Land Rover Defender L663 — Schwachstellen & Probleme
Schwachstellen, Motorenbewertung und Kaufberatung
Der Defender L663 markiert 2020 den radikalen Bruch mit der Vergangenheit: Statt Leiterrahmen kommt erstmals eine selbsttragende Monocoque-Karosserie zum Einsatz. Aus dem spartanischen Arbeitsgerät ist ein modernes, komfortables Lifestyle-SUV im Segment der großen Geländewagen geworden, das seine echte Offroad-Kompetenz behalten hat, aber vor allem als robuster Familien- und Freizeit-Allrounder verkauft wird. Die Marktposition liegt zwischen bezahlbarem Premium und Luxus — und mit dem Wechsel zur komplexen Monocoque-Elektronik hat sich der Defender auch die typischen Land-Rover-Zuverlässigkeitsthemen eingehandelt.
Bei den Motoren gibt es klare Empfehlungen. Der Ingenium-Reihensechszylinder-Diesel (DT306) mit 48-Volt-Mildhybrid ist der laufruhigste und souveränste Antrieb und die vernünftigste Wahl für Vielfahrer und Zuglasten. Der Vierzylinder-Diesel (204DT) teilt dagegen die bekannte Ingenium-Schwäche der nasslaufenden Steuerkette, die sich vorzeitig längt — im schweren Geländewagen wirkt er zudem etwas angestrengt und ist die schwächste Wahl. Beim Benziner ist der Reihensechszylinder (PT306) klar dem Vierzylinder (PT204) vorzuziehen, der ebenfalls unter Steuerkettenlängung und Thermostatgehäuse-Leck leidet. Der Plug-in-Hybrid (PT306-PHEV">PT306-PHEV) bringt die üblichen PHEV-Themen mit (Batterie-Kapazität, Ölverdünnung). Das V8-Topmodell mit dem zugelieferten BMW-Biturbo (S68B44B) leistet 500 bis 635 PS, ist als Spaßgerät grundsolide, aber Ölverbrauch und Turbo-Ölversorgung gehören überwacht.
Die größten Sorgenkinder sind bei diesem Modell die Verarbeitung und die Elektronik der frühen Jahre. Der Wassereinbruch im Beifahrerfußraum und an der A-Säule ist ein bekanntes Thema, ebenso die durchhängende Hecktür mit abgenutztem Scharnier und Windgeräusche durch Türdichtungen. Das Pivi-Pro-Infotainment friert ein und startet neu. Dazu kommen Bremsenquietschen an der Vorderachse, die üblichen Luftfederungs-Kandidaten (Kompressor, Höhensensoren) und — durch den Chip-Mangel der Produktionsjahre — teils fehlende Serienausstattung. Die frühen D250/D300-Diesel zeigten zudem elektrische Injektorfehler.
Beim Kauf lohnt der Blick aufs Baujahr: Spätere Modelle haben viele Kinderkrankheiten hinter sich. Den Beifahrerfußraum konsequent auf Feuchtigkeit prüfen, die Hecktür auf Durchhängen kontrollieren, die Luftfederung mehrfach durchfahren lassen und den Software- sowie Rückruf-Status abklären. Fazit: ein charaktervoller, geländetauglicher und alltagstauglicher SUV, der mit dem richtigen Sechszylinder und einem späteren Baujahr eine gute Figur macht — die frühen Jahrgänge und der kleine Vierzylinder-Diesel dagegen fordern Nachsicht und Reparaturbudget.
635 PS
Defender V8 P635 · Benzin
Defender V8 P635: Brute Force auf vier Rädern
Legendär!400 PS
3.0L Ingenium I6 Benzin Turbo Benzin
6 Schwachstellen
Finger weg!Motoren-Übersicht
Der Land Rover Defender L663 ist mit 9 Motorisierungen erhältlich — von 200 PS bis 635 PS.
Dieser 2,0-Liter-Vierzylinder-Diesel gehört zur Ingenium-Familie und teilt deren bekannte Schwächen: Die nasslaufende Steuerkette längt sich häufig vorzeitig und macht sich mit Kaltstart-Rasseln bemerkbar, weshalb frühzeitiges Handeln vor teuren Folgeschäden schützt. Häufige DPF-Regenerationen verdünnen bei Kurzstreckenprofil das Motoröl, was den Verschleiß beschleunigt — kurze Ölwechselintervalle sind daher Pflicht. Der Turbolader zählt ebenso zu den Ausfallkandidaten, und ein Kühlmittelleck am Kolbenkühlventil kann teuer werden. Kräftig und durchzugsstark, aber nur mit penibler Ölpflege langzeittauglich.
