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Skoda · Kompakt-SUV · 2009–2017 Eigene Suche

Skoda Yeti 5L

Schwachstellen, Motorenbewertung und Kaufberatung

2.3 / 5.0 · Basierend auf 8 Motorvarianten · So bewerten wir

Der Škoda Yeti 5L (2009–2017) hat im Nachhinein eine Fangemeinde aufgebaut die kaum ein anderes Škoda-Modell erreicht hat. Kompakte Außenmaße, optionaler Allradantrieb, vernünftige Sitzposition, VW-A5-Plattform. Facelift 2013 war substanziell: überarbeitete Front, neue Motoren, höhere Qualität. Heute gilt der Yeti als einer der besten Kompakt-SUV des letzten Jahrzehnts — und der Markt hat das noch nicht vollständig eingepreist.

Die Motoren: Der CBZB (1.2 TSI, 77 kW/105 PS) ist das häufigste Aggregat — aber auch das problematischste im Yeti-Kontext. Der EA111-Dreizylinder hat eine unterdimensionierte Steuerkette: Ab 60.000–100.000 km kann sie sich längen, der Kettenspanner ist zu schwach um das zu kompensieren. Rasseln beim Kaltstart ist das erste Warnsignal. Im schlimmsten Fall überspringt die Kette — Motorschaden. Steuerkettenwechsel 700–1.300 €, Totalschaden 2.000–4.000 €. Nur kaufen wenn der Service bekannt ist. Der CAVE (1.4 TSI, 90 kW/122 PS) hat ebenfalls Kettenthemen und zusätzlich Wasserpumpenprobleme — die Kunststoff-Impeller-Pumpe bricht (800–1.200 €). Empfehlung: gleichzeitig mit Zahn- und Steuerkettenservice erneuern. Der CDAA (1.8 TSI, 118 kW/160 PS) ist der befriedigendste Benziner im Yeti — robust, kein Ketten-Massenproblem, genug Leistung für Allradbetrieb.

Diesel: Der CAYC (1.6 TDI, 77 kW/105 PS) ist sparsam aber bei Kurzstrecke anfällig (DPF). Der CBBB (2.0 TDI, 103 kW/140 PS) ist der Arbeitstier-Motor — robust, auf lange Laufleistung ausgelegt, bei 4x4-Versionen die erste Wahl.

Das DSG DQ200 (7-Gang Trocken, beim kleinen TSI) hat im Yeti dieselbe Mechatronik-Problematik wie in anderen VAG-Fahrzeugen. Getriebeöl alle 40.000 km wechseln — VAG schweigt dazu, aber das ist der einzige Weg dem vorzubeugen. Reparatur 800–2.000 €. Das Panoramadach (optionales Feature) lässt nach Jahren durch verstopfte Ablaufschläuche Wasser ein — Ablaufstopfen im Dachbereich mit Pressluft durchblasen alle 2 Jahre.

Das Fahrwerk des Yeti ist unkompliziert — Querlenker und Koppelstangen verschleißen wie bei allen MQB-A5-Fahrzeugen ab 80.000–100.000 km, Kosten 150–300 € pro Achse. Die hinteren Bremssättel fressen gerne fest wenn das Auto selten bewegt wird — das ist ein bekanntes Thema und kein teures. Grundsätzlich ist der Yeti kein schwieriges Auto: wer den richtigen Motor wählt und das Serviceintervall einhält, hat wenig Sorgen.

Probefahrt: CBZB und CAVE: Kaltstart-Rasseln (Steuerkette). Panoramadach: Innenraum auf Wasserflecken. DSG: Anfahren im Stadtverkehr kalt. Allrad: Haldex-Kupplung — Ablaufschläuche und Ölstatus prüfen. Bremsen hinten: zieht das Fahrzeug beim Bremsen zur Seite?

Marktstand 2026: Pre-Facelift 2009–2012 ab 6.000 €, Post-Facelift 2014+ mit guten Motoren 10.000–14.000 €. 4x4-Aufpreis 1.500–3.000 €. Der Yeti ist für sein Geld aktuell kaum zu schlagen.

