Skoda Roomster
1.4L Dreizylindermotor mit Pumpe-Düse-Einspritzung, 51kW (70 PS). Baugleich mit BNM, jedoch niedrigere Leistungsstufe. Gleiche PD-typischen Schwachstellen. Unter 1.500 U/min träge, für Kurzstrecke kaum geeignet.
80 PS — kaum besser
59 kW TDI im Roomster: minimal besser als der BNM, aber immer noch untermotorisiert.
Motor-Schwachstellen 3
Wie alle VAG PD-TDI-Motoren leidet der BWB unter Nockenwellenverschleiß durch die mechanische Belastung der Pumpe-Düse-Einheiten. Teilekosten für Nockenwelle, Lager und Stößel liegen bei ca. 1.170 €.
Symptome: Klappernde Geräusche beim Kaltstart, zunehmender Ventiltrieb-Lärm. Leistungsverlust und unrunder Leerlauf bei fortgeschrittenem Verschleiß.
Motorischer Totalschaden bei Zahnriemenriss — der BWB ist kein Freiläufer. Wechselintervall strikt nach Herstellervorgabe (120.000–150.000 km je nach Baujahr) einhalten.
Symptome: Plötzliches Absterben während der Fahrt, lautes Schlaggeräusch. Motor lässt sich nicht mehr starten.
Der Nockenwellenpositionssensor fällt beim BWB sporadisch aus und verursacht Warmstartprobleme. Besonders nach 30–60 Minuten Standzeit bei warmem Motor versagt der Wiederstart.
Symptome: Motor springt kalt problemlos an, Warmstart nach kurzer Standzeit schlägt fehl. Mehrere Startversuche nötig.
Fahrzeug-Schwachstellen 8
Der Roomster neigt zu Durchrostungen an der Heckklappe (besonders oben links neben dem Grifföffner), den hinteren Radkästen und unter den Türeinstiegsleisten. Der Rost kommt von innen nach außen durch. Betroffen vor allem Baujahre 2006–2010.
Die Radbremszylinder der hinteren Trommelbremse werden ab ca. 80.000 km undicht. Bremsflüssigkeit tritt aus und kontaminiert die Bremsbacken.
Die Querlenkerbuchsen der Vorderachse nutzen sich beim Roomster überdurchschnittlich schnell ab. Frühversager ab 50.000 km möglich. Ursache: ursprüngliches Design mit nur zwei Stützrippen statt vier.
Elektrische Fensterheber-Steuergeräte des Roomster versagen sporadisch oder dauerhaft, häufig durch Feuchtigkeitseinbruch über Dichtungen. Defekte Schalter und korrodierte Steckverbindungen sind weitere Ursachen.
Die Dichtung der Dachantenne wird porös und lässt Wasser eintreten, das sich im Dachhimmel oder im Innenraum sammelt. Feuchte Dachhimmel und muffiger Geruch sind die typische Folge.
Die Zentralverriegelung des Roomster reagiert sporadisch nicht auf Funksignal oder entriegelt Türen nicht vollständig. Ursache sind oft korrodierte Türschlösser, Kabelbrüche im Türübergang oder ein defektes Bordnetzsteuergerät.
Die Lenksäule entwickelt ein Knarzen beim Lenken, besonders bei Kälte. Trockene Kreuzgelenke in der Lenksäule sind häufige Ursache.
Der Vorwiderstand des Innenraumgebläses brennt durch, wodurch das Gebläse nur noch auf höchster Stufe funktioniert. Überhitzung durch verschmutzten Pollenfilter begünstigt den Defekt.
Berichte & Tests
Der Roomster zeigt im Vergleich zu anderen Konzernfahrzeugen auffällig schlechte TÜV-Ergebnisse. Beleuchtung, Ölverlust und Fahrwerk bereiten mit zunehmendem Alter erhebliche Probleme.