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Volvo · Mittelklasse · 2010–2018 Eigene Suche

Volvo S60 2

Schwachstellen, Motorenbewertung und Kaufberatung

2.3 / 5.0 · Basierend auf 14 Motorvarianten · So bewerten wir

Der S60 II (2010-2018) auf der P3-Plattform war Volvos elegante Mittelklasse-Limousine zwischen den Welten — moderne Ford-basierte Technik in den frühen Jahren, ab 2014 eigene Drive-E-Motoren, durchweg gutes Sicherheitsniveau mit City-Safety serienmäßig. Als Gebrauchter ein bequemer, unauffälliger Langstreckenläufer, der mit klarem Motorblick zum Schnäppchen wird. Das Facelift 2013 brachte die markante Front mit den größeren Lufteinlässen.

Beim Antrieb teilt sich das Feld: die frühen Diesel D5204T/D4204T (D3/D4/D5, teils aus PSA-/Ford-Kooperation) sind kräftig und langstreckentauglich, ab 150.000 km aber anfällig für Motorelektronik-Fehler, eingerissene Turboschläuche, undichte Einspritzleitungen und defekte Injektoren. Die ab 2014 verbauten Drive-E-Motoren B4204T (T5/T6) und D4204T-VEA (D4) laufen sparsam und kultiviert, verlangen aber strikte Ölwechsel — die VEA-Steuerkette und in Einzelfällen die Zylinderkopfdichtung sind die Schwachstelle, Reparatur 2.000-4.000 EUR. Der T6 mit Kompressor und Turbo ist stark, aber komplex und im Unterhalt teurer. Blind kaufbar ist der D4 mit lückenlosem Wartungsnachweis; meiden sollte man Diesel ohne durchgehende Historie und VEA-Motoren mit überzogenen Ölwechselintervallen.

Weitere Schwächen: Spurstangen schlagen früh aus, teils schon unter 100.000 km (pro Seite 100-200 EUR), Domlager vorn knacken, der BLIS-Totwinkelwarner gibt Fehlalarme, die ABS-/DSTC-Sensorik zickt, und der Klimakompressor schwächelt mit der Zeit (600-1.000 EUR). Vereinzelt taucht das Powershift 6DCT450 auf — gleiche DCT-Problematik wie beim V40 mit Ruckeln und Ölverlust, hier lieber die robuste Aisin-Wandlerautomatik oder den Handschalter wählen.

Probefahrt-Red-Flags: klackernde Vorderachse über Querfugen (Spurstangen), Knacken beim Einlenken (Domlager), Steuerketten-Rasseln beim Kaltstart, ruckelndes DCT im Stop-and-Go, sporadische ABS-/Fahrwerks-Warnungen im Display, schwache Klimaleistung an heißen Tagen.

Karosserie und Elektrik sind ansonsten solide; gelegentlich macht das Start-Stopp-System Zicken oder die Batterie altert früh, was sich mit einem ordentlichen AGM-Akku beheben lässt. Die Verarbeitung im Innenraum ist über jeden Zweifel erhaben.

Marktpreis 2026: solide Exemplare ab rund 5.500 EUR, gepflegte D4/T5 zwischen 9.000 und 15.000 EUR, junge T6 und Vollausstattung bis gegen 27.000 EUR. Insider-Pick: ein D4 Drive-E mit Aisin-Automatik oder Handschaltung, Baujahr ab 2015, durchgehend gewartet — ein sparsamer, leiser Reisewagen mit modernem Sicherheitspaket und ohne DCT-Sorgen.

Spaßigster Motor

320 PS

S60 · Benzin

Twin-Charge: Turbo + Kompressor

Macht Spaß!
Problemmotor

181–185 PS

2.4L D5 Diesel

7 Schwachstellen

Finger weg!
Versicherungseinstufung: Mittel
Haftpflicht TK 17 Teilkasko TK 18 Vollkasko TK 16
Median der Baureihe — einzelne Motorisierungen können abweichen

Diese Daten direkt auf mobile.de

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Motorbewertung

Gute Wahl, Aufpassen oder Finger weg!

Warnhinweise

Motorschaden, fehlende HU, Bastlerfahrzeug — sofort erkannt.

Versicherung

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Generationen


Motoren-Übersicht

Der Volvo S60 2 ist mit 11 Motorisierungen erhältlich — von 109 PS bis 326 PS. Bei 2 Motorisierungen gab es einen Motorwechsel — hier ist das Baujahr entscheidend.

1.6L DRIVe · Diesel· 114 PS
2011 2015
Versicherungseinstufung: Mittel

Zugekaufter 1,6-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel aus der gemeinsamen Entwicklung von PSA und Ford (Werkscode DV6), bei Volvo als DRIVe-Version vermarktet — KEINE Volvo-Eigenentwicklung. Derselbe HDi/TDCi-Motor wie in Peugeot, Citroën, Ford Focus/Fiesta und MINI Cooper D. SOHC-Konstruktion mit Zahnriemen und Euro-5-Norm, sehr sparsam und für Vielfahrer mit Effizienzfokus gedacht. Größte Schwachstelle ist die Ölkohle-Problematik: Ruß und verkokendes Öl setzen das feine Sieb im Öl-Zulauf zum Turbolader sowie den Ölpumpen-Ansaugkorb im Sumpf zu, wodurch der Lader und im Extremfall die Lagerstellen verhungern — bei Ölmangel oder verschlepptem Ölwechsel droht ein Turbo- oder Motorschaden. Dazu kommen ein kurzes Partikelfilter-Wechselintervall, leckende Injektordichtungen und in seltenen Fällen ein gerissener Block nach Überhitzung. Penible Ölwartung mit Markenöl und kurzen Intervallen ist hier Pflicht.

  • !! Zahnriemen – Intervall 2014 auf 140.000 km verkürzt ab 140.000 km

    Das ursprüngliche Wechselintervall von 240.000 km (150.000 Meilen) des PSA-abgeleiteten DV6 wurde 2014 auf 140.000 km (87.500 Meilen) reduziert. Ältere Fahrzeuge die nach dem Originalintervall gewartet wurden, tragen erhöhtes Risiko.

    Symptome: Plötzlicher Motorausfall ohne Vorwarnung, Motorschaden bei Abriss
    400–800 €
  • !! Motorblock kann bei Überhitzung reißen ab 130.000 km

    Beim zugekauften PSA/Ford-1,6-Diesel kann das Kühlsystem durch eine schwächelnde Wasserpumpe oder verschleppten Kühlmittelverlust Überdruck aufbauen, was zu einem Haarriss in Block oder Zylinderkopf führen kann. Englische Volvo-Foren dokumentieren gerissene Blöcke nach Kühlmittelmangel, teils schon bei mittlerer Laufleistung — dann hilft nur Motortausch.

