Peugeot 407 D2
Schwachstellen, Motorenbewertung und Kaufberatung
Marktüberblick: Der Peugeot 407 (2004–2010) war Peugeots Antwort auf Passat und Mondeo — ein elegantes Mittelklassefahrzeug mit breiter Motorenpalette vom TU5-Sauger bis zum exotischen DT17 V6-Biturbo-Diesel. Auf dem Gebrauchtmarkt gibt es den 407 ab 1.500 EUR, wobei die Diesel-Kombis mit DW10 am häufigsten zu finden sind.
Motorenwahl: Der DW10 2.0 HDi mit 136 PS ist der vernünftige Allrounder — sparsam, kräftig genug und gut verfügbar. Finger weg vom DT17 V6 HDi: fantastischer Motor, aber Turboschäden kosten 3.000+ EUR pro Seite (Biturbo!). Der ES9 V6-Benziner ist ein Genuss-Motor mit 12–15 Litern Verbrauch. Automatik heißt hier immer AL4 — und die ist eine tickende Zeitbombe.
Schwachstellen: Die vorderen Querlenker sind DER TÜV-Dauerbrenner — dreimal häufiger beanstandet als bei der Konkurrenz. Rückruf wegen Kühlerlüfter-Brandgefahr bei 2005–2007er Modellen prüfen. Servolenkungspumpe verliert Öl und saugt Luft. Batterie entlädt sich parasitär durch fehlerhafte Steuergeräte. Abgasanlage-Fehlermeldung durch verstopften DPF oder defekte Lambdasonde.
Probefahrt-Checkliste: Querlenker auf Spiel prüfen (Wagenheber, Rad wackeln). Lenkung auf Geräusche beim Einlenken im Stand hören. Ölstand und -farbe kontrollieren — bei Dieseln auf Kraftstoffgeruch im Öl achten (DPF-Regeneration). Automatik: Schalten 1→2 muss weich sein, Ruckeln = AL4-Problem.
Kaufempfehlung: Der 407 ist viel Auto für wenig Geld, aber ein Minenfeld für Unvorbereitete. Wer einen DW10 2.0 HDi mit Schaltgetriebe und lückenlosem Scheckheft findet, bekommt einen zuverlässigen Langstrecken-Kombi. AL4-Automatik und V6-Diesel nur mit prall gefülltem Reparaturbudget.
211 PS
407 · Benzin
V6-Souveraenitaet im 407
Macht Spaß!116–125 PS
1.8L 16V Benzin
6 Schwachstellen
Gute Wahl75–120 PS
1.6L HDi Diesel
8 Schwachstellen
Finger weg!Karosserie-Varianten
Den Peugeot 407 D2 gibt es als Limousine und SW und Coupé — wähle deine Karosserie für spezifische Versicherungsdaten:
Motoren-Übersicht
Der Peugeot 407 D2 ist mit 8 Motorisierungen erhältlich — von 75 PS bis 211 PS.
Meistverbreiteter PSA-Diesel (1,6 L HDi, 68–85 kW), durchlief viele Evolutionsstufen von Euro 4 bis Euro 6. DAS Definitionsproblem ist der Turbolader: Die Ölzuleitung verstopft durch Rußpartikel und tötet den TD025/GT1544V-Turbo — manchmal schon ab 50.000 km. Injektordichtungen, AGR-Verkokung und DPF bei Kurzstrecke sind weitere Baustellen. Bei regelmäßigem Ölwechsel und Langstreckeneinsatz trotzdem ein sparsamer, langlebiger Motor.
- !! Turbolader-Totalausfall durch Ölschlamm ab 100.000 km
Der 1.6 HDi ist berüchtigt für wiederholte Turboladerschäden. Rußpartikel im Öl verändern die Viskosität, Ölleitungen verkoken und der Turbolader läuft trocken. Häufig Zweitausfall nach Tausch ohne Ursachenbeseitigung.
