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Renault · Kompaktklasse · 2016–2023 Eigene Suche

Renault Megane 4

Schwachstellen, Motorenbewertung und Kaufberatung

2.8 / 5.0 · Basierend auf 11 Motorvarianten · So bewerten wir

Der Mégane IV (2016–2023, Facelift 2020) ist ein komfortbetonter Kompakter mit einem Motor, der ihn zum Schnäppchen oder zum Totalschaden macht: der 1.2 TCe H5F. Das Facelift 2020 hat ihn rausgeworfen — und damit das größte Problem gelöst.

Motor-Wahl: 1.5 dCi K9K (90–115 PS) — bewährter Renault-Langstreckendiesel, bei Pflege 200.000–300.000 km. ZMS ab 150.000 km (800–1.200 €), Injektoren planbar. 1.3 TCe H5H (115–160 PS, ab 2018/Facelift) — gemeinsam mit Mercedes entwickelt, Gebrauchtwagenberater nennt ihn "Bollwerk der Zuverlässigkeit". Ölwechsel alle 15.000 km statt Renault-Empfehlung 30.000 km.

Vom 1.2 TCe H5F (100/130 PS, 2016–2019) die Finger weg: Steuerkettenlängung, dokumentierter Totalschaden bei 90.000 km ohne Vorwarnung. Fehlercodes DTC 001178/001478 (Nockenwellensteuerung). Sammelklage in Frankreich. Reparatur 1.500–4.300 €. Symptome: Rasseln beim Kaltstart. Und der 1.6 dCi R9M: bis 150.000 km unauffällig, danach Kettendehnung möglich, EGR-Ventil schon ab 11.000 km verschmutzt. Brandgefahr-Rückruf (Kraftstoffleitung Nov. 2018–Juni 2019).

Das EDC-Doppelkupplungsgetriebe (Getrag, 7-Gang, automatisiert) — gleiche Kupplung ohne Ölkühlung wie im Clio IV. Kupplungstausch bis 3.744 € inkl. Einbau, Getriebeöl alle 50.000–60.000 km Pflicht (wird oft ignoriert). GT TCe 205 hatte Kupplungsüberhitzung (Rückruf 2015–2017). Stadtauto → Schaltgetriebe.

Facelift 2020: H5F raus, H5H rein. EASY LINK statt R-Link 2 (deutlich zuverlässiger). RS auf 300 PS. Neue Radar-Totwinkelwarner. Motorhauben-Befestigung bei Pre-FL konnte bei Autobahngeschwindigkeit abreißen — im Facelift behoben. Bremsscheiben TÜV-auffällig: achtmal höhere Mängelquote als Durchschnitt bei 2–3-jährigen Fahrzeugen.

RS (1.8 M5P, 280/300 PS): Motor solide (keine Serienfehler), aber Rückruf wegen Metallpartikeln im Öldruckregelventil (Produktionszeitraum 12/2017–05/2019) — VIN-Check Pflicht.

Probefahrt: Kaltstart-Rasseln (H5F = K.O.), EDC Anfahren + Rückwärtsfahren (Känguru-Effekt?), Bremsverhalten, Motorhauben-Befestigung prüfen (Pre-FL), OBD-Scan.

Marktstand 2026: Pre-FL 2016–2019 ab 7.400–9.000 € (17.000–45.000 PLN). Facelift 2020–2021 14.000–20.000 € (34.000–64.000 PLN). RS 22.000–33.000 €. Insider-Pick: Facelift 2020 mit 1.5 dCi K9K + Schaltgetriebe — kein EDC-Risiko, kein H5F-Drama, volle LED + EASY LINK serienmäßig.

Spaßigster Motor

300 PS

Megane RS Trophy · Benzin

Trophy 300: Fast telepathisch

Legendär!
Haltbarster Motor

116–163 PS

1.3L TCe Benzin

5 Schwachstellen

Gute Wahl
Problemmotor

101–132 PS

1.2L TCe Benzin

8 Schwachstellen

Finger weg!
Versicherungseinstufung: Mittel
Haftpflicht TK 20 Teilkasko TK 24 Vollkasko TK 21
Median der Baureihe — einzelne Motorisierungen können abweichen

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Motorbewertung

Gute Wahl, Aufpassen oder Finger weg!

