Ford Galaxy WA6
Schwachstellen, Motorenbewertung und Kaufberatung
Der Ford Galaxy III (WA6, 2006–2015) ist das praktischere Schwestermodell des S-Max: höher gebaut, mit vollwertigem Sieben-Sitzer-Konzept und mehr Platz für Familie und Gepäck. Technisch teilt er sich Plattform, Motoren und damit auch die meisten Schwachstellen mit dem S-Max — wer das eine kennt, kennt das andere. Größte Kaufwarnung ist wie beim S-Max die Powershift-Automatik, die ruckt und Öl verliert; ergänzend gibt es einen Rückruf wegen hartem Bremspedal durch Ausfall der Vakuumpumpe beim 2.0 TDCi, der erledigt sein muss. Die Liste der typischen Probleme deckt sich weitgehend mit dem S-Max: Zweimassenschwungrad-Verschleiß, der durch die Scheibenwaschanlage geschädigte Kabelbaum, ausgeschlagene Längslenkerlager an der Hinterachse, rasselnder Klimakompressor, streikende elektrische Heckklappe und ausgeschlagene Spurstangenköpfe. Hinzu kommen Galaxy-spezifische Themen: Die hintere Klimaanlage verliert gern Kühlmittel über korrodierte Leitungen unter dem Fahrzeug — teuer in der Reparatur. Ein nennenswerter Ruhestrom kann die Batterie tiefentladen, was besonders Fahrzeuge mit kurzen Strecken trifft; ein über Nacht stehender Galaxy, der morgens nicht anspringt, ist ein bekanntes Muster. Wasser ist auch hier ein Dauerthema: Über den Pollenfilterkasten und undichte Scheibenabdichtungen dringt Feuchtigkeit in den Innenraum — Beifahrer-Fußraum und hintere Fußräume auf Nässe prüfen. An der Hinterachse setzen sich die Bremssättel gern fest, erkennbar an ungleichmäßigem Bremsverschleiß und schleifenden Geräuschen. Die Servopumpe jault bei Verschleiß, der Scheibenwischermotor klemmt, und die Lenkzwischenwelle macht sich durch Knacken beim Lenken bemerkbar. Bei den Motoren dominiert der 2.0 TDCi Duratorq, der bei gepflegter Wartung und intaktem AGR/DPF brauchbar ist. Kauftipps: lückenloses Scheckheft, erledigte Rückrufe (Vakuumpumpe/Bremspedal), gemachtes Zweimassenschwungrad, freigängige hintere Bremssättel und ein trockener Innenraum. Eine frische, kräftige Batterie und ein Galaxy, der nach Standzeit problemlos startet, sind gute Zeichen.
203 PS
Galaxy · Benzin
Kräftiger WA6
Ganz okay116 PS
1.6L Duratorq TDCi Diesel
11 Schwachstellen
Finger weg!Generationen
Motoren-Übersicht
Der Ford Galaxy WA6 ist mit 8 Motorisierungen erhältlich — von 116 PS bis 203 PS. Bei 2 Motorisierungen gab es einen Motorwechsel — hier ist das Baujahr entscheidend.
Kompakter Common-Rail-Diesel der DV6-Familie mit niedrigem Verbrauch und gutem Drehmoment für die Hubraumklasse. Die Wirbelklappen im Ansaugtrakt können verkoken oder brechen und sind ein bekannter Pflegepunkt. Injektoren und DPF wollen Langstrecke. Bei Beachtung dieser Punkte ein sparsamer, brauchbarer Antrieb.
- !! Injektordichtung: "Black Death" Versagen ab 100.000 km
Die Kupferwascherndichtungen am Injektorsitz versagen und ermöglichen Rußeintrag ins Motoröl. Der Ruß blockiert den Siebfilter im Turbo-Ölzulauf. Dies ist die Hauptursache für Turboschäden an diesem Motor. Austausch aller Injektordichtungen ist ein bekannter Wartungsposten.
