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Porsche · Sportwagen · 2016–2025 Eigene Suche

Porsche 718 Cayman 982

Schwachstellen, Motorenbewertung und Kaufberatung

3.3 / 5.0 · Basierend auf 6 Motorvarianten · So bewerten wir

Der 718 Cayman 982 teilt die DNA des 718 Boxster — gleiche Motoren, gleiche Kontroverse um den Vierzylinder-Turbo, gleiche Lösung mit dem Sechszylinder-Comeback im GTS und GT4. Das feste Dach macht den Cayman wieder zum steiferen, fahraktiveren Geschwister.

Die Motorenpalette ist identisch: 2,0-Liter-Turbo (220 kW), 2,5-Liter-Turbo (257 kW), und die Sechszylinder-Krönung mit 4,0 Litern im GTS 4.0 (294 kW) und GT4 (309 kW). Der GT4 RS mit 368 kW und dem Motor aus dem 911 GT3 ist das absolute Highlight — ein Rennwagen mit Straßenzulassung.

Fahrzeugschwächen ohne Verdeck-Thematik: Kühlsystem, Software, und bei den GT-Varianten Bremsen und Fahrwerk als Verschleißthemen bei Trackday-Nutzung. Die PDK-Getriebe sind praktisch unzerstörbar, die Handschaltung verlangt korrekte Bedienung.

Der 718 Cayman ist Porsches heimlicher Sweet Spot — preislich unter dem 911, fahrdynamisch auf Augenhöhe, und als GT4 sogar darüber. Auf dem Gebrauchtmarkt sind die Vierzylinder-Versionen erschwinglich geworden, während GTS 4.0 und GT4 Preise halten oder steigen. Wer den Cayman als das versteht, was er ist — Porsches reinsten Sportwagen — macht keinen Fehler.

Spaßigster Motor

500 PS

GT4 RS · Benzin

GT4 RS: Motorsport auf der Straße

Legendär!
Haltbarster Motor

420 PS

4.0L Benzin

8 Schwachstellen

Gute Wahl

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Motorbewertung

Gute Wahl, Aufpassen oder Finger weg!

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Versicherung

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Motoren-Übersicht

Der Porsche 718 Cayman 982 ist mit 7 Motorisierungen erhältlich — von 299 PS bis 500 PS.

2.0L Turbo · Benziner· 300 PS
2016 2021

Der 2.0T Vierzylinder-Boxer war 2016 eine Provokation — Porsche hat den legendären Sechszylinder-Sauger durch einen aufgeladenen Vierzylinder ersetzt, und die Reaktionen reichten von Enttäuschung bis offener Wut. Technisch ist der Motor solide: breites Drehmomentband, satt anschiebend schon ab 1.600 U/min, kein schlechter Motor. Aber der Sound ist ein Problem — das charakteristische Boxer-Fauchen des alten 2.7/3.4ers fehlt vollständig, stattdessen klingt der 2.0T nach einem gut motorisierten VAG-Produkt. Kühlsystem-Schwächen (variable Wasserpumpe mit Vakuumdichtung) und Carbon-Aufbau an den Einlassventilen sind bei höheren Kilometerständen zu überwachen. Wer über den Sound hinwegkommt, bekommt ein fahrdynamisch hervorragendes Mittelmotorfahrzeug.

  • !! Zündkerzen fressen sich fest — Aluköpfe 2.0T ab 35.000 km

    Zündkerzen können in den Aluköpfen des 2.0T festfressen — bei versäumten Intervallen (3 Jahre/30.000 km) droht Gewindeabriss und kostspielige Reparatur. Turbo-Betriebstemperaturen beschleunigen das galvanische Einbrennen der Kerzen in das Aluminium.

    Symptome: Aussetzer, unrunder Lauf; schwieriger oder unmöglicher Kerzenausbau bei Inspektion.
    300–2.500 €
  • !! Wasserpumpe Vakuumdichtung defekt ab 25.000 km

    Variable Wasserpumpe nutzt Vakuum zur Durchflussregelung. Vakuumdichtung versagt frühzeitig, Kühlmittel gelangt in Vakuumleitungen. Häufiges Problem.