Warnhinweise

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Versicherung

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Karosserie-Varianten

Den Renault Megane 4 gibt es als Schrägheck und Grandtour — wähle deine Karosserie für spezifische Versicherungsdaten:

Generationen


Motoren-Übersicht

Der Renault Megane 4 ist mit 11 Motorisierungen erhältlich — von 61 PS bis 224 PS.

1.5L dCi · Diesel· 90–116 PS
2016 2023
Versicherungseinstufung: Teuer

Renaults meistgebauter Diesel mit über 20 Jahren Produktionshistorie — bei vorbildlicher Pflege (Öl alle 10.000 km, Kraftstofffilter alle 8.000–10.000 km) sind über 300.000 km möglich. Größte Schwachstelle: Pleuellager drehen sich ab ca. 100.000–150.000 km heraus, besonders bei langen Ölwechselintervallen. Common-Rail-Injektoren (Delphi) und EGR-Ventil sind weitere Wartungspunkte.

  • !! Pleuellager-Verschleiß ab 150.000 km

    Die Pleuellager des K9K sind konstruktionsbedingt empfindlich. Bei zu langen Ölwechselintervallen oder falschem Öl drehen sich die Lagerschalen bereits ab 100.000–150.000 km, was zu totalem Motorschaden führt.

    Symptome: Klopfendes Motorgeräusch, Öldruck-Warnleuchte, plötzlicher Motorstillstand
    1.500–5.000 €
  • !! Hochdruckpumpe (Delphi) Defekt ab 90.000 km

    Die Delphi-Hochdruckpumpe zeigt ab ca. 80.000 km Schwächen. Metallabrieb aus der Pumpe kontaminiert den Kraftstoffkreislauf und beschädigt Injektoren sowie Common-Rail-Leiste — Folgeschäden inklusive.

    Symptome: Startschwierigkeiten, plötzlicher Motorausfall, 'Einspritzung defekt'-Meldung
    800–5.700 €
  • !! Zahnriemenriss — Motorschaden ab 120.000 km

    Der 1.5 dCi ist ein Zahnriemenmotor in Interferenz-Bauweise. Bei überzogenem Wechselintervall oder fehlerhafter Montage reißt der Riemen, Ventile und Kolben kollidieren — Totalschaden. Frühausfälle deutlich vor dem Sollintervall sind dokumentiert.

    Symptome: Plötzlicher Motorstillstand ohne Vorwarnung, Startverweigerung, metallische Geräusche kurz vor dem Defekt
    1.500–5.000 €

+ 5 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

1.6L dCi · Diesel· 131–163 PS
2016 2018
Versicherungseinstufung: Mittel

Moderner 1,6-Liter-Common-Rail-Diesel mit Steuerkette und bis zu 160 PS in der Biturbo-Ausführung — konstruktiv komplex und reparaturintensiv bei Schäden. Steuerkette dehnt sich häufig bereits ab 140.000–150.000 km; Piezo-Injektoren, EGR-Ventil und DPF sind bekannte Störquellen. Nur mit vollständiger Servicehistorie und nach Motorinspektion kaufen.

  • !! Steuerkette Dehnung ab 145.000 km

    Die Steuerkette des R9M dehnt sich teils schon ab 140.000–150.000 km, obwohl 250.000 km Lebensdauer angegeben wird. Kettenriss führt zu Ventilkontakt und Totalschaden — ein kostspieliges Risiko.

    Symptome: Rasselndes Geräusch beim Kaltstart, Motorwarnlampe, harte Motorgeräusche
    800–3.500 €
  • !! Pleuelbruch (Kondenswasser) ab 80.000 km

    Im R9M 452 treten wiederholt Pleuelbrüche auf, die auf angesaugtes Kondenswasser aus dem Ladeluftkühler zurückgeführt werden. Kurze Ölwechselintervalle und häufige Kurzstrecken verstärken das Risiko.

    Symptome: Lauter Schlag aus dem Motor, plötzlicher Motorstillstand, Öldruckverlust
    4.000–15.000 €
  • !! AGR-Kühler Riss / Kühlmittelverlust ab 100.000 km

    Der AGR-Kühler des R9M ist anfällig für Rissbildung, wodurch Kühlmittel in das Ansaugsystem gelangen kann. Folge ist nicht nur Leistungsverlust, sondern im Extremfall ein Motorschaden durch Wassereinschluss.