Symptome: Dieselgeruch im Innenraum, schwarze Ablagerungen um die Injektoren, Rauch aus dem Motorraum, später Turboschäden - !! Turboladerschaden durch Ölmangel ab 130.000 km
Rußablagerungen aus undichten Injektordichtungen verstopfen den feinen Siebfilter im Turbo-Ölzulauf (Banjo-Schraube). Bei unter 0,8 Bar Öldruck versagt der Turbolader. Vollständige Reparatur umfasst Turbo, Ölwanne, Ölsieb, Ölfiltergehäuse und Ladeluftkühler. Kosten liegen bei 1.500–2.500 €.
Symptome: Pfeifen aus dem Turbobereich, Leistungsverlust, blaue Rauchwolken, Öleintrag in Ansaugtrakt - !! Hochdruckpumpe Metallabrieb und Ausfall ab 160.000 km
Bei höheren Laufleistungen verschleißt die Hochdruckpumpe intern und hinterlässt Metallspäne im Kraftstofffilter. Späne können Injektoren beschädigen. Pumpe kann plötzlich auf Autobahn ausfallen.
Symptome: Goldene Metallspäne im Dieselfiltergehäuse, Motor fällt bei Volllast in Notlauf oder stirbt ab, schwieriger Kaltstart.
+ 8 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Common-Rail-Diesel mittlerer Leistung mit gutem Durchzug und ordentlicher Effizienz. Die Injektoren sind ein typischer Verschleißpunkt und sollten bei unrundem Lauf geprüft werden. AGR-Ventil neigt zur Verrußung im Kurzstreckenbetrieb. Zweimassenschwungrad altert mit der Laufleistung. Bei gepflegtem Kraftstoffsystem ein zuverlässiger Antrieb.
- !! Injektordichtung: "Black Death" Ausfall ab 120.000 km
Die Kupferdichtringen am Injektorsitz versagen unter Druck und Hitze. Verbrennungsgase strömen am Injektor vorbei und backen schwarzen, teerartigen Ruß am Injektorsockel an. Festgefressene Injektoren erfordern Spezialwerkzeug zum Ausbau; Zylinderkopf-Dichtfläche kann beschädigt werden.
Symptome: Schwarze Ablagerungen um Injektoren, Dieselgeruch, rauer Lauf, Druckverlust im Zylinder - !! Turboladerschaden ab 150.000 km
Turboladerschäden durch Ölmangel infolge verstopfter Ölzulaufwege oder durch Rußeintrag aus undichten Injektordichtungen. Reparaturkosten sind erheblich, da neben dem Turbo auch Ölwanne und Kühler gereinigt werden müssen.
Symptome: Pfeifen oder Schleifen aus Turbobereich, starker Leistungsverlust, Öleintrag in Ansaugtrakt, blaue Abgase - !! Injektoren: festgebrannte und nicht ausziehbare Injektoren ab 100.000 km
Injektoren des Transit 2.0 EcoBlue korrodieren im Zylinderkopf fest und lassen sich ohne Ford-Spezialwerkzeug 303-1706 nicht entfernen. Zylinderkopfausbau blockiert bis zur Injektor-Entnahme.
Symptome: Keine fahrseitigen Vorzeichen; Problem tritt bei Wartung oder Reparatur auf; Injektor lässt sich trotz großem Kraftaufwand nicht herausziehen.
+ 4 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Verbreiteter Common-Rail-Diesel mit kräftigem Drehmoment und solider Grundkonstruktion. DPF verlangt regelmäßige Langstrecke, sonst stocken die Regenerationen. Injektoren und AGR sind die üblichen Pflegepunkte. Auf saubere Ölwechsel achten, da der Ölverdünnung durch Regeneration vorgebeugt werden muss. Insgesamt ein gut belastbarer Diesel.