    Symptome: Warnanzeige „Werkstatt aufsuchen – Kühlsystem", Kühlmittelverlust am Pumpengehäuse, Kühlflüssigkeit in Vakuumleitungen
    800–1.800 €
  • !! Turbo-Stellantrieb durch Schmutz blockiert ab 40.000 km

    Elektronischer Turbo-Stellantrieb sitzt nahe Unterbodenöffnung und ist anfällig für Wasser-/Schmutzeintritt. Aktuator verklemmt, Boost bricht ein.

    Symptome: Deutlich reduzierter Ladedruck, kaum Leistung bei Vollgas, kein Boost in Sport-Modus
    200–4.500 €

+ 4 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

GT4 · Benziner· 420 PS
2020 2025
Versicherungseinstufung: Teuer

Das ist die Erlösung. Porsche hat auf den Aufschrei der Puristen reagiert und 2019/2020 den 4.0L Sauger-Sechszylinder zurückgebracht — identische Motorarchitektur wie der GT3-Sechszylinder, aber mit Einzeldrosselklappen und 7.800 U/min Drehzahlbegrenzer. Der Klang ist unverwechselbar Porsche: bei offenem Dach und Drehzahlen über 5.000 U/min ein mechanisches Crescendo, das direkt hinter dem Kopf ansetzt. Der Antritt erfolgt ohne Turbo-Feeling: linear, zunehmend drängend, und das letzte Drittel vor dem Begrenzer ist ein Erlebnis, das man nicht vergisst. Hochdrehend heißt aber auch: Ventilschaftdichtungen altern schneller, Kohlenstoff-Aufbau an den Einlassventilen tritt früher auf als beim Turbo-4, und bei Rennstreckennutzung altern Zündspulen deutlich schneller. Die Frühserie (August 2020 bis Januar 2021) hatte einen dokumentierten Ölpumpendefekt — Ölpumpe blockiert, Simplexkette reißt, Motorschaden möglich. Das ist die erste Frage beim Gebrauchtkauf. PADM-Motorlager fallen häufig aus, bleiben aber fahrbar und lassen Sport-Modus noch nutzbar. Der 4.0 Sauger ist der Motor, auf den das 718-Konzept immer gewartet hat — und mit dem Produktionsende der Verbrenner-718 im Jahr 2025 wird er zum Kultmotor.

  • !! Ölpumpenversagen bei Aug 2020–Jan 2021 Produktion ab 500 km

    Fahrzeuge Aug 2020–Jan 2021 hatten defekte Ölpumpen. Pumpe blockiert, Simplexkette reißt, beschädigt Steuerkette. Motorschaden ab unter 1.000 km. Garantie-Austausch.

    Symptome: Warnanzeige „Öldruck Messfehler", Motor stirbt bei niedrigen Drehzahlen ab, kein Neustart möglich
    0–0 €
  • !! Wasserpumpe Frühausfall ab 50.000 km

    Auch der 4.0L NA zeigt vorzeitige Wasserpumpenausfälle. Kühlmittelverlust erfordert Demontage des Ansaugkrümmers — nicht Motorausbau wie beim Turbo-4. Trotzdem mehrere Stunden Arbeit.

    Symptome: Kühlmittel-Warnleuchte, Kühlmittelverlust, Pfütze fahrerseitig hinten, Kühlfehlercode.
    1.000–2.500 €
  • !! Kühlmittelausgleichsbehälter reißt ab 35.000 km

    Ausgleichsbehälter im 4.0L reißt unter Wärmezyklus-Last. Beim GT4/Spyder Demontage des Ansaugkrümmers — kein Motorausbau nötig. Frühversagen bereits ab 8.000 km dokumentiert.

    Symptome: Kühlmittelwarnleuchte schon bei niedrigem Kilometerstand, Kühlmittelgeruch, Pfütze fahrerseitig hinten.
    800–1.800 €