    Symptome: Wiederkehrende Kühlmittelwarnung, schleichender Kühlmittelverlust, Überhitzung, Motoröl im Kühlmittel, weißer Rauch
    2.000–6.000 €
  • !! Turbo-Ölmangel durch verstopftes Ölsieb ab 130.000 km

    Bekanntes Konstruktionsleiden des PSA/Ford-DV6: Ruß und verkokendes Öl setzen das feine Sieb in der Öl-Zuleitung zum Turbolader sowie den Ölpumpen-Ansaugkorb im Sumpf zu. Der Lader verhungert an Öl, im Extremfall folgen Lagerschäden bis zum Motorschaden. Lange Ölwechselintervalle und Kurzstrecke verschärfen das Problem deutlich.

    Symptome: Pfeifen oder Heulen des Turbos, Leistungsverlust, blauer Rauch, Öldruckwarnung, im Spätstadium Motorgeräusche und plötzlicher Ausfall
    900–4.000 €

+ 2 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2.0L D2 Drive-E · Diesel· 120 PS
2012 2018
Versicherungseinstufung: Mittel

Einstiegsdiesel der VEA-Baureihe (Volvo eigenständige 2.0-Vierzylinder, kein PSA-Erbe) mit Common-Rail bis 2.000 bar und einstufigem Turbo. In der D2-Stufe niedrig verdichtet auf maximale Effizienz getrimmt, dadurch aber niedrige Abgastemperaturen — das begünstigt Versottung im EGR-Kühler und unvollständige Partikelfilter-Regeneration im Kurzstreckenbetrieb. Steuerung über Zahnriemen mit langem Intervall (rund 240.000 km bzw. 10 Jahre), kein Wartungs-Sorgenkind solange dokumentiert. Der zentrale Schwachpunkt ist der EGR-Kühler samt Kunststoff-Saugrohr: Beide waren von einem groß angelegten Brandrisiko-Rückruf betroffen. Vor dem Kauf Rückrufstatus per VIN prüfen und auf belegte Ölwechsel achten.

  • !! Zahnriemen — langes Intervall, aber zwingend einhalten ab 240.000 km

    Der VEA-Diesel nutzt einen trockenen Zahnriemen mit Wechselintervall von rund 240.000 km bzw. 10 Jahren. Bei Gebrauchtwagen ist der Wechsel oft nicht dokumentiert. Ein Riemenriss bedeutet beim Interferenzmotor kapitalen Ventilschaden. Riemen, Spann- und Umlenkrollen im Satz tauschen.

    Symptome: Keine Vorwarnung bei Riss. Vorab prüfen: Risse, Abrieb, verhärtetes oder rissiges Gummi am Riemen, quietschendes Geräusch.
    600–1.200 €
  • !! Kunststoff-Saugrohr verzieht — Brandrisiko-Rückruf ab 80.000 km

    Ruß aus dem EGR-System lagert sich an den Drallklappen im Kunststoff-Saugrohr ab und drosselt die Strömung. Der Hitzestau kann das Saugrohr verziehen oder anschmelzen — Volvo rief weltweit über 500.000 Diesel zurück. Abhilfe ist Saugrohr-Tausch; ohne Rückruf 300–2.000€ je nach Folgeschaden.

    Symptome: Ungewöhnlicher Geruch im Innenraum, Leistungsverlust, Motorstörlicht, im seltenen Extremfall Brand im Motorraum.
    300–2.000 €
  • !! EGR-Kühler verstopft (alle VEA-Diesel betroffen) ab 60.000 km

    Auch der schwächste VEA-Diesel D2 (D4204T5) ist vom EGR-Kühler-Problem betroffen. Bei diesem Motor mit seinen ohnehin niedrigen Abgastemperaturen ist die Rußverpastung des EGR besonders häufig.

    Symptome: Kontrolllampe, Motordrosselung, erhöhter Verbrauch, unrunder Leerlauf
    400–1.200 €

+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2.0L D3 Drive-E · Diesel· 150 PS
2014 2018
Versicherungseinstufung: Mittel

Mittlere D3-Ausbaustufe der VEA-Diesel-Baureihe mit Common-Rail-Direkteinspritzung und einstufiger Aufladung. Wirtschaftlicher Allrounder für Mittelstrecken mit gutem Drehmoment aus dem Drehzahlkeller, solange das Abgasnachbehandlungssystem in Ordnung ist. Genau dort liegt die Hauptbaustelle: Der EGR-Kühler versottet durch Kondenswasser-Ruß-Paste, das Kunststoff-Saugrohr kann durch Hitzestau verziehen — beides Gegenstand eines Brandrisiko-Rückrufs. Dazu Partikelfilter-Verstopfung im Kurzstreckenbetrieb und Injektorverschleiß ab mittlerer Laufleistung. Zahnriemen mit langem Intervall, Wechsel dokumentiert haben wollen. Ein gepflegtes Exemplar mit erledigtem Rückruf ist ein solider Vielfahrer-Diesel.

  • !! EGR-Kühler versottet — Brandrisiko-Rückruf ab 40.000 km

    Der zu eng dimensionierte EGR-Kühler kühlt die Abgase zu stark herunter, Kondenswasser und Ruß bilden eine verstopfende Paste — teils schon ab unter 20.000 km. Volvo rief weltweit hunderttausende Diesel wegen Brandgefahr zurück. Reparatur 200–1.100€ je nach Umfang, oft mit Volvo-Kulanzanteil.

    Symptome: Kontrolllampe (Check Engine), EGR-Fehlercode, Motordrosselung ('Schildkröte'), unrunder Leerlauf, im Extremfall Rauch aus dem Motorraum.
    200–1.100 €
  • !! Kunststoff-Saugrohr verzieht — Brandrisiko-Rückruf ab 80.000 km

    Ruß aus dem EGR-System lagert sich an den Drallklappen im Kunststoff-Saugrohr ab und drosselt die Strömung. Der Hitzestau kann das Saugrohr verziehen oder anschmelzen — Volvo rief weltweit über 500.000 Diesel zurück. Abhilfe ist Saugrohr-Tausch; ohne Rückruf 300–2.000€ je nach Folgeschaden.

