Renault Laguna 2
Schwachstellen, Motorenbewertung und Kaufberatung
Der Laguna II (2001–2007) hat den zweifelhaften Ruf, einer der unzuverlässigsten Mittelklasse-Wagen seiner Zeit zu sein — und das nicht zu Unrecht. Das damals neue Keycard-System und eine überforderte Bordelektronik machten ihn zum Pannenkönig. Wer heute einen kauft, gehört entweder zu den Schraubern, die das Risiko kennen und einkalkulieren, oder unterschätzt die versteckten Folgekosten.
Bei den Motoren ist der F9Q (1.9 dCi) die häufigste Empfehlung: genug Drehmoment, sparsam, bei sauberer Wartung ein Langläufer jenseits 250.000 km — EGR-Ventil und Turbo im Blick behalten. Mechanisch solide sind auch die Benziner K4M (1.6 16V) und F4P (1.8 16V), denen aber Drehmoment fürs Gewicht fehlt; Zündspulen sind hier das Hauptthema. Der F4Rt (2.0 Turbo) gilt als mechanisch robust und ist günstig zu haben. Vorsicht beim G9T (2.2 dCi): Turbo, Ladeluftkühler, Injektoren und Kupplung summieren sich zur Dauerbaustelle. Den L7X (3.0 V6) gibt es nur mit Automatik — und genau die ist sein Schwachpunkt.
Drei Themen prägen den Laguna II. Erstens, und namensgebend für seinen Ruf: das Keycard-System mit Kartenleser und UCH-Steuergerät — irgendwann versagt fast jede Karte, ein gebrauchtes UCH lässt sich nicht einfach tauschen. Zweitens beim Diesel der Turbolader, fast immer Folge versäumter Ölwechsel. Drittens das fürs Gewicht unterdimensionierte Fahrwerk und früher Rost an tragenden Teilen.
Probefahrt: Keycard und Startvorgang mehrfach testen — zögerliche Erkennung ist ein Warnsignal. Per Renault-CLIP/CAN-Clip auslesen lassen, das deckt schlummernde UCH-Fehler auf. Rost an Schwellern und Unterboden prüfen, beim Diesel auf Turbo und DPF achten, Automatik-Getriebeöl kontrollieren (braun = kritisch).
Marktstand 2026: Unter 1.500 Euro fast nur Bastlerware, Durchschnitt um 2.500 Euro, echten Nutzwert bieten Phase-2-Exemplare (ab Mitte 2005) mit 1.9 dCi und Scheckheft ab 3.500 Euro.
Insider-Pick: Eine Phase 2 ab Mitte 2005 mit F9Q und lückenlosem Scheckheft, deren Keycard und UCH per CLIP geprüft wurden. Die späte Elektronik ist deutlich beruhigter, der 1.9 dCi der haltbarste Motor — und mit sauberer Diagnose vor dem Kauf nimmt man dem Laguna sein größtes Risiko.
207 PS
Laguna · Benzin
V6-Genuss
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Generationen
Motoren-Übersicht
Der Renault Laguna 2 ist mit 7 Motorisierungen erhältlich — von 80 PS bis 207 PS.
Robuster Common-Rail-Diesel aus der frühen dCi-Generation — das Bosch-Einspritzsystem gilt grundsätzlich als zuverlässig. Bekannte Schwachstellen sind Turboladerprobleme, Pleuellagerschäden und ein mit der Laufleistung verschleißendes Ölpumpen-Ansaugsieb, das bei Vernachlässigung zum Lagerschaden führt. Deshalb ist ein Ölwechsel alle 10.000 km Pflicht. Die Injektoren reagieren empfindlich auf schlechte Kraftstoffqualität. Zahnriemen alle 90.000 bis 120.000 km wechseln; als Interferenzmotor sind die Folgen eines Risses gravierend.