+ 5 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

GT4 RS · Benziner· 500 PS
2022 2025

4,0 Liter Hubraum, freisaugende Sechszylinder-Boxerarchitektur, 9.000/min. Der MDG.GA ist die finale Weiterentwicklung der Hochdrehzahl-NA-Linie: überarbeitete Brennraumgeometrie, verbesserte Ventilsteuerung gegenüber dem MA1.75, und eine Ölversorgung die durch erhöhten Öldruck robuster ist als beim Vorgänger. Das Trockenölsumpfsystem fordert konsequente Ölkontrolle — Verbrauch von 0,5-1,5 Liter pro 1.000 km auf der Rennstrecke ist normal und kein Defektmerkmal. Bei intensiver Streckennutzung regelmäßig Ölstand prüfen. Die frühen 718-Motorvarianten hatten 2021 einen Rückruf wegen fehlerhafter Pleuel. Das Lash-Cap-Problem aus der 991.1-Generation kann auch im MDG.GA auftreten — Porsche hat bei RS-Motoren die Ölpumpe ohne Schutzsiebe gebaut. Ölwechsel alle 15.000 km oder jährlich, vollsynthetisch, und regelmäßiges Borescoping beim Gebrauchtkauf. Hinweis Ölstand: die Mess-Toleranz ist extrem eng — bereits 200-300 ml über Max triggert die Overfill-Warnung. Kurzstrecke, Schrägparken oder eine um 0,3 l großzügige Werkstatt-Befüllung reichen. Nur in 20-ml-Schritten nachfüllen (Rennlist-Konsens).

  • !! Rückruf: Fehlerhafte Pleuel (718, 2021-Charge)

    Lieferant lieferte fehlerhafte Pleuel, die Qualitätsvorgaben nicht erfüllen. Bruch möglich, führt zu Motorschaden und erhöhter Brandgefahr. 190 Fahrzeuge betroffen.

    Symptome: Plötzlicher Motorausfall, Motorölaustritt, erhöhte Brandgefahr — oft ohne Vorwarnung
    0–0 €
  • !! Lash-Cap löst sich — Ölpumpe blockiert ab 15.000 km

    Ventilschimkappen können sich bei RS-Varianten durch harmonische Ventiltriebsschwingungen lösen, in die Ölwanne gelangen und die ungeschützte Ölpumpe sofort blockieren. Motorschaden unvermeidlich.

    Symptome: Plötzlicher Öldruckabfall bei 3.750-20.000 km, Öldruck-Warnleuchte, Motorstillstand
    50.000–80.000 €
  • !! Steuerketten-Übersprung (~30.000 km) ab 30.000 km

    Mehrere Fälle dokumentiert, bei denen die Steuerkette des 4.0L MA1-Hochdrehzahl-Saugmotors bei rund 30.000 km übergesprungen ist und die Kette ein Loch in die Nockenwellenabdeckung geschlagen hat. Selten, aber Totalschaden.

    Symptome: Abrupter Motorstillstand, metallisches Schlagen, Motoröl-Verlust, irreparabler Motorschaden
    8.000–20.000 €

+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

GTS · Benziner· 366 PS
2017 2020
Versicherungseinstufung: Mittel

Der 2.5T in der ersten GTS-Konfiguration mit 269 kW ist das Beste, was man aus dem Vierzylinder-Turbo herausholen kann — schärfer abgestimmt, Sport-Chrono serienmäßig, direkteres Ansprechverhalten. Der Unterschied zur S-Variante ist spürbar, aber kein Quantensprung. Der Ölverbrauch dieses Motors liegt strukturell höher als beim 2.0T — Porsche akzeptiert bis 0,8 l/1.000 km als normal, bei sportlicher Nutzung sind 1 l/1.000 km realistisch. Klanglich kommt der GTS 4-Zylinder dem, was Puristen erwarten, immer noch nicht nahe. Die Erlösung kam 2020 mit dem GTS 4.0 — bis dahin war der 2.5T GTS der beste verfügbare Kompromiss im 718 ohne GA-Sauger.

  • !! Wastegate-Aktuator klemmt ab 55.000 km

    Der 2.5T im GTS neigt zu festgehenden Wastegate-Aktuatoren — durch die höhere Boost-Strategie thermisch stärker beansprucht als beim S. Diagnose und Reparatur durch Porsche-Zentrum nötig.

    Symptome: Rasseln bei Lastwechsel um 2.500-3.000 U/min, Notlauf, schwankender Ladedruck.
    1.000–5.000 €
  • !! Zündkerzen fressen sich fest ab 30.000 km

    Zündkerzen können in den Aluköpfen des 2.5T-GTS-Motors festgehen — bei versäumten Intervallen (3 Jahre/30.000 km) droht Gewindeabriss. Turbobedingte Temperaturspitzen beschleunigen das Einbrennen.

    Symptome: Aussetzer, unrunder Lauf, Fehler für bestimmte Zylinder, schwieriger Kerzenausbau.
    350–2.800 €
  • !! Kühlmittelausgleichsbehälter reißt ab 40.000 km

    Ausgleichsbehälter der GTS-Motoren reißt unter Thermolast — identisches Problem wie bei allen 2.5T-Varianten. Leck nur unter Betriebstemperatur nachweisbar.