Symptome: Pfeifendes Geräusch vom Turbolader, starker Leistungsverlust, blauer oder schwarzer Rauch aus dem Auspuff, Ölaustritt am Turbolader, Motor geht in Notlauf. - !! Undichte Injektoren mit Diesel im Motoröl ab 120.000 km
Die Kupferdichtringe der Injektoren verschleißen, wodurch Verbrennungsgase und Diesel in den Zylinderkopf gelangen. Ölverdünnung durch Diesel kann zu Motorschaden führen. Betrifft alle 1.6 HDi Varianten.
Symptome: Dieselgeruch am Ölmessstab, steigender Ölstand, schwarze Ablagerungen um die Injektoren, unrunder Motorlauf, Zischgeräusche am Zylinderkopf bei laufendem Motor. - !! Vorzeitiger Nockenwellen- und Kettenverschleiß ab 130.000 km
Die Nockenwellen-Steuerkette zwischen Ein- und Auslassnockenwelle kann sich längen oder reißen. Hydraulische Kettenspanner versagen, was zu Steuerzeiten-Verschiebung und im Extremfall zum Motorschaden führt.
Symptome: Rasselndes Geräusch beim Kaltstart, unruhiger Motorlauf, Motorkontrollleuchte, Leistungsverlust, im Extremfall plötzlicher Motorstillstand durch gerissene Kette.
+ 5 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Leistungsstarker PSA-Diesel (2,0 L HDi, 100–133 kW) für Mittelklasse und SUV. Common-Rail mit Turbo, in späteren Versionen als BlueHDi mit SCR-Kat und AdBlue. Grundsätzlich robust und langlebig mit hohem Drehmoment. Injektoren und Turbolader sind die Hauptverschleißteile. Zahnriemen mit Wasserpumpe spätestens alle 160.000 km tauschen. DPF-Regeneration bei Kurzstrecke problematisch.
- !! Zahnriemenriss durch defekte Wasserpumpe ab 90.000 km
Die Kunststoff-Flügelräder der Wasserpumpe können sich bereits ab 50.000 km zersetzen. Teile gelangen in den Zahnriementrieb und verursachen den Zahnriemenriss mit anschließendem Totalschaden des Motors.
Symptome: Kühlmitteltemperatur steigt ungewöhnlich, Kühlmittelverlust ohne sichtbares Leck, leises Schleifen oder Quietschen vom Zahnriementrieb, plötzlicher Motorstillstand bei Zahnriemenriss. - !! Zweimassenschwungrad-Verschleiß ab 130.000 km
Das Zweimassenschwungrad verschleißt besonders bei der 107-PS-Variante vorzeitig. Ölverdünnung durch DPF-Regeneration beschleunigt den Verschleiß. Kupplung sollte beim Tausch grundsätzlich mit erneuert werden.
Symptome: Quietschen oder Klappern beim Anlassen und Abstellen, deutliche Vibrationen im Leerlauf, Ruckeln beim Anfahren, schlagende Geräusche bei niedrigen Drehzahlen unter Last. - !! Undichte Injektoren mit Ölverdünnung ab 140.000 km
Undichte Injektoren lassen Diesel ins Motoröl gelangen, was die Schmierfähigkeit drastisch reduziert. Der steigende Ölstand wird oft übersehen. Kann Kolben- und Lagerschäden verursachen.
Symptome: Dieselgeruch am Ölmessstab, Ölstand steigt über Maximum, starker Abgasgeruch im Innenraum, Motor ruckelt oder nagelt stärker als üblich, erhöhter Kraftstoffverbrauch.
+ 6 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Topversion der PSA-Dieselfamilie (2,2 L HDi, 125–133 kW) für 407, 607 und C5/C6. Kräftig und komfortabel mit hervorragendem Durchzug, aber im Gebrauchtwagenmarkt selten. Aufwendigere Wartung als kleinere HDi-Varianten: Doppelreihen-Steuerkette, Turbolader mit variabler Geometrie, aufwendiger Zahnriemenwechsel. Bei guter Pflege ein kultivierter Langstreckenmotor mit über 300.000 km Potential.
