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Mercedes-Benz · Cabrio / Roadster · 2012–2020 Eigene Suche

Mercedes-Benz SL R231

Schwachstellen, Motorenbewertung und Kaufberatung

2.2 / 5.0 · Basierend auf 5 Motorvarianten · So bewerten wir
Spaßigster Motor

630 PS

AMG SL 65 · Benzin

V12-Roadster — samtener Hammer mit offenem Himmel

Legendär!
Problemmotor

408–455 PS

4.7L V8 BiTurbo Benzin

9 Schwachstellen

Finger weg!
Versicherungseinstufung: Mittel
Haftpflicht TK 11 Teilkasko TK 24 Vollkasko TK 22
Median der Baureihe — einzelne Motorisierungen können abweichen

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Motorbewertung

Gute Wahl, Aufpassen oder Finger weg!

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Generationen


Motoren-Übersicht

Der Mercedes-Benz SL R231 ist mit 6 Motorisierungen erhältlich — von 252 PS bis 630 PS. Bei 1 Motorisierungen gab es einen Motorwechsel — hier ist das Baujahr entscheidend.

AMG SL 63 · Benziner· 537–585 PS
2012 2020
Versicherungseinstufung: Teuer

5,5-Liter V8 BiTurbo — AMGs erster aufgeladener V8 und der Nachfolger des Saugmotor-M156. 525–585 PS je nach Modell, bis zu 900 Nm Drehmoment in der S-Version. Der Charakter ist fundamental anders als der M156: statt Hochdrehzahl-Schrei kommt eine brachiale Drehmomentwelle ab 1.750 U/min. Der Sound ist tiefer, basslastiger, mit einem charakteristischen Turbo-Zischen beim Gaswegnehmen. Weniger emotional als der Saugmotor, dafür auf der Autobahn eine andere Liga — ab 200 km/h beschleunigt der M157 noch wie andere bei 100. Steuerkette ist die bekannte Achillesferse: Kettenspanner-Versagen bei 80.000–120.000 km, Mercedes hat nachgebessert (Rückventil im Zylinderkopf-Ölkanal). Piezo-Injektoren reagieren empfindlich auf Kraftstoffqualität, Lebensdauer 100.000–150.000 km. Turbolader halten bei ordentlichem Warmfahren und Nachlaufenlassen 200.000+ km — wer nach der Autobahn sofort abstellt, killt sie deutlich früher. Motor warmfahren, nach Volllast nachlaufen lassen, Ölwechsel alle 10.000 km mit 0W-40 — dann sind 300.000 km realistisch.

  • !! Steuerketten-Längung — M157 BiTurbo V8 ab 100.000 km

    Die Steuerketten des M157 5.5L BiTurbo-V8 längen sich, besonders bei Fahrzeugen mit häufigem Kaltstart und Kurzstrecke. Motorschaden bei Überspringen möglich. Aufwendige Reparatur am V8.

    Symptome: Metallisches Rasseln beim Kaltstart, Fehlercodes Nockenwellenposition, unrunder Lauf, im Extremfall Motorschaden
    3.000–8.000 €
  • !! Ölverbrauch durch Kolbenringverschleiß ab 120.000 km

    Bei hoher Beanspruchung verschleißen die Kolbenringe des M157 vorzeitig. Ölverbrauch von über 1 l/1000 km ist möglich. Motorrevision bei fortgeschrittenem Verschleiß nötig.

    Symptome: Steigender Ölverbrauch, Blaurauch bei Beschleunigung, Ölnebel am Auspuff, Ölstand-Warnungen
    4.000–10.000 €
  • !! Hochdruckpumpe versagt — kein Kraftstoffdruck ab 100.000 km

    Die Hochdruckpumpe des M157 kann bei hohem Kilometerstand intern verschleißen. Druckabfall im Rail führt zu Startschwierigkeiten und Leistungsverlust.