    Symptome: Ungewöhnlicher Geruch im Innenraum, Leistungsverlust, Motorstörlicht, im seltenen Extremfall Brand im Motorraum.
    300–2.000 €
  • !! Zahnriemen — langes Intervall, aber zwingend einhalten ab 240.000 km

    Der VEA-Diesel nutzt einen trockenen Zahnriemen mit Wechselintervall von rund 240.000 km bzw. 10 Jahren. Bei Gebrauchtwagen ist der Wechsel oft nicht dokumentiert. Ein Riemenriss bedeutet beim Interferenzmotor kapitalen Ventilschaden. Riemen, Spann- und Umlenkrollen im Satz tauschen.

    Symptome: Keine Vorwarnung bei Riss. Vorab prüfen: Risse, Abrieb, verhärtetes oder rissiges Gummi am Riemen, quietschendes Geräusch.
    600–1.200 €

+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2.0L D4 Drive-E · Diesel· 190 PS
2014 2018
Versicherungseinstufung: Mittel

Stärkere D4-Ausbaustufe der VEA-Diesel mit Zwillingsturbo-Aufladung für kräftige 400 Nm Drehmoment und Common-Rail bis 2.000 bar. Aus dem Stand bullig, fühlt sich deutlich antrittsstärker an als die einstufigen Varianten. Die höhere Last und der höhere Einspritzdruck belasten Injektoren und Hochdruckturbo stärker, weshalb beide ab mittlerer Laufleistung zu beobachten sind. Größtes Thema bleibt aber die Abgasrückführung: EGR-Kühler-Versottung und das verziehende Kunststoff-Saugrohr durch Rußanlagerung an den Drallklappen waren Gegenstand eines weltweiten Brandrisiko-Rückrufs. Partikelfilter-Verstopfung bei viel Kurzstrecke kommt hinzu. Rückrufstatus per VIN prüfen, dann ist es ein kräftiger, langlebiger Diesel.

  • !! EGR-Kühler versottet — Brandrisiko-Rückruf (D4) ab 40.000 km

    Auch der 190-PS-D4 ist vom EGR-Kühler-Rückruf betroffen: Zu starke Abkühlung lässt Kondenswasser-Ruß-Paste entstehen, die EGR-Kühler und -Rohre verstopft — teils ab unter 20.000 km. Volvo rief weltweit hunderttausende Diesel wegen Brandgefahr zurück. Rückrufstatus per VIN prüfen.

    Symptome: Kontrolllampe (Check Engine), EGR-Fehlercode, Motordrosselung, unrunder Leerlauf, im Extremfall Rauch aus dem Motorraum.
    200–1.100 €
  • !! Kunststoff-Saugrohr verzieht — Brandrisiko-Rückruf ab 80.000 km

    Ruß aus dem EGR-System lagert sich an den Drallklappen im Kunststoff-Saugrohr ab und drosselt die Strömung. Der Hitzestau kann das Saugrohr verziehen oder anschmelzen — Volvo rief weltweit über 500.000 Diesel zurück. Abhilfe ist Saugrohr-Tausch; ohne Rückruf 300–2.000€ je nach Folgeschaden.

    Symptome: Ungewöhnlicher Geruch im Innenraum, Leistungsverlust, Motorstörlicht, im seltenen Extremfall Brand im Motorraum.
    300–2.000 €
  • !! Hochdruckturbolader-Ausfall — Schaufelrad-Bruch ab 110.000 km

    Beim Zwillingsturbo-D4 kann das Turbinenrad des Hochdruckturbos zerlegen, häufig nach vorangegangenem Ölmangel. Bruchstücke verbiegen die variable Turbinengeometrie und können in den Abgastrakt wandern. Tausch beim Händler rund 2.500€, Cartridge im Zubehör deutlich günstiger.

    Symptome: Schleifendes oder kreischendes Geräusch nach Kaltstart, plötzlicher Leistungsverlust, schwarzer Rauch, Notlauf.
    800–2.500 €

+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2.4L D5 · Diesel· 185–215 PS Motorwechsel
2010 2014

Weiterentwickelter 2.4-Liter-Fünfzylinder-Common-Rail-Diesel der zweiten Ausbaustufe, nun mit Dieselpartikelfilter und Drallklappen-Ansaugbrücke zur Erfüllung strengerer Abgasnormen. Das bringt zusätzliche Schwachstellen: Die Drallklappen-Gestänge mit ihren Kunststoff-Kugelgelenken hängen sich gerne aus, sobald Rußablagerungen den Klappenwiderstand erhöhen, was den Fehlercode P2015 und Notlauf auslöst. Im Extremfall kann ein abgebrochenes Klappenelement angesaugt werden. Der DPF setzt sich bei überwiegendem Kurzstreckenbetrieb zu, weil die Regenerationstemperatur nicht erreicht wird. Die bekannte Injektor-Abdichtung im Kopf bleibt kritisch: undichte Kupferdichtringe führen zum Schwarzen Tod. Zahnriemenantrieb inklusive Wasserpumpe, Interferenzmotor, daher Riemenintervall strikt einhalten. AGR neigt zur Versottung. Empfehlenswert sind lange Autobahnfahrten für saubere Regeneration und konsequente Injektor-Wartung.

  • !! Injektordichtung undicht (Schwarzer Tod) ab 150.000 km

    Kupferdichtung unter den Piezo-Injektoren dichtet nicht mehr. Brenngase entweichen, verbrutzeln Motoröl und bilden schwarze Karbonkrusten um die Injektoren. Teuersproblem des D5244T4.

    Symptome: Schwarze Krusten rund um Injektoren, Rußgeruch im Motorraum, Fehlzündungen, Leistungsverlust, Kraftstoffverbrauchsanstieg.
    400–1.800 €
  • !! Zahnriemen + Wasserpumpe ab 160.000 km

    Zahnriemen alle 160.000 km oder 10 Jahre wechseln. Wasserpumpe ist zwingend mitzutauschen. Neue Riemen mit alter Pumpe sind ein häufiger Grund für sofortigen Folgeschaden.

    Symptome: Keine Vorwarnung. Riss führt zu Totalschaden mit gebeulten Ventilen.
    450–900 €
  • !! Drallklappen-Gestänge bricht ab 150.000 km

    Die Drallklappen in der Ansaugbrücke hängen sich aus, sobald Rußablagerungen den Klappenwiderstand erhöhen und das Kunststoff-Kugelgelenk des Gestänges versagt. Folge: Fehlercode P2015 und Notlauf. Selten kann ein abgebrochenes Klappenteil angesaugt werden.