- !! Turbolader-Lagerschaden durch Ölmangel ab 150.000 km
Die Turbolager des DW12 verschleißen bei unzureichender Ölqualität oder verlängerten Wechselintervallen. Kohlenstoffablagerungen in der Ölleitung blockieren die Schmierstoffzufuhr und führen zum Turboschaden.
Symptome: Pfeifendes Geräusch vom Turbo, blauer Rauch beim Beschleunigen, spürbarer Leistungsverlust, Ölverbrauch steigt - !! Injektoren festgefressen im Zylinderkopf ab 130.000 km
Durch Feuchtigkeitsansammlung in den Injektorschächten korrodieren die Einspritzdüsen im Zylinderkopf fest. Die Demontage erfordert Spezialwerkzeug und kann zu Folgeschäden am Zylinderkopf führen.
Symptome: Unrunder Motorlauf, erhöhter Kraftstoffverbrauch, Nageln des Motors, schwarzer Rauch - !! AGR-Ventil verklemmt ab 100.000 km
Das AGR-Ventil des DW12 neigt zum Verkleben durch Rußablagerungen, besonders bei überwiegendem Kurzstreckenbetrieb. Der Mechanismus bleibt in offener oder geschlossener Stellung stecken und stört die Gemischaufbereitung.
Symptome: Unrunder Motorlauf, Leistungsverlust, Motorkontrollleuchte leuchtet, Ruckeln beim Beschleunigen
+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Biturbo-V6-Diesel (2,7 L, 150 kW) aus der Ford-PSA-Kooperation — auch im Jaguar S-Type und Land Rover Discovery 3 verbaut. Laufruhig und kräftig mit sequenziellem Biturbo-Aufbau, aber komplex und wartungsintensiv. Turbolader und Injektoren sind die größten Kostenfallen. Zahnriemenwechsel ist aufwendig und teuer (1.500+ EUR). Nur mit lückenlosem Servicenachweis kaufen.
- !! Biturbo-Lagerschaden durch Ölverkokung ab 100.000 km
Die beiden Turbolader des V6 HDi sind extrem empfindlich gegenüber Ölablagerungen im Schmierkreislauf. Verkoktes Öl zerstört die Turbolager und führt zu hohem Ölverbrauch. Unbehandelt droht kapitaler Motorschaden.
Symptome: Starkes Pfeifen der Turbos, blauer Rauch beim Gasgeben, deutlicher Leistungsverlust, Ölstand sinkt schnell - !! AGR-Ventile fallen häufig aus ab 80.000 km
Die AGR-Ventile des V6-Motors versagen regelmäßig durch Rußverkokung. Als V6 mit zwei Zylinderbänken sind zwei AGR-Ventile verbaut, was die Ausfallwahrscheinlichkeit und Reparaturkosten verdoppelt.
Symptome: Motorkontrollleuchte, Leistungsverlust, schwarzer Rauch, unrunder Leerlauf, erhöhter Verbrauch - !! Öldichtungen undicht durch Hitzebelastung ab 100.000 km
Durch die hohe Wärmeentwicklung im engen V6-Motorraum verhärten und reißen Dichtungen vorzeitig. Öl tritt an verschiedenen Stellen aus, was zu starker Verschmutzung im Motorraum und schleichendem Ölverlust führt.
Symptome: Ölflecken unter dem Fahrzeug, sinkender Ölstand, Ölgeruch im Motorraum, verschmutzte Motorunterseite
+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
1,8-Liter-Sauger (85–92 kW) der EW-Familie — der mittlere Benziner im PSA-Programm. Zahnriemen-Motor mit Interferenz-Design, Wechsel spätestens alle 120.000 km. Solide Leistung für die Mittelklasse, kultivierter Lauf. Ölverbrauch bei höheren Laufleistungen durch Ventilschaftdichtungen möglich. Drosselklappe und Lambdasonde sind typische Verschleißteile. Insgesamt anspruchslos bei regelmäßiger Wartung.
