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Volvo · Mittelklasse · 2018–2024 Eigene Suche

Volvo S60 3

Schwachstellen, Motorenbewertung und Kaufberatung

2.6 / 5.0 · Basierend auf 10 Motorvarianten · So bewerten wir

Der S60 III (2018-2024) ist Volvos kompakte Sportlimousine auf SPA-Basis und der direkte Gegner von 3er, A4 und C-Klasse. Schwedische Interpretation der Mittelklasse: schlicht-edler Innenraum, sehr gute Sitze, dezenter Auftritt statt Krawall. Sportlich straffer abgestimmt als S90/V90, aber kein Heizer - eher der elegante Gleiter mit Allrad-Option. Am Gebrauchtmarkt deutlich seltener als die Deutschen und entsprechend günstig, wenn man ein gutes Exemplar findet.

Angeboten wurde er fast nur als Benziner und PHEV - einen Diesel gibt es in dieser Generation nicht. Blind kaufbar sind die B4/B5 Mild-Hybride (B4204T-Reihe, ca. 197-250 PS) mit 48V-Riemenstartergenerator und Aisin-Achtgang - solide und unaufgeregt. Der T8 Recharge (B4204T35/T38, bis 455 PS in der Polestar-Engineered-Version) ist das schnelle Eisen, aber technisch komplex und teuer im Unterhalt. Die Polestar Engineered mit Öhlins-Dämpfern und Brembo-Bremsen ist Enthusiasten-Ware - groß zu fahren, aber Dämpfer und große Bremsen kosten beim Service richtig Geld. Wer Vernunft will, nimmt B4/B5.

Reparaturkosten: Die 48V-Mildhybrid-Batterie verliert ab 50.000-80.000 km an Kapazität, der ISG verschleißt ab 80.000-120.000 km, dazu kommen Software-Themen am DC/DC-Wandler. Beim T8 ist die 12V-Stützbatterie der Liegenbleiber-Klassiker. Die hinteren Bremsbeläge verschleißen früh - bei den schweren PHEV durch den Rekuperations-Mix oft ungleichmäßig, ein Satz plus Scheiben hinten 300-500 EUR. Elektrische Heckklappe sowie Sensus- und Pilot-Assist-Software sind gelegentlich zickig.

Probefahrt-Red-Flags: Sensus-Freeze und Pilot-Assist-Aussetzer provozieren. Hintere Bremsbeläge auf Verschleiß und Festsetzen prüfen. Beim T8 12V-Batterie und reale E-Reichweite checken. Pflicht: die Rückrufe abklären - Spurstangen-Rückruf R19938 (Modelljahr 2019, hintere Spurstangen-Mutter), AEB-Phantombremsung-Software-Rückruf (Modelljahr 2019/2020) und elektrische Heckklappe als erledigt bestätigen lassen.

Marktpreise 2026: Einfache frühe B4/B5 ab etwa 18.000 EUR, gute gepflegte AWD-Modelle 25.000-38.000 EUR, der T8 Polestar Engineered liegt deutlich darüber. Insider-Pick: B5 AWD Mild-Hybrid - genug Druck, solide Technik, kein PHEV-Klimbim und kein 12V-Drama. Der vernünftigste S60, den man kaufen kann.

Spaßigster Motor

320 PS

S60 · Benzin

Echter Sportvolvo

Macht Spaß!
Problemmotor

150 PS

2.0L D3 Drive-E Diesel

6 Schwachstellen

Finger weg!
Versicherungseinstufung: Mittel
Haftpflicht TK 17 Teilkasko TK 23 Vollkasko TK 22
Median der Baureihe — einzelne Motorisierungen können abweichen

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Motorbewertung

Gute Wahl, Aufpassen oder Finger weg!

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Generationen


Motoren-Übersicht

Der Volvo S60 3 ist mit 10 Motorisierungen erhältlich — von 150 PS bis 326 PS.

2.0L D3 Drive-E · Diesel· 150 PS
2018 2022
Versicherungseinstufung: Mittel

Mittlere D3-Ausbaustufe der VEA-Diesel-Baureihe mit Common-Rail-Direkteinspritzung und einstufiger Aufladung. Wirtschaftlicher Allrounder für Mittelstrecken mit gutem Drehmoment aus dem Drehzahlkeller, solange das Abgasnachbehandlungssystem in Ordnung ist. Genau dort liegt die Hauptbaustelle: Der EGR-Kühler versottet durch Kondenswasser-Ruß-Paste, das Kunststoff-Saugrohr kann durch Hitzestau verziehen — beides Gegenstand eines Brandrisiko-Rückrufs. Dazu Partikelfilter-Verstopfung im Kurzstreckenbetrieb und Injektorverschleiß ab mittlerer Laufleistung. Zahnriemen mit langem Intervall, Wechsel dokumentiert haben wollen. Ein gepflegtes Exemplar mit erledigtem Rückruf ist ein solider Vielfahrer-Diesel.

  • !! EGR-Kühler versottet — Brandrisiko-Rückruf ab 40.000 km

    Der zu eng dimensionierte EGR-Kühler kühlt die Abgase zu stark herunter, Kondenswasser und Ruß bilden eine verstopfende Paste — teils schon ab unter 20.000 km. Volvo rief weltweit hunderttausende Diesel wegen Brandgefahr zurück. Reparatur 200–1.100€ je nach Umfang, oft mit Volvo-Kulanzanteil.