- !! Steuerkette streckt sich vorzeitig ab 90.000 km
Identisches Problem wie beim 204DTD: Steuerkette dehnt sich durch verschleißende Kunststoffführungen vorzeitig. Gleicher Grundmotor, gleiche strukturelle Schwächen.
Symptome: Metallisches Rasseln beim Kaltstart, Motorwarnleuchte, Leistungsverlust, Fehlercodes P0016 oder P0341 - !! Ölverdünnung durch DPF-Regeneration ab 30.000 km
Grundmotor 204DTD: Unvollständige DPF-Regenerationszyklen lassen Kraftstoff in die Ölwanne gelangen. Im Defender kurze Einsätze verstärken das Risiko unvollständiger Regenerationen.
Symptome: Servicefrühwarnung, Ölstand über Max-Marke, Kraftstoffgeruch im Öl - !! Turbolader-Ausfall ab 100.000 km
Gleicher Grundmotor wie 204DTD: Turboladerversagen durch ölverdünnungsbedingte Schmiermittelminderqualität und Kunststoffdebris aus Steuerkettenführungen.
Symptome: Blaue oder schwarze Abgase, pfeifendes Geräusch, starker Leistungsverlust
+ 1 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Dieser 2,0-Liter-Vierzylinder-Diesel gehört zur Ingenium-Familie und teilt deren bekannte Schwächen: Die nasslaufende Steuerkette längt sich häufig vorzeitig und macht sich mit Kaltstart-Rasseln bemerkbar, weshalb frühzeitiges Handeln vor teuren Folgeschäden schützt. Häufige DPF-Regenerationen verdünnen bei Kurzstreckenprofil das Motoröl, was den Verschleiß beschleunigt — kurze Ölwechselintervalle sind daher Pflicht. Der Turbolader zählt ebenso zu den Ausfallkandidaten, und ein Kühlmittelleck am Kolbenkühlventil kann teuer werden. Kräftig und durchzugsstark, aber nur mit penibler Ölpflege langzeittauglich.
- !! Steuerkette streckt sich vorzeitig ab 90.000 km
Identisches Problem wie beim 204DTD: Steuerkette dehnt sich durch verschleißende Kunststoffführungen vorzeitig. Gleicher Grundmotor, gleiche strukturelle Schwächen.
Symptome: Metallisches Rasseln beim Kaltstart, Motorwarnleuchte, Leistungsverlust, Fehlercodes P0016 oder P0341 - !! Ölverdünnung durch DPF-Regeneration ab 30.000 km
Grundmotor 204DTD: Unvollständige DPF-Regenerationszyklen lassen Kraftstoff in die Ölwanne gelangen. Im Defender kurze Einsätze verstärken das Risiko unvollständiger Regenerationen.
Symptome: Servicefrühwarnung, Ölstand über Max-Marke, Kraftstoffgeruch im Öl - !! Turbolader-Ausfall ab 100.000 km
Gleicher Grundmotor wie 204DTD: Turboladerversagen durch ölverdünnungsbedingte Schmiermittelminderqualität und Kunststoffdebris aus Steuerkettenführungen.
Symptome: Blaue oder schwarze Abgase, pfeifendes Geräusch, starker Leistungsverlust
+ 1 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Der zugelieferte 4,4-Liter-V8-Biturbo ersetzt den alten Kompressor-V8 und bringt brachialen, gleichmäßigen Durchzug — ein moderner Hochleistungsmotor mit entsprechenden Ansprüchen an die Pflege. Kritisch sind ein tendenziell erhöhter Ölverbrauch und die beiden Turbolader, die bei Ölmangel oder ausgesetzten Wechseln Schaden nehmen; hier ist penible Ölversorgung Pflicht. Das Kühlsystem ist stark gefordert, Lecks und Überhitzungsrisiko sollten ernst genommen werden, dazu kommen vereinzelt Sensor- und Elektrikausfälle sowie Probleme an den Einspritzdüsen. Der Motor ist in diesem Umfeld noch jung, die Langzeitzuverlässigkeit ist daher nicht abschließend beurteilbar — engmaschige Wartung ist Voraussetzung.