- !! Injektor-Verschleiß und Undichtigkeiten ab 150.000 km
Injektoren der 2.0 TDCi Baureihe verschleißen ab ~150.000 km messbar. Undichte Kupferdichtungen lassen Verbrennungsgase entweichen ("Black Death"). Austausch eines Injektors macht bald den Tausch aller erforderlich, da Verschleißzustand ähnlich ist.
Symptome: Unrunder Motorlauf, Nageln, schwarze Rußablagerungen um Injektoren, Leistungsverlust - !! Hochdruckpumpe Metallabrieb und Ausfall ab 160.000 km
Bei höheren Laufleistungen verschleißt die Hochdruckpumpe intern und hinterlässt Metallspäne im Kraftstofffilter. Späne können Injektoren beschädigen. Pumpe kann plötzlich auf Autobahn ausfallen.
Symptome: Goldene Metallspäne im Dieselfiltergehäuse, Motor fällt bei Volllast in Notlauf oder stirbt ab, schwieriger Kaltstart. - !! Zahnriemen Frühausfall — Intervall zu lang ab 100.000 km
Ford gibt 200.000 km oder 10 Jahre als Wechselintervall an (Automatik: 100.000 km). Zahnriemen bereits bei 99.000 km mit 15 cm fehlenden Zähnen dokumentiert. Riemenabriss zerstört Kipphebel und Nockenwelle.
Symptome: Kein Vorwarnsymptom bei Riemenriss — schlagartiger Motorstillstand auf der Autobahn, lautes Schlagen aus dem Motor.
+ 7 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Leistungsstarke Variante des Common-Rail-Diesels mit kräftigem Drehmoment und gutem Durchzug. DPF und AGR verlangen regelmäßige Langstrecke und Pflege. Injektoren sind ein typischer Verschleißpunkt bei höherer Laufleistung. Auf saubere Ölwechsel achten, um Regenerations-Rückstände zu vermeiden. Robust, wenn das Kraftstoffsystem in Ordnung bleibt.
- !! Injektor-Verschleiß und Undichtigkeiten ab 150.000 km
Injektoren der 2.0 TDCi Baureihe verschleißen ab ~150.000 km messbar. Undichte Kupferdichtungen lassen Verbrennungsgase entweichen ("Black Death"). Austausch eines Injektors macht bald den Tausch aller erforderlich, da Verschleißzustand ähnlich ist.
Symptome: Unrunder Motorlauf, Nageln, schwarze Rußablagerungen um Injektoren, Leistungsverlust - !! Ölnassriemen verstopft Ölpumpensieb ab 100.000 km
Der im Ölbad laufende Steuerriemen zersetzt sich und setzt mit Abriebpartikeln das Sieb der Ölpumpe zu. Der Motor stirbt an Mangelschmierung — Lager, Kurbelwelle, Nockenwelle und Turbolader werden zerstört.
Symptome: Keine Vorwarnung: Öldruck fällt ab, Motorlauf wird unruhig, dann Totalschaden. Riemen selbst kann optisch intakt wirken. - !! Turbolader Frühausfall durch Ölmangelschmierung ab 60.000 km
Turbolader des 2.0 EcoBlue fällt teils schon vor 50.000 km aus. Ursache: Riemenpartikel im Ölkreislauf oder zu lange Ölwechselintervalle verstopfen die Ölzufuhr zum Turbolager.
Symptome: Pfeifendes Geräusch beim Beschleunigen, spürbarer Leistungsverlust, Blaurauch. Turbo-Warnleuchte kann ausbleiben.
+ 7 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Bewährter Common-Rail-Diesel mit Partikelfilter und Abgasrückführung. Der Motor liefert kräftiges Drehmoment aus dem Keller und eignet sich gut für Langstrecke. Die Injektoren sind ein Wartungsthema und sollten bei Auffälligkeiten geprüft werden. Das AGR-Ventil neigt zum Verkoken, Kurzstreckenbetrieb belastet den Partikelfilter. Robuste Auslegung, die regelmäßige Pflege mit Langlebigkeit belohnt.