    Symptome: Kontrolllampe (Check Engine), EGR-Fehlercode, Motordrosselung ('Schildkröte'), unrunder Leerlauf, im Extremfall Rauch aus dem Motorraum.
    200–1.100 €
  • !! Kunststoff-Saugrohr verzieht — Brandrisiko-Rückruf ab 80.000 km

    Ruß aus dem EGR-System lagert sich an den Drallklappen im Kunststoff-Saugrohr ab und drosselt die Strömung. Der Hitzestau kann das Saugrohr verziehen oder anschmelzen — Volvo rief weltweit über 500.000 Diesel zurück. Abhilfe ist Saugrohr-Tausch; ohne Rückruf 300–2.000€ je nach Folgeschaden.

    Symptome: Ungewöhnlicher Geruch im Innenraum, Leistungsverlust, Motorstörlicht, im seltenen Extremfall Brand im Motorraum.
    300–2.000 €
  • !! Zahnriemen — langes Intervall, aber zwingend einhalten ab 240.000 km

    Der VEA-Diesel nutzt einen trockenen Zahnriemen mit Wechselintervall von rund 240.000 km bzw. 10 Jahren. Bei Gebrauchtwagen ist der Wechsel oft nicht dokumentiert. Ein Riemenriss bedeutet beim Interferenzmotor kapitalen Ventilschaden. Riemen, Spann- und Umlenkrollen im Satz tauschen.

    Symptome: Keine Vorwarnung bei Riss. Vorab prüfen: Risse, Abrieb, verhärtetes oder rissiges Gummi am Riemen, quietschendes Geräusch.
    600–1.200 €

+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2.0L D4 Drive-E · Diesel· 190 PS
2018 2022
Versicherungseinstufung: Mittel

Stärkere D4-Ausbaustufe der VEA-Diesel mit Zwillingsturbo-Aufladung für kräftige 400 Nm Drehmoment und Common-Rail bis 2.000 bar. Aus dem Stand bullig, fühlt sich deutlich antrittsstärker an als die einstufigen Varianten. Die höhere Last und der höhere Einspritzdruck belasten Injektoren und Hochdruckturbo stärker, weshalb beide ab mittlerer Laufleistung zu beobachten sind. Größtes Thema bleibt aber die Abgasrückführung: EGR-Kühler-Versottung und das verziehende Kunststoff-Saugrohr durch Rußanlagerung an den Drallklappen waren Gegenstand eines weltweiten Brandrisiko-Rückrufs. Partikelfilter-Verstopfung bei viel Kurzstrecke kommt hinzu. Rückrufstatus per VIN prüfen, dann ist es ein kräftiger, langlebiger Diesel.

  • !! EGR-Kühler versottet — Brandrisiko-Rückruf (D4) ab 40.000 km

    Auch der 190-PS-D4 ist vom EGR-Kühler-Rückruf betroffen: Zu starke Abkühlung lässt Kondenswasser-Ruß-Paste entstehen, die EGR-Kühler und -Rohre verstopft — teils ab unter 20.000 km. Volvo rief weltweit hunderttausende Diesel wegen Brandgefahr zurück. Rückrufstatus per VIN prüfen.

    Symptome: Kontrolllampe (Check Engine), EGR-Fehlercode, Motordrosselung, unrunder Leerlauf, im Extremfall Rauch aus dem Motorraum.
    200–1.100 €
  • !! Kunststoff-Saugrohr verzieht — Brandrisiko-Rückruf ab 80.000 km

    Ruß aus dem EGR-System lagert sich an den Drallklappen im Kunststoff-Saugrohr ab und drosselt die Strömung. Der Hitzestau kann das Saugrohr verziehen oder anschmelzen — Volvo rief weltweit über 500.000 Diesel zurück. Abhilfe ist Saugrohr-Tausch; ohne Rückruf 300–2.000€ je nach Folgeschaden.

    Symptome: Ungewöhnlicher Geruch im Innenraum, Leistungsverlust, Motorstörlicht, im seltenen Extremfall Brand im Motorraum.
    300–2.000 €
  • !! Hochdruckturbolader-Ausfall — Schaufelrad-Bruch ab 110.000 km

    Beim Zwillingsturbo-D4 kann das Turbinenrad des Hochdruckturbos zerlegen, häufig nach vorangegangenem Ölmangel. Bruchstücke verbiegen die variable Turbinengeometrie und können in den Abgastrakt wandern. Tausch beim Händler rund 2.500€, Cartridge im Zubehör deutlich günstiger.

    Symptome: Schleifendes oder kreischendes Geräusch nach Kaltstart, plötzlicher Leistungsverlust, schwarzer Rauch, Notlauf.
    800–2.500 €

+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2.0L T4 Drive-E · Benziner· 190–197 PS
2018 2024
Versicherungseinstufung: Mittel

Modularer 2.0-Vierzylinder aus der Drive-E/VEP4-Baureihe mit Turbolader und Direkteinspritzung. Aluminium-Block, Zahnriemen im Öl laufend, kompakte Bauweise. In der frühen Serie (2014–2016) sind reibungsoptimierte Kolben- und Ölabstreifringe verbaut, die zu erhöhtem Ölverbrauch führen — Volvo verlängerte die Garantie und überarbeitete die Ringe ab Mitte 2016. Als Direkteinspritzer neigt der Motor zu Ventilverkokung an den Einlassventilen, weil kein Kraftstoff darüberspült. Schwachpunkte sind außerdem der ölgekühlte Ölkühler mit Innenleck, die elektrische Wasserpumpe und die alternde Kurbelgehäuseentlüftung. Solide Basis, wenn Ölwechsel knapp gehalten und Zahnriemen rechtzeitig getauscht werden.