Insider-Pick: Post-Facelift 2014+ mit 2.0 TDI CBBB, Schaltgetriebe und Allrad — kein Ketten-Risiko, kein DQ200, Haldex-Vierradantrieb für den Alltag. Wer keinen Allrad braucht: 1.8 TSI CDAA mit DSG DQ250.

Spaßigster Motor

160 PS

Yeti · Benzin

TSI 4x4 — versatiler Allrounder

Macht Spaß!
Haltbarster Motor

122–125 PS

1.4L TSI Benzin

3 Schwachstellen

Gute Wahl
Problemmotor

152–160 PS

1.8L TSI Benzin

4 Schwachstellen

Finger weg!
Versicherungseinstufung: Mittel
Haftpflicht TK 18 Teilkasko TK 18 Vollkasko TK 15
Median der Baureihe — einzelne Motorisierungen können abweichen

Diese Daten direkt auf mobile.de

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Motorbewertung

Gute Wahl, Aufpassen oder Finger weg!

Warnhinweise

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Versicherung

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Motoren-Übersicht

Der Skoda Yeti 5L ist mit 7 Motorisierungen erhältlich — von 105 PS bis 160 PS. Bei 1 Motorisierungen gab es einen Motorwechsel — hier ist das Baujahr entscheidend.

1.6L TDI · Diesel· 105 PS
2009 2015
Versicherungseinstufung: Günstig

Der 1.6L TDI CR (EA189, CAYC) ist grundsätzlich ein langlebiger Dieselmotor, der mit ordentlicher Pflege 300.000+ km erreichen kann. Das verpflichtende Abgasskandal-Softwareupdate (23R7) hat jedoch bei vielen Fahrzeugen die AGR-Belastung erhöht und Folgeschäden ausgelöst. VW räumte Kulanzdeckung für AGR-Ventil, Injektoren und Hochdruckpumpe für 24 Monate nach dem Update ein.

  • !! AGR-Ventil Verschleiß und Ausfall ab 100.000 km

    Das AGR-Ventil verstopft durch Rußablagerungen, besonders bei Kurzstreckenbetrieb. Nach dem Dieselgate-Softwareupdate erhöhte AGR-Rate beschleunigte Ausfälle erheblich — Defekte schon ab 78.000 km dokumentiert.

    Symptome: Schwarzer Auspuffrauch, Leistungsabfall, Motor ruckelt besonders unter 50 km/h, Limp-Mode mit Fehlercode 'AGR-Ventil defekt'.
    800–1.800 €
  • !! Abgasskandal Pflicht-Softwareupdate (EA189)

    Alle CAYC-Motoren mit Euro-5-Zulassung sind vom EA189-Dieselgate-Rückruf betroffen (Rückruf 23R7). Fahrzeuge ohne Update riskieren Stilllegung. Das Update beeinflusst die Motorcharakteristik.

    Symptome: Ohne Update: Drohende Stilllegung durch Behörden. Nach Update: Mögliche Mehrverbraucher und veränderte Drehmomentkurve.
    0–0 €
  • !! Dieselpartikelfilter Verstopfung ab 150.000 km

    Der DPF hält bei überwiegendem Kurzstreckenbetrieb nur 120.000–180.000 km. Zu häufige Regenerationszyklen (alle 120 km statt 750+ km) deuten auf gesättigten oder defekten Filter hin.

    Symptome: Motorwarnleuchte, häufige Regenerationsphasen mit erhöhtem Verbrauch, reduzierte Leistung, im schlimmsten Fall Motorschutzabschaltung.
    600–2.000 €

+ 1 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2.0L TDI · Diesel· 150 PS
2013 2017
Versicherungseinstufung: Mittel

Robuster EA288-Diesel mit 110 kW, ab ca. 2015 in Kompaktmodellen, der oberen Mittelklasse und Kompakt-SUV dieser Plattform verbaut. Die SCR-/AdBlue-Variante entlastet das AGR-System erheblich, macht aber das AdBlue-Dosiersystem zur neuen Schwachstelle. Bei Kurzstreckenfahrern ist DPF-Verstopfung das häufigste Problem; bei Langläufern treten AGR-Kühlerrisse und Turbolader-Verschleiß ab 150.000 km auf.