- !! Injektor-Verschleiß und Undichtigkeiten ab 150.000 km
Injektoren der 2.0 TDCi Baureihe verschleißen ab ~150.000 km messbar. Undichte Kupferdichtungen lassen Verbrennungsgase entweichen ("Black Death"). Austausch eines Injektors macht bald den Tausch aller erforderlich, da Verschleißzustand ähnlich ist.
Symptome: Unrunder Motorlauf, Nageln, schwarze Rußablagerungen um Injektoren, Leistungsverlust - !! Hochdruckpumpe Metallabrieb und Ausfall ab 160.000 km
Bei höheren Laufleistungen verschleißt die Hochdruckpumpe intern und hinterlässt Metallspäne im Kraftstofffilter. Späne können Injektoren beschädigen. Pumpe kann plötzlich auf Autobahn ausfallen.
Symptome: Goldene Metallspäne im Dieselfiltergehäuse, Motor fällt bei Volllast in Notlauf oder stirbt ab, schwieriger Kaltstart. - !! Zahnriemen Frühausfall — Intervall zu lang ab 100.000 km
Ford gibt 200.000 km oder 10 Jahre als Wechselintervall an (Automatik: 100.000 km). Zahnriemen bereits bei 99.000 km mit 15 cm fehlenden Zähnen dokumentiert. Riemenabriss zerstört Kipphebel und Nockenwelle.
Symptome: Kein Vorwarnsymptom bei Riemenriss — schlagartiger Motorstillstand auf der Autobahn, lautes Schlagen aus dem Motor.
+ 7 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Kräftiger Common-Rail-Diesel mit hohem Drehmoment, gut geeignet für schwere Lasten und Anhängerbetrieb. DPF und Injektoren wollen gepflegt werden, vor allem im Kurzstreckeneinsatz. Das Zweimassenschwungrad ist ein Verschleißteil mit der Laufleistung. Bei konsequenter Wartung und genug Langstrecke ein robuster, durchzugsstarker Antrieb.
- !! Injektor-Ausfall und Kolbenschäden ab 150.000 km
Defekte Injektoren führen zu Überfettung einzelner Zylinder und Kolbenschäden (Riss im Kolbenboden). Das 2.2L Duratorq hat eine hohe Rate an Motorschäden durch dieses Schadensbild, besonders bei frühen Baujahren. Ford empfiehlt Premium-Diesel für diesen Motor.
Symptome: Klopfgeräusche, starker Leistungsverlust, weißer oder schwarzer Rauch, Motorausfall - !! Ölpumpenausfall (Ranger 2.2) ab 180.000 km
Beim Ranger 2.2 TDCi kann die Ölpumpe ausfallen und zu sofortigem Druckverlust führen. Konsequenz ist Kurbelwellenlager- und Turboladerschaden. Ungewöhnliche Geräusche aus dem Motorraum sind das erste Anzeichen.
Symptome: Klopfen aus dem Motor, Öldruckwarnleuchte, Leistungsverlust, Turbogeräusche - !! Hochdruckpumpen-Ausfall ab 150.000 km
Die Hochdruckpumpe des 2.2 Duratorq TDCi kann versagen. Metallabrieb aus der Pumpe kontaminiert das gesamte Einspritzsystem und beschädigt alle Injektoren. Reparatur erfordert Pumpe, alle Injektoren und Leitungsspülung.
Symptome: Plötzlicher Leistungsverlust; Motor startet nicht oder stirbt ab; Kraftstoffdruck zu niedrig laut OBD; Rauchentwicklung; schwarze Rückstände im Kraftstoffsystem.