    Symptome: Motor springt schlecht an, Leistungsverlust unter Last, Ruckeln bei hoher Drehzahl, Fehlercodes Kraftstoffdruck
    1.200–3.000 €

+ 8 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

AMG SL 65 · Benziner· 630 PS
2012 2020
Versicherungseinstufung: Teuer

Handgebaut in Affalterbach nach dem One Man, One Engine-Prinzip — Plakette mit Unterschrift auf dem Ventildeckel. Architektur: zwei separate Sechszylinder-Bänke, SOHC, drei Ventile pro Zylinder (2 Einlass, 1 Auslass), direkt vom M120-V12 abgeleitet. 1.000 Nm ab 2.300 U/min, elektronisch begrenzt — das tatsächliche mechanische Drehmoment liegt geschätzt bei 1.200 Nm. Doppelzündung mit 24 Kerzen, vier Katalysatoren (je Zylinderbank ein Vor- und Hauptkat). Im Leerlauf bei 600 U/min fast vibrationslos — tiefes, seidiges Brummen. Bei Vollgas ein baritonal-metallischer Faucher, der sich zu einem Brüllen ausweitet. Kein Turboloch: Das Drehmomentplateau ist so breit, dass der Boost-Aufbau kaum spürbar einsetzt. Bei 130 km/h dreht der Motor bei ca. 1.700 U/min. 12,7 Liter Ölinhalt, großer Service ab 1.500 EUR, 24-Kerzen-Wechsel ab 900 EUR. ABC-Systemüberholung kann fünfstellig werden. Wer einen pflegt, bekommt einen der souveränsten Antriebe überhaupt.

  • !! Zündmodulbänke-Ausfall — zwei vergossene Einheiten je 1.400 € ab 80.000 km

    Der M279 nutzt zwei vollständig vergossene Zündmodulbänke für je sechs Zylinder. Nicht reparierbar, nur komplett tauschbar. Ausfall nach 60.000–100.000 km dokumentiert. Arbeitszeit hoch durch beengte Einbaulage im V-Tal.

    Symptome: Zündaussetzer auf einer Zylinderbank, unrunder Lauf, Leistungsverlust, Motorkontrollleuchte mit Zündungsfehlercode.
    1.400–5.000 €
  • !! Turbolager-Verschleiß — Kompletttausch Turbo-Paar ab 120.000 km

    Die beiden Turbolader verschleißen bei hoher Laufleistung an den Lagerstellen. Kompletttausch beider Turbos am V12 erfordert umfangreiche Demontage. Kosten für Teile und Arbeit liegen im fünfstelligen Bereich.

    Symptome: Metallischer Pfeifton bei Lastaufnahme, Ölverlust an Turboaufnahme, Leistungsabfall, blauer Rauch bei Volllast.
    8.000–20.000 €
  • !! Ölkühler-Dichtung im V-Tal undicht ab 90.000 km

    Der Ölkühler sitzt zentral im V-Tal zwischen den Zylinderbänken. Die Dichtung wird bei Temperaturwechseln spröde. Bei komplettem Versagen droht Öl-Wasser-Emulsion und Überhitzungsgefahr. Aufwand hoch durch Demontage des Ansaugsystems.

    Symptome: Ölaustritt im V-Tal sichtbar, Öl-Wasser-Emulsion am Messtab möglich, Ölgeruch nach Motorabstellen, Kühlmittelverfärbung.
    1.500–4.000 €

+ 9 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

SL 350 · Benziner· 306 PS
2012 2020
Versicherungseinstufung: Mittel

Vier-Ventil-V6 in zwei Grundvarianten: 3,5L Sauger (DES 35, 185–225 kW) mit Direkteinspritzung und Schichtbrennverfahren — kultiviert, linear, kein klassisches Saugmotor-Gefühl. Und die 3,0L BiTurbo-Familie (DEH 30 LA, 245–295 kW) mit Nanoslide-Beschichtung, zwei Turboladern und Wasser-Luft-Ladeluftkühler. Letztere singt ab 2.500 rpm sonor und kreischt oben raus — für einen V6 außergewöhnlich gut. Schwachpunkte: Steuerkette verschleißt früh wenn Ölwechsel-Intervalle ausgereizt werden. Ölkühler im V-Block dichtet nicht ewig. Nockenwellenmagnete undicht. Beim 3,5L Schichtlader dazu NOx-Sensoren-Ausfälle durch Kurzstrecke. Frühe DES 35 (2011–2013) hatten Kolbenkipper-Probleme. Das BiTurbo-Aggregat mit Nanoslide gilt als robuster. Gepflegt mit kurzen Ölwechsel-Intervallen (10.000–12.000 km) hält der Motor problemlos über 200.000 km.