    Symptome: Kühlmittelwarnleuchte, Kühlmittelgeruch nach sportlicher Fahrt, sinkender Kühlmittelstand.
    800–2.200 €

+ 1 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

GTS 4.0 · Benziner· 400 PS
2020 2025

Das ist die Erlösung. Porsche hat auf den Aufschrei der Puristen reagiert und 2019/2020 den 4.0L Sauger-Sechszylinder zurückgebracht — identische Motorarchitektur wie der GT3-Sechszylinder, aber mit Einzeldrosselklappen und 7.800 U/min Drehzahlbegrenzer. Der Klang ist unverwechselbar Porsche: bei offenem Dach und Drehzahlen über 5.000 U/min ein mechanisches Crescendo, das direkt hinter dem Kopf ansetzt. Der Antritt erfolgt ohne Turbo-Feeling: linear, zunehmend drängend, und das letzte Drittel vor dem Begrenzer ist ein Erlebnis, das man nicht vergisst. Hochdrehend heißt aber auch: Ventilschaftdichtungen altern schneller, Kohlenstoff-Aufbau an den Einlassventilen tritt früher auf als beim Turbo-4, und bei Rennstreckennutzung altern Zündspulen deutlich schneller. Die Frühserie (August 2020 bis Januar 2021) hatte einen dokumentierten Ölpumpendefekt — Ölpumpe blockiert, Simplexkette reißt, Motorschaden möglich. Das ist die erste Frage beim Gebrauchtkauf. PADM-Motorlager fallen häufig aus, bleiben aber fahrbar und lassen Sport-Modus noch nutzbar. Der 4.0 Sauger ist der Motor, auf den das 718-Konzept immer gewartet hat — und mit dem Produktionsende der Verbrenner-718 im Jahr 2025 wird er zum Kultmotor.

  • !! Ölpumpenversagen bei Aug 2020–Jan 2021 Produktion ab 500 km

    Fahrzeuge Aug 2020–Jan 2021 hatten defekte Ölpumpen. Pumpe blockiert, Simplexkette reißt, beschädigt Steuerkette. Motorschaden ab unter 1.000 km. Garantie-Austausch.

    Symptome: Warnanzeige „Öldruck Messfehler", Motor stirbt bei niedrigen Drehzahlen ab, kein Neustart möglich
    0–0 €
  • !! Wasserpumpe Frühausfall ab 50.000 km

    Auch der 4.0L NA zeigt vorzeitige Wasserpumpenausfälle. Kühlmittelverlust erfordert Demontage des Ansaugkrümmers — nicht Motorausbau wie beim Turbo-4. Trotzdem mehrere Stunden Arbeit.

    Symptome: Kühlmittel-Warnleuchte, Kühlmittelverlust, Pfütze fahrerseitig hinten, Kühlfehlercode.
    1.000–2.500 €
  • !! Kühlmittelausgleichsbehälter reißt ab 35.000 km

    Ausgleichsbehälter im 4.0L reißt unter Wärmezyklus-Last. Beim GT4/Spyder Demontage des Ansaugkrümmers — kein Motorausbau nötig. Frühversagen bereits ab 8.000 km dokumentiert.

    Symptome: Kühlmittelwarnleuchte schon bei niedrigem Kilometerstand, Kühlmittelgeruch, Pfütze fahrerseitig hinten.
    800–1.800 €

+ 5 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

S · Benziner· 350 PS
2016 2025

Der 2.5T Vierzylinder-Boxer in den S-Varianten ist eine Schippe besser als der 2.0T — mehr Hubraum bedeutet weniger Turbo-Druck nötig, der Antritt ist fülliger, und die Spreizung zwischen Teillast und Volllast fühlt sich weniger künstlich an. Trotzdem: Klanglich bleibt der Motor ein Kompromiss. Das Kühlsystem der 2.5T-Einheit hat seine eigene Schwäche in Form von Umschaltventilen, die frühzeitig versagen können, ohne dass es einen offensichtlichen Kühlmittelverlust gibt — die Diagnose ist mühsam. Turbo-Ölzufuhrleitungen können undicht werden und Lagerschäden vorbereiten. Wer den S kauft, kauft primär die bessere Fahrwerksabstimmung und das höhere Drehmoment — der Motor ist Mittel zum Zweck, keine Seele.

