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Honda · Kompaktklasse · 1997–2000 Eigene Suche

Honda Civic Type R EK9

Schwachstellen, Motorenbewertung und Kaufberatung

3.0 / 5.0 · Basierend auf 1 Motorvarianten · So bewerten wir

Der EK9 ist der Urvater aller Type R — und heute ein Sammlerstück. Der handmontierte B16B holt aus 1,6 Litern rund 185 PS ohne Turbo, dreht bis 8.400 Touren und lebt von der VTEC-Umschaltung bei 5.700/min, ab der das Auto regelrecht die Luft anhält und losstürmt. Dazu eine seriennahe Helical-Sperre, ein knochiges Schaltgetriebe und eine punktverschweißte Karosserie.

Das große Thema beim Kauf ist Rost. Die hinteren Radläufe und Innenarchen blühen von innen, Schweller und Wagenheberaufnahmen ebenso — bei Importen aus salzigen Regionen kann das die Substanz fressen. Der B16B selbst ist robust, aber das VTEC-Solenoid-Sieb verstopft bei vernachlässigtem Ölservice, und der dritte Gang kratzt mit der Zeit (Synchronring). Die originalen Recaro-SR-Sitze scheuern an den Seitenwangen durch, der Heizungswärmetauscher wird undicht, und der dünne Champ-White-Werkslack bleicht aus.

Probefahrt: Auto auf die Bühne — Radläufe, Schweller, Bodengruppe und Bremsleitungen auf Rost prüfen. Im dritten Gang unter Last auf Kratzen achten. VTEC-Umschaltung bei warmem Motor sauber? Originalität checken: passende B16B-Nummer, unangetastete Schweißnähte, lückenlose Importhistorie. Kofferraumboden auf Nässe über den Heckleuchten kontrollieren.

Marktstand 2026: Gute, originale EK9 sind teuer geworden — solide Exemplare liegen bei 30.000–45.000 Euro, Topautos mit Historie auch darüber. Verbastelte oder umgeschweißte Autos sind billiger, aber das Rückbauen kostet mehr als ein sauberer Originalwagen.

Insider-Pick: der 1998er Type Rx — er bringt Klimaanlage und Radio mit, ohne das Fahrwerkskonzept zu verwässern, und ist damit der alltagstauglichste EK9. Original schlägt alles: lieber etwas mehr für unverbastelte Substanz mit echtem B16B zahlen als ein Schnäppchen mit Fragezeichen.

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Motorbewertung

Gute Wahl, Aufpassen oder Finger weg!

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Generationen


Motoren-Übersicht

Der Honda Civic Type R EK9 ist in einer Motorisierung mit 185 PS erhältlich.

1.6L DOHC VTEC · Benziner· 185 PS
1997 2000

1,6 Liter, 185 PS bei 8.200 U/min, Einzeldrosselklappen — handportiert ab Werk. VTEC-Umschaltung bei 5.800 U/min: darunter ein zahmer Alltagsmotor, darüber ein komplett anderes Gerät. Der Ansaugtrakt heult auf, die Leistungskurve knickt steil nach oben, und der B16B will bis zum Begrenzer gedreht werden. 136 PS pro Liter ohne Aufladung — International Engine of the Year-Material. Honda hat Seam-Welding und handportierte Kanäle in ein Serienauto gebracht: Motorsport-Fertigungsmethoden für 16.241 Exemplare. Unter 1.100 kg Leergewicht kommuniziert jede Bodenwelle direkt. Ölwechsel alle 5.000 km, VTEC-Öldruck bei hohem km-Stand prüfen lassen. Sammlerwerte von 40.000–90.000 USD machen den EK9 zum teuersten Civic aller Zeiten.

  • !! Zahnriemen — Versagen bei überfälligem Wechsel ab 60.000 km

    Zahnriemenriss bei überschrittenen Wechselintervallen führt zu Totalschaden. Intervall 60.000 km, spätestens alle 5 Jahre. Motor hat keinen Freilauf — Riemenriss bedeutet Motorschaden.

    Symptome: Startverzögerung, tickende Geräusche aus dem Motorraum, plötzliches Absterben
    250–600 €
  • !! Ölpumpe Kavitation bei Extremdrehzahl

    Ölpumpe kann bei Grenzdrehzahl über 8.000 U/min Kavitation zeigen. Öldruckverlust bei dauerhaftem Hochdrehzahl-Einsatz auf der Rennstrecke möglich. Betrifft vor allem modifizierte Fahrzeuge.