- !! Turbolader-Ausfall ab 140.000 km
Der Turbolader des F9Q gilt als typische Schwachstelle. Wellenspiel, Ölzufuhrprobleme und Hitzeschäden führen zu Leistungsverlust und Notlauf, typischerweise ab 120.000–160.000 km.
Symptome: Pfeifendes Geräusch vom Turbo, Leistungsverlust, blaue/weiße Rauchwolken, Notlauf - !! Injektoren-Ausfall ab 120.000 km
Die Common-Rail-Injektoren des F9Q neigen zu Verschmutzung und mechanischem Verschleiß. Lose Injektoren oder fehlerhafte Einspritzung führen zu Motoraussetzern und dem Fehlercode 'Einspritzung defekt'.
Symptome: Motorruckeln, Aussetzer, schwieriger Kaltstart, 'Einspritzung defekt'-Anzeige - !! AGR und Ladeluftkühler Rußablagerungen ab 100.000 km
AGR-Ventil und Ladeluftkühler des F9Q neigen zu starker Verrußung. Ein geplatzter Ladeluftkühler äußert sich in Leistungsabfall und starker Rauchentwicklung — ein bekanntes Problem bei frühen Laguna-II-Modellen.
Symptome: Starke Rauchentwicklung, deutlicher Leistungsabfall, ruckelnder Motorlauf
+ 2 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
2,2-Liter-Diesel der frühen dCi-Ära mit gemischtem Ruf — AGR-Ventil klemmt in offener Stellung und leitet ständig Abgase zu, Turbolader-Ladedruckventil fällt aus und verursacht Leistungsverlust. Bei regelmäßiger AGR-Reinigung und sorgfältiger Ölpflege durchaus haltbar; im Gebrauchtwagenalter aber wartungsintensiv.
- !! Injektor-Nadelventil zerstört Kolben ab 90.000 km
Defekte Injektornadeln des G9T spritzen keinen Nebel, sondern einen Kraftstoffstrahl — dieser kann bei dem hohen Einspritzdruck den Kolben oder die Zylinderwand durchtrennen. Im schlimmsten Fall durchschlägt er sogar den Motorblock.
Symptome: Ruckartige Motorgeräusche, Leistungsabfall, Schlag aus dem Motor - !! Garrett-Turbo Ausfall ab 80.000 km
Der Garrett-Turbolader im G9T ist auf ca. 150.000 km Lebensdauer ausgelegt. Turbodrucksensor-Korrosion und Magnetventildefekte führen häufig schon früher zu Notlauf und teuren Reparaturen.
Symptome: Leistungsverlust, Notlauf, Meldung 'Einspritzung defekt', pfeifende Geräusche - !! Pleuellagerschaden durch Ölmangel ab 100.000 km
Bei vernachlässigten Ölwechseln verschleißen die Pleuellager — ein echter, dokumentierter Serienschaden des 2.2 dCi, der im Motorschaden endet. Häufige Ölwechsel (alle 10.000–15.000 km) verlängern die Lebensdauer deutlich.
Symptome: Klopfendes, drehzahlabhängiges Motorgeräusch, Öldruckverlust, Motorstottern bis Totalausfall
+ 7 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Der K4M im Twingo RS — 1,6 Liter, 16 Ventile, 133 PS — ist ein Saugmotor mit ehrlichem Charakter: Er braucht Drehzahl, belohnt aber jeden Gasstoß über 5000 U/min mit einem drehfreudigen Klang, den Turboautos nicht reproduzieren können. Im nur 980 kg leichten Twingo RS fühlt er sich stärker an als die Zahlen versprechen. Zahnriemen alle 120.000 km oder 6 Jahre — Wasserpumpe immer dazu. Nockenwellenversteller verschleißt bei zu langen Ölwechselintervallen. Querlenker-Gummibuchsen sind eine bekannte Schwachstelle der RS-Vorderachse.