- !! Thermostat und Wasserpumpe versagen ab 100.000 km
Überhitzung durch defekten Thermostat oder versagende Wasserpumpe ist ein häufiges Problem des EW7. Verstopfte Kühler verschärfen das Problem zusätzlich.
Symptome: Temperaturanzeige steigt in den roten Bereich, Kühlmittelverlust, Heizung liefert nur kalte Luft - !! Hydrostößel verstopft bei Ölverschmutzung ab 140.000 km
Die Hydrostößel des EW7 sind empfindlich gegenüber verschmutztem oder falsch viskosem Öl. Ab ca. 140.000 km setzen sich Ablagerungen in den Ölkanälen fest. Der Motor läuft dann nach Kaltstart kurz auf drei Zylindern. Peugeot-Werkstatt verlangt 700–1.200 Euro für den Austausch.
Symptome: Ruckeln nach Kaltstart in den ersten Kilometern, Benzingeruch, Fehlercodes 'Anomalie Abgasreinigung' und 'Zündfehler Zylinder X' - ! Undichte Ventildeckeldichtung und Ölwannendichtung ab 120.000 km
Der EW7J4 entwickelt mit zunehmendem Alter Ölleckagen an der Ventildeckeldichtung und der Ölwannendichtung. Regelmäßige Kontrolle und rechtzeitiger Dichtungstausch empfohlen.
Symptome: Ölflecken unter dem Fahrzeug, sinkender Ölstand, Ölgeruch im Motorraum
+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Großer 2,0-Liter-Saugmotor (100–103 kW) mit 16V-Technik aus der EW-Familie. Zahnriemen-Motor, grundsätzlich robust und leistungsstark. Der EW10J4 mit 140 PS in der sportlichen Version (206 RC, 307) ist deutlich stärker belastet. Zahnriemenwechsel spätestens alle 120.000 km mit Wasserpumpe — bei Riss Totalschaden. Drosselklappe verschmutzt regelmäßig. Bei guter Wartung ein zuverlässiger Motor.
- !! Zündspulenversagen ab 80.000 km
Die Zündspulen des EW10 versagen regelmäßig und verursachen Zündaussetzer. Beim 206 gab es sogar einen TSB mit Kabelmodifikation (Kondensator am Stecker). Einzelne Zylinder setzen aus.
Symptome: Ruckeln beim Beschleunigen, Motorkontrollleuchte, erhöhter Kraftstoffverbrauch, unrunder Leerlauf - !! Nockenwellensensor-Ausfall ab 90.000 km
Der Nockenwellensensor des EW10 neigt zu verschmutzten Kontakten und intermittierenden Ausfällen. Der Motor kann beim Gasgeben absterben und erfordert gefühlvolles Gasanlegen.
Symptome: Motor stirbt beim schnellen Gasgeben ab, Startprobleme bei warmem Motor, sporadische Fehlermeldungen - !! Elektrischer Thermostat defekt ab 80.000 km
Der elektrische Thermostat des EW10A versagt häufig und sorgt für Überhitzungsprobleme oder zu niedrige Betriebstemperatur. Umrüstung auf mechanischen Thermostat ist ein bekannter Workaround.
Symptome: Temperaturanzeige schwankt stark, Motor erreicht keine Betriebstemperatur, Überhitzungswarnung
+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
2,2-Liter-Sauger (116 kW) der EW-Familie für gehobene Modelle wie 407 und 607. Zahnriemenwechsel alle 120.000 km ist die wichtigste Wartungsmaßnahme. Ventildeckeldichtung und Ölwannendichtung werden mit dem Alter undicht. Ansonsten ein solider, langlebiger Motor mit ausreichend Leistung und Drehmoment. Selten im Gebrauchtwagenmarkt, da nur in wenigen Modellvarianten verbaut.