  • !! Ölverbrauch durch schwache Kolbenringe (VEP4-Problem) ab 80.000 km

    Die Drive-E-Vierzylinder (VEP4) wurden mit niederdruck-Kolbenringen ausgestattet um Reibung zu reduzieren. Folge: erhöhter Ölverbrauch, besonders in der frühen Serienphase 2014–2016. Volvo erweiterte die Garantie auf 8 Jahre/160.000 km.

    Symptome: Sinkender Ölstand ohne sichtbare Leckagen, blauer Rauch gelegentlich, erhöhter Ölverbrauch über 0,5 l/1000 km
    1.800–5.000 €
  • !! Zahnriemen – Wechselintervall 120.000 km/8 Jahre ab 130.000 km

    Alle Drive-E-Vierzylinder verwenden einen Zahnriemen statt einer Kette. Das Wechselintervall beträgt 120.000–150.000 km (manche Quellen: 12–16 Jahre). Früherer Wechsel bei hoher Laufleistung empfehlenswert.

    Symptome: Keine Vorzeichen bei plötzlichem Riss, gelegentliches Quietschen des Riemens bei nachlassendem Spanner
    500–900 €
  • !! Ölkühler-Innenleck — Öl-Kühlmittel-Vermischung ab 120.000 km

    Der seitlich am Block sitzende Ölkühler entwickelt ein internes Leck, sodass sich Motoröl und Kühlmittel vermischen. Es entsteht eine schädliche Emulsion, die Lager und Kühlkanäle belastet. Bekanntes Problem der 2.0-VEA-Motoren ab etwa 2015.

    Symptome: Milchig-brauner Schaum auf Öldeckel oder Peilstab, Kühlmittelverlust, blau-grüne Kühlmittelspur am Ölfiltergehäuse, mögliche Überhitzung
    400–1.200 €

+ 4 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2.0L T5 Drive-E · Benziner· 250–253 PS
2018 2024
Versicherungseinstufung: Mittel

Höher aufgeladene T5-Variante des modularen Drive-E/VEP4-Zweiliters mit Turbolader und Direkteinspritzung. Gleiche Grundkonstruktion mit Aluminium-Block und im Öl laufendem Zahnriemen, aber mehr Ladedruck und Spitzenleistung. Die frühe Kolbenring-Thematik (2015–2017) mit erhöhtem Ölverbrauch trifft diesen Motor durch die höhere thermische Belastung tendenziell stärker — Garantieverlängerung und überarbeitete Ringe gelten auch hier. Als Direkteinspritzer Verkokung an den Einlassventilen, dazu ölgekühlter Ölkühler mit Mischungsleck, elektrische Wasserpumpe und alternde Ladeluftschläuche. Kräftiger, aber wartungsintensiver Motor: kurze Ölwechsel und rechtzeitiger Zahnriementausch sind Pflicht.

  • !! Ölverbrauch durch VEP4-Kolbenringe (Klassenproblem) ab 70.000 km

    Der T5-Antrieb gehört zu den am häufigsten betroffenen Drive-E-Motoren beim Ölverbrauchsproblem. Besonders 2015–2017er Baujahre wurden im Rahmen eines Service-Kampagne (S29650) behandelt. Volvo verlängerte Garantie auf 8 Jahre.

    Symptome: Ölstand sinkt zwischen Wechseln deutlich, gelegentlicher blauer Rauch, kein sichtbarer Ölverlust von außen
    2.000–5.000 €
  • !! Zahnriemen – Wechsel alle 120.000 km Pflicht ab 120.000 km

    Alle Drive-E-T-Varianten haben Zahnriemenantrieb. Beim T5 mit Hochdruckturbo ist der Riemenwechsel besonders wichtig – ein Riss führt zum sofortigen Totalschaden. Empfehlung: frühzeitiger Wechsel bei 100.000 km.

    Symptome: Keine Vorzeichen bei plötzlichem Abriss, evtl. Quietschen bei nachlassendem Spanner
    500–1.000 €
  • !! Ölkühler-Innenleck — Öl-Kühlmittel-Vermischung ab 120.000 km

    Der seitlich am Block sitzende Ölkühler entwickelt ein internes Leck, sodass Motoröl und Kühlmittel ineinander übergehen. Die entstehende Emulsion belastet Lager und Kühlkanäle. Bekanntes Problem der 2.0-VEA-Motoren ab etwa 2015.