- !! Turbolader-Probleme durch Ölmangel ab 100.000 km
Die Twin-Turbo-Konfiguration des S68 kann bei unzureichender Schmierung Lagerschäden entwickeln. Ölstarvation ist häufige Ursache, besonders bei heißem Abstellen ohne Abkühlphase.
Symptome: Turbolag, ungewöhnliche Geräusche, Leistungsverlust, pfeifendes Geräusch - !! Kühlsystem-Leck und Überhitzungsrisiko ab 80.000 km
Das Kühlsystem des S68 ist komplex und kann an Schläuchen, Thermostat und Kühler Leckagen entwickeln. Überhitzungsschäden sind durch das hohe Leistungsniveau besonders gravierend.
Symptome: Kühlmittelverlust, Temperaturwarnung, Dampf aus Motorraum - !! Erhöhter Ölverbrauch ab 60.000 km
Der BMW S68 V8 BiTurbo zeigt bei manchen Fahrzeugen erhöhten Ölverbrauch als bekannte Eigenschaft. Regelmäßige Ölstandskontrolle zwischen Ölwechseln ist Pflicht.
Symptome: Ölstand sinkt zwischen Ölwechselintervallen, gelegentlich bläulicher Rauch
+ 2 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Der 2.0-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner aus der Ingenium-Familie liefert je nach Abstimmung um die 300 PS und schiebt ordentlich an, wirkt aber im schweren Geländewagen bisweilen überfordert und trinkt entsprechend. Technisch die Schwachstellen der Baureihe: Die Steuerkette längt sich früh, ein Rasseln beim Kaltstart ist das erste Warnsignal — dann zeitnah handeln, bevor die Kette überspringt. Das Thermostatgehäuse aus Kunststoff neigt zu Undichtigkeiten, und der Turbolader kann bei vernachlässigten Ölwechseln vorzeitig aufgeben. Vor dem Kauf Ölwechselhistorie prüfen und auf Kaltstartgeräusche sowie Kühlwasserverlust achten.
- !! Steuerkette streckt sich vorzeitig ab 85.000 km
Gleicher Grundmotor wie 204PT: Steuerkette dehnt sich durch verschleißende Kunststoffführungen vorzeitig. Im Defender durch hohes Fahrzeuggewicht besonders belastet.
Symptome: Metallisches Rasseln beim Kaltstart, Motorwarnleuchte, unruhiger Leerlauf - !! Thermostatgehäuse-Leck ab 70.000 km
Gleicher Grundmotor wie 204PT: Thermostatgehäuse neigt zu Kühlmittellecks. Sekundär kann Kühlmittel Kolbenkühlventil beschädigen.
Symptome: Kühlmittelverlust, Motortemperatur schwankt, Dampf aus dem Motorraum - !! Turbolader-Ausfall ab 110.000 km
Gleicher Grundmotor wie 204PT: Turboladerausfall durch Ölmangel. Kurze Bauzeit des PT204 im Defender (2020-2021), strukturell aber identisch mit 204PT-Problemen.
Symptome: Pfeifendes Geräusch, Leistungsverlust, Ölwarnleuchte, bläulicher Rauch
Der zugelieferte 4,4-Liter-V8-Biturbo ersetzt den alten Kompressor-V8 und bringt brachialen, gleichmäßigen Durchzug — ein moderner Hochleistungsmotor mit entsprechenden Ansprüchen an die Pflege. Kritisch sind ein tendenziell erhöhter Ölverbrauch und die beiden Turbolader, die bei Ölmangel oder ausgesetzten Wechseln Schaden nehmen; hier ist penible Ölversorgung Pflicht. Das Kühlsystem ist stark gefordert, Lecks und Überhitzungsrisiko sollten ernst genommen werden, dazu kommen vereinzelt Sensor- und Elektrikausfälle sowie Probleme an den Einspritzdüsen. Der Motor ist in diesem Umfeld noch jung, die Langzeitzuverlässigkeit ist daher nicht abschließend beurteilbar — engmaschige Wartung ist Voraussetzung.