- !! Undichte Nockenwellen- und Ventildeckeldichtungen ab 80.000 km
Der EW12J4 neigt stark zu Ölverlust an Nockenwellendichtringen und Ventildeckeldichtungen. Besonders die Nockenwellendichtringe sind häufig betroffen und können bei Nichtbeachtung zu ernsthaften Schäden führen.
Symptome: Ölflecken unter dem Motor, Ölgeruch, sichtbare Ölspuren an den Ventildeckeln, sinkender Ölstand - !! Phasenregler (VVT) klopft und versagt ab 70.000 km
Der variable Ventilsteuerungsregler des EW12J4 beginnt ab ca. 50.000 km zu klopfen und kann bei 70.000-80.000 km komplett versagen. Die Reparaturkosten liegen bei 400-600 EUR.
Symptome: Klopfgeräusche beim Kaltstart, rasselndes Geräusch im Leerlauf, unrunder Motorlauf, Leistungsverlust - !! Hydraulische Tassenstößel verschleißen ab 100.000 km
Die Hydrostößel des EW12J4 versagen oft ab ca. 100.000 km. Durch die aufwändige Konstruktion mit zwei Ausgleichswellen ist der Motor ohnehin laut, verschlissene Hydrostößel verstärken dies erheblich.
Symptome: Tickerndes Ventilgeräusch bei kaltem und warmem Motor, lauter Leerlauf, leichter Leistungsverlust
+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
PSA-V6-Saugmotor (3,0 L, 155 kW) mit 24 Ventilen — verbaut in 407, 607 und 807. Laufruhig und standfest mit guter Leistungsentfaltung, aber hoher Verbrauch (12–15 L/100 km). Zahnriemenwechsel ist aufwendig und teuer (1.000+ EUR), da der Motor quer eingebaut ist und wenig Platz lässt. Ölkühler-Dichtung und Kurbelwellensensor sind bekannte Verschleißteile. Selten im Gebrauchtwagenmarkt.
- !! Zahnriemen durch Ölkontamination beschädigt ab 90.000 km
Undichte Nockenwellen- oder Kurbelwellendichtringe lassen Öl auf den Zahnriemen gelangen. Das Öl zersetzt den Gummi, der Riemen rutscht, und die Steuerzeiten verschieben sich. Ventilschaden droht.
Symptome: Ungleichmäßiger Motorlauf, Kompressionsverlust einzelner Zylinder, Motorleuchte, im schlimmsten Fall Motorschaden - !! Ölverlust an Nockenwellendeckeln ab 80.000 km
Der ES9 V6 neigt stark zu Ölleckagen an den Nockenwellendeckeln. Austretenes Öl kann auf den Zahnriemen gelangen und zu Riemenrutschen oder sogar Motorbrand führen. Regelmäßige Kontrolle zwingend.
Symptome: Ölflecken im Motorraum, Ölgeruch, sichtbare Ölspuren an den Zylinderköpfen, Brandgeruch - !! Zündspulenausfälle verursachen Fehlzündungen ab 80.000 km
Die sechs Einzelzündspulen des ES9 V6 sind anfällig für Ausfälle, die zu Fehlzündungen auf einzelnen Zylindern führen. Häufig tritt das Problem schleichend auf.