+ 4 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Kräftiger Common-Rail-Diesel mit viel Drehmoment und solider Substanz. Der Motor zieht souverän durch und eignet sich für Last und lange Strecken. Die Injektoren sind ein Wartungsthema, das Zweimassenschwungrad verschleißt mit der Laufleistung. Der Partikelfilter braucht regelmäßige Regeneration. Insgesamt robust und langlebig, sofern die Wartungsintervalle eingehalten werden und das Öl stimmt.
- !! Injektor-Ausfall und Kolbenschäden ab 150.000 km
Defekte Injektoren führen zu Überfettung einzelner Zylinder und Kolbenschäden (Riss im Kolbenboden). Das 2.2L Duratorq hat eine hohe Rate an Motorschäden durch dieses Schadensbild, besonders bei frühen Baujahren. Ford empfiehlt Premium-Diesel für diesen Motor.
Symptome: Klopfgeräusche, starker Leistungsverlust, weißer oder schwarzer Rauch, Motorausfall - !! Ölpumpenausfall (Ranger 2.2) ab 180.000 km
Beim Ranger 2.2 TDCi kann die Ölpumpe ausfallen und zu sofortigem Druckverlust führen. Konsequenz ist Kurbelwellenlager- und Turboladerschaden. Ungewöhnliche Geräusche aus dem Motorraum sind das erste Anzeichen.
Symptome: Klopfen aus dem Motor, Öldruckwarnleuchte, Leistungsverlust, Turbogeräusche - !! Steuerkette Dehnung ab 120.000 km
Der 1.5 EcoBoost im Kuga II zeigt gehäuft vorzeitige Steuerkettendehnung zwischen 100.000-150.000 km. Überspringen der Kette führt zu Kolben-Ventil-Kontakt und Totalschaden.
Symptome: Rasselgeräusche beim Kaltstart, Motorfehlleuchte, Zündaussetzer, im schlimmsten Fall plötzlicher Motorausfall.
+ 4 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Turbo-Benziner mit Direkteinspritzung und ordentlicher Leistungsausbeute aus kompaktem Hubraum. Schwachpunkt ist das Kühlsystem rund um den Zylinderkopf, wo Dichtigkeit und Kühlmittelstand wichtig sind. Steuerkette hält bei sauberem Ölservice. Direkteinspritzung kann Ventile verkoken. Mit passendem Öl und kühlem Lauf ein agiler Motor.
- !! Zylinderkopfrisse — Rückruf-Thema ab 80.000 km
Der 1.6 EcoBoost JTWA (S-Max MK1 FL, Galaxy MK2 FL) ist ebenfalls von Rissen im Zylinderkopf durch Überhitzung betroffen. Der Ford-Rückruf zur Kühlsystem-Überwachung ist auch für diese Variante relevant.
Symptome: Kühlwasserverlust, weißer Auspuffrauch, Motortemperaturanstieg - !! PowerShift-Getriebe ruckelt beim Anfahren ab 80.000 km
Das PowerShift-Doppelkupplungsgetriebe in Kombination mit dem 1.6 EcoBoost JTWA zeigt bekannte Schaltruck-Problematik. Getriebe-Software-Updates und Ölwechsel alle 60.000 km sind Pflicht.
Symptome: Rucken beim Anfahren, schleifende Gangwechsel bei niedrigen Geschwindigkeiten, Getriebe-Warnleuchte - !! Turbolader-Verschleiß ab 140.000 km
Der Turbolader des 1.6 EcoBoost JTWA verschleißt bei nicht optimalen Wartungsintervallen frühzeitig. Im S-Max/Galaxy mit schwerem Volllast-Betrieb durch Beladung beschleunigt sich der Verschleiß.
Symptome: Pfeifendes Turbogeräusch, nachlassender Ladedruck, bläulicher Rauch
+ 6 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Frei saugender Vierzylinder mit Steuerkette, bekannt für hohe Laufleistung und unkomplizierte Technik. Ohne Turbo entfallen typische Aufladungs-Schwächen. Die verstellbaren Saugrohrklappen können verschleißen oder verkleben und Leistung kosten. Ölverbrauch bleibt meist gering. Ein solider, gutmütiger Motor, der bei Wartung lange durchhält.
