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Renault Twingo

D4Ft 1.2L TCe 100 PS Schaltgetriebe Frontantrieb 2007–2014
– Aufpassen Versicherung günstig
Motor D4Ft – Aufpassen 2.380–9.350 €

Turboaufgeladene Variante des D4F mit grundsätzlich solider Basis, aber gemischten Langzeiterfahrungen: Erhöhter Ölverbrauch ab ca. 70.000 km und Zahnriemenrisse vor dem planmäßigen 120.000-km-Intervall sind in Foren gut dokumentiert. Für Gebrauchtwagenkauf nur mit lückenlosem Serviceheft empfehlenswert; präventiver Zahnriemenwechsel bei 80.000 km sinnvoll.

Spaßfaktor? Ganz okay

Der Vernünftige

TCe-Turbo mit 100 PS macht den Twingo II spürbar lebhafter. Ordentlicher Durchzug im mittleren Drehzahlbereich.

Motor-Schwachstellen 4

!! Zahnriemen im Turbokontext kritischer

Der D4Ft behält wie sein Sauger-Bruder den Zahnriemen, der durch Turboölnebel und erhöhte Temperaturen stärker belastet wird. Verkürztes Wartungsintervall empfohlen.

Symptome: Plötzlicher Motorstillstand, Kompressionsausfall nach Riemenriss

400–2.500 € ab 90.000 km
!! Erhöhter Ölverbrauch durch Turbolader

Der turboaufgeladene D4Ft hat bekannte Probleme mit erhöhtem Ölverbrauch. Das Turbolager ist nie vollständig dicht; bei defekter Wellendichtung gelangt Öl in den Ansaugtrakt. Betroffene Fahrzeuge verbrauchen bis zu 1,5 Liter Öl auf 1.000 km.

Symptome: Blauer Rauch aus dem Auspuff, sinkender Ölstand, Öl auf dem Luftfiltergehäuse

600–2.000 € ab 90.000 km
!! Wastegate-Klappe verschleißt frühzeitig

Das Waste-Gate-Ventil des D4Ft-Turboladers verschleißt bei höheren Laufleistungen. Symptome sind Leistungsverlust und ungleichmäßiger Turboaufbau, besonders im Kurzstreckenbetrieb.

Symptome: Leistungsverlust, kein Turbodruckaufbau, Pfeifgeräusche aus Turbobereich

400–1.500 € ab 100.000 km
!! Zündspulenausfall

Auch der D4Ft erbt die Schwäche der Sagem-Zündspulen der Renault Ära. Durch die Turboumgebung mit Wärme und Vibrationen fallen Spulen früher aus als beim Sauger.

Symptome: Zylinderaussetzer, Ruckeln, Leistungsverlust, Abgasverfärbung

50–250 € ab 70.000 km

Fahrzeug-Schwachstellen 7

!! bremsen Korrodierte Bremsleitungen

Wie beim Vorgänger korrodieren die Bremsleitungen am Unterboden und führen zu Mängeln bei der Hauptuntersuchung. Besonders ältere Exemplare ab ca. 8 Jahren betroffen.

150–500 €
!! sonstiges Sitzverstellmechanismus kann versagen

Bei Modellen von 2008–2009 kann der Sitzverstellmechanismus auf der Fahrerseite versagen. Rückruf für betroffene Fahrzeuge; vor Kauf prüfen, ob Rückruf durchgeführt wurde.

200–600 €
!! fahrwerk Fahrwerksfedern und Dämpfer verschlissen

Federn, Dämpfer und Bremsleitungen werden bei der Hauptuntersuchung häufig beanstandet. Koppelstangen schlagen aus und erzeugen Klappergeräusche über Unebenheiten.

100–500 € ab 80.000 km
!! elektronik Drosselklappensteller defekt

Elektronische Drosselklappe des 1.2-16V (D4F) verschmutzt oder der Potentiometer verschleißt. Motor geht im Leerlauf unrund, ADAC meldete dieses Problem als bekannte Schwachstelle des Twingo II.

150–400 € ab 90.000 km
!! fahrwerk Achslagerbuchsen und Querlenker ausgeschlagen

Gummilager der Querlenker und Achslagerbuchsen verschleißen früh. Beim ersten TÜV-Termin (3 Jahre) bereits Mängel an Spurstangenköpfen, Achsbuchsen und Antriebswellenmanschetten festgestellt.

200–600 € ab 70.000 km
! elektronik Schnelle Batterieentladung

Starter-Batterien entladen sich bei Twingo II Modellen ungewöhnlich schnell. Defekte Steuergeräte oder parasitäre Stromverbraucher sind häufige Ursachen.

80–200 €
! elektronik Defekte Beleuchtung und Ölverlust

Beleuchtungskomponenten fallen frühzeitig aus. Gleichzeitig tritt bei höheren Laufleistungen Öl aus, was die Servicekosten erhöht und im schlimmsten Fall den Motor schädigen kann.

50–300 € ab 80.000 km

Berichte & Tests

TÜV AUTO BILD TÜV-Report 2024-11
Unterdurchschnittlich

Typische Defekte sind gebrochene Achsfedern, verschlissene Lenkgelenke und defekte Dieselkraftstoffpumpen sowie Turboladerprobleme. Schlechter Wartungszustand vieler Exemplare verschärft das Bild.