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Renault · Van · 2009–2016 Eigene Suche

Renault Scenic 3

Schwachstellen, Motorenbewertung und Kaufberatung

2.5 / 5.0 · Basierend auf 8 Motorvarianten · So bewerten wir

Der Scenic III und Grand Scenic III (2009–2016) ist ein cleverer Kompaktvan, der Platz vor Fahrdynamik stellt — der Grand Scenic mit sieben Sitzen das praktische Familienauto. Sein angeschlagener Ruf stammt vor allem aus den frühen Baujahren; ab 2011 wurde die Qualität spürbar besser.

Der klare Favorit ist der R9M (1.6 dCi 130, ab 2011): Steuerkette, kultivierter Lauf, real um die 6 Liter und gut für deutlich über 150.000 km. Im Dauertest schnitt der Grand Scenic mit diesem Diesel als bestes Renault-Ergebnis seiner Zeit ab. Der M9R (2.0 dCi) zieht den schweren Siebensitzer souverän, schluckt aber mehr. Der K9K (1.5 dCi) ist sparsam und bewährt — wichtig ist hier der Zahnriemen samt Wasserpumpe, fällig etwa alle 120.000 km.

Vorsicht beim H4J (1.4 TCe): Neben dem hohen Verbrauch sind Risse im Motorblock aus bestimmten Gussserien bekannt — Kühlwasserverlust, Lauf auf drei Zylindern, am Ende ein Austauschmotor um die 4.000 Euro. Auch der H5F (1.2 TCe) mit Kettenverschleiß und Ölverbrauch ist keine Empfehlung, und der F9Q (1.9 dCi) wurde nicht ohne Grund eingestellt.

Probefahrt: Die elektronische Parkbremse mehrfach lösen und feststellen, das Fahrzeug auf einer Steigung abstellen — zickt sie, ist das Steuergerät fällig und muss per CLIP auf die Fahrgestellnummer eingelernt werden, Gebrauchtteile gehen nicht. Unter Fahrersitz und in den Kofferraumecken auf Wasser prüfen (verstopfte Abläufe, undichte dritte Bremsleuchte). Beim TCe den Kaltstart auf Rasseln abhören, beim Diesel den Zahnriemen-Nachweis verlangen.

Marktstand 2026: Einstieg ab rund 2.150 Euro (hohe Laufleistung), Durchschnitt um 5.000–5.400 Euro, gepflegte Spätbaujahre 2014–2016 bis 7.500–10.000 Euro. Der Grand Scenic liegt nur minimal über dem normalen Scenic.

Insider-Pick: 1.6 dCi (R9M) ab Baujahr 2011 — der laufruhige Steuerkettendiesel ist der Motor mit dem meisten Langzeitpotenzial. Wer überwiegend Kurzstrecke fährt, sollte aber generell keinen Diesel-Scenic kaufen (DPF) und das EDC-Getriebe meiden — fürs Stadtprofil ist das Schaltgetriebe Pflicht.

Spaßigster Motor

160 PS

Scenic · Diesel

Top-Diesel

Ganz okay
Problemmotor

101–132 PS

1.2L TCe Benzin

8 Schwachstellen

Finger weg!
Versicherungseinstufung: Günstig
Haftpflicht TK 19 Teilkasko TK 16 Vollkasko TK 14
Median der Baureihe — einzelne Motorisierungen können abweichen

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Motorbewertung

Gute Wahl, Aufpassen oder Finger weg!

Warnhinweise

Motorschaden, fehlende HU, Bastlerfahrzeug — sofort erkannt.

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Generationen


Motoren-Übersicht

Der Renault Scenic 3 ist mit 8 Motorisierungen erhältlich — von 61 PS bis 200 PS.

1.5L dCi · Diesel· 103–110 PS
2009 2016
Versicherungseinstufung: Mittel

Renaults meistgebauter Diesel mit über 20 Jahren Produktionshistorie — bei vorbildlicher Pflege (Öl alle 10.000 km, Kraftstofffilter alle 8.000–10.000 km) sind über 300.000 km möglich. Größte Schwachstelle: Pleuellager drehen sich ab ca. 100.000–150.000 km heraus, besonders bei langen Ölwechselintervallen. Common-Rail-Injektoren (Delphi) und EGR-Ventil sind weitere Wartungspunkte.

