleistung ein klassisches Verschleißteil. Saubere Wartung, frisches Öl und ein pünktlich erneuerter Zahnriemen machen diesen Diesel zum Dauerläufer.

  • !! Zahnriemenriss führt zu Motorschaden ab 120.000 km

    Der F9Q verwendet einen Zahnriemen mit Wechselintervall von 90.000–120.000 km. Wird der Wechsel versäumt oder der Riemen bricht frühzeitig, kommt es durch Ventiltreffer zu schwerem Motorschaden.

    Symptome: Motor stirbt plötzlich ab, startet nicht mehr, lautes Schlagen vor dem Ausfall, verbogene Ventile (Werkstatt-Diagnose)
    400–700 €
  • !! Common-Rail-Hochdruckpumpe defekt ab 150.000 km

    Die Common-Rail-Hochdruckpumpe des F9Q kann bei hoher Laufleistung oder durch Kraftstoffverunreinigung defekt werden. Eine Reparatur ist nicht möglich – Austausch ist erforderlich.

    Symptome: Motor springt schlecht an oder startet nicht, starker Leistungsverlust, unregelmäßiger Motorlauf, Fehlercode Kraftstoffdruck
    1.500–5.000 €
  • !! Turbolader verschleißt bei hoher Laufleistung ab 180.000 km

    Der Turbolader des F9Q kann bei vernachlässigtem Ölwechselintervall oder häufigem Abstellen des heißen Motors ohne Abkühlphase verschleißen. Lagerspiel führt zu Ölverlust und Leistungsabfall.

    Symptome: Pfeifendes Geräusch vom Turbo, blauer Rauch aus Auspuff, Leistungsverlust besonders bei hoher Last, Öl im Ladeluftkühler
    500–1.800 €

+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2.2L · Diesel· 126–139 PS
2002 2007
Versicherungseinstufung: Günstig

Zweiter Streich des 2.2-Liter-Common-Rail-Diesels mit rund 126 bis 138 PS — gute Leistungsausbeute und solider Durchzug für sein Alter. Die Mechanik ist grundsätzlich haltbar, hat aber typische Schwachstellen. Die Antriebskette der Vakuumpumpe kann brechen und größeren Schaden anrichten, weshalb ungewöhnliche Geräusche ernst zu nehmen sind. Common-Rail-Injektoren neigen zum Festfressen, das AGR-Ventil verkokt und die Hochdruckpumpe gehört zu den teureren Ausfallkandidaten. Regelmäßige Ölwechsel, sauberer Kraftstoff und ein wachsames Ohr für Kettengeräusche sind beim Gebrauchtkauf entscheidend.

  • !! Vakuumpumpen-Antriebskette bricht ab 180.000 km

    Die Antriebskette der Vakuumpumpe des YD22DDTi kann bei hoher Laufleistung reißen oder den Kettenspanner beschädigen. Tiefe Verschleißspuren im Spanner-Führungsblech sind dokumentiert. Typisches Auftreten ab 200.000 km.

    Symptome: Lautes metallisches Klackern das sich mit Drehzahl verstärkt, hämmerndes Geräusch bei Gasgabe, Leistungsabfall durch fehlende Bremsunterstützung
    400–1.300 €
  • !! Common-Rail-Injektoren festgefressen ab 150.000 km

    Die Common-Rail-Injektoren des YD22DDTi können festfressen und lassen sich dann nicht mehr ausbauen. Gewaltsames Herausziehen beschädigt den Zylinderkopf. Regelmäßiger Kraftstofffiltertausch verzögert den Verschleiß.

    Symptome: Kaltstartnageln, unruhiger Leerlauf, schwarzer Rauch, einzelne Zylinder zünden nicht, Leistungsverlust
    600–2.500 €
  • !! Hochdruckpumpe defekt ab 180.000 km

    Die Common-Rail-Hochdruckpumpe des YD22DDTi kann bei Verschleiß oder Kraftstoffverunreinigung ausfallen. Reparatur ist nicht möglich; Neuteile sind teuer. Fehldiagnosen durch Verwechslung mit Kraftstofffilterdefekt kommen vor.