  • !! AGR-Kühler undicht ab 150.000 km

    Der AGR-Kühler (Abgasrückführung) entwickelt Risse und Lecks, sodass Kühlmittel in den Abgasstrom gelangt. Die entstehende zähe Masse blockiert AGR-Leitungen und Ventil; Ausbau erfordert Demontage von DPF, Gelenkwelle und Querlenker.

    Symptome: Weißer Rauch aus dem Auspuff, Kühlmittelverlust ohne sichtbare äußere Leckage, unrunder Motorlauf, Fehlercodes im AGR-Pfad
    600–1.500 €
  • !! AGR-Ventil verkokt ab 100.000 km

    Rußablagerungen setzen das AGR-Ventil zu, was Ruckeln bei niedriger Drehzahl, Leistungsverlust und unrunden Leerlauf verursacht. Folgeschäden am DPF und Turbolader möglich wenn nicht zeitnah behoben.

    Symptome: Motor ruckelt im unteren Drehzahlbereich, spürbarer Leistungsverlust beim Beschleunigen, unrunder Leerlauf, gelegentlich Fehlercodes P0401/P0402
    300–800 €
  • !! DPF-Verstopfung durch Kurzstrecken ab 120.000 km

    Bei überwiegendem Kurzstreckenbetrieb erreicht der Motor selten die für die DPF-Regeneration nötige Betriebstemperatur. Der Filter verstopft zunehmend, führt zu Leistungseinbrüchen und schließlich zum Notlaufmodus.

    Symptome: Warnleuchte 'Partikelfilter reinigen', deutlicher Leistungsverlust unter Last, erhöhter Kraftstoffverbrauch, Motor schaltet in Notlauf
    300–1.800 €

+ 1 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2.0L TDI CR · Diesel· 140 PS
2009 2013
Versicherungseinstufung: Mittel

Der 2.0L TDI CR (EA189, CBBB) mit 103 kW ist ein solider Dieselmotor, der bei guter Pflege 300.000 km erreicht. Das Zweimassenschwungrad ist bei manuellen Getrieben ein bekannter Verschleißpunkt ab etwa 120.000–150.000 km. Injektoren und DPF sind die weiteren typischen Kostenpunkte. Wie alle EA189-Varianten vom Abgasskandal betroffen.

  • !! Zweimassenschwungrad Verschleiß ab 130.000 km

    Das ZMS des 2.0 TDI CBBB mit manuellem Getriebe verschleißt typisch ab 120.000–140.000 km. Bei vollständigem Versagen droht Schaden am Getriebe durch metallischen Kontakt der Federelemente.

    Symptome: Schepperndes Rasseln im Leerlauf und beim Anfahren, starke Vibrationen unter 1.500 U/min, Knacken beim Gangwechsel.
    900–2.000 €
  • !! Injektoren undicht und Verschleiß ab 180.000 km

    Die Common-Rail-Injektoren des EA189 2.0 TDI neigen zu Undichtigkeiten an den Ventildeckeldichtungen sowie zu Düsenverschleiß. Defekte Injektoren verschlechtern Verbrennung und fördern DPF-Probleme.

    Symptome: Rauer unrunder Leerlauf, schlechte Kaltstartqualität, erhöhter Verbrauch, sichtbare Rußwolken beim Beschleunigen.
    700–1.500 €
  • !! Dieselpartikelfilter Sättigung ab 140.000 km

    Der DPF des 2.0 TDI CBBB erreicht bei Stadtbetrieb nach 120.000–150.000 km seine Sättigungsgrenze. Verstopfter Filter erzwingt häufige Zwangsregenerationen und Mehrverbrauch.

    Symptome: Motorwarnleuchte DPF, erhöhter Kraftstoffverbrauch bis 2 L/100km mehr, seltener Motorschutzabschaltung bei maximalem Gegendruck.
    800–2.000 €

+ 1 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

1.2L TSI · Benziner· 105–110 PS
2009 2017
Versicherungseinstufung: Mittel

Der 1.2L TSI (EA111) mit Code CBZB ist strukturell anfällig für Steuerkettenlängung — ein Konstruktionsfehler wurde erst ab Oktober 2011 behoben. Vor diesem Datum gebaute Motoren gelten als erhöhtes Risiko. Der Turbolader der ersten Generation neigt zum Festlaufen, was Skoda intern bekannt war. Mit regelmäßigem Ölwechsel und kontrollierter Kurzstreckenvermeidung kann der Motor 130.000 km+ erreichen.