  • !! Pleuellager-Verschleiß ab 150.000 km

    Die Pleuellager des K9K sind konstruktionsbedingt empfindlich. Bei zu langen Ölwechselintervallen oder falschem Öl drehen sich die Lagerschalen bereits ab 100.000–150.000 km, was zu totalem Motorschaden führt.

    Symptome: Klopfendes Motorgeräusch, Öldruck-Warnleuchte, plötzlicher Motorstillstand
    1.500–5.000 €
  • !! Hochdruckpumpe (Delphi) Defekt ab 90.000 km

    Die Delphi-Hochdruckpumpe zeigt ab ca. 80.000 km Schwächen. Metallabrieb aus der Pumpe kontaminiert den Kraftstoffkreislauf und beschädigt Injektoren sowie Common-Rail-Leiste — Folgeschäden inklusive.

    Symptome: Startschwierigkeiten, plötzlicher Motorausfall, 'Einspritzung defekt'-Meldung
    800–5.700 €
  • !! Zahnriemenriss — Motorschaden ab 120.000 km

    Der 1.5 dCi ist ein Zahnriemenmotor in Interferenz-Bauweise. Bei überzogenem Wechselintervall oder fehlerhafter Montage reißt der Riemen, Ventile und Kolben kollidieren — Totalschaden. Frühausfälle deutlich vor dem Sollintervall sind dokumentiert.

    Symptome: Plötzlicher Motorstillstand ohne Vorwarnung, Startverweigerung, metallische Geräusche kurz vor dem Defekt
    1.500–5.000 €

+ 5 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

1.6L dCi · Diesel· 131 PS
2011 2016
Versicherungseinstufung: Mittel

Moderner 1,6-Liter-Common-Rail-Diesel mit Steuerkette und bis zu 160 PS in der Biturbo-Ausführung — konstruktiv komplex und reparaturintensiv bei Schäden. Steuerkette dehnt sich häufig bereits ab 140.000–150.000 km; Piezo-Injektoren, EGR-Ventil und DPF sind bekannte Störquellen. Nur mit vollständiger Servicehistorie und nach Motorinspektion kaufen.

  • !! Steuerkette Dehnung ab 145.000 km

    Die Steuerkette des R9M dehnt sich teils schon ab 140.000–150.000 km, obwohl 250.000 km Lebensdauer angegeben wird. Kettenriss führt zu Ventilkontakt und Totalschaden — ein kostspieliges Risiko.

    Symptome: Rasselndes Geräusch beim Kaltstart, Motorwarnlampe, harte Motorgeräusche
    800–3.500 €
  • !! Pleuelbruch (Kondenswasser) ab 80.000 km

    Im R9M 452 treten wiederholt Pleuelbrüche auf, die auf angesaugtes Kondenswasser aus dem Ladeluftkühler zurückgeführt werden. Kurze Ölwechselintervalle und häufige Kurzstrecken verstärken das Risiko.

    Symptome: Lauter Schlag aus dem Motor, plötzlicher Motorstillstand, Öldruckverlust
    4.000–15.000 €
  • !! AGR-Kühler Riss / Kühlmittelverlust ab 100.000 km

    Der AGR-Kühler des R9M ist anfällig für Rissbildung, wodurch Kühlmittel in das Ansaugsystem gelangen kann. Folge ist nicht nur Leistungsverlust, sondern im Extremfall ein Motorschaden durch Wassereinschluss.