- !! Zahnriemenriss bei Übertriebenem Wartungsintervall ab 120.000 km
Der K4M nutzt einen Zahnriemen, der bei Überschreitung des Wechselintervalls (alle 5 Jahre oder 120.000 km) reißen kann. Im 16V-Design mit Interferenzmotor führt ein Riss unweigerlich zu Ventilschäden und Totalschaden des Zylinderkopfs.
Symptome: Plötzlicher Motorstillstand, kein Anspringen mehr möglich, Kompressionsausfall - !! Nockenwellenversteller: Kaltstart-Rasseln ab 80.000 km
Der Nockenwellenversteller des K4M verschleißt bei zu langen Ölwechselintervallen oder minderwertigen Ölen. Typisch: kurzes Kaltstart-Rasseln das nach Betriebswärme verschwindet. Kosten ca. 350–850 €, beim Zahnriemenwechsel kombinieren.
Symptome: Rasseln 3–5 Sekunden bei Kaltstart (besonders unter 0°C), Motor läuft danach normal, Mehrverbrauch wenn Versteller dauernd offen läuft - !! Zahnriemen: arbeitsintensiver Wechsel durch engen Motorraum ab 120.000 km
Der K4M-Motor im Twingo RS hat wenig Motorraum-Freiraum, was den Zahnriemenwechsel arbeitsintensiv macht. Freie Werkstätten ab 460 €, Renault-Händler bis 1100 €. Wasserpumpe immer gleichzeitig tauschen. Intervall: 120.000 km oder 6 Jahre.
Symptome: Keine Vorwarnung vor Riss — Serviceheft auf dokumentierten Wechsel prüfen
+ 6 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Solider 1,8-Liter-16-Ventiler — mechanisch wenig spektakulär und bei guter Pflege problemarm. Im Alter häufen sich fahrzeugbedingte Elektronikprobleme (Laguna II), die den Motor beeinflussen können; der Motor selbst gilt als zuverlässig. Zahnriemen nach Herstellervorgabe wechseln, Nockenwellenversteller kontrollieren.
- !! Zahnriemenriss — Motorschaden ab 120.000 km
Der 1.8 16V ist ein Interferenzmotor. Reißt der Zahnriemen bei überzogenem Intervall, verbiegen die Ventile — meist Totalschaden. Das Wechselintervall ist mit rund 60.000 km kürzer als beim 2.0er.
Symptome: Plötzlicher Motorstillstand ohne Vorwarnung, kein Anspringen mehr, verbogene Ventile - !! Zahnriemenwechsel: kurzes Intervall, aufwändig ab 60.000 km
Der Zahnriemen ist mit rund 60.000 km bzw. vier Jahren früh fällig und sollte mit Wasserpumpe und Rollen getauscht werden. Versäumt man den Wechsel, droht der Riss (Interferenzmotor). Der enge Motorraum macht die Arbeit aufwändig.
Symptome: Plötzlicher Motorstillstand beim Riemenriss - !! Nockenwellenversteller (Phasenschieber) verschlissen ab 110.000 km
Der Phasenschieber im Einlass-Nockenwellenrad verschleißt und erzeugt ein dieselartiges Klackern bei warmem Motor. Da er hinter dem Zahnriemen sitzt, ist der Tausch arbeitsintensiv. Lange Ölwechselintervalle beschleunigen es.
Symptome: Dieselartiges Klackern bei warmem Motor im Leerlauf, Kaltstart-Rasseln, Fehlercode P0010
+ 5 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Bewährter 2,0-Liter-16-Ventiler mit guter Langzeitstabilität, aber einigen typischen Alterskrankheiten. Zahnriemen und Nockenwellenversteller beim fälligen Wechsel immer zusammen ersetzen; der Phasenschieber meldet sich vorher mit einem dieselartigen Klackern bei warmem Motor. Die im Riementrieb sitzende Wasserpumpe gehört zum Pflichtumfang. Kurbelgehäuseentlüftung und Ventilschaftdichtungen verursachen im Alter Ölverbrauch, der ab über 150.000 km ansteigt. Bei gepflegten Exemplaren sind 250.000 bis 300.000 km problemlos erreichbar.