    Symptome: Milchig-brauner Schaum auf Öldeckel oder Peilstab, Kühlmittelverlust, Kühlmittelspur am Ölfiltergehäuse, mögliche Überhitzung
    400–1.200 €

+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2.0L T6 Drive-E · Benziner· 317–326 PS
2018 2024
Versicherungseinstufung: Mittel

Doppelaufgeladene T6-Spitzenversion des Drive-E/VEP4-Zweiliters: ein mechanischer Eaton-Kompressor sorgt für Druck im unteren Drehzahlbereich, der Turbolader übernimmt obenherum (Twincharge). Der Kompressor wird über eine elektromagnetische Kupplung zugeschaltet und hat ein eigenes Ölreservoir; die Kupplung verschleißt mit hoher Laufleistung und reißt dann am Anfahren ab — typisch sind Anfahrschwäche und schwarzer Abrieb im Riemenbereich. Hinzu kommt das elektronische Umluftventil (eCRV) mit reißender Membran. Die VEP4-Kolbenring-Thematik und Ventilverkokung der Direkteinspritzung gelten auch hier, dazu Ölkühler-Innenleck und elektrische Wasserpumpe. Leistungsstark, aber das komplexeste und teuerste Mitglied der Baureihe.

  • !! Kompressor-Dichtungen verschleißen bei Hochlaufleistung ab 150.000 km

    Der Roots-Kompressor des T6 Drive-E neigt ab ca. 150.000–200.000 km zu Dichtungsversagen. Versprödete Kunststoff- und Gummiteile lassen unkontrollierte Luft eintreten. Typischer Fehlercode: P0171 (System zu mager). Reparaturkosten 2.000–5.000€.

    Symptome: Leistungseinbruch besonders bei niedrigen Drehzahlen, Fehlerlampe P0171, schlechte Kraftstoffökonomie, Kompressor-Nebengeräusche
    1.800–5.000 €
  • !! Zahnriemen – Wechsel durch Kompressorbauart aufwändiger ab 120.000 km

    Der Zahnriemenwechsel am T6 ist durch den integrierten Kompressor aufwändiger als bei T4/T5. Arbeitszeit und Kosten sind entsprechend höher. Wechselintervall 120.000 km/8 Jahre gilt auch hier.

    Symptome: Keine Vorzeichen, Empfehlung: Prüfung ab 100.000 km
    700–1.500 €
  • !! Ölkühler-Innenleck — Öl-Kühlmittel-Vermischung ab 120.000 km

    Der seitlich am Block sitzende Ölkühler entwickelt ein internes Leck, sodass Motoröl und Kühlmittel ineinander übergehen. Die entstehende Emulsion belastet Lager und Kühlkanäle. Bekanntes Problem der 2.0-VEA-Motoren ab etwa 2015.

    Symptome: Milchig-brauner Schaum auf Öldeckel oder Peilstab, Kühlmittelverlust, Kühlmittelspur am Ölfiltergehäuse, mögliche Überhitzung
    400–1.200 €

+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2.0L B3 MHEV · Benziner Mild-Hybrid· 163 PS
2020 2024
Versicherungseinstufung: Mittel

Aufgeladener Zweiliter-Vierzylinder aus der Drive-E/VEA-Familie, hier in der gedrosselten Einstiegsstufe und mit 48-Volt-Mildhybrid kombiniert. Ein riemengetriebener integrierter Startergenerator hängt seitlich am Block, gibt beim Beschleunigen kurz Schub dazu und rekuperiert beim Verzögern; das senkt den Verbrauch spürbar. Direkteinspritzung bedeutet ab mittleren Laufleistungen Verkokung an den Einlassventilen, dazu der typische VEA-Ölverbrauch über die Kolbenringe und eine elektrische Wasserpumpe, die batchabhängig auffällig wird. Steuerung läuft über einen trockenen Zahnriemen, den Volvo auf 90.000 km bzw. zehn Jahre zurückgestuft hat. Im Alltag unaufgeregt, aber kein Wartungsfreund: PCV, Riemen und 48-V-Bordnetz im Auge behalten.

  • !! Zahnriemen – Intervall von Volvo auf 90.000 km verkürzt ab 90.000 km

    Der Drive-E-Basismotor nutzt einen trockenen Zahnriemen. Volvo hat das Intervall von urspruenglich rund 230.000 km auf 90.000 km bzw. zehn Jahre zurückgestuft. Ölundichtigkeiten am Kurbelwellensimmerring können den Riemen kontaminieren und vorzeitig zerstören.

    Symptome: Quietschen bei kühlen Starts, sichtbare Risse oder Ölspuren am Riemen; bei Versagen kapitaler Motorschaden durch Ventilaufsetzer.
    600–1.100 €
  • !! Ölverbrauch durch VEP4-Kolbenringe ab 80.000 km

    Alle B4204T34-MHEV-Varianten teilen den Drive-E-Basismotor. Die bekannte Problematik mit Kolbenringen und Ölverbrauch der frühen VEP4-Generation gilt auch hier, besonders bei Fahrzeugen vor dem Produktions-Update 2019.

    Symptome: Sinkender Ölstand ohne sichtbare Leckage, gelegentlicher blauer Rauch, mehr als 0,5 l/1000 km Verbrauch
    1.500–5.000 €
  • !! 48-V-Startergenerator (ISG/BISG) fällt aus ab 90.000 km

    Der riemengetriebene 48-V-Startergenerator sitzt seitlich am Block. Riemen, Spanner oder das Modul samt Wechselrichter können verschleißen; ein defektes ISG-Modul löst eine Ladefehlermeldung aus und kann das Fahrzeug liegen lassen. Häufig zunaechst Software.