- !! Einlass-Drosselklappen-Risiko (Galaxy/S-Max) ab 80.000 km
Der 2.0L Duratec-HE AOWA (S-Max MK1, Galaxy MK2) kann bei frühen Ansaugkrümmern das bekannte Drosselklappen-Problem zeigen. Im schwereren Familienvan besonders auf Motorgeräusche achten.
Symptome: Rasseln vom Ansaugtrakt, plötzlicher Leistungsverlust, möglicher Motorschaden - !! Steuerketten-Kettenspanner verschleißt ab 160.000 km
Der Kettenspanner des 2.0 Duratec-HE AOWA verschleißt bei langen Ölintervallen. Bei Laufleistungen über 150.000 km auf Kaltstart-Rasseln achten.
Symptome: Metallisches Rasseln beim Kaltstart, hört nach Aufwärmen auf - !! Erhöhter Ölverbrauch ab 150.000 km
Bei hohen Laufleistungen zeigt der 2.0 Duratec-HE AOWA im Galaxy/S-Max erhöhten Ölverbrauch durch nachlassende Ventilschaft- und Kolbenringdichtungen.
Symptome: Bläulicher Rauch, Ölstand sinkt zwischen Wechseln
+ 5 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Turboaufgeladener Direkteinspritzer mit Steuerkette und ordentlichem Leistungspotenzial. Der Motor zieht kräftig durch und reagiert spontan auf Gasbefehle. Direkteinspritzung begünstigt Ventilverkokung über die Laufzeit, das Kühlsystem will im Auge behalten werden. Sauberes Öl in korrekter Spezifikation und regelmäßige Wechsel sind wichtig für Turbo und Kette. Leistungsfähig, verlangt aber konsequente Wartung.
- !! Haarrisse im Motorblock ab 100.000 km
Der 2.0L EcoBoost TNWA (S-Max MK2, Galaxy MK3) kann wie andere 2.0 EcoBoost-Varianten von Haarrissen im Motorblock betroffen sein. Kühlwasserverlust vor dem Kauf prüfen.
Symptome: Sinkender Kühlmittelstand, unrunder Kaltstart, weißer Auspuffrauch - !! PowerShift-Getriebe ruckelt und schleift ab 80.000 km
Das PowerShift-Doppelkupplungsgetriebe im S-Max/Galaxy mit 2.0 EcoBoost TNWA zeigt bekannte Schaltruck-Problematik. Getriebeöl-Wechsel alle 60.000 km ist kritisch für Langlebigkeit.
Symptome: Rucken beim Anfahren, schleifende niedrige Gänge, Getriebe-Warnleuchte - !! Zylinderkopfdichtung Versagen ab 80.000 km
Der 2.3 EcoBoost des Focus ST Mk4 ist baugleich mit dem Mustang-Motor und teilt dessen Anfälligkeit für Zylinderkopfdichtungsschäden unter hoher thermischer Belastung.
Symptome: Kühlmittelverlust ohne äußere Leckage, weiße Abgase, süßlicher Geruch, gelegentliche Zündaussetzer unter Last.
+ 6 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Größerer Sauger mit Ausgleichswellen für ausgesprochen ruhigen Lauf trotz hohem Einzelhubraum. Steuerkette ausgelegt auf lange Standzeiten. Die Ausgleichswellenkette und ihre Spanner sind ein Pflegepunkt, der bei vernachlässigtem Ölservice Geräusche macht. Drehmomentstark und langlebig, wenn Ölqualität und Wechselintervalle stimmen.
- !! Einlass-Drosselklappen-Problem (S-Max) ab 80.000 km
Der 2.3L Duratec-HE SEWA (S-Max MK1, Galaxy MK2) kann wie andere Duratec-HE-Motoren von losen Einlass-Drosselklappen betroffen sein.
