Renault Wind
Turboaufgeladene Variante des D4F mit grundsätzlich solider Basis, aber gemischten Langzeiterfahrungen: Erhöhter Ölverbrauch ab ca. 70.000 km und Zahnriemenrisse vor dem planmäßigen 120.000-km-Intervall sind in Foren gut dokumentiert. Für Gebrauchtwagenkauf nur mit lückenlosem Serviceheft empfehlenswert; präventiver Zahnriemenwechsel bei 80.000 km sinnvoll.
Offener Dreizylinder
100 PS TCe im offenen Zweisitzer — leicht, direkte Lenkung, cleveres 12-Sekunden-Hardtop. Macht mehr Spaß als so manches Coupé.
Motor-Schwachstellen 4
Der D4Ft behält wie sein Sauger-Bruder den Zahnriemen, der durch Turboölnebel und erhöhte Temperaturen stärker belastet wird. Verkürztes Wartungsintervall empfohlen.
Symptome: Plötzlicher Motorstillstand, Kompressionsausfall nach Riemenriss
Der turboaufgeladene D4Ft hat bekannte Probleme mit erhöhtem Ölverbrauch. Das Turbolager ist nie vollständig dicht; bei defekter Wellendichtung gelangt Öl in den Ansaugtrakt. Betroffene Fahrzeuge verbrauchen bis zu 1,5 Liter Öl auf 1.000 km.
Symptome: Blauer Rauch aus dem Auspuff, sinkender Ölstand, Öl auf dem Luftfiltergehäuse
Das Waste-Gate-Ventil des D4Ft-Turboladers verschleißt bei höheren Laufleistungen. Symptome sind Leistungsverlust und ungleichmäßiger Turboaufbau, besonders im Kurzstreckenbetrieb.
Symptome: Leistungsverlust, kein Turbodruckaufbau, Pfeifgeräusche aus Turbobereich
Auch der D4Ft erbt die Schwäche der Sagem-Zündspulen der Renault Ära. Durch die Turboumgebung mit Wärme und Vibrationen fallen Spulen früher aus als beim Sauger.
Symptome: Zylinderaussetzer, Ruckeln, Leistungsverlust, Abgasverfärbung
Fahrzeug-Schwachstellen 7
Der Klapp-Mechanismus des Hardtop-Dachs versagt durch defekte Mikroschalter oder hydraulische Undichtigkeiten. Das Dach lässt sich nicht mehr vollständig öffnen oder schließen, Reparatur erfordert Spezialwerkzeug.
Fensterheber-Motoren fallen aus und lassen sich oft auf einen defekten Batteriepol oder Korrosion an der Elektrik zurückführen. Fenster bleiben hängen oder bewegen sich ruckweise.
Beim Wind I dringt Wasser durch undichte Dach- und Kofferraumdichtungen ins Interieur ein. Betroffen sind oft der Gurtaufroller und der Kofferraum. Die Ursache ist schwer zu lokalisieren, da bei gezielten Tests oft kein Leck erkennbar ist.
Die Mikroschalter im elektrischen Klappdach-Mechanismus des Wind I fallen häufig aus. Das Dach öffnet und schließt dann nicht mehr, die Warnung "Dach prüfen" erscheint. Nur Notöffnung per Schraubenzieher bleibt möglich.
Beim Wind I dringt Wasser durch undichte Dach- und Kofferraumdichtungen ins Interieur ein. Betroffen sind oft der Gurtaufroller und der Kofferraum. Die Ursache ist schwer zu lokalisieren, da bei gezielten Tests oft kein Leck erkennbar ist.
Der Klapp-Mechanismus des Hardtop-Dachs versagt durch defekte Mikroschalter oder hydraulische Undichtigkeiten. Das Dach lässt sich nicht mehr vollständig öffnen oder schließen, Reparatur erfordert Spezialwerkzeug.
Der Innenraum des Wind ist trotz sportlicher Positionierung mit günstigen Kunststoffen ausgestattet, die schnell Kratzer und Abnutzungsspuren zeigen.