    Symptome: Meldung 12-V-Batterie kritisch, ungewohntes Geräusch oder Vibration beim automatischen Start-Stopp, kein Boost, Warnleuchte; im Ernstfall Liegenbleiber.
    900–2.200 €

+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2.0L B4 MHEV · Benziner Mild-Hybrid· 190–197 PS
2020 2024
Versicherungseinstufung: Mittel

Mittlere Leistungsstufe des aufgeladenen Zweiliter-Vierzylinders aus der Drive-E/VEA-Reihe mit 48-Volt-Mildhybrid. Gegenüber der Einstiegsvariante läuft etwas mehr Ladedruck für kräftigeren Durchzug, mechanisch ist die Basis identisch. Der riemengetriebene Startergenerator unterstützt beim Anfahren und rekuperiert; das 48-V-Bordnetz mit eigener Batterie und Wechselrichter sollte ab etwa 100.000 km mitgeprüft werden. Direkteinspritzung führt zu Ventilverkokung, dazu der bekannte VEA-Ölverbrauch über die Kolbenringe und gelegentliche Ausfälle der elektrischen Wasserpumpe. Steuerung über trockenen Zahnriemen, Wechselintervall von Volvo auf 90.000 km bzw. zehn Jahre gesenkt. Solider Langstreckenmotor, der Wartung am Riementrieb und an der Kurbelgehäuseentlüftung nicht verzeiht.

  • !! Zahnriemen – Intervall von Volvo auf 90.000 km verkürzt ab 90.000 km

    Der Drive-E-Basismotor nutzt einen trockenen Zahnriemen. Volvo hat das Intervall von urspruenglich rund 230.000 km auf 90.000 km bzw. zehn Jahre zurückgestuft. Ölundichtigkeiten am Kurbelwellensimmerring können den Riemen kontaminieren und vorzeitig zerstören.

    Symptome: Quietschen bei kühlen Starts, sichtbare Risse oder Ölspuren am Riemen; bei Versagen kapitaler Motorschaden durch Ventilaufsetzer.
    600–1.100 €
  • !! Ölverbrauch durch VEP4-Kolbenringe ab 80.000 km

    Alle B4204T34-MHEV-Varianten teilen den Drive-E-Basismotor. Die bekannte Problematik mit Kolbenringen und Ölverbrauch der frühen VEP4-Generation gilt auch hier, besonders bei Fahrzeugen vor dem Produktions-Update 2019.

    Symptome: Sinkender Ölstand ohne sichtbare Leckage, gelegentlicher blauer Rauch, mehr als 0,5 l/1000 km Verbrauch
    1.500–5.000 €
  • !! 48-V-Startergenerator (ISG/BISG) fällt aus ab 90.000 km

    Der riemengetriebene 48-V-Startergenerator sitzt seitlich am Block. Riemen, Spanner oder das Modul samt Wechselrichter können verschleißen; ein defektes ISG-Modul löst eine Ladefehlermeldung aus und kann das Fahrzeug liegen lassen. Häufig zunaechst Software.

    Symptome: Meldung 12-V-Batterie kritisch, ungewohntes Geräusch oder Vibration beim automatischen Start-Stopp, kein Boost, Warnleuchte; im Ernstfall Liegenbleiber.
    900–2.200 €

+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2.0L B5 MHEV · Benziner Mild-Hybrid· 250–253 PS
2020 2024
Versicherungseinstufung: Mittel

Stärkere Leistungsstufe des aufgeladenen Zweiliter-Vierzylinders aus der Drive-E/VEA-Familie mit 48-Volt-Mildhybrid. Höherer Ladedruck und ein Twin-Scroll-Lader sorgen für spontanes Ansprechen und kräftigen Durchzug; mechanisch teilt sich die Variante die Basis mit den schwächeren Stufen. Der riementriebgekoppelte 48-V-Startergenerator gibt Boost und rekuperiert, kann aber als Modul samt Wechselrichter ausfallen und löst dann eine Ladefehlermeldung aus. Durch die höhere thermische Last lohnt der Blick auf Turbo-Ölrücklauf, Ventilverkokung und den VEA-typischen Ölverbrauch besonders. Trockener Zahnriemen mit auf 90.000 km bzw. zehn Jahre gesenktem Intervall. Kräftiger Alltagsmotor, der konsequente Ölpflege und Aufmerksamkeit für das 48-V-Bordnetz braucht.

  • !! Zahnriemen – Intervall von Volvo auf 90.000 km verkürzt ab 90.000 km

    Der Drive-E-Basismotor nutzt einen trockenen Zahnriemen. Volvo hat das Intervall von urspruenglich rund 230.000 km auf 90.000 km bzw. zehn Jahre zurückgestuft. Ölundichtigkeiten am Kurbelwellensimmerring können den Riemen kontaminieren und vorzeitig zerstören.

    Symptome: Quietschen bei kühlen Starts, sichtbare Risse oder Ölspuren am Riemen; bei Versagen kapitaler Motorschaden durch Ventilaufsetzer.
    600–1.100 €
  • !! Ölverbrauch durch VEP4-Kolbenringe ab 80.000 km

    Alle B4204T34-MHEV-Varianten teilen den Drive-E-Basismotor. Die bekannte Problematik mit Kolbenringen und Ölverbrauch der frühen VEP4-Generation gilt auch hier, besonders bei Fahrzeugen vor dem Produktions-Update 2019.