  • !! Steuerkettenlängung und Kettenspanner ab 60.000 km

    Motoren vor Oktober 2011 (CBZA/CBZB/CBZC) sind konstruktionsbedingt anfällig für Steuerkettenlängung durch fehlerhafte Kettenspanner und verschlissene Gleitschienen. Schäden ab 30.000 km möglich.

    Symptome: Metallisches Rasseln beim Kaltstart, rauer Leerlauf, im Extremfall Motorausfall durch Zahnsprung der Kette.
    800–1.500 €
  • !! Turbolader fressen (erste Generation) ab 70.000 km

    Der Turbolader der ersten 1.2 TSI Generation (EA111) neigt konstruktionsbedingt zum Festlaufen. Skoda war das Problem intern bekannt und führte eine Werkstattaktion (24W6) durch.

    Symptome: EPC-Warnleuchte, plötzlicher Leistungsverlust, Motor erholt sich nach Neustart kurzzeitig, dann erneuter Ausfall.
    1.000–1.800 €
  • !! Erhöhter Ölverbrauch ab 80.000 km

    Der EA111 TSI verbraucht durch direkte Einspritzung und Turboaufladung konstruktionsbedingt mehr Öl als Saugmotoren. Problematische Ölabstreifringe können den Verbrauch weiter erhöhen.

    Symptome: Häufiges Nachfüllen zwischen den Serviceintervallen nötig, gelegentlich bläulicher Rauch aus dem Auspuff bei Last.
    700–2.500 €

+ 1 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

1.4L TSI · Benziner· 122–150 PS Motorwechsel
2009 2013
Versicherungseinstufung: Mittel

1.4L TSI Twincharger (EA111) mit kombiniertem Turbo- und Kompressorantrieb — konstruktionsbedingt hochkomplex und verschleißanfällig. Steuerkettendehnung ist das berüchtigte Hauptproblem und kann bereits ab 30.000 km auftreten; Reparaturkosten übersteigen häufig den Fahrzeugwert älterer Exemplare. Nur mit lückenloser Ölwechselhistorie und Kettengeräusch-Prüfung kaufen.

  • !! Steuerkettendehnung (berüchtigt) ab 50.000 km

    Defekte Kettenspanner und verschlissene Gleitschienen führen zur Steuerkettendehnung — teils bereits ab 30.000–50.000 km. Überspringen der Kette verursacht schwere Motorschäden bis zum Totalschaden. VW-Reparatursatz 03F 198 229 A verfügbar, aber teuer.

    Symptome: Rasseln beim Kaltstart, unruhiger Motorlauf, Kontrollleuchte Motor — im schlimmsten Fall spontaner Motorstillstand durch übergesprungene Kette.
    800–4.000 €
  • !! Turbolader-/Kompressorkupplung defekt ab 100.000 km

    Der Twincharger kombiniert Turbo und mechanischen Kompressor — die Kompressorkupplung verschleißt frühzeitig und der Turbolader leidet unter Ölmangel durch Steuerkettenproblemen. Ersatz ist kostenintensiv und schwer verfügbar.

    Symptome: Deutlicher Leistungsverlust, pfeifende oder klackernde Geräusche unter Last, Ladedruckausfall — Fahrzeug wechselt in Notlaufmodus.
    1.200–3.500 €
  • !! Erhöhter Ölverbrauch (Kolbenringe) ab 80.000 km

    CAVE und CAVD neigen zu erhöhtem Ölverbrauch durch verschlissene Kolbenringe. Reparatur erfordert Motorausbau; Kosten für Kolbenringwechsel liegen bei 3.000–6.000 €, was eine Generalüberholung nahelegt.

