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Renault Clio

D7F 1.2L 58 PS Schaltgetriebe Frontantrieb 1998–2005
– Aufpassen Versicherung günstig
Motor D7F – Aufpassen 1.100–5.300 €

Robuster, einfach aufgebauter 8-Ventiler ohne Hydrostößel — Ventilspiel muss alle 30.000 km manuell eingestellt werden. Zahnriemen unbedingt alle 60.000 km tauschen, da Ventilkontakt droht; viele Exemplare laufen weit über 250.000 km. Schwachpunkte: Zündspule mit integrierten Hochspannungskabeln und Ölundichtigkeiten am Ventildeckel.

Spaßfaktor? Eher nicht

Nur Kurzstrecke

58 PS im Clio II — gutmütig, aber deutlich untermotorisiert. Für Stadtfahrten okay, darüber hinaus zäh.

Motor-Schwachstellen 4

!! Zahnriemen Pflichtintervall

Der D7F verwendet einen Zahnriemen, der regelmäßig getauscht werden muss. Bei Riss entstehen Ventilschäden. Durch das Alter der meisten D7F-Fahrzeuge ist das Risiko ungewechselter Riemen erhöht.

Symptome: Plötzlicher Motorstillstand, kein Anspringen

200–1.200 € ab 80.000 km
!! Zylinderkopfdichtung leckt

Der D7F 1.2 8V ist anfällig für Zylinderkopfdichtungsversagen, insbesondere nach Überhitzungsereignissen. Als Einfachkonstruktion sind Reparaturen preiswert, aber Folgeschäden am Zylinderkopf möglich.

Symptome: Weißer Rauch, Kühlwasserverlust, Öl-Wasser-Gemisch unter dem Deckel

300–1.000 € ab 130.000 km
! Allgemeiner Ölverlust im Alter

Ältere D7F-Motoren (Twingo I, früher Clio) verlieren durch verhärtete Dichtungen Öl an mehreren Stellen. Charakteristisch für die einfache, aber altgedienten Renault 8V-Konstruktion.

Symptome: Ölflecken unter dem Fahrzeug, Ölgeruch, abnehmender Ölstand

100–400 € ab 100.000 km
! Vergaser- oder Einspritzprobleme im Leerlauf

Je nach Ausführung (Vergaser oder MPI) treten Leerlaufprobleme durch verschmutzte Düsen oder defekte Leerlaufregelventile auf. Durch das hohe Alter der Fahrzeuge häufig verkalkte oder korrodierte Bauteile.

Symptome: Schwankender Leerlauf, schlechtes Kaltstart-Verhalten, Motor stirbt ab

30–200 € ab 80.000 km

Fahrzeug-Schwachstellen 6

!! elektronik Korrodierte Kabelverbindungen und schwache Batterie

Rostflecken an Steckverbindungen, schwache Batterien und lockere Kontakte führen zu Elektronikproblemen. Über die Hälfte aller Clio II fallen bei der ersten Hauptuntersuchung durch.

50–300 €
!! fahrwerk Verschleiß Achsaufhängung und Radlager

Radaufhängungen und Radlager verschleißen frühzeitig. Spurstangenköpfe und Querlenker zählen zu den regelmäßig auszutauschenden Teilen, besonders bei höheren Laufleistungen.

100–500 € ab 100.000 km
!! rost Rost an Auspuffanlage und Unterboden

Rost an der Auspuffanlage ist ein klassisches Renault-Problem. Zusätzlich korrodieren Bremsleitungen und Unterboden bei älteren Exemplaren erheblich.

100–600 €
!! bremsen Hinterrad-Trommelbremse blockiert

Die hinteren Trommelbremsen neigen bei längerem Stehen zum Festgehen. Zudem verschleißen Bremsbeläge und Bremsleitungen bei höheren Laufleistungen überdurchschnittlich schnell.

80–300 € ab 80.000 km
!! elektronik Zündspulen (Sagem) serienweise defekt

Zündspulen der Marke Sagem im Clio II sind systemisch schwach. Innerhalb kurzer Zeit fallen mehrere Spulen nacheinander aus. Bekannt für 1.4- und 1.6-16V-Motoren, typisch ab 80.000 km.

40–200 € ab 80.000 km
!! rost Rost unter Heckklappenrahmen und Dichtungen

Wasser dringt unter die Heckklappe und in den Türrahmen ein, Karosserie rostet von innen. Defekte Türdichtungen und die Dichtung unter der Heckklappe begünstigen Feuchtigkeitseintrag.

100–600 € ab 100.000 km