    Symptome: Kühlmittelverlust ohne sichtbare Ursache, weißer Rauch, Abgasgeruch im Innenraum
    1.200–2.500 €

+ 5 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

1.9L dCi · Diesel· 120–131 PS
2009 2013
Versicherungseinstufung: Günstig

Robuster Common-Rail-Diesel aus der frühen dCi-Generation — das Bosch-Einspritzsystem gilt grundsätzlich als zuverlässig. Bekannte Schwachstellen sind Turboladerprobleme, Pleuellagerschäden und ein mit der Laufleistung verschleißendes Ölpumpen-Ansaugsieb, das bei Vernachlässigung zum Lagerschaden führt. Deshalb ist ein Ölwechsel alle 10.000 km Pflicht. Die Injektoren reagieren empfindlich auf schlechte Kraftstoffqualität. Zahnriemen alle 90.000 bis 120.000 km wechseln; als Interferenzmotor sind die Folgen eines Risses gravierend.

  • !! Turbolader-Ausfall ab 140.000 km

    Der Turbolader des F9Q gilt als typische Schwachstelle. Wellenspiel, Ölzufuhrprobleme und Hitzeschäden führen zu Leistungsverlust und Notlauf, typischerweise ab 120.000–160.000 km.

    Symptome: Pfeifendes Geräusch vom Turbo, Leistungsverlust, blaue/weiße Rauchwolken, Notlauf
    600–1.800 €
  • !! Injektoren-Ausfall ab 120.000 km

    Die Common-Rail-Injektoren des F9Q neigen zu Verschmutzung und mechanischem Verschleiß. Lose Injektoren oder fehlerhafte Einspritzung führen zu Motoraussetzern und dem Fehlercode 'Einspritzung defekt'.

    Symptome: Motorruckeln, Aussetzer, schwieriger Kaltstart, 'Einspritzung defekt'-Anzeige
    400–1.500 €
  • !! AGR und Ladeluftkühler Rußablagerungen ab 100.000 km

    AGR-Ventil und Ladeluftkühler des F9Q neigen zu starker Verrußung. Ein geplatzter Ladeluftkühler äußert sich in Leistungsabfall und starker Rauchentwicklung — ein bekanntes Problem bei frühen Laguna-II-Modellen.

    Symptome: Starke Rauchentwicklung, deutlicher Leistungsabfall, ruckelnder Motorlauf
    200–700 €

+ 2 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2.0L dCi · Diesel· 150–160 PS
2009 2016
Versicherungseinstufung: Mittel

Gemeinsam mit Nissan entwickelter 2,0-Liter-Diesel mit Steuerkette und grundsätzlich guter Langzeitrobustheit — bei korrekter Wartung sind weit über 300.000 km Laufleistung möglich. Schwachstelle ist der Turbolader-Ladedruckregler bei frühen Jahrgängen (2005–2006). Steuerkette kann ab 200.000 km zu rattern beginnen; Ölqualität ist entscheidend.

  • !! Injektoren-Ausbau Zylinderkopfschaden ab 150.000 km

    Beim M9R fungiert die Ventildeckelung gleichzeitig als Nockenwellenlager — beide Teile werden gemeinsam gebohrt. Ein beschädigter Ventildeckel beim Injektorenwechsel zerstört zwangsläufig auch den Zylinderkopf.

    Symptome: Schaden entsteht bei unsachgemäßer Reparatur, keine Vorwarnung
    1.500–5.000 €
  • !! Kühlmittelverlust / Dichtungsschaden ab 180.000 km

    Defekte Dichtungen oder Risse im Motorblock des M9R können zu Kühlmittelverlust führen. Überhitzung droht, wenn das Problem nicht früh erkannt wird — besonders bei höheren Laufleistungen.

    Symptome: Sinkender Kühlmittelstand, Überhitzungsanzeige, Weißrauch aus dem Auspuff
    800–3.000 €
  • !! Steuerkettenlängung ab 200.000 km

    Der 2.0 dCi hat eine Steuerkette, die sich bei hoher Laufleistung längt und die Kettenräder verschleißt. Springt die Kette über, drohen Ventilschäden. Der Wechsel verlangt meist den Motorausbau und ist entsprechend teuer.