- !! Turbolader-Probleme durch Ölmangel ab 100.000 km
Die Twin-Turbo-Konfiguration des S68 kann bei unzureichender Schmierung Lagerschäden entwickeln. Ölstarvation ist häufige Ursache, besonders bei heißem Abstellen ohne Abkühlphase.
Symptome: Turbolag, ungewöhnliche Geräusche, Leistungsverlust, pfeifendes Geräusch - !! Kühlsystem-Leck und Überhitzungsrisiko ab 80.000 km
Das Kühlsystem des S68 ist komplex und kann an Schläuchen, Thermostat und Kühler Leckagen entwickeln. Überhitzungsschäden sind durch das hohe Leistungsniveau besonders gravierend.
Symptome: Kühlmittelverlust, Temperaturwarnung, Dampf aus Motorraum - !! Erhöhter Ölverbrauch ab 60.000 km
Der BMW S68 V8 BiTurbo zeigt bei manchen Fahrzeugen erhöhten Ölverbrauch als bekannte Eigenschaft. Regelmäßige Ölstandskontrolle zwischen Ölwechseln ist Pflicht.
Symptome: Ölstand sinkt zwischen Ölwechselintervallen, gelegentlich bläulicher Rauch
+ 2 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Der zugelieferte 4,4-Liter-V8-Biturbo ersetzt den alten Kompressor-V8 und bringt brachialen, gleichmäßigen Durchzug — ein moderner Hochleistungsmotor mit entsprechenden Ansprüchen an die Pflege. Kritisch sind ein tendenziell erhöhter Ölverbrauch und die beiden Turbolader, die bei Ölmangel oder ausgesetzten Wechseln Schaden nehmen; hier ist penible Ölversorgung Pflicht. Das Kühlsystem ist stark gefordert, Lecks und Überhitzungsrisiko sollten ernst genommen werden, dazu kommen vereinzelt Sensor- und Elektrikausfälle sowie Probleme an den Einspritzdüsen. Der Motor ist in diesem Umfeld noch jung, die Langzeitzuverlässigkeit ist daher nicht abschließend beurteilbar — engmaschige Wartung ist Voraussetzung.
- !! Turbolader-Probleme durch Ölmangel ab 100.000 km
Die Twin-Turbo-Konfiguration des S68 kann bei unzureichender Schmierung Lagerschäden entwickeln. Ölstarvation ist häufige Ursache, besonders bei heißem Abstellen ohne Abkühlphase.
Symptome: Turbolag, ungewöhnliche Geräusche, Leistungsverlust, pfeifendes Geräusch - !! Kühlsystem-Leck und Überhitzungsrisiko ab 80.000 km
Das Kühlsystem des S68 ist komplex und kann an Schläuchen, Thermostat und Kühler Leckagen entwickeln. Überhitzungsschäden sind durch das hohe Leistungsniveau besonders gravierend.
Symptome: Kühlmittelverlust, Temperaturwarnung, Dampf aus Motorraum - !! Erhöhter Ölverbrauch ab 60.000 km
Der BMW S68 V8 BiTurbo zeigt bei manchen Fahrzeugen erhöhten Ölverbrauch als bekannte Eigenschaft. Regelmäßige Ölstandskontrolle zwischen Ölwechseln ist Pflicht.
Symptome: Ölstand sinkt zwischen Ölwechselintervallen, gelegentlich bläulicher Rauch
+ 2 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Der 3.0-Liter-Reihensechszylinder-Turbobenziner mit 48-Volt-Mildhybrid gilt als der ausgereifteste moderne JLR-Motor: laufruhig, kräftig und souverän im Antritt. Wichtigster Punkt ist der Rückruf N908 — das Ölfiltergehäuse kann reißen und Brandgefahr auslösen, hier unbedingt prüfen ob die Maßnahme erledigt wurde. Ansonsten meldet sich mit der Zeit ein Steuerkettenrasseln, der Ölverbrauch kann steigen, und Turbolader, Wasserpumpe sowie Thermostat sind typische Verschleißstellen. Der 48V-DC-DC-Wandler fällt gelegentlich aus. Regelmäßige Ölwechsel und kurze Abkühlphase nach zügiger Fahrt verlängern die Lebensdauer deutlich.
