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Renault Clio

D4Ft 1.2L TCe 100 PS Schaltgetriebe Frontantrieb 2007–2012
– Aufpassen Versicherung günstig
Motor D4Ft – Aufpassen 2.390–10.630 €

Turboaufgeladene Variante des D4F mit grundsätzlich solider Basis, aber gemischten Langzeiterfahrungen: Erhöhter Ölverbrauch ab ca. 70.000 km und Zahnriemenrisse vor dem planmäßigen 120.000-km-Intervall sind in Foren gut dokumentiert. Für Gebrauchtwagenkauf nur mit lückenlosem Serviceheft empfehlenswert; präventiver Zahnriemenwechsel bei 80.000 km sinnvoll.

Spaßfaktor? Ganz okay

TCe bringt Leben

100 PS TCe-Turbo im Clio III — lebhafter Dreizylinder mit ordentlichem Durchzug. Guter Kompromiss.

Motor-Schwachstellen 4

!! Zahnriemen im Turbokontext kritischer

Der D4Ft behält wie sein Sauger-Bruder den Zahnriemen, der durch Turboölnebel und erhöhte Temperaturen stärker belastet wird. Verkürztes Wartungsintervall empfohlen.

Symptome: Plötzlicher Motorstillstand, Kompressionsausfall nach Riemenriss

400–2.500 € ab 90.000 km
!! Erhöhter Ölverbrauch durch Turbolader

Der turboaufgeladene D4Ft hat bekannte Probleme mit erhöhtem Ölverbrauch. Das Turbolager ist nie vollständig dicht; bei defekter Wellendichtung gelangt Öl in den Ansaugtrakt. Betroffene Fahrzeuge verbrauchen bis zu 1,5 Liter Öl auf 1.000 km.

Symptome: Blauer Rauch aus dem Auspuff, sinkender Ölstand, Öl auf dem Luftfiltergehäuse

600–2.000 € ab 90.000 km
!! Wastegate-Klappe verschleißt frühzeitig

Das Waste-Gate-Ventil des D4Ft-Turboladers verschleißt bei höheren Laufleistungen. Symptome sind Leistungsverlust und ungleichmäßiger Turboaufbau, besonders im Kurzstreckenbetrieb.

Symptome: Leistungsverlust, kein Turbodruckaufbau, Pfeifgeräusche aus Turbobereich

400–1.500 € ab 100.000 km
!! Zündspulenausfall

Auch der D4Ft erbt die Schwäche der Sagem-Zündspulen der Renault Ära. Durch die Turboumgebung mit Wärme und Vibrationen fallen Spulen früher aus als beim Sauger.

Symptome: Zylinderaussetzer, Ruckeln, Leistungsverlust, Abgasverfärbung

50–250 € ab 70.000 km

Fahrzeug-Schwachstellen 7

!! fahrwerk Stoßdämpfer und Federn vorzeitig defekt

Stoßdämpferdefekte werden bei der Hauptuntersuchung regelmäßig festgestellt. Die Clio-III-Generation ist die problematischste in Bezug auf Fahrwerkskomponenten. Koppelstangen schlagen früh aus.

150–600 € ab 80.000 km
!! rost Rostprobleme an Karosserie

Rostprobleme sind beim Clio III bekannt, besonders an Radläufen und Schwellern. TÜV-Berichte nennen Beleuchtungsausfälle und Rost als häufige Probleme, die Wartungskosten treiben.

200–1.500 €
!! bremsen Überdurchschnittlicher Bremsenverschleiß

Bremsen können beim Clio III bereits nach 50.000 km am Ende sein. Bremsscheiben und -beläge verschleißen überdurchschnittlich schnell, was regelmäßige Überprüfung erfordert.

150–500 € ab 50.000 km
!! fahrwerk Federn und Stoßdämpfer früh verschlissen

Clio III fällt beim TÜV besonders häufig durch defekte Federn und Stoßdämpfer auf. Reparaturkosten liegen bei 250–500 € pro Achse. Spurstangenköpfe und Domlager ebenfalls typische TÜV-Mängel.

250–800 € ab 90.000 km
!! elektronik Zündspulen defekt (Benzinmotoren)

Auch im Clio III sind Zündspulendefekte eine bekannte Schwachstelle, besonders bei den 1.2- und 1.4-Benzinern. Ruckeln und Zylinder-Aussetzer im Alltag sind typische Folgen.

40–180 € ab 90.000 km
! elektronik Wischermotoren und Elektronik defekt

Wischermotoren, Radiosysteme und Airbag-Sensoren fallen häufiger aus. Elektronikprobleme sind beim Clio III weit verbreitet und oft auf korrodierte Steckverbindungen zurückzuführen.

100–500 €
! elektronik Beleuchtungsausfälle

Scheinwerfer, Rückleuchten und Nebelscheinwerfer fallen signifikant häufiger aus als beim Klassendurchschnitt. TÜV-Berichte bestätigen unterdurchschnittliche Beleuchtungszuverlässigkeit.

50–300 €

Berichte & Tests

TÜV AUTO BILD TÜV-Report 2024-11
Unterdurchschnittlich

Stoßdämpfer, Federn und Lenkgelenke werden überdurchschnittlich häufig beanstandet. Die Rostanfälligkeit ist besonders gravierend. Bremsleitungen und Bremsscheiben verschleißen frühzeitig.