    Symptome: Blaurauch aus dem Auspuff, sinkender Ölstand zwischen Wechselintervallen, öligen Geruch im Innenraum bei hoher Last.
    3.000–6.000 €
2013 2017
Versicherungseinstufung: Mittel

EA211 1.4 TSI mit 110 kW/150 PS und ACT-Zylinderabschaltung. Robusterer Motor als der 1.2er, jedoch mit eigenen Schwachstellen bei Nockenwellenversteller und gelegentlichem Ölverbrauch. Wartungsintervalle unter 20.000 km halten. Die ACT-Zylinderabschaltung schaltet bei Teillast auf zwei Zylinder um — gelegentliche leichte Vibrationen beim Umschalten sind konstruktionsbedingt normal.

  • !! Nockenwellenversteller-Ausfall ab 80.000 km

    Ausfall des Nockenwellenverstellers führt zu Ölverlust und kann bei Nichtbehebung Steuerkettenschäden nach sich ziehen. Betroffen vor allem Baujahre 2013–2015. Verbesserter Versteller löst das Problem dauerhaft.

    Symptome: Ölflecken unter dem Fahrzeug, abfallender Ölstand, Ölgeruch aus dem Motorraum. Gelegentlich Motorstoppleuchte.
    300–900 €
  • !! Erhöhter Ölverbrauch ab ~100.000 km ab 100.000 km

    Einige EA211 1.4 TSI zeigen ab 100.000 km erhöhten Ölverbrauch durch verkokende Kolbenringe. Betroffen vor allem Früh-Baujahre. Kann auf über 1 Liter pro 1.000 km ansteigen wenn nicht behandelt.

    Symptome: Ölfüllstand sinkt schnell, leichter Blaurauch aus Auspuff bei Kaltstart oder Last.
    1.500–3.500 €
  • !! Ventilverkokung Einlassventile ab 90.000 km

    Direkteinspritzung ohne Saugrohreinspritzung führt zu Kohlenstoffablagerungen an Einlassventilen. Verstärkt durch Kurzstrecken und lange Ölwechselintervalle. Führt zu Zündaussetzern und Leistungsverlust.

    Symptome: Ruckeln und Zündaussetzer im Teillastbereich, schlechtes Kaltstarterhalten, spürbarer Leistungsabfall nach 100.000 km.
    200–500 €
2013 2017
Versicherungseinstufung: Mittel

EA211-basierter 1.4 TSI mit 110 kW (150 PS) und Zahnriemenantrieb, in Kompaktmodellen, Kleinwagen und Kompakt-SUV dieser Plattform verbaut. Grundsätzlich deutlich zuverlässiger als der Vorgänger EA111. Kritische Schwachstelle bei Baujahren 2013–2015 ist der Nockenwellenversteller: Gelockerte Schrauben können den Zahnriemen zum Reißen bringen und Totalschaden verursachen. Ab 80.000 km sind Ventilverkokung und erhöhter Ölverbrauch typisch.

  • !! Nockenwellenversteller: Schrauben lösen sich ab 80.000 km

    Bei Fahrzeugen aus 12/2013–03/2015 können sich die Schrauben am Nockenwellenversteller lösen und mit dem Zylinderkopf kollidieren, was Zahnriemenriss und Motorschaden verursacht. VW-Rückruf 15H2 für betroffene Modelle.

    Symptome: Metallisches Geräusch aus dem Ventiltrieb, Ölverlust im Bereich des Zahnriemens, bei Versagen abrupter Motorstillstand
    500–6.500 €
  • !! Erhöhter Ölverbrauch durch Kolbenringe ab 100.000 km

    Verkokung der Kolbenringe und Verschleiß des Zylinderkopfs können ab 100.000 km zu messbarem Mehrölverbrauch führen. Frühe Baujahre waren häufiger betroffen; neuere Fertigungslose deutlich besser. Lange Ölwechselintervalle verstärken das Problem.

    Symptome: Häufiges Ölnachfüllen nötig, bläulicher Rauch beim Kaltstart oder nach Volllastphasen, leichter Brennstoffgeruch
    800–4.000 €
  • !! Kühlmittelverlust ab 80.000 km

    Beim 1.4 TSI (EA211) treten Kühlmittelverluste durch undichte Kühlmittelflansche, Schlauchverbindungen oder den Kühlmittelregler auf. Bei Octavia-Fahrzeugen wurden undichte Flanschverbindungen an kleinen Kühlschläuchen als häufige Quelle identifiziert.