- !! Rückruf N908: Ölfiltergehäuse kann reißen — Brandgefahr
Falsche Kunststoffspezifikation beim Ölfiltergehäuse des Ingenium I6 3.0L Benzin. Gehäuse kann reißen und Motoröl auf heiße Bauteile spritzen. Brandgefahr. Rückruf N908.
Symptome: Sichtbarer Ölaustritt, Ölflecken, Ölwarnleuchte, in schlimmen Fällen Rauch oder Feuer - !! Steuerkette — Rasseln und Verschleiß ab 120.000 km
Der PT306-Reihensechszylinder zeigt Steuerkettenverschleiß mit Rasseln beim Kaltstart. Obwohl robuster als der 2.0L-Vierzylinder, sind Verschleiß und Spannerprobleme bei höheren Laufleistungen dokumentiert.
Symptome: Metallisches Rasseln beim Kaltstart, rauher Leerlauf, Motorwarnleuchte mit Nockenwellenkorrelationsfehlern - !! Turbolader Lager- und Dichtungsverschleiß ab 120.000 km
Turbolader des PT306 zeigen Lagerverschleiß und Öldurchblasungen besonders bei unzureichenden Ölwechselintervallen. Abkühlzeiten nach sportlicher Fahrt einhalten.
Symptome: Pfeifendes oder heulendes Geräusch, Rauch bei Abgas, Leistungsverlust, erhöhter ÖlverbrauchAnzeige Turbolader PT306 P400 3.0 Benzin
+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Der 2.0-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner aus der Ingenium-Familie liefert je nach Abstimmung um die 300 PS und schiebt ordentlich an, wirkt aber im schweren Geländewagen bisweilen überfordert und trinkt entsprechend. Technisch die Schwachstellen der Baureihe: Die Steuerkette längt sich früh, ein Rasseln beim Kaltstart ist das erste Warnsignal — dann zeitnah handeln, bevor die Kette überspringt. Das Thermostatgehäuse aus Kunststoff neigt zu Undichtigkeiten, und der Turbolader kann bei vernachlässigten Ölwechseln vorzeitig aufgeben. Vor dem Kauf Ölwechselhistorie prüfen und auf Kaltstartgeräusche sowie Kühlwasserverlust achten.
- !! Steuerkette streckt sich vorzeitig ab 85.000 km
Gleicher Grundmotor wie 204PT: Steuerkette dehnt sich durch verschleißende Kunststoffführungen vorzeitig. Im Defender durch hohes Fahrzeuggewicht besonders belastet.
Symptome: Metallisches Rasseln beim Kaltstart, Motorwarnleuchte, unruhiger Leerlauf - !! Thermostatgehäuse-Leck ab 70.000 km
Gleicher Grundmotor wie 204PT: Thermostatgehäuse neigt zu Kühlmittellecks. Sekundär kann Kühlmittel Kolbenkühlventil beschädigen.
Symptome: Kühlmittelverlust, Motortemperatur schwankt, Dampf aus dem Motorraum - !! Turbolader-Ausfall ab 110.000 km
Gleicher Grundmotor wie 204PT: Turboladerausfall durch Ölmangel. Kurze Bauzeit des PT204 im Defender (2020-2021), strukturell aber identisch mit 204PT-Problemen.
Symptome: Pfeifendes Geräusch, Leistungsverlust, Ölwarnleuchte, bläulicher Rauch
Der 3.0-Liter-Reihensechszylinder-Turbobenziner tritt hier als Plug-in-Hybrid mit E-Motor an und liefert je nach Ausbaustufe kräftige Systemleistung — im Elektrobetrieb angenehm leise. Die Verbrenner-Schwächen entsprechen der Baureihe: Rückruf N908 am Ölfiltergehäuse mit Brandgefahr unbedingt prüfen, dazu Turbolader-Verschleiß im Auge behalten. Hybridspezifisch kommen eigene Themen dazu: gelegentliche Verweigerung des EV-Modus, nachlassende Kapazität der Hochvoltbatterie und vor allem Ölverdünnung, wenn der Verbrenner überwiegend kalt und kurz läuft. Wer viel elektrisch fährt, sollte den Motor regelmäßig warmfahren und die Ölwechsel eher verkürzen.