- !! Zahnriemenriss — Motorschaden ab 120.000 km
Der 2.0 16V ist ein Interferenzmotor. Reißt der Zahnriemen bei überzogenem Intervall, verbiegen alle Ventile, im schlimmsten Fall folgt ein Kolbenschaden. Bei älteren Fahrzeugen oft wirtschaftlicher Totalschaden.
Symptome: Plötzlicher Motorstillstand ohne Vorwarnung, kein Anspringen mehr, verbogene Ventile - !! Wasserpumpe im Zahnriementrieb ab 120.000 km
Die vom Zahnriemen angetriebene Wasserpumpe sollte beim Riemenwechsel mitgetauscht werden. Versagt sie separat, drohen Überhitzung und im Extremfall ein Riemenschaden mit Motorschaden. Der erneute Ausbau verdoppelt die Arbeitskosten.
Symptome: Kühlmittelverlust, steigende Temperaturanzeige, Quietschen vom Zahnriemenbereich, akute Überhitzung bei Versagen - !! Ölverbrauch durch verkokte Kolbenringe ab 150.000 km
Höherleistende F4R-Motoren neigen bei hohen Laufleistungen zu erhöhtem Ölverbrauch durch verkokte und festgebrannte Kolbenringe. Regelmäßige kurze Volllast-Ausfahrten helfen präventiv.
Symptome: Blauer Rauch bei Beschleunigung und im Schiebebetrieb, sinkender Ölstand
+ 6 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Turboaufgeladene Variante des 2,0-Liter-F4R mit Twin-Scroll-Lader und 170–205 PS — derselbe robuste Graugussblock, aber thermisch deutlich höher beansprucht. Saugrohreinspritzung statt Direkteinspritzung, daher keine Verkokungssorgen; das Drehmoment steht früh und breit an, ohne nervöses Turboloch. Als Interferenzmotor verlangt er den Zahnriemenwechsel inklusive Wasserpumpe konsequent alle 120.000 km — gerade die im Riementrieb sitzende Pumpe löst die meisten als „Zahnriemenriss" gemeldeten Motorschäden aus. Der Turbolader fällt typischerweise um 150.000 km aus, oft über die Ölzuleitung und das Banjo-Seal; der Nockenwellenversteller meldet sich mit Kaltstart-Rasseln, und Zündspulen sowie Lambdasonden gehören zu den klassischen Elektrik-Schwächen. Das Kunststoff-Thermostatgehäuse versprödet. Bei sauberer Wartung und kurzen Ölintervallen sind 300.000 km erreichbar; Tuning bis etwa 300 PS verträgt der Block, darüber werden Kolben zum Limit.
- !! Turbolader-Ausfall ab 150.000 km
Der Turbolader des F4Rt 2.0 Turbo ist ein bekanntes Verschleißteil. Bei unregelmäßigem Ölwechsel und Kurzstrecken altert das Turbolageröl schnell. Turboversagen ist bei höheren Laufleistungen keine Seltenheit.
Symptome: Pfeifgeräusche aus Turbobereich, blauer Rauch, Leistungsabfall, Öl im Ladeluftkühler - !! Überhitzungsneigung ab 100.000 km
Der F4Rt 2.0 Turbo in Laguna und Espace neigt bei städtischem Betrieb zu Überhitzung. Thermostat, Kühlmittelpumpe und Kühler sind typische Schwachstellen, die bei Vorsorgewartung getauscht werden sollten.
Symptome: Temperaturanzeige steigt, Überhitzungswarnung, Kühlmittelverlust - !! Zahnriemenriss — Motorschaden ab 120.000 km
Der 2.0 16V Turbo ist ein Interferenzmotor. Reißt der Zahnriemen bei überzogenem Intervall, verbiegen die Ventile — Totalschadenrisiko. Wechsel rund 120.000 km bzw. fünf Jahre, Wasserpumpe immer mit.