  • !! Ölkühler undicht im V-Block ab 120.000 km

    Bekannte Schwachstelle: Die Dichtung des Ölkühlers im V-Block des M276 altert und wird undicht. Reparatur extrem aufwendig da Motor teilzerlegt werden muss — Kosten 1.700–3.800 €.

    Symptome: Ölflecken unter dem Fahrzeug, Regenbogenmuster auf nasser Fahrbahn, sinkender Ölstand, Ölgeruch
    1.700–3.800 €
  • !! Nockenwellenversteller undicht — Kabelbaum verseucht ab 100.000 km

    Bekanntes Schadensbild aller neueren Mercedes-Motoren: Magnetventile undicht, Öl kriecht in Kabelbaum. Erst sterben Lambdasonden, dann das Steuergerät. Reparatur bis 1.970 € dokumentiert.

    Symptome: Motorkontrollleuchte mit Nockenwellenfehlercode, Lambdasondenausfall, Ölfilm an Steckern, im Extremfall Steuergeräteausfall
    300–1.970 €
  • !! Kolbenspiel / Kolbenkipper (frühe 3.5L-Varianten) ab 150.000 km

    Bei frühen M276 DES 35 (Baujahr 2011–2013) können sich Kolben durch Zylinderlaufflächen-Verschleiß lockern. Klopfgeräusche beim Kaltstart, im schlimmsten Fall Motorschaden.

    Symptome: Klackern und Klopfen bei Kaltstart aus dem Motorbereich, lauter werdend über Zeit, unruhiger Leerlauf bei kaltem Motor
    3.000–8.000 €

+ 7 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

SL 400 · Benziner· 333 PS
2014 2020
Versicherungseinstufung: Mittel

Vier-Ventil-V6 in zwei Grundvarianten: 3,5L Sauger (DES 35, 185–225 kW) mit Direkteinspritzung und Schichtbrennverfahren — kultiviert, linear, kein klassisches Saugmotor-Gefühl. Und die 3,0L BiTurbo-Familie (DEH 30 LA, 245–295 kW) mit Nanoslide-Beschichtung, zwei Turboladern und Wasser-Luft-Ladeluftkühler. Letztere singt ab 2.500 rpm sonor und kreischt oben raus — für einen V6 außergewöhnlich gut. Schwachpunkte: Steuerkette verschleißt früh wenn Ölwechsel-Intervalle ausgereizt werden. Ölkühler im V-Block dichtet nicht ewig. Nockenwellenmagnete undicht. Beim 3,5L Schichtlader dazu NOx-Sensoren-Ausfälle durch Kurzstrecke. Frühe DES 35 (2011–2013) hatten Kolbenkipper-Probleme. Das BiTurbo-Aggregat mit Nanoslide gilt als robuster. Gepflegt mit kurzen Ölwechsel-Intervallen (10.000–12.000 km) hält der Motor problemlos über 200.000 km.

  • !! Ölkühler undicht im V-Block ab 120.000 km

    Bekannte Schwachstelle: Die Dichtung des Ölkühlers im V-Block des M276 altert und wird undicht. Reparatur extrem aufwendig da Motor teilzerlegt werden muss — Kosten 1.700–3.800 €.

    Symptome: Ölflecken unter dem Fahrzeug, Regenbogenmuster auf nasser Fahrbahn, sinkender Ölstand, Ölgeruch
    1.700–3.800 €
  • !! Nockenwellenversteller undicht — Kabelbaum verseucht ab 100.000 km

    Bekanntes Schadensbild aller neueren Mercedes-Motoren: Magnetventile undicht, Öl kriecht in Kabelbaum. Erst sterben Lambdasonden, dann das Steuergerät. Reparatur bis 1.970 € dokumentiert.