Symptome: Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen, Motorkontrollleuchte, spürbarer Leistungsverlust, erhöhter Verbrauch
+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Fahrzeug-Schwachstellen
| Schwachstelle | Kosten | |
|---|---|---|
| Querlenker und Traggelenke der Vorderachse verschleißen früh Die Traggelenke und Querlenker der Vorderachse halten beim 407 oft nur 50.000 km. Klappern an der Vorderachse ist das häufigste TÜV-Problem des Modells. Symptome: Klopfen und Klappern über Bodenwellen, unpräzises Lenkgefühl, ungleichmäßiger Reifenverschleiß, TÜV-Beanstandung Vorderachse ab 50.000 km | Mittel | |
| Stabilisator-Koppelstangen verschlissen Koppelstangen der Stabilisatoren verschleißen beim 407 relativ schnell. Poltergeräusche beim Überfahren von Bodenwellen. Günstiges Verschleißteil, paarweiser Tausch empfohlen. Symptome: Poltern oder Klappern beim Überfahren von Unebenheiten; Geräusche aus dem Fahrwerksbereich bei Kurvenfahrt ab 60.000 km | Günstig |
Alternativen
Hyundai Sonata YF
Mittelklasse (2009–2014)
Mercedes-Benz E-Klasse W212
Mittelklasse (2009–2016)
Nissan Maxima A35
Mittelklasse (2009–2014)
Toyota Avensis T270
Mittelklasse (2009–2018)
Audi RS6 C6
Mittelklasse (2008–2010)
Audi S4 B8
Mittelklasse (2008–2016)
Weiter stöbern
Bekannte Probleme und Mängel +
Für den Peugeot 407 D2 (2004–2011) sind insgesamt 64 Schwachstellen dokumentiert — davon 53 motorbezogen und 11 am Fahrzeug. 3 Problemmotoren: DV6 (1.6L HDi), DW10 (2.0L HDi), DT17 (2.7L V6 HDi). Typische Mängel betreffen Fahrwerk, Elektronik, Bremsen, Rost. Als zuverlässig gilt: EW7 (1.8L 16V).
407 (DV6, 2004–2019) — Finger weg!: Turbolader-Totalausfall durch Ölschlamm, Undichte Injektoren mit Diesel im Motoröl, Vorzeitiger Nockenwellen- und Kettenverschleiß. Leistung: 109 PS.
407 (DW10, 2004–2018) — Finger weg!: Zahnriemenriss durch defekte Wasserpumpe, Zweimassenschwungrad-Verschleiß, Undichte Injektoren mit Ölverdünnung. Leistung: 136–140 PS.
407 (DW12, 2006–2011) — Aufpassen: Turbolader-Lagerschaden durch Ölmangel, Injektoren festgefressen im Zylinderkopf, AGR-Ventil verklemmt. Leistung: 163–170 PS.
407 (DT17, 2006–2011) — Finger weg!: Biturbo-Lagerschaden durch Ölverkokung, AGR-Ventile fallen häufig aus, Öldichtungen undicht durch Hitzebelastung. Leistung: 204 PS.
407 (EW10, 2004–2011) — Aufpassen: Zündspulenversagen, Nockenwellensensor-Ausfall, Elektrischer Thermostat defekt. Leistung: 136–140 PS.
407 (EW12, 2004–2011) — Aufpassen: Undichte Nockenwellen- und Ventildeckeldichtungen, Phasenregler (VVT) klopft und versagt, Hydraulische Tassenstößel verschleißen. Leistung: 158–163 PS.
407 (ES9, 2004–2011) — Aufpassen: Zahnriemen durch Ölkontamination beschädigt, Ölverlust an Nockenwellendeckeln, Zündspulenausfälle verursachen Fehlzündungen. Leistung: 211 PS.
Worauf beim Peugeot 407 achten? Die detaillierte Auflistung aller Motor- und Fahrzeug-Schwachstellen findest du in den Abschnitten oben.
Häufige Fragen
Welche Probleme und Schwachstellen hat der Peugeot 407 D2? +
Worauf muss ich beim Peugeot 407 D2 Gebrauchtwagen achten? +
Welcher Motor ist empfehlenswert? +
Welcher Peugeot 407 D2 Motor ist am haltbarsten? +
Welcher Peugeot 407 D2 Motor macht am meisten Spaß? +
Lohnt sich der Peugeot 407 D2 als Gebrauchtwagen? +
Welche PS-Varianten gibt es beim Peugeot 407 D2? +
Letzte Aktualisierung: Februar 2026 · Alle Angaben ohne Gewähr