    Symptome: Kühlmittelverlust ohne sichtbare Ursache, weißer Rauch, Abgasgeruch im Innenraum
    1.200–2.500 €

+ 5 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

1.7L Blue dCi · Diesel· 150 PS
2018 2023
Versicherungseinstufung: Mittel

Neuere Euro-6d-Weiterentwicklung des Diesel-Vierzylinders mit SCR-Kat und AdBlue-System — gute Dynamik und niedriger Verbrauch, aber die AdBlue-Einspritzanlage ist eine dokumentierte Problemquelle. Kraftstoffinjektoren und Kühlsystem im Auge behalten; regelmäßige AdBlue-Qualitätskontrolle und Kühlmittelstand-Check empfohlen.

  • !! Turbolader Ausfall ab 120.000 km

    Der R9N zeigt ähnlich wie der R9M Turboladerprobleme. Nutzer berichten von Turbo-Defekten im mittleren Kilometerstands-Bereich — laut Nutzerberichten häufiger als beim Vorgänger R9M.

    Symptome: Pfeifende Geräusche, Leistungsabfall, Notlauf, blauer Rauch
    800–2.000 €
  • !! Rückruf: Kraftstoffleitung Brandgefahr

    R9N-Motoren (Baujahr 11/2018–06/2019) wurden wegen nicht spezifikationsgerechter Kraftstoffleitungen zurückgerufen. Undichte Leitungen können zu Kraftstoffaustritt und Brandgefahr führen.

    Symptome: Kraftstoffgeruch im Motorraum, sichtbare Leckagen
    0–500 €
  • !! AdBlue-System / SCR-Katalysator Defekt ab 80.000 km

    Das 'Blue dCi'-System des R9N leidet unter Problemen mit der AdBlue-Einspritzung und dem SCR-Katalysator. Dies ist die häufigste gemeldete Schwachstelle und gilt als noch nicht vollständig ausgereift.

    Symptome: AdBlue-Warnmeldung, erhöhter AdBlue-Verbrauch, Motorleistungsreduzierung bei leerem Tank
    400–2.500 €

+ 2 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

1.2L TCe · Benziner· 101–132 PS
2016 2018
Versicherungseinstufung: Mittel

Weit verbreiteter 1,2-TCe-Vierzylinder mit einem strukturellen Problem: Ölpumpe versorgt den Steuerkettentensioner zeitweise unzureichend, was zu Kettenrasseln, Nockenwellenverstellerverschleiß und erhöhtem Ölverbrauch führt. Ölverbrauch von über 1 l/1000 km ist keine Seltenheit. Vor dem Kauf unbedingt Ölverbrauch prüfen und auf Kettengeräusche achten.

  • !! Steuerkette längt sich vorzeitig ab 60.000 km

    Das bekannteste Problem des H5F: Die Steuerkette längt sich, besonders bei Kurzstreckenbetrieb oder überschrittenen Ölwechselintervallen, erheblich vor. Bei 70.000–100.000 km sind Rasselgeräusche und Motorschäden möglich. Öl-Verdünnung durch kurze Fahrten beschleunigt den Verschleiß.

    Symptome: Rasselgeräusche beim Kaltstart, Klackern bei Lastwechseln, Fehlercode Nockenwellensteuerung, Motorschaden
    2.500–8.000 €
  • !! Erhöhter Ölverbrauch ab 40.000 km

    Der H5F verbraucht im Laufe seiner Lebensdauer zunehmend Öl, oft durch verschlissene Kolbenringe oder undichte Ventilschaftdichtungen. Werte von 0,5–1,5 Liter pro 1.000 km sind aus Foren bekannt.

    Symptome: Ölstand sinkt zwischen Wechseln sichtbar, blauer Rauch bei Beschleunigung
    500–5.000 €
  • !! Turbolader-Ausfall ab 100.000 km

    Der Turbolader des H5F leidet unter Ölversorgungsproblemen, die durch ölverdünnten Kraftstoff bei Kurzstrecken und lange Ölwechselintervalle verstärkt werden. Turboschäden sind teuer.

    Symptome: Pfeifgeräusche aus dem Turbo, blauer Rauch, Leistungsverlust, kein Ladedruckaufbau
    1.000–3.500 €

+ 5 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

1.3L TCe · Benziner· 116–163 PS
2018 2023
Versicherungseinstufung: Mittel

In Kooperation mit Daimler entwickelter 1,3-Liter-Turbo mit Steuerkette und deutlich verbesserter Zuverlässigkeit gegenüber dem 1,2-TCe. Schwachstellen sind das Wastegate-Gestänge der frühen Baujahre (vor der Werksüberarbeitung Mitte 2020), das undichte Thermostatgehäuse und die für Direkteinspritzer typische Einlassventilverkokung. Zündspulen und Zündkerzen fallen früher als erwartet aus — Kontrolle ab 60.000 km sinnvoll. Bei guter Ölpflege ein solider, alltagstauglicher Motor.