Symptome: Rasseln vom Ansaugtrakt, möglicher Motorschaden - !! Pleuellager-Schäden bei hoher Laufleistung ab 120.000 km
Der 2.3 Duratec-HE kann Pleuellagerschäden entwickeln, die in einem Forumsbericht bei 122.000 km auftraten. Ursache sollen zu weiche Lagerschalen aus der Fertigung sein. Im S-Max seltener als im Maverick, aber dokumentiert vorhanden.
Symptome: Dumpfes Klopfen aus dem unteren Motorblock; Geräusch verstärkt sich unter Last; im schlimmsten Fall wirtschaftlicher Totalschaden. - !! Erhöhter Ölverbrauch ab 150.000 km
Der 2.3 Duratec-HE SEWA zeigt bei hohen Laufleistungen erhöhten Ölverbrauch. Im schwereren S-Max/Galaxy mit mehr Lastwechseln beschleunigt sich der Ventilschaftdichtungs-Verschleiß.
Symptome: Bläulicher Rauch beim Kaltstart, Ölstand sinkt zwischen Wechseln
+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen
Fahrzeug-Schwachstellen
| Schwachstelle | Kosten | |
|---|---|---|
| Kabelbaum durch Scheibenwaschanlage geschädigt Überlaufende Scheibenwaschflüssigkeit schädigt den Kabelbaum unterhalb des Behälters. Folgen sind Motorabstellen, Klimaausfall und Diagnosefehler. Reparatur einzelner Kabel günstiger als Gesamttausch. Symptome: Plötzliche Motorabstellung, Fehlercode P0003, Klimaanlage fällt aus, diverse Warnleuchten leuchten auf. ab 100.000 km | Mittel | |
| Batterie-Tiefentladung durch erhöhten Ruhestrom Der Ford Galaxy WA6 leidet unter erhöhtem Ruhestrom, der die Batterie bei mehrtägigem Stehen tiefentlädt. Defekte Wegfahrsperrenmodule und diverse Steuergeräte können den Ruhestrom erhöhen. Mehrfacher Batteriewechsel innerhalb kurzer Zeit ist ein typisches Beschwerdebild. Symptome: Fahrzeug springt nach einigen Tagen Standzeit nicht an; Batterie leer trotz Neulieferung; Startschwierigkeiten morgens. ab 120.000 km | Günstig | |
| Elektrische Heckklappe öffnet nicht Die elektrische Heckklappe entriegelt nicht mehr oder öffnet nur teilweise. Ursache ist meist ein defektes Heckklappenschloss oder ein Kabelbruch in der Gummidülle zwischen Klappe und Karosserie. Manchmal hilft ein Softwareupdate des Steuergeräts. Symptome: Heckklappe reagiert nicht auf Taster, Fernbedienung oder Fußsensor, entriegelt aber öffnet nicht, schließt nicht vollständig. ab 110.000 km | Günstig | |
| Zentralverriegelung/Türschloss defekt Einzelne Türen verriegeln nicht mehr zuverlässig, häufig die Fahrertür. Ursache ist meist ein defekter Mikroschalter oder Stellmotor im Türschloss, seltener ein Kabelbruch in der Türdülle. Mehrfaches Betätigen hilft manchmal nur kurzzeitig. Symptome: Fahrertür verriegelt nicht beim Abschließen, Tür meldet offen obwohl zu, Zentralverriegelung reagiert verzögert, Schloss schnappt nicht ein. ab 120.000 km | Günstig |
Alternativen
Weiter stöbern
Bekannte Probleme und Mängel +
Für den Ford Galaxy WA6 (2006–2015) sind insgesamt 111 Schwachstellen dokumentiert — davon 94 motorbezogen und 17 am Fahrzeug. 6 Problemmotoren: QYWA (1.8L Duratorq TDCi), JTWA (1.6L EcoBoost), TXWA (2.0L Duratorq TDCi), T1WA (1.6L Duratorq TDCi), TNWA (2.0L EcoBoost), KNWA (2.2L Duratorq TDCi). Typische Mängel betreffen Elektronik, Klimaanlage, Fahrwerk, Getriebe.