    Symptome: Motorkontrollleuchte mit Nockenwellenfehlercode, Lambdasondenausfall, Ölfilm an Steckern, im Extremfall Steuergeräteausfall
    300–1.970 €
  • !! Kolbenspiel / Kolbenkipper (frühe 3.5L-Varianten) ab 150.000 km

    Bei frühen M276 DES 35 (Baujahr 2011–2013) können sich Kolben durch Zylinderlaufflächen-Verschleiß lockern. Klopfgeräusche beim Kaltstart, im schlimmsten Fall Motorschaden.

    Symptome: Klackern und Klopfen bei Kaltstart aus dem Motorbereich, lauter werdend über Zeit, unruhiger Leerlauf bei kaltem Motor
    3.000–8.000 €

+ 7 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

SL 500 · Benziner· 435–455 PS Motorwechsel
2012 2016
Versicherungseinstufung: Mittel

4,7-Liter-BiTurbo-V8 mit Direkteinspritzung (CGI), 90-Grad-Bankwinkel und Heiß-V-Anordnung — Turbolader sitzen zwischen den Zylinderbanken. Steuerkette und Kettenspanner sind der erste Kontrollpunkt bei Gebrauchtkäufen: Rasseln beim Kaltstart ist ein Warnsignal. Alusil-Laufbahnen reagieren empfindlich auf falsches Öl oder verlängerte Intervalle; Kolbenkipper entstehen schleichend durch Ölfilmverlust, oft ausgelöst durch nachspritzende Injektoren. Zündspulen halten selten länger als 120.000 km. Der Ölabscheider sollte nach 100.000 km geprüft werden — defekt fördert er Öldampf in die Ansaugung und beschleunigt Ventilverkokung. Soundcharakter: dezentes BiTurbo-Grummeln, kein Freisauger-Röhren. Wartungsintervalle auf 10.000 km verkürzen, Öl MB 229.5 mit niedrigem Noack-Wert. Motor langlebig bei korrekter Pflege — Problemautos sind fast immer solche mit verpassten Ölwechseln.

  • !! Steuerketten-Spanner-Versagen (Frühausfall) ab 60.000 km

    Alle vor Feb. 2013 gebauten M278 sind durch früh verschleißende Kettenspanner betroffen. Mercedes reagierte mit Kulanzaktion: neue Spanner + Rückschlagventil im Zylinderkopf.

    Symptome: Metallisches Rasseln beim Kaltstart (2–5 Sekunden), später auch Rasseln im Warmbetrieb und beim Warm-Neustart
    2.500–4.500 €
  • !! Zylinderlaufbahn-Riefen (Silitec-Beschichtung) ab 120.000 km

    Kein M278 mit über 120.000 km ohne Zylinderlaufbahnschäden bekannt. Silitec-Beschichtung empfindlich gegenüber Klopfen. Komplette Überholung ca. 14.000–18.000 €, Austauschmotor ca. 20.500 €.

    Symptome: Erhöhter Ölverbrauch (1–1,6 l/1.000 km), Motorklopfen, unrunder Leerlauf, Messingspäne im Öl
    5.000–20.000 €
  • !! Nockenwellenversteller-Magnet — Öl zerstört Steuergerät ab 80.000 km

    Der M278 ist der bekannteste Vertreter des Mercedes-Ölwander-Problems. Öl kriecht vom Nockenwellenversteller-Magneten kapillar durch den gesamten Motorkabelbaum bis zum ECU. Kosten bis 11.000 € bei Steuergerätetausch + Kabelbaum.