    Symptome: Sinkender Ölstand ohne sichtbare Leckage, gelegentlicher blauer Rauch, mehr als 0,5 l/1000 km Verbrauch
    1.500–5.000 €
  • !! 48-V-Startergenerator (ISG/BISG) fällt aus ab 90.000 km

    Der riemengetriebene 48-V-Startergenerator sitzt seitlich am Block. Riemen, Spanner oder das Modul samt Wechselrichter können verschleißen; ein defektes ISG-Modul löst eine Ladefehlermeldung aus und kann das Fahrzeug liegen lassen. Häufig zunaechst Software.

    Symptome: Meldung 12-V-Batterie kritisch, ungewohntes Geräusch oder Vibration beim automatischen Start-Stopp, kein Boost, Warnleuchte; im Ernstfall Liegenbleiber.
    900–2.200 €

+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2.0L B6 MHEV · Benziner Mild-Hybrid· 303–317 PS
2020 2024
Versicherungseinstufung: Teuer

Stärkste Mildhybrid-Stufe des Zweiliter-Vierzylinders aus der Drive-E/VEA-Familie, hier als Twincharger mit Turbolader und mechanischem Kompressor für maximalen Durchzug ohne Anfahrschwäche. Dazu kommt der 48-V-Startergenerator am Riementrieb für Boost und Rekuperation. Die hohe spezifische Leistung belastet Turbo, Kompressorantrieb und Kühlung stärker, deshalb verdienen Ventilverkokung durch Direkteinspritzung, der VEA-Ölverbrauch über die Kolbenringe und die elektrische Wasserpumpe besondere Beachtung. Steuerung über einen trockenen Zahnriemen, dessen Intervall Volvo auf 90.000 km bzw. zehn Jahre zurückgesetzt hat. Kräftigster Alltagsbenziner ohne Hochvoltbatterie, der saubere Ölpflege und ein intaktes 48-V-Bordnetz voraussetzt.

  • !! Zahnriemen – Intervall von Volvo auf 90.000 km verkürzt ab 90.000 km

    Der Drive-E-Basismotor nutzt einen trockenen Zahnriemen. Volvo hat das Intervall von urspruenglich rund 230.000 km auf 90.000 km bzw. zehn Jahre zurückgestuft. Ölundichtigkeiten am Kurbelwellensimmerring können den Riemen kontaminieren und vorzeitig zerstören.

    Symptome: Quietschen bei kühlen Starts, sichtbare Risse oder Ölspuren am Riemen; bei Versagen kapitaler Motorschaden durch Ventilaufsetzer.
    600–1.100 €
  • !! Ölverbrauch durch VEP4-Kolbenringe ab 80.000 km

    Alle B4204T34-MHEV-Varianten teilen den Drive-E-Basismotor. Die bekannte Problematik mit Kolbenringen und Ölverbrauch der frühen VEP4-Generation gilt auch hier, besonders bei Fahrzeugen vor dem Produktions-Update 2019.

    Symptome: Sinkender Ölstand ohne sichtbare Leckage, gelegentlicher blauer Rauch, mehr als 0,5 l/1000 km Verbrauch
    1.500–5.000 €
  • !! 48-V-Startergenerator (ISG/BISG) fällt aus ab 90.000 km

    Der riemengetriebene 48-V-Startergenerator sitzt seitlich am Block. Riemen, Spanner oder das Modul samt Wechselrichter können verschleißen; ein defektes ISG-Modul löst eine Ladefehlermeldung aus und kann das Fahrzeug liegen lassen. Häufig zunaechst Software.

    Symptome: Meldung 12-V-Batterie kritisch, ungewohntes Geräusch oder Vibration beim automatischen Start-Stopp, kein Boost, Warnleuchte; im Ernstfall Liegenbleiber.
    900–2.200 €

+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

2.0L T8 PHEV · Benziner Plug-in-Hybrid· 407–462 PS
2018 2024
Versicherungseinstufung: Mittel

Der 2.0-T8-Antrieb kombiniert den VEA-Twincharge-Benziner (Kompressor für untenrum, Turbo obenraus, 1969 cm³) vorn mit einem elektrischen ERAD-Hinterachsmotor — daraus ergibt sich die Systemleistung von rund 400 PS und der elektrische Allradantrieb. Der Verbrenner selbst ist robust und läuft kultiviert, sein Schwachpunkt ist der mechanisch angetriebene Kompressor: dessen Riemenscheibenlager verschleißt bei hoher Laufleistung und meldet sich mit Pfeifen oder Heulen. Größter Kostentreiber ist jedoch die ERAD-Einheit der ersten und zweiten Generation, deren Kupplungspaket Metallabrieb in den Achsöl-Kreislauf trägt und im schlimmsten Fall die komplette Einheit zerstört — ein vierstelliger bis fünfstelliger Reparaturposten. Die LG-Hochvoltbatterie der Baujahre 2020–2022 fiel zudem unter einen Brandgefahr-Rückruf. Wer kauft, sollte Achsölwechsel-Historie, Batteriegesundheit und Rückruf-Status prüfen.

  • !! ERAD-Hinterachsmotor Kupplungsversagen ab 80.000 km

    Der frühe ERAD-Hinterachselektromotor (2016–2017, Siemens-Ausführung) litt unter Kupplungspaketversagen. Metallspäne kontaminierten das Differenzialöl, was zu progressivem Lagerverschleiß führte. Reparaturkosten beim Händler über 8.000€.