Galaxy (QYWA, 2006–2007) — Finger weg!: Injektordichtung: "Black Death" Ausfall, Turboladerschaden, Injektoren: festgebrannte und nicht ausziehbare Injektoren. Leistung: 125 PS.
Galaxy (QXWA, 2006–2010) — Aufpassen: Injektor-Verschleiß und Undichtigkeiten, Hochdruckpumpe Metallabrieb und Ausfall, Zahnriemen Frühausfall — Intervall zu lang. Leistung: 136–140 PS.
Galaxy (Q4WA, 2008–2010) — Aufpassen: Injektor-Ausfall und Kolbenschäden, Ölpumpenausfall (Ranger 2.2), Hochdruckpumpen-Ausfall. Leistung: 175 PS.
Galaxy (TXWA, 2010–2015) — Finger weg!: Injektor-Verschleiß und Undichtigkeiten, Ölnassriemen verstopft Ölpumpensieb, Turbolader Frühausfall durch Ölmangelschmierung. Leistung: 163 PS.
Galaxy (UFWA, 2010–2015) — Aufpassen: Injektor-Verschleiß und Undichtigkeiten, Hochdruckpumpe Metallabrieb und Ausfall, Zahnriemen Frühausfall — Intervall zu lang. Leistung: 136–140 PS.
Galaxy (KNWA, 2010–2015) — Finger weg!: Injektor-Ausfall und Kolbenschäden, Ölpumpenausfall (Ranger 2.2), Steuerkette Dehnung. Leistung: 200 PS.
Galaxy (T1WA, 2011–2015) — Finger weg!: Injektordichtung: "Black Death" Versagen, Turboladerschaden durch Ölmangel, Hochdruckpumpe Metallabrieb und Ausfall. Leistung: 116 PS.
Galaxy (AOWA, 2006–2010) — Aufpassen: Einlass-Drosselklappen-Risiko (Galaxy/S-Max), Steuerketten-Kettenspanner verschleißt, Erhöhter Ölverbrauch. Leistung: 145 PS.
Galaxy (SEWA, 2007–2010) — Aufpassen: Einlass-Drosselklappen-Problem (S-Max), Pleuellager-Schäden bei hoher Laufleistung, Erhöhter Ölverbrauch. Leistung: 160 PS.
Galaxy (TNWA, 2010–2015) — Finger weg!: Haarrisse im Motorblock, PowerShift-Getriebe ruckelt und schleift, Zylinderkopfdichtung Versagen. Leistung: 199–203 PS.
Galaxy (JTWA, 2011–2015) — Finger weg!: Zylinderkopfrisse — Rückruf-Thema, PowerShift-Getriebe ruckelt beim Anfahren, Turbolader-Verschleiß. Leistung: 160 PS.
Worauf beim Ford Galaxy achten? Die detaillierte Auflistung aller Motor- und Fahrzeug-Schwachstellen findest du in den Abschnitten oben.
Häufige Fragen
Welche Probleme und Schwachstellen hat der Ford Galaxy WA6? +
Worauf muss ich beim Ford Galaxy WA6 Gebrauchtwagen achten? +
Welcher Motor ist empfehlenswert? +
Welcher Ford Galaxy WA6 Motor macht am meisten Spaß? +
Lohnt sich der Ford Galaxy WA6 als Gebrauchtwagen? +
Welche PS-Varianten gibt es beim Ford Galaxy WA6? +
Letzte Aktualisierung: Februar 2026 · Alle Angaben ohne Gewähr