    Symptome: Öldruckwarnleuchte bei hohen Drehzahlen, metallische Geräusche aus dem Motorblock bei Rennstreckenbetrieb
    400–1.500 €
  • !! VTEC-Solenoid Ausfall durch Ölverschmutzung ab 80.000 km

    VTEC-Solenoid-Ausfall durch Ablagerungen bei zu langen Ölwechselintervallen. Motor schaltet nicht mehr in obere Nockenwellenprofile, P1259 Fehlercode. Fast immer Wartungsfehler.

    Symptome: Kein VTEC-Einschalten bei ca. 5.800 U/min, Leistungsabfall im oberen Drehzahlbereich, MIL leuchtet mit P1259
    80–300 €

+ 5 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

Fahrzeug-Schwachstellen

SchwachstelleKosten
Rost an den hinteren Radläufen und Innenarchen

Die hinteren Radläufe und die Falz zwischen Kotflügel und Stoßfänger rosten bei JDM-Exemplaren fast flächendeckend. Der Rost sitzt nicht nur außen, sondern zieht sich durch die Innenarchen und teils in die Schweller. Kosmetische Schleifaktionen halten selten länger als ein bis zwei Jahre, korrektes Ausschneiden und Neuverschweißen ist der einzige dauerhafte Weg.

Symptome: Blasenbildung hinter dem Radlauf, braune Ränder unter der Dichtung zwischen Stoßfänger und Seitenwand, Rostlöcher im Innenbogen sichtbar durch die Rückleuchten-Servicelöcher oder hinter den Lautsprecherabdeckungen.
ab 120.000 km
Teuer
Rost an Schwellern und Wagenheberaufnahmen

Die Schweller und speziell die Wagenheberaufnahmen sind bei JDM-Exemplaren ohne Hohlraumkonservierung stark gefährdet. Wer Hebebühne oder Rangierwagenheber ansetzt, merkt das oft erst wenn das Blech nachgibt. Bei schon einmal kollabierter Aufnahme sitzt der Rost meist großflächig im Schwellerinneren.

Symptome: Aufblühende Lackkante unter der Tür, weiches Blech beim Drücken am Schweller, Wagenheber findet keinen Halt mehr, beim Anheben knackt und verformt sich das Blech.
ab 130.000 km
Mittel

Alternativen

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Bekannte Probleme und Mängel +

Für den Honda Civic Type R EK9 (1997–2000) sind insgesamt 17 Schwachstellen dokumentiert — davon 8 motorbezogen und 9 am Fahrzeug. Typische Mängel betreffen Rost, Getriebe, Innenraum, Elektronik.

Civic Type R (B16B, 1997–2000) — Aufpassen: Zahnriemen — Versagen bei überfälligem Wechsel, Ölpumpe Kavitation bei Extremdrehzahl, VTEC-Solenoid Ausfall durch Ölverschmutzung. Leistung: 185 PS.

Worauf beim Honda Civic Type R achten? Die detaillierte Auflistung aller Motor- und Fahrzeug-Schwachstellen findest du in den Abschnitten oben.

Häufige Fragen

Welche Probleme und Schwachstellen hat der Honda Civic Type R EK9? +
Der Honda Civic Type R EK9 hat 8 bekannte Motor-Schwachstellen und 9 Fahrzeug-Schwachstellen.
Worauf muss ich beim Honda Civic Type R EK9 Gebrauchtwagen achten? +
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Welcher Motor ist empfehlenswert? +
Aufpassen: B16B (1.6L DOHC VTEC). Kein Motor wird als 'Gute Wahl' bewertet. Am meisten Fahrspaß bietet der B16B (1.6L DOHC VTEC).
Welcher Honda Civic Type R EK9 Motor macht am meisten Spaß? +
Der {code} ({displacement}) bietet den meisten Fahrspaß im Honda Civic Type R EK9 — Bewertung: „Legendär!". {description} Der B16B dreht anders als alles andere seiner Zeit. Bis 5.800 U/min ist es ein normaler Motor, dann öffnet VTEC und alles verändert sich. Das Aggregat schreit durch die hohen Register auf eine Art, die kein Turbolader je reproduzieren kann. Wer einmal diese Drehfreudigkeit erlebt hat, versteht warum der EK9 Kultstatus hat. Leicht, direkt, unmittelbar — kein Elektronikpuffer zwischen Gasfuß und Kurbelwelle.
Lohnt sich der Honda Civic Type R EK9 als Gebrauchtwagen? +
Beim Honda Civic Type R EK9 heißt es 'Aufpassen' — die richtige Motorvariante ist entscheidend.
Welche PS-Varianten gibt es beim Honda Civic Type R EK9? +
Der Honda Civic Type R EK9 ist mit Motorvarianten von 185 bis 185 PS erhältlich. Benziner: B16B (1.6L DOHC VTEC).

Letzte Aktualisierung: Februar 2026 · Alle Angaben ohne Gewähr