    Symptome: Mahlgeräusche oder Klacken von der Hinterachse, Rucken unter Beschleunigung, Verlust des elektrischen Hinterradantriebs
    2.500–9.000 €
  • !! Rückruf: Batteriebrandrisiko durch LG-Fertigungsfehler

    Brandgefahr-Rückruf (NHTSA 25V-179): LG-Hochvolt-Batteriemodule mit Produktionsabweichung können intern kurzschließen und thermisch durchgehen. Betroffen S60/V60/XC60/XC90/S90/V90 T8 der Baujahre 2020–2022. Händler prüfen und ersetzen das Batteriemodul und spielen eine Überwachungs-Software auf.

    0–0 €
  • !! Hochvolbatterie-Degradierung schneller als erwartet

    Einige T8-PHEV-Besitzer berichten über Reichweitenverluste von 20% oder mehr im ersten Jahr. Volvo akzeptierte laut Forumberichten 25% Reichweitenverlust im ersten Jahr als 'innerhalb der Spezifikation'. Verbesserungen ab 2022er Modellen.

    Symptome: Deutlich reduzierte Elektro-Reichweite nach 1–2 Jahren, häufigeres Einspringen des Verbrenners
    3.000–15.000 €

+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

Fahrzeug-Schwachstellen

SchwachstelleKosten
!Sensus-Display friert ein oder bleibt schwarz

Der Sensus-Touchscreen friert ein, startet sporadisch neu oder bleibt schwarz. Mit der Anzeige fallen auch Rückfahrkamera, Klimabedienung und Einparkhilfe aus. Auslöser sind Softwarefehler, schwache Batterie oder seltener ein Display-Hardwaredefekt.

Symptome: Bildschirm reagiert nicht auf Berührung; spontane Neustarts während der Fahrt; schwarzer Screen; Rückfahrkamera und Klimasteuerung nicht bedienbar.
ab 40.000 km
Mittel
!Phantombremsungen von City Safety und Pilot Assist

City Safety, Pilot Assist und der Querverkehrsassistent lösen gelegentlich grundlose Vollbremsungen aus — etwa bei Brücken, Schildern oder Fahrzeugen auf der Nachbarspur. Software-Updates mildern das Verhalten, beheben es aber nicht zuverlässig.

Symptome: Plötzliche kräftige Bremsung ohne Hindernis; Ruck beim Rückwärtsfahren durch den Querverkehrsassistenten; Warnton ohne erkennbaren Grund.
Günstig
!48-Volt-Mildhybrid: Starter-Generator und Batterie schwächeln

Bei den B-Mildhybriden (B3/B4/B5) verliert die 48-Volt-Batterie früh an Kapazität und der riemengetriebene Starter-Generator (ISG) kann verschleißen. Folgen sind Hybrid-Warnmeldungen, rauer Start-Stopp-Betrieb und reduzierte Hybridunterstützung.

Symptome: Meldung 'Hybridsystem eingeschränkt'; ruckeliges oder ausbleibendes Start-Stopp; schwächere Beschleunigungshilfe; gelegentlich Startprobleme.
ab 70.000 km
Teuer
Elektrische Heckklappe schließt nicht vollständig

Die elektrische Heckklappe vieler SPA-Modelle schließt nicht mehr vollständig oder reagiert verzögert. Ursache sind meist der Pulldown-Motor oder ein verstellter Endlagen-Mikroschalter. Tritt oft ab 30.000–50.000 km auf.

Symptome: Heckklappe öffnet, schließt aber nicht ganz; bleibt einen Spalt offen; Warnung 'Heckklappe offen' im Display trotz geschlossener Klappe.
ab 40.000 km
Mittel
Softwareprobleme Infotainment und Fahrerassistenz

Regen-Sensor, Einparkhilfe und adaptives Licht zeigen bei frühen S60 III / V60 II Softwarefehler. Knarz- und Knackgeräusche aus Armaturenbrett und Türverkleidungen sind ebenfalls verbreitet.

Symptome: Falsche Sensor-Reaktionen, Infotainment-Abstürze, Knacken aus dem Armaturenbrett
ab 30.000 km
Günstig
Regensensor und Einparkhilfe — Softwarefehler

Software-Updates können beim S60 III bestehende Probleme mit Regensensor, Einparkhilfe, Servolenkungsunterstützung oder adaptiver Lichtsteuerung lösen, bringen aber zuweilen neue Fehler mit. Volvo hat die Elektronik noch nicht vollständig im Griff.

Symptome: Regenwischer reagieren nicht oder fahren dauerhaft, Einparkhilfe löst grundlos Alarm aus, Lenkung fühlt sich in bestimmten Situationen schwergängig an.
Günstig

Alternativen

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Bekannte Probleme und Mängel +

Für den Volvo S60 3 (2018–2024) sind insgesamt 75 Schwachstellen dokumentiert — davon 61 motorbezogen und 14 am Fahrzeug. 2 Problemmotoren: D4204T9 (2.0L D3 Drive-E), D4204T14 (2.0L D4 Drive-E). Typische Mängel betreffen Elektronik, Fahrwerk, Bremsen, Innenraum.

S60 (D4204T9, 2018–2022) — Finger weg!: EGR-Kühler versottet — Brandrisiko-Rückruf, Kunststoff-Saugrohr verzieht — Brandrisiko-Rückruf, Zahnriemen — langes Intervall, aber zwingend einhalten. Leistung: 150 PS.