    Symptome: Rasseln beim Kaltstart aus dem vorderen Steuerkettenbereich, das nach dem Erwärmen abnimmt
    1.000–2.500 €

+ 5 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

1.2L TCe · Benziner· 116–132 PS
2013 2016
Versicherungseinstufung: Günstig

Weit verbreiteter 1,2-TCe-Vierzylinder mit einem strukturellen Problem: Ölpumpe versorgt den Steuerkettentensioner zeitweise unzureichend, was zu Kettenrasseln, Nockenwellenverstellerverschleiß und erhöhtem Ölverbrauch führt. Ölverbrauch von über 1 l/1000 km ist keine Seltenheit. Vor dem Kauf unbedingt Ölverbrauch prüfen und auf Kettengeräusche achten.

  • !! Steuerkette längt sich vorzeitig ab 60.000 km

    Das bekannteste Problem des H5F: Die Steuerkette längt sich, besonders bei Kurzstreckenbetrieb oder überschrittenen Ölwechselintervallen, erheblich vor. Bei 70.000–100.000 km sind Rasselgeräusche und Motorschäden möglich. Öl-Verdünnung durch kurze Fahrten beschleunigt den Verschleiß.

    Symptome: Rasselgeräusche beim Kaltstart, Klackern bei Lastwechseln, Fehlercode Nockenwellensteuerung, Motorschaden
    2.500–8.000 €
  • !! Erhöhter Ölverbrauch ab 40.000 km

    Der H5F verbraucht im Laufe seiner Lebensdauer zunehmend Öl, oft durch verschlissene Kolbenringe oder undichte Ventilschaftdichtungen. Werte von 0,5–1,5 Liter pro 1.000 km sind aus Foren bekannt.

    Symptome: Ölstand sinkt zwischen Wechseln sichtbar, blauer Rauch bei Beschleunigung
    500–5.000 €
  • !! Turbolader-Ausfall ab 100.000 km

    Der Turbolader des H5F leidet unter Ölversorgungsproblemen, die durch ölverdünnten Kraftstoff bei Kurzstrecken und lange Ölwechselintervalle verstärkt werden. Turboschäden sind teuer.

    Symptome: Pfeifgeräusche aus dem Turbo, blauer Rauch, Leistungsverlust, kein Ladedruckaufbau
    1.000–3.500 €

+ 5 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

1.4L TCe · Benziner· 131 PS
2009 2013
Versicherungseinstufung: Günstig

Turboaufgeladener Vierzylinder mit ausgeprägter Steuerkettenschwäche: Die Kettenlängung kann bereits ab 75.000 bis 150.000 km zu Motorschäden bis hin zu Pleuellagerausfällen führen, der Tausch verlangt meist den Motorausbau. Der Aluminium-Zylinderkopf verzieht sich bei Überhitzung, Kopfdichtungsschäden mit Öl-Kühlwasser-Vermischung sind belegt. Ölverbrauch über die Turbolager und Zündspulenausfälle kommen hinzu. Kaufinspektion und lückenloses Serviceheft sind hier zwingend erforderlich.

  • !! Steuerkettenspanner: Kaltstart-Rasseln und Längung ab 120.000 km

    Im H4J700 verlängert sich die Steuerkette ab ca. 130.000 km, erkennbar am Rasseln beim Kaltstart. Der öldruckgesteuerte Kettenspanner braucht nach Kettenlängung mehr Weg — Reparaturkosten ca. 3.000 €.

    Symptome: Klopfendes/rasselndes Geräusch aus dem Steuerkettenbereich bei Kaltstart, das 3–4 Minuten anhält und sich nach dem Warmlaufen abschwächt.
    2.000–4.000 €
  • !! Zylinderkopfriss: Kühlmittelverlust ab 100.000 km

    Bekanntes Problem beim H4J: Risse im Zylinderkopf lassen Kühlmittel in die Brennräume eindringen. Erkennbar an sinkendem Kühlmittelstand ohne äußerlich sichtbaren Verlust. Typisch nach 80.000–120.000 km.