Symptome: Plötzlicher Motorstillstand ohne Vorwarnung, kein Anspringen mehr, verbogene Ventile
+ 5 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
V6-Benziner mit 3,0 Litern — und entgegen verbreiteter Annahme ein ZAHNRIEMEN-Motor, kein Kettenmotor. Der Riemen samt im Trieb sitzender Wasserpumpe ist alle 120.000 km zu wechseln; als Interferenzmotor sind die Folgen eines Risses ein Totalschaden. Grundsolide Konstruktion, aber der Verbrauch ist klassentypisch hoch (10–12 l/100 km). Die sechs Zündspulen fallen altersbedingt aus, das Kühlsystem mit Kunststoff-Thermostat ist anfällig, und die SU1-Wandlerautomatik verlangt regelmäßigen Ölwechsel trotz Lebensdauerfüllung.
- !! Zahnriemenriss — Motorschaden ab 120.000 km
Der 3.0 V6 hat einen Zahnriemen (keine Kette) und ist ein Interferenzmotor. Reißt der Riemen, verbiegen die Ventile. Der Wechsel ist sehr arbeitsintensiv, beim Espace teils mit Motoraushängung, und erfordert Spezialwerkzeug.
Symptome: Plötzlicher Motorstillstand ohne Vorwarnung, kein Anspringen mehr, verbogene Ventile - !! Zylinderkopfdichtung durch Überhitzung ab 150.000 km
Das knapp ausgelegte Kühlsystem mit unzuverlässigem Thermostat und Luftblasen führt zu Überhitzung und Kopfdichtungsschaden. Beim V6 mit vier Nockenwellen ist die Reparatur sehr aufwändig, da auch der Zahnriemen herunter muss.
Symptome: Weißer Abgasrauch, Kühlmittelverlust ohne äußere Leckage, milchiges Öl, zu hohe Temperaturanzeige - !! Ventilschaftdichtungen verschlissen ab 120.000 km
Die Ventilschaftdichtungen des L7X verhärten mit der Zeit und führen zu erhöhtem Ölverbrauch. Typisch für ältere V6-Motoren, besonders nach häufigen Kurzstrecken und thermischen Zyklen.
Symptome: Blauer Rauch nach längerem Standlauf, erhöhter Ölverbrauch, Ölgeruch
+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Fahrzeug-Schwachstellen
| Schwachstelle | Kosten | |
|---|---|---|
| Keycard-System versagt Das berüchtigte Keycard-System fällt regelmäßig aus: Kartenleser, Karte selbst oder Schaltknopf defekt. Auto lässt sich nicht mehr entriegeln oder starten. Reparatur außerhalb der Garantie sehr teuer. Symptome: Karte wird nicht erkannt, kein Start möglich, Warnleuchte Schlüssel ab 80.000 km | Günstig | |
| CAN-Bus und Steuergeräte-Ausfälle Diverse Steuergeräte und CAN-Bus-Kommunikationsfehler sorgen für sporadische Warnleuchten und Ausfälle verschiedenster Systeme. Ursachensuche ist aufwendig und teuer. Symptome: Mehrere Warnleuchten gleichzeitig, sporadische Ausfälle von ABS, ESP, Klimaanlage ab 100.000 km | Mittel | |
| Reifendruck-Sensor Fehlalarme Die Reifendruck-Überwachungsanlage sendet häufig Fehlsignale und löst grundlos Warnmeldungen aus. Defekte Sensoren oder fehlerhafte Signalübertragung sind die häufigsten Ursachen. Symptome: Reifendruck-Warnleuchte leuchtet trotz korrektem Reifendruck ab 80.000 km | Günstig |
Alternativen
Alfa Romeo 159 939
Mittelklasse (2005–2011)
Audi RS4 B7
Mittelklasse (2005–2009)
BMW 3er E90
Mittelklasse (2005–2013)
Fiat Croma 194
Mittelklasse (2005–2011)
Mazda 5 CR
Mittelklasse (2005–2010)
Subaru Legacy BL
Mittelklasse (2005–2009)
Weiter stöbern
Bekannte Probleme und Mängel +
Für den Renault Laguna 2 (2001–2007) sind insgesamt 62 Schwachstellen dokumentiert — davon 55 motorbezogen und 7 am Fahrzeug. Typische Mängel betreffen Elektronik, Fahrwerk, Rost, Bremsen.