    Symptome: Leistungsverlust, Notlaufprogramm, Motorkontrollleuchte mit P2015, ölige Ablagerungen rund um den Klappensteller, gelegentlich Ruckeln im unteren Drehzahlbereich.
    200–700 €

+ 4 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2010 2018
Versicherungseinstufung: Mittel

2.4-Liter-Fünfzylinder-Common-Rail-Diesel der dritten Generation mit Dieselpartikelfilter und Drallklappen-Ansaugbrücke, technisch eng verwandt mit der zweiten Ausbaustufe. Laufkultur und Durchzug aus dem Drehzahlkeller sind typische Stärken dieser Fünfzylinder. Die Drallklappen-Mechanik bleibt der wunde Punkt: Kunststoff-Kugelgelenke und Gestänge hängen sich bei Verrußung aus, der Fehlercode P2015 erscheint und der Motor geht in den Notlauf. Der DPF leidet unter Kurzstreckenbetrieb, da die nötige Regenerationstemperatur ausbleibt und Dieseleintrag das Motoröl verdünnt. Die Injektor-Abdichtung im Kopf erfordert Wachsamkeit: Bei nachlassendem Anzug der Spannpratze entsteht der Schwarze Tod durch entweichende Verbrennungsgase. Zahnriemen samt Wasserpumpe nach Intervall wechseln, da Interferenzmotor mit kapitalem Schadensrisiko bei Riemenriss. Konsequente Wartung und regelmäßige Langstrecke halten den Motor gesund.

  • !! Injektordichtung undicht ab 150.000 km

    Auch am späteren D5244T10 können Injektorkupferdichtungen undicht werden. Das zweistufige Turboladesystem erhöht den Zylinderdruck, was Dichtflächen stärker belastet.

    Symptome: Schwarze Ablagerungen um Injektoren, Kraftstoffgeruch, Fehlzündungen, ruppiger Motorlauf.
    400–1.800 €
  • !! Zahnriemen + Wasserpumpe ab 160.000 km

    Wechselintervall 160.000 km oder 10 Jahre. Beim Zweistufen-Turbo-Diesel ist ein Motorschaden durch Riemenriss noch kostspieliger – deshalb Wartung unbedingt einhalten.

    Symptome: Kein Vorwarnsignal. Riss führt zu sofortigem Motorschaden.
    450–900 €
  • !! Drallklappe Gestänge bricht ab 150.000 km

    Drallklappe im Ansaugkrümmer des D5244T10 trägt dasselbe Designproblem wie im T4. Das Kunststoffgestänge ermüdet und bricht, lose Teile können Motorschaden verursachen.

    Symptome: Motorsteuerleuchte, klapperndes Ansauggefäusch, Leistungsabfall, möglicher Motorschaden bei vollem Bruch.
    200–700 €

+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2010 2018
Versicherungseinstufung: Mittel

2.4-Liter-Fünfzylinder-Common-Rail-Diesel der dritten Generation mit Dieselpartikelfilter und AGR-Rückführung, ausgelegt auf kräftigen Durchzug und gute Laufruhe. Trotz Reife der Baureihe bleiben die typischen D5-Schwachstellen bestehen. Die Injektor-Abdichtung im Zylinderkopf ist der Dauerbrenner: Lockert sich die Spannpratze, drücken Verbrennungsgase am Kupferdichtring vorbei und verkrusten als Schwarzer Tod, was den Injektor festsetzt. Der DPF setzt sich bei Kurzstrecke zu, weil die Regenerationstemperatur ausbleibt. Das AGR-Ventil versottet mit der Zeit, was Leistungsschwankungen und Rußausstoß verursacht; auch der AGR-Kühler kann undicht werden. Zahnriemenantrieb mit Wasserpumpe, Interferenzmotor, daher Riemenintervall strikt einhalten. Hydrostößel können bei minderwertigem Öl klappern. Freigegebenes Öl, regelmäßige Langstrecke und Injektor-Kontrolle sind die wichtigsten Pflegehebel.

  • !! Injektordichtung undicht ab 150.000 km

    Auch der letzte D5244T15 behält das Dichtungsproblem der D5-Familie an den Injektorkupferringen. Bei Autos über 5 Jahren sollte die Dichtheit regelmäßig geprüft werden.

    Symptome: Schwarze Ablagerungen rund um Injektoren, Abgasgeruch, Fehlzündungen.
    400–1.800 €
  • !! Zahnriemen + Wasserpumpe ab 160.000 km

    Wechselintervall 160.000 km oder 10 Jahre – auch beim Automatikmodell (175 PS Variante). Riemengetriebene Wasserpumpe immer gleichzeitig wechseln.

    Symptome: Kein Vorwarnsignal. Riss führt zu Motorschaden.
    450–900 €
  • !! DPF verstopft bei Kurzstrecke ab 130.000 km

    DPF des D5244T15 verstopft wie alle D5-Generationen bei überwiegendem Kurzstreckenbetrieb. Längere Autobahnfahrten zur aktiven Regeneration sind empfehlenswert.

    Symptome: DPF-Warnleuchte, Leistungsabfall, Ölstand steigt (Diesel im Öl), erhöhter Verbrauch.
    300–1.500 €

+ 4 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

1.6L GTDi Turbo · Benziner· 150–179 PS
2010 2018
Versicherungseinstufung: Mittel

Ford 1.6 EcoBoost (GTDi) Turbo-Direkteinspritzer, gemeinsam mit Ford entwickelt und in vielen Modellen baugleich verbaut. Spritzig und sparsam, technisch aber heikel: Das größte Risiko ist ein überhitzender Zylinderkopf bei Kühlmittelverlust. Sinkt der Füllstand unbemerkt, kann der Kopf reißen, woraufhin unter Druck stehendes Öl austritt und sich an heißen Bauteilen entzünden kann. Ford hat dafür einen offiziellen Sicherheitsrückruf herausgegeben und nachträglich einen Kühlmittel-Füllstandssensor eingebaut. Zusätzlich werden die heißen Kühlmittelschläuche am Turbolader mit der Zeit spröde und undicht. Der Kühlkreislauf gehört bei diesem Motor lückenlos überwacht, jeder Kühlmittelverlust ist ernst zu nehmen. Direkteinspritzer-typisch lagern sich an den Einlassventilen mit der Zeit Ölkohle ab. Bei penibler Kühlsystem-Pflege brauchbar, sonst riskant.

  • !! Zylinderkopfriss durch Kühlmittelverlust ab 90.000 km

    Sinkt der Kühlmittelstand unbemerkt, überhitzt der Zylinderkopf lokal und kann reißen. Folge sind Kühlmittelverlust in den Brennraum, Aussetzer, weißer Rauch und im Extremfall Kolben- oder Motorschaden mit Kosten bis zum Austauschmotor.