    Symptome: Kühlmittelstand sinkt ohne sichtbare Leckage, Warnmeldung Kühlmittelstand, Motor läuft heiß bei längerem Betrieb
    150–600 €

+ 1 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

1.8L TSI · Benziner· 152–160 PS
2009 2017
Versicherungseinstufung: Mittel

Der 1.8L TSI (EA888 Gen2, CDAA) ist durch seinen Ölverbrauch bekannt geworden — ein Konstruktionsproblem der unterdimensionierten Ölabstreifringe, das VAG erst später vollständig behob. Die Steuerkette wurde fünfmal überarbeitet (letzte Version März 2012), was auf anerkannte Konstruktionsschwächen hinweist. Kühlsystem (Thermostat/Wasserpumpe) stellt einen weiteren Schwachpunkt dar. Mit Reparatur der Kolbenringe und regelmäßiger Ölwartung bleibt der Motor langlebig.

  • !! Hoher Ölverbrauch durch unterdimensionierte Kolbenringe ab 80.000 km

    EA888 Gen2 CDAA-Motoren wurden serienmäßig mit zu dünnen Ölabstreifringen verbaut. Ab ca. 50.000–100.000 km steigt der Verbrauch auf 1–2 L/1.000 km. Zylinderlaufflächen können sekundär beschädigt werden.

    Symptome: Häufiges Ölnachfüllen zwischen Inspektionen (bis 3 L), bläulicher Rauch aus dem Auspuff unter Last, Ölverbrennungsgeruch.
    2.500–7.000 €
  • !! Steuerkettenlängung und Kettenspanner ab 90.000 km

    VAG überarbeitete den Kettenspanner für den CDAA fünfmal bis März 2012. Trotz der Überarbeitungen treten Kettenschäden ab 70.000–100.000 km auf. Bei Zahnsprung droht schwerer Motorschaden.

    Symptome: Metallisches Rasseln beim Kaltstart, rauer unrunder Leerlauf, Motorwarnleuchte, schlimmstenfalls plötzlicher Motorausfall.
    1.200–1.600 €
  • !! Thermostat und Wasserpumpe Ausfall ab 110.000 km

    Die Wasserpumpe und das Thermostatgehäuse des EA888 Gen2 sind bekannte Schwachstellen. Kühlmittelverlust und Überhitzungsrisiko entstehen typisch ab 100.000 km. Ausbau ist aufwändig (ca. 3 Stunden).

    Symptome: Kühlmittelstand sinkt ohne sichtbares Leck, Temperaturanzeige steigt unregelmäßig, Kühlmittelgeruch im Motorraum.
    500–1.200 €

+ 1 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

Fahrzeug-Schwachstellen

SchwachstelleKosten
!Haldex-Kupplung Ausfall durch vernachlässigtes Service

Die elektrohydraulische Haldex-4-Kupplung versagt bei verstopftem Ölfilter oder verbrauchtem Öl. VAG schreibt 60.000-km-Intervall ohne Filterwechsel vor, Haldex empfiehlt 30.000 km mit Filter. Vollschaden kostet über 4.000 €.

Symptome: Vorderräder drehen durch ohne Allradunterstützung, kein Vortrieb bei schlechtem Untergrund, Meldung im Fehlerspeicher zur Haldex-Einheit.
ab 80.000 km
Teuer

Prüfberichte

tuev

TÜV Report 2024

Durchschnittlich

Der Yeti besteht die Hauptuntersuchung mit leicht überdurchschnittlichen Ergebnissen. Lenkanlage, Antriebswellen und Rostschutz sind vorbildlich, lediglich Bremsscheiben und TSI-Steuerketten fallen auf.

2023-11

Alternativen

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Bekannte Probleme und Mängel +

Für den Skoda Yeti 5L (2009–2017) sind insgesamt 38 Schwachstellen dokumentiert — davon 30 motorbezogen und 8 am Fahrzeug. 5 Problemmotoren: CBZB (1.2L TSI), CAVE (1.4L TSI), CDAA (1.8L TSI), CAYC (1.6L TDI), CBBB (2.0L TDI CR). Typische Mängel betreffen Getriebe, Rost, Karosserie, Elektronik. Als zuverlässig gilt: CZEA (1.4L TSI), CZDA (1.4L TSI).