S60 (D4204T14, 2018–2022) — Finger weg!: EGR-Kühler versottet — Brandrisiko-Rückruf (D4), Kunststoff-Saugrohr verzieht — Brandrisiko-Rückruf, Hochdruckturbolader-Ausfall — Schaufelrad-Bruch. Leistung: 190 PS.

S60 (B4204T19, 2018–2024) — Aufpassen: Ölverbrauch durch schwache Kolbenringe (VEP4-Problem), Zahnriemen – Wechselintervall 120.000 km/8 Jahre, Ölkühler-Innenleck — Öl-Kühlmittel-Vermischung. Leistung: 190–197 PS.

S60 (B4204T23, 2018–2024) — Aufpassen: Ölverbrauch durch VEP4-Kolbenringe (Klassenproblem), Zahnriemen – Wechsel alle 120.000 km Pflicht, Ölkühler-Innenleck — Öl-Kühlmittel-Vermischung. Leistung: 250–253 PS.

S60 (B4204T27, 2018–2024) — Aufpassen: Kompressor-Dichtungen verschleißen bei Hochlaufleistung, Zahnriemen – Wechsel durch Kompressorbauart aufwändiger, Ölkühler-Innenleck — Öl-Kühlmittel-Vermischung. Leistung: 317–326 PS.

S60 (B4204T34-B3, 2020–2024) — Aufpassen: Zahnriemen – Intervall von Volvo auf 90.000 km verkürzt, Ölverbrauch durch VEP4-Kolbenringe, 48-V-Startergenerator (ISG/BISG) fällt aus. Leistung: 163 PS.

S60 (B4204T34-B4, 2020–2024) — Aufpassen: Zahnriemen – Intervall von Volvo auf 90.000 km verkürzt, Ölverbrauch durch VEP4-Kolbenringe, 48-V-Startergenerator (ISG/BISG) fällt aus. Leistung: 190–197 PS.

S60 (B4204T34-B5, 2020–2024) — Aufpassen: Zahnriemen – Intervall von Volvo auf 90.000 km verkürzt, Ölverbrauch durch VEP4-Kolbenringe, 48-V-Startergenerator (ISG/BISG) fällt aus. Leistung: 250–253 PS.

S60 (B4204T34-B6, 2020–2024) — Aufpassen: Zahnriemen – Intervall von Volvo auf 90.000 km verkürzt, Ölverbrauch durch VEP4-Kolbenringe, 48-V-Startergenerator (ISG/BISG) fällt aus. Leistung: 303–317 PS.

S60 (B4204T35, 2018–2021) — Aufpassen: ERAD-Hinterachsmotor Kupplungsversagen, Rückruf: Batteriebrandrisiko durch LG-Fertigungsfehler, Hochvolbatterie-Degradierung schneller als erwartet. Leistung: 317–326 PS.

Worauf beim Volvo S60 achten? Die detaillierte Auflistung aller Motor- und Fahrzeug-Schwachstellen findest du in den Abschnitten oben.

Häufige Fragen

Welche Probleme und Schwachstellen hat der Volvo S60 3? +
Der Volvo S60 3 hat 61 bekannte Motor-Schwachstellen und 14 Fahrzeug-Schwachstellen.
Worauf muss ich beim Volvo S60 3 Gebrauchtwagen achten? +
faq.watch_a_avoid
Welcher Motor ist empfehlenswert? +
Aufpassen: B4204T19 (2.0L T4 Drive-E), B4204T23 (2.0L T5 Drive-E), B4204T27 (2.0L T6 Drive-E), B4204T35 (2.0L T8 PHEV), B4204T34-B3 (2.0L B3 MHEV), B4204T34-B4 (2.0L B4 MHEV), B4204T34-B5 (2.0L B5 MHEV), B4204T34-B6 (2.0L B6 MHEV). Kein Motor wird als 'Gute Wahl' bewertet. Am meisten Fahrspaß bietet der B4204T27 (2.0L T6 Drive-E). Problemmotor: D4204T9 (2.0L D3 Drive-E) — Finger weg!
Welcher Volvo S60 3 Motor macht am meisten Spaß? +
Der {code} ({displacement}) bietet den meisten Fahrspaß im Volvo S60 3 — Bewertung: „Macht Spaß!". {description} Über 220 kW aus Fünf- oder Sechszylindern – Volvo kann sportlich, ohne die Komfort-DNA aufzugeben.
Lohnt sich der Volvo S60 3 als Gebrauchtwagen? +
Beim Volvo S60 3 ist Vorsicht geboten — 2 von 10 Motorvarianten erhalten die Bewertung 'Finger weg!'. Die Motorwahl ist entscheidend.
Welche PS-Varianten gibt es beim Volvo S60 3? +
Der Volvo S60 3 ist mit Motorvarianten von 150 bis 326 PS erhältlich. Benziner: B4204T19 (2.0L T4 Drive-E), B4204T23 (2.0L T5 Drive-E), B4204T27 (2.0L T6 Drive-E), B4204T35 (2.0L T8 PHEV), B4204T34-B3 (2.0L B3 MHEV), B4204T34-B4 (2.0L B4 MHEV), B4204T34-B5 (2.0L B5 MHEV), B4204T34-B6 (2.0L B6 MHEV). Diesel: D4204T9 (2.0L D3 Drive-E), D4204T14 (2.0L D4 Drive-E).

Letzte Aktualisierung: Februar 2026 · Alle Angaben ohne Gewähr