    Symptome: Stetig sinkender Kühlmittelstand ohne sichtbare Pfütze, Überhitzungsanzeige, weißer Rauch aus dem Auspuff, Leistungsverlust, rauer Lauf und Zündaussetzer.
    3.500–7.500 €
  • !! Rückruf 17S09: Brandgefahr durch Kopfriss

    Offizieller Sicherheitsrückruf (17S09 / NHTSA 17V209): Bei fehlender Kühlmittelzirkulation überhitzt der Kopf und reißt, austretendes Öl kann sich an heißen Bauteilen entzünden. Ford bekannt 29 Brände. Abhilfe: nachgerüsteter Kühlmittel-Füllstandssensor samt Steuergeräte-Update.

    Symptome: Warnleuchten oder Brandgeruch sind die Ausnahme; oft kündigt sich nur schleichender Kühlmittelverlust an, bevor der Sensor warnt. Rückruf greift unabhängig vom Fahrerbemerken.
    0–0 €
  • !! Turbo-Kühlmittelschläuche reißen ab 80.000 km

    Beim Ford-abgeleiteten EcoBoost-Motor des B4164T reißen die Kühlwasserschläuche am Turbo unter Temperatur- und Druckwechsel. Kühlmittelverlust unter Last ist möglich und kann zur Überhitzung führen.

    Symptome: Kühlmittelverlust nach Autobahnfahrt, weißer Dampf aus dem Motorraum, steigende Kühlmitteltemperatur
    100–400 €

+ 1 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2.0L T4 Drive-E · Benziner· 190 PS
2013 2018
Versicherungseinstufung: Mittel

Modularer 2.0-Vierzylinder aus der Drive-E/VEP4-Baureihe mit Turbolader und Direkteinspritzung. Aluminium-Block, Zahnriemen im Öl laufend, kompakte Bauweise. In der frühen Serie (2014–2016) sind reibungsoptimierte Kolben- und Ölabstreifringe verbaut, die zu erhöhtem Ölverbrauch führen — Volvo verlängerte die Garantie und überarbeitete die Ringe ab Mitte 2016. Als Direkteinspritzer neigt der Motor zu Ventilverkokung an den Einlassventilen, weil kein Kraftstoff darüberspült. Schwachpunkte sind außerdem der ölgekühlte Ölkühler mit Innenleck, die elektrische Wasserpumpe und die alternde Kurbelgehäuseentlüftung. Solide Basis, wenn Ölwechsel knapp gehalten und Zahnriemen rechtzeitig getauscht werden.

  • !! Ölverbrauch durch schwache Kolbenringe (VEP4-Problem) ab 80.000 km

    Die Drive-E-Vierzylinder (VEP4) wurden mit niederdruck-Kolbenringen ausgestattet um Reibung zu reduzieren. Folge: erhöhter Ölverbrauch, besonders in der frühen Serienphase 2014–2016. Volvo erweiterte die Garantie auf 8 Jahre/160.000 km.

    Symptome: Sinkender Ölstand ohne sichtbare Leckagen, blauer Rauch gelegentlich, erhöhter Ölverbrauch über 0,5 l/1000 km
    1.800–5.000 €
  • !! Zahnriemen – Wechselintervall 120.000 km/8 Jahre ab 130.000 km

    Alle Drive-E-Vierzylinder verwenden einen Zahnriemen statt einer Kette. Das Wechselintervall beträgt 120.000–150.000 km (manche Quellen: 12–16 Jahre). Früherer Wechsel bei hoher Laufleistung empfehlenswert.

    Symptome: Keine Vorzeichen bei plötzlichem Riss, gelegentliches Quietschen des Riemens bei nachlassendem Spanner
    500–900 €
  • !! Ölkühler-Innenleck — Öl-Kühlmittel-Vermischung ab 120.000 km

    Der seitlich am Block sitzende Ölkühler entwickelt ein internes Leck, sodass sich Motoröl und Kühlmittel vermischen. Es entsteht eine schädliche Emulsion, die Lager und Kühlkanäle belastet. Bekanntes Problem der 2.0-VEA-Motoren ab etwa 2015.

    Symptome: Milchig-brauner Schaum auf Öldeckel oder Peilstab, Kühlmittelverlust, blau-grüne Kühlmittelspur am Ölfiltergehäuse, mögliche Überhitzung
    400–1.200 €

+ 4 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2.0L T5 Drive-E · Benziner· 254 PS
2013 2018

Höher aufgeladene T5-Variante des modularen Drive-E/VEP4-Zweiliters mit Turbolader und Direkteinspritzung. Gleiche Grundkonstruktion mit Aluminium-Block und im Öl laufendem Zahnriemen, aber mehr Ladedruck und Spitzenleistung. Die frühe Kolbenring-Thematik (2015–2017) mit erhöhtem Ölverbrauch trifft diesen Motor durch die höhere thermische Belastung tendenziell stärker — Garantieverlängerung und überarbeitete Ringe gelten auch hier. Als Direkteinspritzer Verkokung an den Einlassventilen, dazu ölgekühlter Ölkühler mit Mischungsleck, elektrische Wasserpumpe und alternde Ladeluftschläuche. Kräftiger, aber wartungsintensiver Motor: kurze Ölwechsel und rechtzeitiger Zahnriementausch sind Pflicht.

  • !! Ölverbrauch durch VEP4-Kolbenringe (Klassenproblem) ab 70.000 km

    Der T5-Antrieb gehört zu den am häufigsten betroffenen Drive-E-Motoren beim Ölverbrauchsproblem. Besonders 2015–2017er Baujahre wurden im Rahmen eines Service-Kampagne (S29650) behandelt. Volvo verlängerte Garantie auf 8 Jahre.

    Symptome: Ölstand sinkt zwischen Wechseln deutlich, gelegentlicher blauer Rauch, kein sichtbarer Ölverlust von außen
    2.000–5.000 €
  • !! Zahnriemen – Wechsel alle 120.000 km Pflicht ab 120.000 km

    Alle Drive-E-T-Varianten haben Zahnriemenantrieb. Beim T5 mit Hochdruckturbo ist der Riemenwechsel besonders wichtig – ein Riss führt zum sofortigen Totalschaden. Empfehlung: frühzeitiger Wechsel bei 100.000 km.

    Symptome: Keine Vorzeichen bei plötzlichem Abriss, evtl. Quietschen bei nachlassendem Spanner
    500–1.000 €
  • !! Ölkühler-Innenleck — Öl-Kühlmittel-Vermischung ab 120.000 km

    Der seitlich am Block sitzende Ölkühler entwickelt ein internes Leck, sodass Motoröl und Kühlmittel ineinander übergehen. Die entstehende Emulsion belastet Lager und Kühlkanäle. Bekanntes Problem der 2.0-VEA-Motoren ab etwa 2015.