    Symptome: Motor startet schlecht oder gar nicht, starker Leistungsabfall, unregelmäßige Verbrennung, Fehlercode Kraftstoff-Hochdruck
    700–2.600 €

+ 4 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

1.6L · Benziner· 106–109 PS
2002 2007
Versicherungseinstufung: Günstig

1.6L-Vierzylinder-Saugmotor mit rund 109 PS und Steuerkette statt Riemen, bewährt und wartungsarm. Die Leistung reicht für zügiges Mitschwimmen, der Motor läuft kultiviert und genügsam, ohne sportliche Ambitionen. Mit der Zeit längt sich die Steuerkette, dazu kommen Drosselklappenprobleme mit Leerlaufschwankungen und ein erhöhter Ölverbrauch durch verschlissene Ventilschaftdichtungen. Beim Kauf auf stabilen Leerlauf, blaues Rauchen beim Gasstoß und Kettenrasseln achten, dann ein langlebiger Alltagsmotor.

  • !! Steuerkettenlängung ab 110.000 km

    Die einreihige Steuerkette des QG16DE dehnt sich typischerweise ab 70.000–150.000 km aus. Schlechtere Materialqualität im Vergleich zu älteren Zweireihenketten wird als Ursache genannt.

    Symptome: Unruhiger Lauf, Zündaussetzer, tanzende Drehzahlnadel; Fehlercodes Nockenwellen-/Kurbelwinkelsensor; Motorleuchte
    800–1.500 €
  • !! Erhöhter Ölverbrauch (Ventilschaftdichtungen) ab 110.000 km

    Ältere QG16DE-Motoren zeigen ab ca. 100.000 km erhöhten Ölverbrauch durch verschlissene Ventilschaftdichtungen und Kolbenringe. Shim-basierte Ventilsteuerung erschwert die Diagnose.

    Symptome: Blaurauch beim Kaltstart, sinkendes Ölniveau, Ölgeruch im Abgas
    400–900 €
  • !! Nockenwellen-/Kurbelwellensensor (Rückruf, Heißabschaltung) ab 100.000 km

    Kurbelwellen-Drehzahl- und Nockenwellensensor können durch Kurzschluss ausfallen, der Motor geht im warmen Zustand aus und springt verzögert wieder an. Rückruf für Bj. 03/2000–09/2002, in Deutschland ca. 84.000 Fahrzeuge. Beide Sensoren möglichst paarweise erneuern.

    Symptome: Motor stirbt im Leerlauf oder bei niedriger Drehzahl ab, oft warm; schlechter Warmstart, Motorkontrollleuchte.
    0–180 €

+ 2 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

1.8L · Benziner· 114–116 PS
2002 2007
Versicherungseinstufung: Günstig

1.8L-Vierzylinder-Saugmotor der QG-Reihe mit rund 114 bis 116 PS, ein guter Kompromiss aus Leistung und Verbrauch. Das größte Aggregat der Baureihe zieht im Alltag souverän durch und läuft dabei kultiviert. Typische Schwächen sind ein erhöhter Ölverbrauch durch verschlissene Kolbenringe und Ventilschaftdichtungen, die längende Steuerkette sowie das nicht-hydraulische Ventilspiel, das manuell eingestellt werden muss. Beim Kauf Ölstand, Rauchverhalten und Kettengeräusch prüfen und auf erfolgte Ventilspielkontrolle achten.

  • !! Steuerkettenlängung ab 130.000 km

    Wie alle QG-Motoren neigt der QG18DE ab erhöhten Laufleistungen zur Steuerkettenlängung. Nissan-eigene Serviceempfehlung zum präventiven Wechsel existiert. Reparaturkosten unter 1.000 €.

    Symptome: Motorleuchtfehler (Nockenwellensensor), rauer Lauf, schlechtes Startverhalten nach dem Kaltstart
    700–1.200 €
  • !! Hoher Ölverbrauch (Kolbenringe/Ventilschaftdichtungen) ab 100.000 km

    Der QG18DE gilt als besonders anfällig für erhöhten Ölverbrauch. Betroffene berichten von 0,6–1,2 Liter auf 1.000 km durch verschlissene Kolbenringe und Ventilschaftdichtungen ab ca. 100.000 km.