Laguna (F9Q, 2001–2007) — Aufpassen: Turbolader-Ausfall, Injektoren-Ausfall, AGR und Ladeluftkühler Rußablagerungen. Leistung: 114–125 PS.
Laguna (F9Q, 2001–2007) — Aufpassen: Turbolader-Ausfall, Injektoren-Ausfall, AGR und Ladeluftkühler Rußablagerungen. Leistung: 101–114 PS.
Laguna (F9Q, 2001–2007) — Aufpassen: Turbolader-Ausfall, Injektoren-Ausfall, AGR und Ladeluftkühler Rußablagerungen. Leistung: 110–120 PS.
Laguna (F9Q, 2001–2007) — Aufpassen: Turbolader-Ausfall, Injektoren-Ausfall, AGR und Ladeluftkühler Rußablagerungen. Leistung: 107–120 PS.
Laguna (G9T, 2002–2007) — Aufpassen: Injektor-Nadelventil zerstört Kolben, Garrett-Turbo Ausfall, Pleuellagerschaden durch Ölmangel. Leistung: 150 PS.
Laguna (G9T, 2002–2007) — Aufpassen: Injektor-Nadelventil zerstört Kolben, Garrett-Turbo Ausfall, Pleuellagerschaden durch Ölmangel. Leistung: 139 PS.
Laguna (K4M, 2001–2007) — Aufpassen: Zahnriemenriss bei Übertriebenem Wartungsintervall, Nockenwellenversteller: Kaltstart-Rasseln, Zahnriemen: arbeitsintensiver Wechsel durch engen Motorraum. Leistung: 107–111 PS.
Laguna (L7X, 2001–2007) — Aufpassen: Zahnriemenriss — Motorschaden, Zylinderkopfdichtung durch Überhitzung, Ventilschaftdichtungen verschlissen. Leistung: 207 PS.
Laguna (F4P, 2001–2005) — Aufpassen: Zahnriemenriss — Motorschaden, Zahnriemenwechsel: kurzes Intervall, aufwändig, Nockenwellenversteller (Phasenschieber) verschlissen. Leistung: 116–121 PS.
Laguna (F4R, 2002–2007) — Aufpassen: Zahnriemenriss — Motorschaden, Wasserpumpe im Zahnriementrieb, Ölverbrauch durch verkokte Kolbenringe. Leistung: 133–140 PS.
Laguna (F4Rt, 2002–2007) — Aufpassen: Turbolader-Ausfall, Überhitzungsneigung, Zahnriemenriss — Motorschaden. Leistung: 163–170 PS.
Laguna (F4Rt, 2005–2015) — Aufpassen: Turbolader-Ausfall, Überhitzungsneigung, Zahnriemenriss — Motorschaden. Leistung: 204 PS.
Worauf beim Renault Laguna achten? Die detaillierte Auflistung aller Motor- und Fahrzeug-Schwachstellen findest du in den Abschnitten oben.
Häufige Fragen
Welche Probleme und Schwachstellen hat der Renault Laguna 2? +
Worauf muss ich beim Renault Laguna 2 Gebrauchtwagen achten? +
Welcher Motor ist empfehlenswert? +
Welcher Renault Laguna 2 Motor macht am meisten Spaß? +
Lohnt sich der Renault Laguna 2 als Gebrauchtwagen? +
Welche PS-Varianten gibt es beim Renault Laguna 2? +
Letzte Aktualisierung: Februar 2026 · Alle Angaben ohne Gewähr