    Symptome: Milchig-brauner Schaum auf Öldeckel oder Peilstab, Kühlmittelverlust, Kühlmittelspur am Ölfiltergehäuse, mögliche Überhitzung
    400–1.200 €

+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2.0L T6 Drive-E · Benziner· 320 PS
2013 2018

Doppelaufgeladene T6-Spitzenversion des Drive-E/VEP4-Zweiliters: ein mechanischer Eaton-Kompressor sorgt für Druck im unteren Drehzahlbereich, der Turbolader übernimmt obenherum (Twincharge). Der Kompressor wird über eine elektromagnetische Kupplung zugeschaltet und hat ein eigenes Ölreservoir; die Kupplung verschleißt mit hoher Laufleistung und reißt dann am Anfahren ab — typisch sind Anfahrschwäche und schwarzer Abrieb im Riemenbereich. Hinzu kommt das elektronische Umluftventil (eCRV) mit reißender Membran. Die VEP4-Kolbenring-Thematik und Ventilverkokung der Direkteinspritzung gelten auch hier, dazu Ölkühler-Innenleck und elektrische Wasserpumpe. Leistungsstark, aber das komplexeste und teuerste Mitglied der Baureihe.

  • !! Kompressor-Dichtungen verschleißen bei Hochlaufleistung ab 150.000 km

    Der Roots-Kompressor des T6 Drive-E neigt ab ca. 150.000–200.000 km zu Dichtungsversagen. Versprödete Kunststoff- und Gummiteile lassen unkontrollierte Luft eintreten. Typischer Fehlercode: P0171 (System zu mager). Reparaturkosten 2.000–5.000€.

    Symptome: Leistungseinbruch besonders bei niedrigen Drehzahlen, Fehlerlampe P0171, schlechte Kraftstoffökonomie, Kompressor-Nebengeräusche
    1.800–5.000 €
  • !! Zahnriemen – Wechsel durch Kompressorbauart aufwändiger ab 120.000 km

    Der Zahnriemenwechsel am T6 ist durch den integrierten Kompressor aufwändiger als bei T4/T5. Arbeitszeit und Kosten sind entsprechend höher. Wechselintervall 120.000 km/8 Jahre gilt auch hier.

    Symptome: Keine Vorzeichen, Empfehlung: Prüfung ab 100.000 km
    700–1.500 €
  • !! Ölkühler-Innenleck — Öl-Kühlmittel-Vermischung ab 120.000 km

    Der seitlich am Block sitzende Ölkühler entwickelt ein internes Leck, sodass Motoröl und Kühlmittel ineinander übergehen. Die entstehende Emulsion belastet Lager und Kühlkanäle. Bekanntes Problem der 2.0-VEA-Motoren ab etwa 2015.

    Symptome: Milchig-brauner Schaum auf Öldeckel oder Peilstab, Kühlmittelverlust, Kühlmittelspur am Ölfiltergehäuse, mögliche Überhitzung
    400–1.200 €

+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2.5L Turbo · Benziner· 230–254 PS Motorwechsel
2010 2015

Aufgeladener 2,5-Liter-Reihenfünfzylinder der späteren Whiteblock-Generation in Aluminium-Grauguss-Mischbauweise, DOHC, 20 Ventile, riemengesteuert. Robuster Grundmotor mit klassischem Fünfzylinder-Klang und gleichmäßiger Drehmomententfaltung. Schwachpunkt ist das alternde PCV-System (Kurbelgehäuseentlüftung): Verstopft der Ölabscheider, baut sich Überdruck auf, der Dichtungen ausbläst und Öl in den Ansaugtrakt drückt — die mit Abstand häufigste Reparatur. Zahnriemenwechsel ist Pflicht, da Interferenzmotor: Bei Riemenriss kollidieren Ventile mit den Kolben. Turbolader und Wastegate-Steller verschleißen erst spät. Wassergekühlter Lader, Thermostat kann mit den Jahren öffnen und das Kaltlaufverhalten verschlechtern. Mit gepflegtem PCV-System und eingehaltenen Riemenintervallen langlebig.

  • !! Zahnriemen + Wasserpumpe ab 160.000 km

    Zahnriemenwechsel alle 160.000 km oder 10 Jahre inklusive Wasserpumpe. Wasserpumpe ist riemengetrieben – ein Versagen der alten Pumpe nach Riemenwechsel zerstört den neuen Riemen.

    Symptome: Kein Vorwarnsignal. Riss führt zu Totalschaden.
    550–950 €
  • !! PCV-Ölabscheider verstopft ab 100.000 km

    Die Kunststoffkomponenten des PCV-Systems (Kurbelgehäuseentlüftung) verspröden mit dem Alter und verstopfen mit Ölkohle. Der entstehende Kurbelgehäuse-Überdruck bläst Kurbelwellen- und Nockenwellendichtungen aus und drückt Öl in den Ansaugtrakt. Ölabscheider-Box plus Schläuche kosten als Teil rund 300 Euro.

    Symptome: Pfeifendes oder zischendes Geräusch im Leerlauf, Öl im Luftfilter-/Ansaugbereich, steigender Ölverbrauch, Ölnebel aus Entlüftungsschläuchen, Druck am Ölmessstab.
    150–500 €
  • !! Wastegate-Aktuator defekt ab 150.000 km

    Der Ladedruckregelaktuator (Wastegate) des Turboladers kann festfressen oder seine Membran beschädigt werden. Folge ist unkontrollierter Ladedruck oder Leistungsverlust.

    Symptome: Stark schwankende Leistung, plötzlicher Leistungsabfall, Notlauf, Motorsteuerleuchte mit Ladedruck-Fehlercode.
    400–1.500 €

+ 2 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2010 2018
Versicherungseinstufung: Mittel

Aufgeladener 2,5-Liter-Reihenfünfzylinder der jüngsten Whiteblock-Ausbaustufe (VEA-Übergangszeit), DOHC, 20 Ventile, riemengesteuert. Kraftvolle, laufruhige Maschine mit gutem Drehmoment aus dem Drehzahlkeller. Gravierendster Punkt ist systemischer Ölverbrauch durch reibungsoptimierte Kolbenringe mit zu niedriger Spannung: Die Ölabstreifringe verkoken, das Öl kann nicht mehr abfließen, der Verbrauch steigt — Volvo erkannte den Defekt offiziell an. Abhilfe nur durch Kolbenring- bzw. Kolbentausch. Daneben das übliche PCV-Thema: verstopfter Ölabscheider erzeugt Kurbelgehäuse-Überdruck und Ölleckagen. Zahnriemen ist Interferenz-kritisch und mitsamt Wasserpumpe fällig. Vor dem Kauf Ölverbrauch über mehrere Tankfüllungen prüfen.

