Skoda Roomster
1.4L Dreizylindermotor mit Pumpe-Düse-Einspritzung, 59kW. Robuster Selbstzünder, jedoch typische PD-Schwächen: Nockenwellenverschleiß und EGR-Verkokelung bei hohen Laufleistungen. Nur VW-freigegebenes 505.01-Öl verwenden.
70 PS im Hochdachkombi — überfordert
51 kW Dreizyinder-TDI im Roomster: Auto Bild: 'völlig überfordert'. Zu schwach für das Fahrzeuggewicht.
Motor-Schwachstellen 3
Bei PD-TDI-Motoren verschleißen Nockenwellenlager und Hydrostößel durch mechanische Belastung durch die Pumpe-Düse-Einheiten. Schaden tritt typisch ab 180.000–220.000 km auf.
Symptome: Klappernde Geräusche aus dem Ventiltrieb, besonders beim Kaltstart. Leistungsverlust, unruhiger Motorlauf.
Der 1.4 TDI BNM ist kein Freiläufer — bei Zahnriemenriss werden zwingend Ventile verbogen. Wechselintervall 120.000 km (bis April 2006) bzw. 150.000 km (ab Mai 2006) strikt einhalten.
Symptome: Plötzliches Absterben des Motors, lautes Schlagen aus dem Motorraum. Kein Wiederanspringen möglich.
Das Abgasrückführventil verkokelt durch Rußablagerungen aus dem Dieselbetrieb. Verbindungsschlauch zwischen EGR und Drosselklappe ist besonders betroffen. Tritt verstärkt bei Kurzstreckenbetrieb auf.
Symptome: Leistungsverlust, unruhiger Leerlauf, Fehlermeldung AGR-Ventil. Erhöhter Kraftstoffverbrauch.
Fahrzeug-Schwachstellen 8
Der Roomster neigt zu Durchrostungen an der Heckklappe (besonders oben links neben dem Grifföffner), den hinteren Radkästen und unter den Türeinstiegsleisten. Der Rost kommt von innen nach außen durch. Betroffen vor allem Baujahre 2006–2010.
Die Radbremszylinder der hinteren Trommelbremse werden ab ca. 80.000 km undicht. Bremsflüssigkeit tritt aus und kontaminiert die Bremsbacken.
Die Querlenkerbuchsen der Vorderachse nutzen sich beim Roomster überdurchschnittlich schnell ab. Frühversager ab 50.000 km möglich. Ursache: ursprüngliches Design mit nur zwei Stützrippen statt vier.
Elektrische Fensterheber-Steuergeräte des Roomster versagen sporadisch oder dauerhaft, häufig durch Feuchtigkeitseinbruch über Dichtungen. Defekte Schalter und korrodierte Steckverbindungen sind weitere Ursachen.
Die Dichtung der Dachantenne wird porös und lässt Wasser eintreten, das sich im Dachhimmel oder im Innenraum sammelt. Feuchte Dachhimmel und muffiger Geruch sind die typische Folge.
Die Zentralverriegelung des Roomster reagiert sporadisch nicht auf Funksignal oder entriegelt Türen nicht vollständig. Ursache sind oft korrodierte Türschlösser, Kabelbrüche im Türübergang oder ein defektes Bordnetzsteuergerät.
Die Lenksäule entwickelt ein Knarzen beim Lenken, besonders bei Kälte. Trockene Kreuzgelenke in der Lenksäule sind häufige Ursache.
Der Vorwiderstand des Innenraumgebläses brennt durch, wodurch das Gebläse nur noch auf höchster Stufe funktioniert. Überhitzung durch verschmutzten Pollenfilter begünstigt den Defekt.
Berichte & Tests
Der Roomster zeigt im Vergleich zu anderen Konzernfahrzeugen auffällig schlechte TÜV-Ergebnisse. Beleuchtung, Ölverlust und Fahrwerk bereiten mit zunehmendem Alter erhebliche Probleme.