    Symptome: Kaltstartrasseln, Fehlercode P0010/P0011 Nockenwellenversteller, Ölspuren an Steckern, sporadische Motoraussetzer, Totalausfall Motorsteuergerät
    400–11.000 €

+ 6 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2016 2020

4,0-Liter-V8 mit zwei Turboladern im Zylinderwinkel — die sogenannte Hot-Inside-V-Anordnung hält die Abgaswege kurz und eliminiert praktisch jedes Turboloch. Der M176 ist die Zivil-Variante des AMG-V8: gleiche Grundarchitektur, anderes Kennfeld, kein handgefertigtes Einzelstück. Wassergekühlte Ladeluftkühler im Zylinderwinkel kühlen die Ladeluft von über 140 °C auf nahezu Umgebungstemperatur. Zylinderkopfabschaltung legt bei Teillast vier Zylinder stumm — spürbar nur als minimale Vibration im Lenkrad. Wartungsseitig gilt: Ölwechselintervalle nicht ausreizen, da der Ölabscheider der Kurbelgehäuseentlüftung empfindlich auf altes Öl reagiert und bei Verstopfung die Ventildeckeldichtung herausdrückt — aufwendige Frontdemontage. Zündkerzen alle 80.000 km wechseln, Karbonspülung der Einlassventile nach 70.000 km einplanen. Beim Gebrauchtkauf auf Wastegate-Rasseln bei Teillast achten — per Xentry lösbar. Nockenwellenversteller-Magneten auf Ölspuren am Stecker prüfen.

  • !! Steuerketten-Längung — M176 4.0L V8 ab 120.000 km

    Die Steuerketten des M176 V8 können sich bei hoher Laufleistung längen. Aufgrund der Hot-Inside-V-Bauweise ist die Reparatur sehr aufwendig, da die Turbolader im Zylinderwinkel sitzen.

    Symptome: Kettenrasseln beim Kaltstart, Nockenwellen-Fehlercodes, unrunder Leerlauf
    4.000–10.000 €
  • !! Nockenwellenversteller-Magnet saugt Öl in Kabelbaum ab 80.000 km

    Der Magnetsolenoid des Nockenwellenverstellers am M176 wird undicht und Öl kriecht kapillar durch den Kabelbaum bis zum Motorsteuergerät. Bekanntes Mercedes-V8-Problem seit M278.

    Symptome: Kaltstartrasseln 1-2 Sekunden, Fehlercode Nockenwellenversteller, Ölspuren am Stecker, im Extremfall Steuergeräteausfall
    400–2.500 €
  • !! Kühlmittelpumpe undicht ab 80.000 km

    Die Kühlmittelpumpe des M176 kann an der Dichtung undicht werden. Kühlmittelverlust führt bei Nichtbeachtung zu Motorüberhitzung.

    Symptome: Kühlmittelstand sinkt, Kühlmittelfleck unter dem Fahrzeug, Temperaturanzeige steigt
    400–1.200 €

+ 6 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

SL 63 AMG · Benziner· 564–571 PS
2012 2020
Versicherungseinstufung: Teuer

5,5-Liter V8 BiTurbo — AMGs erster aufgeladener V8 und der Nachfolger des Saugmotor-M156. 525–585 PS je nach Modell, bis zu 900 Nm Drehmoment in der S-Version. Der Charakter ist fundamental anders als der M156: statt Hochdrehzahl-Schrei kommt eine brachiale Drehmomentwelle ab 1.750 U/min. Der Sound ist tiefer, basslastiger, mit einem charakteristischen Turbo-Zischen beim Gaswegnehmen. Weniger emotional als der Saugmotor, dafür auf der Autobahn eine andere Liga — ab 200 km/h beschleunigt der M157 noch wie andere bei 100. Steuerkette ist die bekannte Achillesferse: Kettenspanner-Versagen bei 80.000–120.000 km, Mercedes hat nachgebessert (Rückventil im Zylinderkopf-Ölkanal). Piezo-Injektoren reagieren empfindlich auf Kraftstoffqualität, Lebensdauer 100.000–150.000 km. Turbolader halten bei ordentlichem Warmfahren und Nachlaufenlassen 200.000+ km — wer nach der Autobahn sofort abstellt, killt sie deutlich früher. Motor warmfahren, nach Volllast nachlaufen lassen, Ölwechsel alle 10.000 km mit 0W-40 — dann sind 300.000 km realistisch.

