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Volvo S80

D5244T 2.4L D5 163 PS Schaltgetriebe Frontantrieb Limousine 2001–2006
– Aufpassen Versicherung mittel
Motor D5244T – Aufpassen 3.230–9.400 €

Erster Fünfzylinder-Turbodiesel von Volvo mit 2,4 Litern Common-Rail-Einspritzung. DOHC mit 20 Ventilen und Bosch-EDC-Einspritzsystem. Gutes Drehmomentangebot für komfortable Reisegeschwindigkeiten; bei hohem Kraftstoffdruck empfindlich gegenüber Kraftstoffqualität.

Spaßfaktor? Ganz okay

Diesel-Limousine der alten Schule

D5 im S80 I: kultivierter Dieselantrieb für lange Strecken. Fünfzylinder-Sound ohne Sportambitionen.

Motor-Schwachstellen 4

!! Injektordichtung undicht (Schwarzer Tod)

Kupferringdichtung unter den Injektoren dichtet unzureichend ab. Heißes Abgas entweicht, Ruß und verbranntes Öl bilden schwarze Krusten um die Injektoren – als Black Death bekannt.

Symptome: Schwarze Rußkrusten rund um Injektoren sichtbar, Diesel-/Abgasgeruch im Motorraum, Fehlzündungen, ruppiger Motorlauf.

200–1.200 € ab 120.000 km
!! Zahnriemen + Wasserpumpe

Zahnriemen alle 160.000 km oder 10 Jahre wechseln. Wasserpumpe ist riemengetrieben – wenn nach Riemenwechsel die alte Pumpe blockiert, reißt der neue Riemen sofort. Immer zusammen wechseln.

Symptome: Kein Vorwarnsignal. Versäumter Wechsel oder alte Pumpe führen zu Motorschaden.

450–750 € ab 160.000 km
!! AGR-Ventil verrusst

AGR-Ventil setzt sich durch Rußpartikel und Ölkohle zu. Im geschlossenen Zustand sinkt die Leistung, im offenen Zustand läuft der Motor unruhig und raucht.

Symptome: Leistungsverlust, unruhiger Leerlauf, erhöhter Kraftstoffverbrauch, schwarzer Rauch, P0400-Fehlercode.

200–700 € ab 120.000 km
!! Hydrostössel klopfen bei Minderwertöl

Hydraulische Ventilstössel reagieren empfindlich auf Ölqualität. Bei minderwertigem Öl oder verlängerten Wechselintervallen beginnen sie ab ca. 100.000 km zu klappern.

Symptome: Tikkendes Geräusch aus dem Ventiltrieb nach Kaltstart, verschwindet oft nach Warmlaufen, im Extremfall dauerhaft hörbar.

300–900 € ab 100.000 km

Fahrzeug-Schwachstellen 8

!! fahrwerk Vorderachse – Hauptsorgenkind des V70 II

Die Vorderachse des V70 II gilt als große Schwachstelle: Defekte Querlenker und Motorlager verschleißen häufig und werden von TÜV-Prüfern regelmäßig beanstandet. Die Reparatur ist aufwendig.

400–1.200 € ab 100.000 km
!! fahrwerk Verschleiß Querlenker und Radlager Vorderachse

Querlenker und Radlager der Vorderachse verschleißen frühzeitig. Motorhalterungen neigen zu Geräuschen bei Beschleunigung und Abbremsen. Reparatur der Vorderachse kostet 500–900 €.

400–900 € ab 130.000 km
!! bremsen Unzureichende Feststellbremse

Die mechanische Feststellbremse zeigt bei vielen S60 I und V70 II eine unzureichende Haltekraft, was bei der Hauptuntersuchung beanstandet wird. Seilzüge und Bremssattel hinten prüfen.

150–400 € ab 120.000 km
!! fahrwerk Domlager Vorderachse verschleißen früh

Die vorderen Domlager (Federbeinlager) des S60 I verschleißen bei höheren Laufleistungen und führen zu Klappern beim Lenken. TÜV-Prüfer bemängeln diese Schwachstelle überdurchschnittlich häufig.

200–500 € ab 100.000 km
!! elektronik Magneti-Marelli Drosselklappe – Leerlaufschwanken

Benzinmotoren der Baujahre 2000–2002 verwenden eine Magneti-Marelli-Drosselklappe, die zu frühzeitigem Verschleiß neigt. Motor schwankt im Leerlauf stark und kann absterben. Austausch durch überarbeitete Drosselklappe.

200–600 € ab 80.000 km
!! kuehlung Kühlmittelausgleichsbehälter reißt

Der Kühlmittelausgleichsbehälter aus Kunststoff neigt bei älteren S60-I-Modellen zu Rissen und undichtem Deckel. Kühlmittelverlust ist schleichend – oft erst bemerkt wenn der Motor zu heiß wird.

30–150 € ab 120.000 km
!! lenkung Lenkgetriebe undicht – Servolenkung verliert Öl

Das Servolenkungsgetriebe des S60 I kann undicht werden. Leckage an der Zahnstange führt zu sinkender Servoölmenge und zunehmend schwerem Lenkrad. Instandsetzung günstiger als Kompletttausch.

400–1.300 € ab 150.000 km
! elektronik Radio/Navigation fällt durch kalte Lötstellen aus

Das Audio- und Navigationssystem der P2-Plattform (S60 I, V70 II, XC70 I) versagt durch kalte Lötstellen im RTI-Steuergerät. Ein Austausch kostet 700 Euro und mehr; professionelles Nachlöten ist günstiger.

300–800 € ab 130.000 km