  • !! Kolbenring-Rückruf wegen systemischen Ölverbrauchs (2013–2016) ab 80.000 km

    Volvo stellte offiziell Kolbenringdefekte beim B5254T12 fest. Niedrige Spannringe aus Effizienzgründen führten zu starkem Ölverbrauch. Reparaturlösung: Kolbenringtausch. Fahrzeuge vor Seriennummer 1501327 besonders betroffen.

    Symptome: Erhöhter Ölverbrauch über 0,5 L/1.000 km, blauer Rauch beim Kaltstart, häufiges Nachfüllen von Motoröl.
    1.500–4.000 €
  • !! Zahnriemen und Wasserpumpe – Interferenzmotor, strenge Intervalle ab 160.000 km

    Der B5254T12 ist ein Interferenzmotor. Zahnriemen und Wasserpumpe müssen gemeinsam nach Vorschrift gewechselt werden. Der Zahnriemen treibt die Wasserpumpe an; schleichende Pumpenleckage kann den Riemen kontaminieren und vorzeitig zerstören.

    Symptome: Kein Warnsignal bei Riss. Quietschen bei Kaltstart deutet auf nachlassenden Spanner hin.
    500–900 €
  • !! PCV-Ölabscheider verstopft ab 100.000 km

    PCV-Kunststoffgehäuse versprödet, Ölabscheider verstopft. Typisches Volvo-5-Zylinder-Problem über alle Turbovarianten. Erhöhter Kurbelgehäusedruck beschleunigt Dichtungsverschleiß.

    Symptome: Pfeifendes Geräusch, Ölaustritt an Hinterdichtung, erhöhter Ölverbrauch, Motorölnebel.
    150–500 €
3.0L T6 · Benziner· 305 PS
2010 2018
Versicherungseinstufung: Mittel

Längs eingebauter 3.0-Liter-SI6-Turbo, überarbeitete Stufe des P3-Sechszylinders mit etwas mehr Leistung. Steuerung per Steuerkette, KEIN Zahnriemen — die Kette liegt schwungradseitig, Kettenspanner und -führung sollten bei Kettengeräuschen kontrolliert werden. Spätere Baujahre bekamen überarbeitete Kolbenringe; bei frühen T4 kann der Ölverbrauch dennoch erhöht sein, daher Ölstand regelmäßig prüfen. Die PCV-Membran reißt und erzeugt ein Zischen im Leerlauf samt Kurbelgehäusedruck. Die hinten verbaute READ-Einheit treibt Lichtmaschine und Servopumpe an und ist ein bekannter Verschleißpunkt. Thermostat neigt zum Festsitzen. Insgesamt ein kräftiger, laufruhiger Reihensechser bei konsequenter Wartung.

  • !! Erhöhter Ölverbrauch (Vor-2012) ab 80.000 km

    Motoren vor Modelljahr 2012 hatten bekanntes Kolbenring-Problem mit erhöhtem Ölverbrauch. Volvo bot Garantieverlängerung auf 8 Jahre / 100.000 Meilen. Ab 2012 überarbeitete Kolben und Ringe.

    Symptome: Schnell sinkender Ölstand, blauer Auspuffrauch, Motoröl schwärzt sich schneller als normal.
    1.500–5.000 €
  • !! Steuerkette (selten, aber teuer) ab 200.000 km

    Steuerkette des SI6 ist grundsätzlich robust und 'motorlebenslang'. Selten, aber dokumentiert: Kettenspanner gibt nach und Kette schlägt. Reparatur bei diesem Motor sehr aufwändig.

    Symptome: Knatterndes oder klackerndes Geräusch aus Motoroberteil besonders kalt, Motorsteuerleuchte, P0340-Fehler.
    1.500–4.000 €
  • !! Thermostat klemmt in Schließstellung ab 110.000 km

    Der Thermostat des B6304T4 klemmt in Schließstellung, besonders wenn er lange nicht gewechselt wurde. Aufheizphase ist normal, aber danach öffnet er nicht und die Motortemperatur klettert auf kritische Werte.

    Symptome: Motortemperatur steigt nach kurzer Fahrtzeit zu hoch, Temperaturwarnung, schlechte Heizleistung bei Kälte
    150–500 €

+ 1 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

Fahrzeug-Schwachstellen

SchwachstelleKosten
Spurstangenköpfe und Fahrwerkslager verschleißen

Bei hohen Laufleistungen werden verschlissene Spurstangenköpfe, Kugelgelenke und Fahrwerksbuchsen am S60 II/V60 I häufig von TÜV-Prüfern beanstandet. Das Fahrzeug zeigt sich beim Reifenverschleiß sehr anspruchsvoll.

Symptome: Lenkspiel nimmt zu, einseitiger Reifenverschleiß vorne, leichtes Schlagen beim Einlenken auf Kopfsteinpflaster
ab 120.000 km
Günstig
Domlager und Federbeinlager verschleißen früh

Die vorderen Domlager und Stützlager der P3-Plattform verschleißen früher als üblich. Mahlende Geräusche beim Lenken und Poltern über Fahrbahnunebenheiten sind typisch. Der Tausch ist günstig und gut machbar.

Symptome: Mahlen oder Knirschen beim Lenken, Poltern über Bodenwellen bei niedrigem Tempo, schwammiges Lenkgefühl
ab 100.000 km
Günstig
Längslenkerlager an der Hinterachse ausgeschlagen

Das große Längslenkerlager der Hinterachse schlägt teils schon ab rund 100.000 km aus. Die Folge ist ein schwammiges, nervöses Heck. Der Tausch erfordert eine Presse und gehört in die Werkstatt.

Symptome: Schwammiges, nervöses Heck in Kurven, Poltern hinten über Bodenwellen, unpräzises Fahrverhalten
ab 100.000 km
Mittel

Alternativen

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Weiter stöbern

Bekannte Probleme und Mängel +

Für den Volvo S60 2 (2010–2018) sind insgesamt 89 Schwachstellen dokumentiert — davon 78 motorbezogen und 11 am Fahrzeug. 5 Problemmotoren: D5244T4 (2.4L D5), D5244T10 (2.4L D5), D5244T15 (2.4L D5), D4204T9 (2.0L D3 Drive-E), D4204T14 (2.0L D4 Drive-E). Typische Mängel betreffen Fahrwerk, Elektronik, Getriebe, Bremsen.

S60 (D5244T4, 2010–2014) — Finger weg!: Injektordichtung undicht (Schwarzer Tod), Zahnriemen + Wasserpumpe, Drallklappen-Gestänge bricht. Leistung: 185 PS.