  • !! Steuerketten-Längung — M157 BiTurbo V8 ab 100.000 km

    Die Steuerketten des M157 5.5L BiTurbo-V8 längen sich, besonders bei Fahrzeugen mit häufigem Kaltstart und Kurzstrecke. Motorschaden bei Überspringen möglich. Aufwendige Reparatur am V8.

    Symptome: Metallisches Rasseln beim Kaltstart, Fehlercodes Nockenwellenposition, unrunder Lauf, im Extremfall Motorschaden
    3.000–8.000 €
  • !! Ölverbrauch durch Kolbenringverschleiß ab 120.000 km

    Bei hoher Beanspruchung verschleißen die Kolbenringe des M157 vorzeitig. Ölverbrauch von über 1 l/1000 km ist möglich. Motorrevision bei fortgeschrittenem Verschleiß nötig.

    Symptome: Steigender Ölverbrauch, Blaurauch bei Beschleunigung, Ölnebel am Auspuff, Ölstand-Warnungen
    4.000–10.000 €
  • !! Hochdruckpumpe versagt — kein Kraftstoffdruck ab 100.000 km

    Die Hochdruckpumpe des M157 kann bei hohem Kilometerstand intern verschleißen. Druckabfall im Rail führt zu Startschwierigkeiten und Leistungsverlust.

    Symptome: Motor springt schlecht an, Leistungsverlust unter Last, Ruckeln bei hoher Drehzahl, Fehlercodes Kraftstoffdruck
    1.200–3.000 €

+ 8 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

Fahrzeug-Schwachstellen

SchwachstelleKosten
ABC-Stoßdämpfer vorne undicht

Bereits bei frühen R231 wurden undichte vordere ABC-Stoßdämpfer dokumentiert. Ein neuer Dämpfer kostet bei Mercedes 1.900 €, überholte Einheiten sind für die Hälfte erhältlich.

Symptome: Öllecks an Vorderdämpfern, ABC-Fehlermeldung, schlechte Kurvenneigungskompensation
ab 80.000 km
Teuer
ABC-Hydrauliköl veraltet — Systemkontamination

Das ABC-Hydrauliköl absorbiert Feuchtigkeit. pH-Wert sinkt, Gummiteile lösen sich auf und kontaminieren Ventile und Leitungen. Jährlicher Wechsel ist Pflicht.

Symptome: ABC-Fehler, Leckagen an diversen Stellen, Ventilblöcke versagen
ab 70.000 km
Teuer
ABC-Fahrwerk Hydraulikdruck-Verlust

Active Body Control verliert bei Nichtbenutzung oder Alterung Hydraulikdruck. Ventile verkoken, Druckspeicher verlieren Membranspannung. Regelmäßiger Pentosin-Wechsel alle 50.000 km zwingend.

Symptome: Meldung 'ABC – Werkstatt aufsuchen', Fahrzeug sackt nach einer Seite ab, Pumpgeräusche beim Kaltstart.
ab 80.000 km
Teuer

Prüfberichte

tuev

TÜV Report 2024

Überdurchschnittlich

Der SL der aktuellen Generation zeigt gute TÜV-Ergebnisse mit solider Technik.

2023-11

Alternativen

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Bekannte Probleme und Mängel +

Für den Mercedes-Benz SL R231 (2012–2020) sind insgesamt 59 Schwachstellen dokumentiert — davon 51 motorbezogen und 8 am Fahrzeug. 2 Problemmotoren: M157 (5.5L V8 BiTurbo), M278 (4.7L V8 BiTurbo). Typische Mängel betreffen Fahrwerk, Karosserie, Elektronik.

SL (M276, 2012–2020) — Aufpassen: Ölkühler undicht im V-Block, Nockenwellenversteller undicht — Kabelbaum verseucht, Kolbenspiel / Kolbenkipper (frühe 3.5L-Varianten). Leistung: 306 PS.

SL (M157, 2012–2020) — Finger weg!: Steuerketten-Längung — M157 BiTurbo V8, Ölverbrauch durch Kolbenringverschleiß, Hochdruckpumpe versagt — kein Kraftstoffdruck. Leistung: 585 PS.