  • !! Wastegate-Aktuator klemmt / Turbo-Ausfall ab 50.000 km

    Wastegate-Aktuator kann festgehen oder ausfallen. Porsche-Zentren diagnostizierten festsitzende Aktuatoren, die durch Schmieren behoben wurden — manchmal war Tausch nötig. Kann Limp-Mode auslösen.

    Symptome: Metallisches Rasseln bei ca. 2.700 U/min, Leistungsverlust, Notlaufprogramm, Turbodruck-Fehler.
    800–4.500 €
  • !! Zündkerzen fressen sich in Aluköpfe fest ab 30.000 km

    Überfällige Zündkerzen können in den Aluköpfen der 2.5T-Motoren festgehen. Turbobedingte Wärmezyklen beschleunigen das Einbrennen. Gewindeschäden machen Zylinderkopfreparatur erforderlich.

    Symptome: Zündaussetzer, unrunder Lauf, Fehlercode für einzelne Zylinder, Probleme beim Kerzenausbau.
    350–2.800 €
  • !! Kühlsystem-Umschaltventile defekt ab 40.000 km

    Thermische Umschaltventile im Kühlkreislauf fallen frühzeitig aus. Ähnliche Vakuumproblematik wie beim 2.0T. Symptomatische Diagnosefahrt erforderlich.

    Symptome: Kühlsystem-Störungsanzeige, unregelmäßige Temperaturentwicklung, Werkstattanzeige ohne sichtbaren Kühlmittelverlust
    600–2.000 €

+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

T · Benziner· 300 PS
2020 2025

Identische Motorarchitektur wie der MDD.PB, eingesetzt in den T-Derivaten mit geringfügig angepasster Kalibrierung. Die T-Variante hat als Konzept etwas zu bieten — leichter konfiguriert, Sport-Chrono und PASM serienmäßig — aber der Vierzylinder-Turbo selbst bleibt das, was er ist: kräftig und effizient, klanglich aber nicht überzeugend. Die gleichen VAG-EA888-verwandten Probleme (Steuerketten-Spanner, Ölverbrauch, Steuerkettendeckel-Dichtung) sind bei hohen Laufleistungen relevant. Kein schlechtes Triebwerk, aber wer ein Mittelmotorsportfahrzeug mit dem passenden Soundtrack sucht, wartet besser auf den 4.0 Sauger.

  • !! Zündkerzen fressen sich in Aluköpfe fest ab 35.000 km

    Zündkerzen können sich in den Aluminiumzylinderköpfen festfressen, wenn der Wechselintervall von 3 Jahren/30.000 km überschritten wird. Ausbau kann Kopf beschädigen — aus Routinearbeit wird kostspielige Reparatur.

    Symptome: Aussetzer, unrunder Leerlauf, schwieriges Herausdrehen der Kerzen, im schlimmsten Fall Gewindeabriss.
    300–2.500 €
  • !! Wasserpumpe Vakuumdichtung defekt ab 25.000 km

    Baugleich mit MDD.PB: Variable Wasserpumpe nutzt Vakuum zur Durchflussregelung. Vakuumdichtung versagt frühzeitig.

    Symptome: Warnanzeige Kühlsystem, Kühlmittelverlust am Pumpengehäuse
    800–1.800 €
  • !! Steuerketten-Spanner verschleißt (EA888) ab 120.000 km

    EA888 Gen3B 2.0 TFSI Macan: Steuerketten-Spanner kann bei hoher Laufleistung nachlassen. Typisches EA888-Problem.

    Symptome: Kettenrasseln beim Kaltstart, Fehlercode Nockenwellenposition
    800–2.000 €

+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

Fahrzeug-Schwachstellen

SchwachstelleKosten
PDK Geräusch beim Herunterschalten 2→1

PDK-Doppelkupplungsgetriebe erzeugt hörbares Knacken beim Herunterschalten von Gang 2 auf 1 beim Ausrollen. Kein Defekt laut Porsche, aber störend.

Symptome: Hörbares Knacken/Klacken beim Ausrollen auf den 1. Gang, besonders bei kaltem Getriebe
ab 20.000 km
Günstig

Alternativen

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Bekannte Probleme und Mängel +

Für den Porsche 718 Cayman 982 (2016–2025) sind insgesamt 51 Schwachstellen dokumentiert — davon 37 motorbezogen und 14 am Fahrzeug. Typische Mängel betreffen Getriebe, Elektronik, Fahrwerk, Bremsen. Als zuverlässig gilt: DKDA (4.0L).