    Symptome: Kühlmittelstand sinkt regelmäßig ohne sichtbare Undichtigkeit; weißer Rauch aus Auspuff; Mayonnaise-Ablagerungen am Öleinfülldeckel.
    1.500–4.000 €
  • !! Wastegate-Verschleiß am kleinen Turbo ab 100.000 km

    Der H4J 1.0 TCe 90 im Clio V zeigt ähnlich wie der H4B Verschleiß am Wastegate-Mechanismus. Als junges Aggregat noch wenig dokumentiert, aber aus Foren-Erfahrungen bestätigbar.

    Symptome: Leistungsverlust, Pfeifgeräusche, kein Turbodruckaufbau
    500–2.900 €

+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

1.6L 16V · Benziner· 105–111 PS
2009 2016
Versicherungseinstufung: Günstig

Der K4M im Twingo RS — 1,6 Liter, 16 Ventile, 133 PS — ist ein Saugmotor mit ehrlichem Charakter: Er braucht Drehzahl, belohnt aber jeden Gasstoß über 5000 U/min mit einem drehfreudigen Klang, den Turboautos nicht reproduzieren können. Im nur 980 kg leichten Twingo RS fühlt er sich stärker an als die Zahlen versprechen. Zahnriemen alle 120.000 km oder 6 Jahre — Wasserpumpe immer dazu. Nockenwellenversteller verschleißt bei zu langen Ölwechselintervallen. Querlenker-Gummibuchsen sind eine bekannte Schwachstelle der RS-Vorderachse.

  • !! Zahnriemenriss bei Übertriebenem Wartungsintervall ab 120.000 km

    Der K4M nutzt einen Zahnriemen, der bei Überschreitung des Wechselintervalls (alle 5 Jahre oder 120.000 km) reißen kann. Im 16V-Design mit Interferenzmotor führt ein Riss unweigerlich zu Ventilschäden und Totalschaden des Zylinderkopfs.

    Symptome: Plötzlicher Motorstillstand, kein Anspringen mehr möglich, Kompressionsausfall
    400–3.500 €
  • !! Nockenwellenversteller: Kaltstart-Rasseln ab 80.000 km

    Der Nockenwellenversteller des K4M verschleißt bei zu langen Ölwechselintervallen oder minderwertigen Ölen. Typisch: kurzes Kaltstart-Rasseln das nach Betriebswärme verschwindet. Kosten ca. 350–850 €, beim Zahnriemenwechsel kombinieren.

    Symptome: Rasseln 3–5 Sekunden bei Kaltstart (besonders unter 0°C), Motor läuft danach normal, Mehrverbrauch wenn Versteller dauernd offen läuft
    700–1.100 €
  • !! Zahnriemen: arbeitsintensiver Wechsel durch engen Motorraum ab 120.000 km

    Der K4M-Motor im Twingo RS hat wenig Motorraum-Freiraum, was den Zahnriemenwechsel arbeitsintensiv macht. Freie Werkstätten ab 460 €, Renault-Händler bis 1100 €. Wasserpumpe immer gleichzeitig tauschen. Intervall: 120.000 km oder 6 Jahre.

    Symptome: Keine Vorwarnung vor Riss — Serviceheft auf dokumentierten Wechsel prüfen
    400–1.100 €

+ 6 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2.0L 16V · Benziner· 135–140 PS
2009 2016
Versicherungseinstufung: Mittel

Bewährter 2,0-Liter-16-Ventiler mit guter Langzeitstabilität, aber einigen typischen Alterskrankheiten. Zahnriemen und Nockenwellenversteller beim fälligen Wechsel immer zusammen ersetzen; der Phasenschieber meldet sich vorher mit einem dieselartigen Klackern bei warmem Motor. Die im Riementrieb sitzende Wasserpumpe gehört zum Pflichtumfang. Kurbelgehäuseentlüftung und Ventilschaftdichtungen verursachen im Alter Ölverbrauch, der ab über 150.000 km ansteigt. Bei gepflegten Exemplaren sind 250.000 bis 300.000 km problemlos erreichbar.

  • !! Zahnriemenriss — Motorschaden ab 120.000 km

    Der 2.0 16V ist ein Interferenzmotor. Reißt der Zahnriemen bei überzogenem Intervall, verbiegen alle Ventile, im schlimmsten Fall folgt ein Kolbenschaden. Bei älteren Fahrzeugen oft wirtschaftlicher Totalschaden.