    Symptome: Blauer Rauch beim Kaltstart, stark sinkender Ölstand, Ölgeruch aus dem Auspuff, ggf. Öl im Ansaugsystem
    500–1.200 €
  • ! Ventilspiel erfordert manuelle Einstellung

    Der QG18DE verwendet Shims statt hydraulischer Hydrostößel. Das Ventilspiel muss bei Bedarf manuell durch Shim-Tausch eingestellt werden. Dieser Schritt wird in vielen Inspektionen übergangen.

    Symptome: Klappernde Geräusche aus dem Ventiltrieb, besonders bei kaltem Motor; leichter Leistungsverlust
    100–300 €

+ 2 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2.0L · Benziner· 140 PS
2002 2007
Versicherungseinstufung: Günstig

Solider 2.0L Vierzylinder mit Steuerkette aus der QR-Reihe, mit etwa 140 PS. Ein unkomplizierter Sauger, der untenrum genug Drehmoment für den Alltag liefert und keine Kapriolen schlägt. Bei hohen Laufleistungen längt sich die Steuerkette, dazu kommt steigender Ölverbrauch und eine porös werdende Ventildeckeldichtung. Ein defektes Thermostat kann Überhitzung verursachen, der Lichtmaschinen-Freilauf und die Lambdasonde sind weitere Verschleißteile. Mit regelmäßiger Wartung ein langlebiger und genügsamer Motor ohne böse Überraschungen.

  • !! Steuerkettenlängung ab 130.000 km

    Der QR20DE neigt zur vorzeitigen Steuerkettenlängung. Erfahrungsberichte belegen Steuerkettenwechsel bereits bei 70.000 km. Nissan empfahl für betroffene T30-Modelle präventiven Austausch.

    Symptome: Motorleuchte (Nockenwellensensor-Fehler), schlechtes Startverhalten, unruhiger Lauf nach Kaltstart, vereinzelt Rasseln
    1.200–2.200 €
  • !! Thermostatfehler führt zu Überhitzung ab 100.000 km

    Der Thermostat des QR20DE ist im Zylinderblock integriert. Bei Defekt oder Klemmen überhitzt der Aluminiumblock schnell. Langfristig kann dies zur Kopfdichtungsdurchbrennung führen.

    Symptome: Temperaturanzeige steigt schnell an, Kühlmittelverlust, nach Überhitzung ggf. weißer Rauch und Kühlwasserverbrauch
    150–600 €
  • !! Erhöhter Ölverbrauch ab höherer Laufleistung ab 120.000 km

    Der QR20DE zeigt ab ca. 100.000–150.000 km erhöhten Ölverbrauch durch verschlissene Kolbenringe und Ventilschaftdichtungen. Erste Symptome treten oft erst bei über 100.000 km auf.

    Symptome: Blauer Rauch beim Kaltstart, sinkender Ölstand zwischen Ölwechseln, Ölgeruch aus dem Auspuff
    400–1.000 €

+ 4 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2.5L · Benziner· 170 PS
2002 2007

Direkteinspritzender 2.5L Vierzylinder der QR-Reihe mit rund 170 PS, in Europa selten anzutreffen. Mehr Hubraum bringt souveränes Drehmoment im mittleren Bereich, der Motor läuft entspannt und ohne Hektik. Systematische Schwächen sind kaum bekannt, das übliche Thema der frühen Direkteinspritzung bleibt aber: verkokende Einlassventile, weil kein Kraftstoff über die Ventile spült. Auch die Einspritzventile selbst können verstopfen. Wer regelmäßig Langstrecke fährt und gutes Öl nutzt, hält die Ablagerungen in Grenzen. Ansonsten ein unauffälliges Aggregat.

  • !! Einlassventil-Verkokung durch Direkteinspritzung ab 90.000 km

    Als Direkteinspritzer benetzt der QR25DD die Einlassventile nicht mit Kraftstoff. Kurbelgehäuseentlüftungs-Dämpfe setzen sich als Ölkohle an den Einlassventilen fest. Regelmäßige Reinigung nach ca. 80.000–100.000 km nötig.

    Symptome: Leistungsverlust, unruhiger Leerlauf, erhöhter Kraftstoffverbrauch, Kaltstartruckeln
    200–600 €
  • !! Direkteinspritzventile verstopfen ab 100.000 km

    Die Direkteinspritzer des QR25DD können sich durch minderwertige Kraftstoffqualität oder langen Betrieb zusetzen. Besonders bei frühen DIG-Motoren ein bekanntes Problem. Injektor-Reinigung oder -Austausch erforderlich.