- !! Rückruf N908: Ölfiltergehäuse — Brandgefahr
Falsche Kunststoffspezifikation beim Ölfiltergehäuse des I6 3.0L PHEV. Gehäuse kann reißen und Öl auf heiße Bauteile spritzen. Rückruf N908.
Symptome: Ölaustritt, Ölflecken, Ölwarnleuchte, Rauch oder Feuer - !! Turbolader Verschleiß ab 120.000 km
Verbrenner-Basis wie PT306: Turboladerverschleiß durch unzureichende Schmierung. Im PHEV-Modus startet der Verbrenner oft kalt, was Turboladern ohne Vorschmierung schadet.
Symptome: Pfeifendes Geräusch beim Beschleunigen, Leistungsverlust im Hybridmodus, Rauch - !! PHEV: EV-Modus nicht verfügbar
Häufige Fehlfunktion: System verweigert EV-Betrieb mit Meldung „EV vorübergehend nicht verfügbar". Ursache oft defekter HV-Kühlmittelheizer oder fehlerhafte Batterie-Steuermodule.
Symptome: Meldung EV vorübergehend nicht verfügbar, System wechselt ungewollt in Hybridmodus
+ 2 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Der 3,0-Liter-Reihensechszylinder-Diesel aus der Ingenium-Reihe arbeitet mit 48-Volt-Mildhybrid und läuft deutlich kultivierter und laufruhiger als der Vierzylinder-Diesel. Wichtigstes Thema ist der Rückruf N908: Das Ölfiltergehäuse kann reißen und stellt eine Brandgefahr dar — der Status muss vor dem Kauf zwingend geprüft sein. Der Turbolader-Aktuator fällt aus, das AGR-System verkokt und der DPF setzt sich bei überwiegender Kurzstrecke zu. Am Mildhybrid ist der DC-DC-Wandler die typische Sollbruchstelle, dazu kommen vereinzelte Injektoren-Ausfälle. Ein souveräner Reihensechser, der eine gepflegte Historie und geprüften Rückruf-Status verlangt.
- !! Rückruf N908: Ölfiltergehäuse kann reißen — Brandgefahr
Falsche Kunststoffspezifikation beim Ölfiltergehäuse des Ingenium I6. Gehäuse kann reißen und Motoröl unter Druck auf heiße Bauteile wie Turbolader spritzen. Brandgefahr. Rückruf N908.
Symptome: Sichtbarer Ölaustritt, Ölflecken nach dem Parken, Ölwarnleuchte, in schlimmen Fällen Rauch oder Feuer - !! Turbolader-Aktuator Defekt ab 80.000 km
Der elektronische Turbolader-Aktuator des DT306 zeigt Ausfälle durch Überhitzung und Ablagerungen. Reparatur aufwendig durch Motor-Layout.
Symptome: Leistungsverlust, Motorwarnleuchte, ungleichmäßige Beschleunigung, Turbo spricht verzögert an - !! Injektoren-Ausfall ab 150.000 km
Die Common-Rail-Injektoren des DT306 können durch Kraftstoffverunreinigungen und inneren Verschleiß versagen. Beim I6-Diesel sind alle 6 Injektoren betroffen.
Symptome: Holpriger Leerlauf, Dieselklopfen, schwarzer Rauch, Fehlzündungen, Motorwarnleuchte
+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Der 3,0-Liter-Reihensechszylinder-Diesel aus der Ingenium-Reihe arbeitet mit 48-Volt-Mildhybrid und läuft deutlich kultivierter und laufruhiger als der Vierzylinder-Diesel. Wichtigstes Thema ist der Rückruf N908: Das Ölfiltergehäuse kann reißen und stellt eine Brandgefahr dar — der Status muss vor dem Kauf zwingend geprüft sein. Der Turbolader-Aktuator fällt aus, das AGR-System verkokt und der DPF setzt sich bei überwiegender Kurzstrecke zu. Am Mildhybrid ist der DC-DC-Wandler die typische Sollbruchstelle, dazu kommen vereinzelte Injektoren-Ausfälle. Ein souveräner Reihensechser, der eine gepflegte Historie und geprüften Rückruf-Status verlangt.
- !! Rückruf N908: Ölfiltergehäuse kann reißen — Brandgefahr
Falsche Kunststoffspezifikation beim Ölfiltergehäuse des Ingenium I6. Gehäuse kann reißen und Motoröl unter Druck auf heiße Bauteile wie Turbolader spritzen. Brandgefahr. Rückruf N908.