    Symptome: Plötzlicher Motorstillstand ohne Vorwarnung, kein Anspringen mehr, verbogene Ventile
    2.000–5.000 €
  • !! Wasserpumpe im Zahnriementrieb ab 120.000 km

    Die vom Zahnriemen angetriebene Wasserpumpe sollte beim Riemenwechsel mitgetauscht werden. Versagt sie separat, drohen Überhitzung und im Extremfall ein Riemenschaden mit Motorschaden. Der erneute Ausbau verdoppelt die Arbeitskosten.

    Symptome: Kühlmittelverlust, steigende Temperaturanzeige, Quietschen vom Zahnriemenbereich, akute Überhitzung bei Versagen
    350–600 €
  • !! Ölverbrauch durch verkokte Kolbenringe ab 150.000 km

    Höherleistende F4R-Motoren neigen bei hohen Laufleistungen zu erhöhtem Ölverbrauch durch verkokte und festgebrannte Kolbenringe. Regelmäßige kurze Volllast-Ausfahrten helfen präventiv.

    Symptome: Blauer Rauch bei Beschleunigung und im Schiebebetrieb, sinkender Ölstand
    600–3.000 €

+ 6 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

Fahrzeug-Schwachstellen

SchwachstelleKosten
Wassereintritt schädigt Kabelbaum unter Fahrersitz

Verstopfte Karosserieablaufkanäle lassen Wasser in den Innenraum und schädigen den Kabelbaum unter dem Fahrersitz. Zahlreiche Elektrikausfälle sind die Folge. Regelmäßige Kontrolle der Abläufe empfohlen.

Symptome: Diverse Elektronikausfälle, feuchte Fußmatte, Kurzschlüsse
Mittel
Spannungsrelais 1155 in A-Säule defekt

Ein defektes Relais 1155 in der linken A-Säule legt die Spannungsversorgung mehrerer Steuergeräte lahm. Servolenkung, Klimaanlage, Radio, Navigation und Kofferraumentriegelung können gleichzeitig ausfallen.

Symptome: Mehrere Systeme fallen gleichzeitig aus: Servolenkung, Klimaanlage, Radio, Innenbeleuchtung und Navigation.
ab 80.000 km
Günstig
Fensterheber und Beleuchtung defekt

Fensterheber an der Hinterseite fallen aus. Beleuchtung versagt innerhalb von 4 Jahren regelmäßig. Typische Elektronikprobleme der Baureihe, die Feuchtigkeit als häufige Ursache haben.

Symptome: Fensterheber reagiert nicht, defekte Leuchten
Günstig

Prüfberichte

tuev

AUTO BILD TÜV-Report

Unterdurchschnittlich

Defekte Federn und Dämpfer sind eine wiederkehrende Schwachstelle. Lenkgelenke werden regelmäßig beanstandet. Die Frontbeleuchtung ist zu häufig mangelhaft, ältere Fahrzeuge zeigen erhöhten Bremsscheibenverschleiß.

2024-11

Alternativen

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Bekannte Probleme und Mängel +

Für den Renault Scenic 3 (2009–2016) sind insgesamt 71 Schwachstellen dokumentiert — davon 61 motorbezogen und 10 am Fahrzeug. 2 Problemmotoren: H5F (1.2L TCe), R9M (1.6L dCi). Typische Mängel betreffen Elektronik, Fahrwerk, Bremsen, Rost.

Scenic (F9Q, 2009–2013) — Aufpassen: Turbolader-Ausfall, Injektoren-Ausfall, AGR und Ladeluftkühler Rußablagerungen. Leistung: 125–131 PS.

Scenic (F9Q, 2009–2013) — Aufpassen: Turbolader-Ausfall, Injektoren-Ausfall, AGR und Ladeluftkühler Rußablagerungen. Leistung: 120–131 PS.

Scenic (K9K, 2009–2016) — Aufpassen: Pleuellager-Verschleiß, Hochdruckpumpe (Delphi) Defekt, Zahnriemenriss — Motorschaden. Leistung: 103–110 PS.