Yeti (CAYC, 2009–2015) — Finger weg!: AGR-Ventil Verschleiß und Ausfall, Abgasskandal Pflicht-Softwareupdate (EA189), Dieselpartikelfilter Verstopfung. Leistung: 105 PS.

Yeti (CBBB, 2009–2013) — Finger weg!: Zweimassenschwungrad Verschleiß, Injektoren undicht und Verschleiß, Dieselpartikelfilter Sättigung. Leistung: 140 PS.

Yeti (DFGA, 2013–2017) — Aufpassen: AGR-Kühler undicht, AGR-Ventil verkokt, DPF-Verstopfung durch Kurzstrecken. Leistung: 150 PS.

Yeti (CBZB, 2009–2017) — Finger weg!: Steuerkettenlängung und Kettenspanner, Turbolader fressen (erste Generation), Erhöhter Ölverbrauch. Leistung: 105–110 PS.

Yeti (CAVE, 2009–2013) — Finger weg!: Steuerkettendehnung (berüchtigt), Turbolader-/Kompressorkupplung defekt, Erhöhter Ölverbrauch (Kolbenringe). Leistung: 122 PS.

Yeti (CDAA, 2009–2017) — Finger weg!: Hoher Ölverbrauch durch unterdimensionierte Kolbenringe, Steuerkettenlängung und Kettenspanner, Thermostat und Wasserpumpe Ausfall. Leistung: 160 PS.

Yeti (CDAA, 2009–2013) — Finger weg!: Hoher Ölverbrauch durch unterdimensionierte Kolbenringe, Steuerkettenlängung und Kettenspanner, Thermostat und Wasserpumpe Ausfall. Leistung: 152 PS.

Worauf beim Skoda Yeti achten? Die detaillierte Auflistung aller Motor- und Fahrzeug-Schwachstellen findest du in den Abschnitten oben.

Häufige Fragen

Welche Probleme und Schwachstellen hat der Skoda Yeti 5L? +
Der Skoda Yeti 5L hat 30 bekannte Motor-Schwachstellen und 8 Fahrzeug-Schwachstellen.
Worauf muss ich beim Skoda Yeti 5L Gebrauchtwagen achten? +
faq.watch_a_avoid faq.watch_a_rec
Welcher Motor ist empfehlenswert? +
Gute Wahl: CZEA (1.4L TSI), CZDA (1.4L TSI). Der haltbarste Motor ist der CZEA (1.4L TSI) mit dem niedrigsten Risiko-Score. Am meisten Fahrspaß bietet der CDAA (1.8L TSI). Problemmotor: CDAA (1.8L TSI) — Finger weg!
Welcher Skoda Yeti 5L Motor ist am haltbarsten? +
Der {code} ({displacement}) ist der haltbarste Motor im Skoda Yeti 5L. Er hat den niedrigsten Risiko-Score aller verfügbaren Motoren und erhält die Bewertung „Gute Wahl". Trotzdem gibt es 3 bekannte Schwachstellen, die man kennen sollte.
Welcher Skoda Yeti 5L Motor macht am meisten Spaß? +
Der {code} ({displacement}) bietet den meisten Fahrspaß im Skoda Yeti 5L — Bewertung: „Macht Spaß!". {description} 160 PS Allrad-Yeti: genug Kraft für jede Situation, gutes Handling on- und offroad.
Lohnt sich der Skoda Yeti 5L als Gebrauchtwagen? +
Beim Skoda Yeti 5L ist Vorsicht geboten — 5 von 8 Motorvarianten erhalten die Bewertung 'Finger weg!'. Die Motorwahl ist entscheidend.
Welche PS-Varianten gibt es beim Skoda Yeti 5L? +
Der Skoda Yeti 5L ist mit Motorvarianten von 105 bis 160 PS erhältlich. Benziner: CBZB (1.2L TSI), CAVE (1.4L TSI), CZEA (1.4L TSI), CZDA (1.4L TSI), CDAA (1.8L TSI). Diesel: CAYC (1.6L TDI), CBBB (2.0L TDI CR), DFGA (2.0L TDI).

Letzte Aktualisierung: Februar 2026 · Alle Angaben ohne Gewähr