Symptome: Sichtbarer Ölaustritt, Ölflecken nach dem Parken, Ölwarnleuchte, in schlimmen Fällen Rauch oder Feuer - !! Turbolader-Aktuator Defekt ab 80.000 km
Der elektronische Turbolader-Aktuator des DT306 zeigt Ausfälle durch Überhitzung und Ablagerungen. Reparatur aufwendig durch Motor-Layout.
Symptome: Leistungsverlust, Motorwarnleuchte, ungleichmäßige Beschleunigung, Turbo spricht verzögert an - !! Injektoren-Ausfall ab 150.000 km
Die Common-Rail-Injektoren des DT306 können durch Kraftstoffverunreinigungen und inneren Verschleiß versagen. Beim I6-Diesel sind alle 6 Injektoren betroffen.
Symptome: Holpriger Leerlauf, Dieselklopfen, schwarzer Rauch, Fehlzündungen, Motorwarnleuchte
+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Der 3,0-Liter-Reihensechszylinder-Diesel aus der Ingenium-Reihe arbeitet mit 48-Volt-Mildhybrid und läuft deutlich kultivierter und laufruhiger als der Vierzylinder-Diesel. Wichtigstes Thema ist der Rückruf N908: Das Ölfiltergehäuse kann reißen und stellt eine Brandgefahr dar — der Status muss vor dem Kauf zwingend geprüft sein. Der Turbolader-Aktuator fällt aus, das AGR-System verkokt und der DPF setzt sich bei überwiegender Kurzstrecke zu. Am Mildhybrid ist der DC-DC-Wandler die typische Sollbruchstelle, dazu kommen vereinzelte Injektoren-Ausfälle. Ein souveräner Reihensechser, der eine gepflegte Historie und geprüften Rückruf-Status verlangt.
- !! Rückruf N908: Ölfiltergehäuse kann reißen — Brandgefahr
Falsche Kunststoffspezifikation beim Ölfiltergehäuse des Ingenium I6. Gehäuse kann reißen und Motoröl unter Druck auf heiße Bauteile wie Turbolader spritzen. Brandgefahr. Rückruf N908.
Symptome: Sichtbarer Ölaustritt, Ölflecken nach dem Parken, Ölwarnleuchte, in schlimmen Fällen Rauch oder Feuer - !! Turbolader-Aktuator Defekt ab 80.000 km
Der elektronische Turbolader-Aktuator des DT306 zeigt Ausfälle durch Überhitzung und Ablagerungen. Reparatur aufwendig durch Motor-Layout.
Symptome: Leistungsverlust, Motorwarnleuchte, ungleichmäßige Beschleunigung, Turbo spricht verzögert an - !! Injektoren-Ausfall ab 150.000 km
Die Common-Rail-Injektoren des DT306 können durch Kraftstoffverunreinigungen und inneren Verschleiß versagen. Beim I6-Diesel sind alle 6 Injektoren betroffen.
Symptome: Holpriger Leerlauf, Dieselklopfen, schwarzer Rauch, Fehlzündungen, Motorwarnleuchte
+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Fahrzeug-Schwachstellen
| Schwachstelle | Kosten | |
|---|---|---|
| Pivi Pro Infotainment: Einfrieren und Neustart Pivi Pro-System friert bei Fahrt ein oder startet spontan neu. Frühe 2020–2021 Modelle besonders betroffen — Bildschirm schwarz, Bluetooth-Abbrüche, Apple CarPlay-Verlust. Software-Updates seit Mitte 2021 verbessern Stabilität erheblich. Symptome: Schwarzer Bildschirm während Fahrt, Neustart-Schleife, drahtloses Smartphone-Pairing bricht ab ab 20.000 km | Mittel | |
| Fehlende Serienausstattung durch Chip-Mangel Modelle 2021–2022 wurden wegen Halbleitermangels ohne bestellte Sonderausstattung ausgeliefert: ClearSight-Spiegel, adaptiver Tempomat oder volldigitales Armaturenbrett fehlten teils. Bestellkonfig muss gegen Fahrzeugspezifikation geprüft werden. Symptome: Bestellte Ausstattungsmerkmale nicht vorhanden, Menü-Optionen im System ausgegraut | Teuer |
Alternativen
Chevrolet Traverse VSS-S
Großer SUV (2024–2026)
Mazda CX-90 TY
Großer SUV (2023–2025)
Toyota Sequoia XK80
Großer SUV (2023–2025)
Volvo EX90 I
Großer SUV (2023–2026)
BMW XM G09
Großer SUV (2022–2026)
BMW iX I20
Großer SUV (2021–2026)
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Bekannte Probleme und Mängel +
Für den Land Rover Defender L663 (2019–2026) sind insgesamt 37 Schwachstellen dokumentiert — davon 29 motorbezogen und 8 am Fahrzeug. 4 Problemmotoren: 204DT (2.0L Ingenium Diesel), DT306 (3.0L Ingenium I6 Diesel), PT204 (2.0L Ingenium Benzin Turbo), PT306 (3.0L Ingenium I6 Benzin Turbo). Typische Mängel betreffen Elektronik, Karosserie, Bremsen, Fahrwerk.