SL (M157, 2012–2014) — Finger weg!: Steuerketten-Längung — M157 BiTurbo V8, Ölverbrauch durch Kolbenringverschleiß, Hochdruckpumpe versagt — kein Kraftstoffdruck. Leistung: 537 PS.

SL (M157, 2012–2020) — Finger weg!: Steuerketten-Längung — M157 BiTurbo V8, Ölverbrauch durch Kolbenringverschleiß, Hochdruckpumpe versagt — kein Kraftstoffdruck. Leistung: 564–571 PS.

SL (M278, 2012–2016) — Finger weg!: Steuerketten-Spanner-Versagen (Frühausfall), Zylinderlaufbahn-Riefen (Silitec-Beschichtung), Nockenwellenversteller-Magnet — Öl zerstört Steuergerät. Leistung: 435 PS.

SL (M279, 2012–2020) — Aufpassen: Zündmodulbänke-Ausfall — zwei vergossene Einheiten je 1.400 €, Turbolager-Verschleiß — Kompletttausch Turbo-Paar, Ölkühler-Dichtung im V-Tal undicht. Leistung: 630 PS.

SL (M276, 2014–2020) — Aufpassen: Ölkühler undicht im V-Block, Nockenwellenversteller undicht — Kabelbaum verseucht, Kolbenspiel / Kolbenkipper (frühe 3.5L-Varianten). Leistung: 333 PS.

SL (M176, 2016–2020) — Aufpassen: Steuerketten-Längung — M176 4.0L V8, Nockenwellenversteller-Magnet saugt Öl in Kabelbaum, Kühlmittelpumpe undicht. Leistung: 455 PS.

Worauf beim Mercedes-Benz SL achten? Die detaillierte Auflistung aller Motor- und Fahrzeug-Schwachstellen findest du in den Abschnitten oben.

Häufige Fragen

Welche Probleme und Schwachstellen hat der Mercedes-Benz SL R231? +
Der Mercedes-Benz SL R231 hat 51 bekannte Motor-Schwachstellen und 8 Fahrzeug-Schwachstellen.
Worauf muss ich beim Mercedes-Benz SL R231 Gebrauchtwagen achten? +
faq.watch_a_avoid
Welcher Motor ist empfehlenswert? +
Aufpassen: M276 (3.0-3.5L V6), M176 (4.0L V8 BiTurbo), M279 (6.0L V12 BiTurbo AMG). Kein Motor wird als 'Gute Wahl' bewertet. Am meisten Fahrspaß bietet der M279 (6.0L V12 BiTurbo AMG). Problemmotor: M278 (4.7L V8 BiTurbo) — Finger weg!
Welcher Mercedes-Benz SL R231 Motor macht am meisten Spaß? +
Der {code} ({displacement}) bietet den meisten Fahrspaß im Mercedes-Benz SL R231 — Bewertung: „Legendär!". {description} Kein Sportwagen, ein Ozean-Liner im Roadster-Format. Bei 115 km/h läuft der V12 bei 1.700 U/min. Vollgas von diesem Tempo: der Teppich wird unter den Füßen weggezogen — lautlos und brutal gleichzeitig. Kein Vergleich zum SL 63: der V8 klingt wütender, der V12 ist souveräner, weicher, kaum steigerbar.
Lohnt sich der Mercedes-Benz SL R231 als Gebrauchtwagen? +
Beim Mercedes-Benz SL R231 ist Vorsicht geboten — 2 von 5 Motorvarianten erhalten die Bewertung 'Finger weg!'. Die Motorwahl ist entscheidend.
Welche PS-Varianten gibt es beim Mercedes-Benz SL R231? +
Der Mercedes-Benz SL R231 ist mit Motorvarianten von 252 bis 630 PS erhältlich. Benziner: M276 (3.0-3.5L V6), M157 (5.5L V8 BiTurbo), M176 (4.0L V8 BiTurbo), M278 (4.7L V8 BiTurbo), M279 (6.0L V12 BiTurbo AMG).

Letzte Aktualisierung: Februar 2026 · Alle Angaben ohne Gewähr