S60 (D5244T10, 2010–2018) — Finger weg!: Injektordichtung undicht, Zahnriemen + Wasserpumpe, Drallklappe Gestänge bricht. Leistung: 205 PS.

S60 (D5244T15, 2010–2018) — Finger weg!: Injektordichtung undicht, Zahnriemen + Wasserpumpe, DPF verstopft bei Kurzstrecke. Leistung: 215 PS.

S60 (D4162T, 2011–2015) — Aufpassen: Zahnriemen – Intervall 2014 auf 140.000 km verkürzt, Motorblock kann bei Überhitzung reißen, Turbo-Ölmangel durch verstopftes Ölsieb. Leistung: 114 PS.

S60 (D4204T5, 2012–2018) — Aufpassen: Zahnriemen — langes Intervall, aber zwingend einhalten, Kunststoff-Saugrohr verzieht — Brandrisiko-Rückruf, EGR-Kühler verstopft (alle VEA-Diesel betroffen). Leistung: 120 PS.

S60 (D4204T9, 2014–2018) — Finger weg!: EGR-Kühler versottet — Brandrisiko-Rückruf, Kunststoff-Saugrohr verzieht — Brandrisiko-Rückruf, Zahnriemen — langes Intervall, aber zwingend einhalten. Leistung: 150 PS.

S60 (D4204T14, 2014–2018) — Finger weg!: EGR-Kühler versottet — Brandrisiko-Rückruf (D4), Kunststoff-Saugrohr verzieht — Brandrisiko-Rückruf, Hochdruckturbolader-Ausfall — Schaufelrad-Bruch. Leistung: 190 PS.

S60 (B4164T, 2010–2018) — Aufpassen: Zylinderkopfriss durch Kühlmittelverlust, Rückruf 17S09: Brandgefahr durch Kopfriss, Turbo-Kühlmittelschläuche reißen. Leistung: 179 PS.

S60 (B5254T7, 2010–2015) — Aufpassen: Zahnriemen + Wasserpumpe, PCV-Ölabscheider verstopft, Wastegate-Aktuator defekt. Leistung: 230 PS.

S60 (B5254T12, 2010–2018) — Aufpassen: Kolbenring-Rückruf wegen systemischen Ölverbrauchs (2013–2016), Zahnriemen und Wasserpumpe – Interferenzmotor, strenge Intervalle, PCV-Ölabscheider verstopft. Leistung: 254 PS.

S60 (B6304T4, 2010–2018) — Aufpassen: Erhöhter Ölverbrauch (Vor-2012), Steuerkette (selten, aber teuer), Thermostat klemmt in Schließstellung. Leistung: 305 PS.

S60 (B4164T, 2011–2018) — Aufpassen: Zylinderkopfriss durch Kühlmittelverlust, Rückruf 17S09: Brandgefahr durch Kopfriss, Turbo-Kühlmittelschläuche reißen. Leistung: 150 PS.

S60 (B4204T19, 2013–2018) — Aufpassen: Ölverbrauch durch schwache Kolbenringe (VEP4-Problem), Zahnriemen – Wechselintervall 120.000 km/8 Jahre, Ölkühler-Innenleck — Öl-Kühlmittel-Vermischung. Leistung: 190 PS.

S60 (B4204T23, 2013–2018) — Aufpassen: Ölverbrauch durch VEP4-Kolbenringe (Klassenproblem), Zahnriemen – Wechsel alle 120.000 km Pflicht, Ölkühler-Innenleck — Öl-Kühlmittel-Vermischung. Leistung: 254 PS.

S60 (B4204T27, 2013–2018) — Aufpassen: Kompressor-Dichtungen verschleißen bei Hochlaufleistung, Zahnriemen – Wechsel durch Kompressorbauart aufwändiger, Ölkühler-Innenleck — Öl-Kühlmittel-Vermischung. Leistung: 320 PS.

Worauf beim Volvo S60 achten? Die detaillierte Auflistung aller Motor- und Fahrzeug-Schwachstellen findest du in den Abschnitten oben.

Häufige Fragen

Welche Probleme und Schwachstellen hat der Volvo S60 2? +
Der Volvo S60 2 hat 78 bekannte Motor-Schwachstellen und 11 Fahrzeug-Schwachstellen.
Worauf muss ich beim Volvo S60 2 Gebrauchtwagen achten? +
faq.watch_a_avoid
Welcher Motor ist empfehlenswert? +
Aufpassen: B4164T (1.6L GTDi Turbo), D4162T (1.6L DRIVe), B5254T7 (2.5L Turbo), B5254T12 (2.5L Turbo), B6304T4 (3.0L T6), B4204T19 (2.0L T4 Drive-E), B4204T23 (2.0L T5 Drive-E), B4204T27 (2.0L T6 Drive-E), D4204T5 (2.0L D2 Drive-E). Kein Motor wird als 'Gute Wahl' bewertet. Am meisten Fahrspaß bietet der B4204T27 (2.0L T6 Drive-E). Problemmotor: D5244T4 (2.4L D5) — Finger weg!
Welcher Volvo S60 2 Motor macht am meisten Spaß? +
Der {code} ({displacement}) bietet den meisten Fahrspaß im Volvo S60 2 — Bewertung: „Macht Spaß!". {description} 225 kW mit Kompressor für unteren Drehzahlbereich und Turbo obendraus: kein Turboloch, sofortiger Antritt. Einzigartiges Volvo-System.
Lohnt sich der Volvo S60 2 als Gebrauchtwagen? +
Beim Volvo S60 2 ist Vorsicht geboten — 5 von 14 Motorvarianten erhalten die Bewertung 'Finger weg!'. Die Motorwahl ist entscheidend.
Welche PS-Varianten gibt es beim Volvo S60 2? +
Der Volvo S60 2 ist mit Motorvarianten von 109 bis 326 PS erhältlich. Benziner: B4164T (1.6L GTDi Turbo), B5254T7 (2.5L Turbo), B5254T12 (2.5L Turbo), B6304T4 (3.0L T6), B4204T19 (2.0L T4 Drive-E), B4204T23 (2.0L T5 Drive-E), B4204T27 (2.0L T6 Drive-E). Diesel: D4162T (1.6L DRIVe), D5244T4 (2.4L D5), D5244T10 (2.4L D5), D5244T15 (2.4L D5), D4204T9 (2.0L D3 Drive-E), D4204T14 (2.0L D4 Drive-E), D4204T5 (2.0L D2 Drive-E).

Letzte Aktualisierung: Februar 2026 · Alle Angaben ohne Gewähr