Scenic (M9R, 2009–2016) — Aufpassen: Injektoren-Ausbau Zylinderkopfschaden, Kühlmittelverlust / Dichtungsschaden, Steuerkettenlängung. Leistung: 150 PS.

Scenic (M9R, 2009–2016) — Aufpassen: Injektoren-Ausbau Zylinderkopfschaden, Kühlmittelverlust / Dichtungsschaden, Steuerkettenlängung. Leistung: 160 PS.

Scenic (R9M, 2011–2016) — Finger weg!: Steuerkette Dehnung, Pleuelbruch (Kondenswasser), AGR-Kühler Riss / Kühlmittelverlust. Leistung: 131 PS.

Scenic (K4M, 2009–2016) — Aufpassen: Zahnriemenriss bei Übertriebenem Wartungsintervall, Nockenwellenversteller: Kaltstart-Rasseln, Zahnriemen: arbeitsintensiver Wechsel durch engen Motorraum. Leistung: 105–111 PS.

Scenic (H4J, 2009–2013) — Aufpassen: Steuerkettenspanner: Kaltstart-Rasseln und Längung, Zylinderkopfriss: Kühlmittelverlust, Wastegate-Verschleiß am kleinen Turbo. Leistung: 131 PS.

Scenic (F4R, 2009–2016) — Aufpassen: Zahnriemenriss — Motorschaden, Wasserpumpe im Zahnriementrieb, Ölverbrauch durch verkokte Kolbenringe. Leistung: 135–140 PS.

Scenic (H5F, 2013–2016) — Finger weg!: Steuerkette längt sich vorzeitig, Erhöhter Ölverbrauch, Turbolader-Ausfall. Leistung: 116 PS.

Scenic (H5F, 2013–2016) — Finger weg!: Steuerkette längt sich vorzeitig, Erhöhter Ölverbrauch, Turbolader-Ausfall. Leistung: 132 PS.

Worauf beim Renault Scenic achten? Die detaillierte Auflistung aller Motor- und Fahrzeug-Schwachstellen findest du in den Abschnitten oben.

Häufige Fragen

Welche Probleme und Schwachstellen hat der Renault Scenic 3? +
Der Renault Scenic 3 hat 61 bekannte Motor-Schwachstellen und 10 Fahrzeug-Schwachstellen.
Worauf muss ich beim Renault Scenic 3 Gebrauchtwagen achten? +
faq.watch_a_avoid
Welcher Motor ist empfehlenswert? +
Aufpassen: K4M (1.6L 16V), H4J (1.4L TCe), F4R (2.0L 16V), F9Q (1.9L dCi), K9K (1.5L dCi), M9R (2.0L dCi). Kein Motor wird als 'Gute Wahl' bewertet. Am meisten Fahrspaß bietet der M9R (2.0L dCi). Problemmotor: H5F (1.2L TCe) — Finger weg!
Welcher Renault Scenic 3 Motor macht am meisten Spaß? +
Der {code} ({displacement}) bietet den meisten Fahrspaß im Renault Scenic 3 — Bewertung: „Ganz okay". {description} 160 PS dCi — mehr als ein Van braucht, aber angenehm kraftvoll.
Lohnt sich der Renault Scenic 3 als Gebrauchtwagen? +
Beim Renault Scenic 3 ist Vorsicht geboten — 2 von 8 Motorvarianten erhalten die Bewertung 'Finger weg!'. Die Motorwahl ist entscheidend.
Welche PS-Varianten gibt es beim Renault Scenic 3? +
Der Renault Scenic 3 ist mit Motorvarianten von 61 bis 200 PS erhältlich. Benziner: K4M (1.6L 16V), H4J (1.4L TCe), H5F (1.2L TCe), F4R (2.0L 16V). Diesel: F9Q (1.9L dCi), K9K (1.5L dCi), M9R (2.0L dCi), R9M (1.6L dCi).

Letzte Aktualisierung: Februar 2026 · Alle Angaben ohne Gewähr