718 Cayman (MDD.PB, 2016–2021) — Aufpassen: Zündkerzen fressen sich fest — Aluköpfe 2.0T, Wasserpumpe Vakuumdichtung defekt, Turbo-Stellantrieb durch Schmutz blockiert. Leistung: 300 PS.

718 Cayman (MDD.NC, 2016–2025) — Aufpassen: Wastegate-Aktuator klemmt / Turbo-Ausfall, Zündkerzen fressen sich in Aluköpfe fest, Kühlsystem-Umschaltventile defekt. Leistung: 350 PS.

718 Cayman (MA2.22, 2017–2020) — Aufpassen: Wastegate-Aktuator klemmt, Zündkerzen fressen sich fest, Kühlmittelausgleichsbehälter reißt. Leistung: 366 PS.

718 Cayman (DDPB, 2020–2025) — Aufpassen: Zündkerzen fressen sich in Aluköpfe fest, Wasserpumpe Vakuumdichtung defekt, Steuerketten-Spanner verschleißt (EA888). Leistung: 300 PS.

718 Cayman (MDG.GA, 2022–2025) — Aufpassen: Rückruf: Fehlerhafte Pleuel (718, 2021-Charge), Lash-Cap löst sich — Ölpumpe blockiert, Steuerketten-Übersprung (~30.000 km). Leistung: 500 PS.

Worauf beim Porsche 718 Cayman achten? Die detaillierte Auflistung aller Motor- und Fahrzeug-Schwachstellen findest du in den Abschnitten oben.

Häufige Fragen

Welche Probleme und Schwachstellen hat der Porsche 718 Cayman 982? +
Der Porsche 718 Cayman 982 hat 37 bekannte Motor-Schwachstellen und 14 Fahrzeug-Schwachstellen.
Worauf muss ich beim Porsche 718 Cayman 982 Gebrauchtwagen achten? +
faq.watch_a_solid
Welcher Motor ist empfehlenswert? +
Gute Wahl: DKDA (4.0L). Der haltbarste Motor ist der DKDA (4.0L) mit dem niedrigsten Risiko-Score. Am meisten Fahrspaß bietet der MDG.GA (4.0L).
Welcher Porsche 718 Cayman 982 Motor ist am haltbarsten? +
Der {code} ({displacement}) ist der haltbarste Motor im Porsche 718 Cayman 982. Er hat den niedrigsten Risiko-Score aller verfügbaren Motoren und erhält die Bewertung „Gute Wahl". Trotzdem gibt es 8 bekannte Schwachstellen, die man kennen sollte.
Welcher Porsche 718 Cayman 982 Motor macht am meisten Spaß? +
Der {code} ({displacement}) bietet den meisten Fahrspaß im Porsche 718 Cayman 982 — Bewertung: „Legendär!". {description} 500 PS, 9.000 U/min, Einzeldrosselklappen — der GT4 RS mit dem großen Saugmotor aus dem GT3 RS ist kein normales Fahrzeug mehr. Das PDK ist hier der einzige Weg zum Auto, und es passt zu den Motorsport-Ambitionen besser als jede Handschaltung. Der Sound bei hohen Drehzahlen ist singulär in dieser Fahrzeugklasse — kein Turborauschen, nur Mechanik. Das Anlaufscheiben-Risiko der frühen Motoren macht lückenlose Wartungshistorie zur Pflicht.
Lohnt sich der Porsche 718 Cayman 982 als Gebrauchtwagen? +
Der Porsche 718 Cayman 982 ist als Gebrauchtwagen eine gute Wahl — 1 von 6 Motorvarianten erhalten die Bewertung 'Gute Wahl'.
Welche PS-Varianten gibt es beim Porsche 718 Cayman 982? +
Der Porsche 718 Cayman 982 ist mit Motorvarianten von 299 bis 500 PS erhältlich. Benziner: MDG.GA (4.0L), MDD.PB (2.0L Turbo), DDPB (2.0L Turbo), MDD.NC (2.5L Turbo), MA2.22 (2.5L Turbo), DKDA (4.0L).

Letzte Aktualisierung: Februar 2026 · Alle Angaben ohne Gewähr