Defender (204DT, 2019–2020) — Finger weg!: Steuerkette streckt sich vorzeitig, Ölverdünnung durch DPF-Regeneration, Turbolader-Ausfall. Leistung: 241 PS.
Defender (204DT, 2019–2020) — Finger weg!: Steuerkette streckt sich vorzeitig, Ölverdünnung durch DPF-Regeneration, Turbolader-Ausfall. Leistung: 200 PS.
Defender (PT204, 2020–2021) — Finger weg!: Steuerkette streckt sich vorzeitig, Thermostatgehäuse-Leck, Turbolader-Ausfall. Leistung: 300 PS.
Defender (S68B44B, 2021–2026) — Aufpassen: Turbolader-Probleme durch Ölmangel, Kühlsystem-Leck und Überhitzungsrisiko, Erhöhter Ölverbrauch. Leistung: 525 PS.
Defender (S68B44B, 2024–2026) — Aufpassen: Turbolader-Probleme durch Ölmangel, Kühlsystem-Leck und Überhitzungsrisiko, Erhöhter Ölverbrauch. Leistung: 634 PS.
Defender (PT306, 2020–2026) — Finger weg!: Rückruf N908: Ölfiltergehäuse kann reißen — Brandgefahr, Steuerkette — Rasseln und Verschleiß, Turbolader Lager- und Dichtungsverschleiß. Leistung: 400 PS.
Defender (PT204, 2024–2026) — Finger weg!: Steuerkette streckt sich vorzeitig, Thermostatgehäuse-Leck, Turbolader-Ausfall. Leistung: 300 PS.
Defender (PT306-PHEV, 2024–2026) — Aufpassen: Rückruf N908: Ölfiltergehäuse — Brandgefahr, Turbolader Verschleiß, PHEV: EV-Modus nicht verfügbar. Leistung: 300 PS.
Defender (DT306, 2020–2026) — Finger weg!: Rückruf N908: Ölfiltergehäuse kann reißen — Brandgefahr, Turbolader-Aktuator Defekt, Injektoren-Ausfall. Leistung: 300 PS.
Defender (DT306, 2020–2026) — Finger weg!: Rückruf N908: Ölfiltergehäuse kann reißen — Brandgefahr, Turbolader-Aktuator Defekt, Injektoren-Ausfall. Leistung: 249 PS.
Defender (DT306, 2020–2026) — Finger weg!: Rückruf N908: Ölfiltergehäuse kann reißen — Brandgefahr, Turbolader-Aktuator Defekt, Injektoren-Ausfall. Leistung: 200 PS.
Worauf beim Land Rover Defender achten? Die detaillierte Auflistung aller Motor- und Fahrzeug-Schwachstellen findest du in den Abschnitten oben.
Häufige Fragen
Welche Probleme und Schwachstellen hat der Land Rover Defender L663? +
Worauf muss ich beim Land Rover Defender L663 Gebrauchtwagen achten? +
Welcher Motor ist empfehlenswert? +
Welcher Land Rover Defender L663 Motor macht am meisten Spaß? +
Lohnt sich der Land Rover Defender L663 als Gebrauchtwagen? +
Welche PS-Varianten gibt es beim Land Rover Defender L663? +
Letzte Aktualisierung: Februar 2026 · Alle Angaben ohne Gewähr