    Symptome: Holpriger Leerlauf, Fehlzündungen, schlechte Gasannahme, erhöhter Verbrauch
    400–1.500 €

Alternativen

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Weiter stöbern

Bekannte Probleme und Mängel +

Für den Nissan Primera P12 (2002–2007) sind insgesamt 32 Schwachstellen dokumentiert. Ein Problemmotor: YD22DDTi (2.2L).

Primera (F9Q, 2002–2007) — Aufpassen: Zahnriemenriss führt zu Motorschaden, Common-Rail-Hochdruckpumpe defekt, Turbolader verschleißt bei hoher Laufleistung. Leistung: 116–120 PS.

Primera (YD22DDTi, 2002–2007) — Finger weg!: Vakuumpumpen-Antriebskette bricht, Common-Rail-Injektoren festgefressen, Hochdruckpumpe defekt. Leistung: 126 PS.

Primera (YD22DDTi, 2002–2007) — Finger weg!: Vakuumpumpen-Antriebskette bricht, Common-Rail-Injektoren festgefressen, Hochdruckpumpe defekt. Leistung: 139 PS.

Primera (QR20DE, 2002–2007) — Aufpassen: Steuerkettenlängung, Thermostatfehler führt zu Überhitzung, Erhöhter Ölverbrauch ab höherer Laufleistung. Leistung: 140 PS.

Primera (QG16DE, 2002–2007) — Aufpassen: Steuerkettenlängung, Erhöhter Ölverbrauch (Ventilschaftdichtungen), Nockenwellen-/Kurbelwellensensor (Rückruf, Heißabschaltung). Leistung: 106–109 PS.

Primera (QG18DE, 2002–2007) — Aufpassen: Steuerkettenlängung, Hoher Ölverbrauch (Kolbenringe/Ventilschaftdichtungen), Ventilspiel erfordert manuelle Einstellung. Leistung: 114–116 PS.

Primera (QR25DD, 2002–2007) — Aufpassen: Einlassventil-Verkokung durch Direkteinspritzung, Direkteinspritzventile verstopfen. Leistung: 170 PS.

Worauf beim Nissan Primera achten? Die detaillierte Auflistung aller Motor- und Fahrzeug-Schwachstellen findest du in den Abschnitten oben.

Häufige Fragen

Welche Probleme und Schwachstellen hat der Nissan Primera P12? +
Der Nissan Primera P12 hat 32 bekannte Motor-Schwachstellen.
Worauf muss ich beim Nissan Primera P12 Gebrauchtwagen achten? +
faq.watch_a_avoid
Welcher Motor ist empfehlenswert? +
Aufpassen: QR20DE (2.0L), QG16DE (1.6L), QG18DE (1.8L), QR25DD (2.5L), F9Q (1.9L). Kein Motor wird als 'Gute Wahl' bewertet. Am meisten Fahrspaß bietet der QR25DD (2.5L). Problemmotor: YD22DDTi (2.2L) — Finger weg!
Welcher Nissan Primera P12 Motor macht am meisten Spaß? +
Der {code} ({displacement}) bietet den meisten Fahrspaß im Nissan Primera P12 — Bewertung: „Ganz okay". {description} Stärkster P12-Benziner — damit fährt sich die Primera tatsächlich wie eine echte Mittelklasse.
Lohnt sich der Nissan Primera P12 als Gebrauchtwagen? +
Beim Nissan Primera P12 ist Vorsicht geboten — 1 von 6 Motorvarianten erhalten die Bewertung 'Finger weg!'. Die Motorwahl ist entscheidend.
Welche PS-Varianten gibt es beim Nissan Primera P12? +
Der Nissan Primera P12 ist mit Motorvarianten von 106 bis 170 PS erhältlich. Benziner: QR20DE (2.0L), QG16DE (1.6L), QG18DE (1.8L), QR25DD (2.5L). Diesel: F9Q (1.9L), YD22DDTi (2.2L).

Letzte Aktualisierung: Februar 2026 · Alle Angaben ohne Gewähr