  • !! Steuerketten-Frühverschleiß ab 120.000 km

    Auch der H5H 1.3 TCe zeigt bei 2019-er Modellen nach 50.000–70.000 km erste Rasselgeräusche an der Steuerkette. Besonders Kettenspanner verschleißen frühzeitig und müssen getauscht werden.

    Symptome: Rasselgeräusche beim Kaltstart, Klackern bei Lastwechsel, Fehlercode Nockenwellensteuerung
    800–2.000 €
  • !! Wastegate-Versagen nach 80.000+ km ab 60.000 km

    Das Wastegate-Ventil des H5H 1.3 TCe-Turboladers verschleißt nach 80.000–100.000 km und führt zu Leistungsverlust und erhöhtem Ölverbrauch. Forum-Berichte aus Arkana-Community dokumentieren das Problem.

    Symptome: Leistungsverlust, kein Turbodruckaufbau, Pfeifen aus dem Turbobereich
    300–2.500 €
  • !! Thermostatgehäuse undicht ab 70.000 km

    Das Thermostatgehäuse und seine Dichtungen werden undicht, Kühlmittel geht ohne sichtbare äußere Leckage verloren. Bei Missachtung droht Überhitzung. Fehlerbild und Bauteil sind vom baugleichen Mercedes-Motor bekannt.

    Symptome: Kühlmittelverlust ohne sichtbare Leckage, Überhitzungswarnung, Fehlercode P0128
    300–900 €

+ 2 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

1.6L 16V · Benziner· 114 PS
2016 2020
Versicherungseinstufung: Mittel

Der K4M im Twingo RS — 1,6 Liter, 16 Ventile, 133 PS — ist ein Saugmotor mit ehrlichem Charakter: Er braucht Drehzahl, belohnt aber jeden Gasstoß über 5000 U/min mit einem drehfreudigen Klang, den Turboautos nicht reproduzieren können. Im nur 980 kg leichten Twingo RS fühlt er sich stärker an als die Zahlen versprechen. Zahnriemen alle 120.000 km oder 6 Jahre — Wasserpumpe immer dazu. Nockenwellenversteller verschleißt bei zu langen Ölwechselintervallen. Querlenker-Gummibuchsen sind eine bekannte Schwachstelle der RS-Vorderachse.

  • !! Zahnriemenriss bei Übertriebenem Wartungsintervall ab 120.000 km

    Der K4M nutzt einen Zahnriemen, der bei Überschreitung des Wechselintervalls (alle 5 Jahre oder 120.000 km) reißen kann. Im 16V-Design mit Interferenzmotor führt ein Riss unweigerlich zu Ventilschäden und Totalschaden des Zylinderkopfs.

    Symptome: Plötzlicher Motorstillstand, kein Anspringen mehr möglich, Kompressionsausfall
    400–3.500 €
  • !! Nockenwellenversteller: Kaltstart-Rasseln ab 80.000 km

    Der Nockenwellenversteller des K4M verschleißt bei zu langen Ölwechselintervallen oder minderwertigen Ölen. Typisch: kurzes Kaltstart-Rasseln das nach Betriebswärme verschwindet. Kosten ca. 350–850 €, beim Zahnriemenwechsel kombinieren.

    Symptome: Rasseln 3–5 Sekunden bei Kaltstart (besonders unter 0°C), Motor läuft danach normal, Mehrverbrauch wenn Versteller dauernd offen läuft
    700–1.100 €
  • !! Zahnriemen: arbeitsintensiver Wechsel durch engen Motorraum ab 120.000 km

    Der K4M-Motor im Twingo RS hat wenig Motorraum-Freiraum, was den Zahnriemenwechsel arbeitsintensiv macht. Freie Werkstätten ab 460 €, Renault-Händler bis 1100 €. Wasserpumpe immer gleichzeitig tauschen. Intervall: 120.000 km oder 6 Jahre.

    Symptome: Keine Vorwarnung vor Riss — Serviceheft auf dokumentierten Wechsel prüfen
    400–1.100 €

+ 6 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

Megane GT · Benziner· 205 PS
2016 2018
Versicherungseinstufung: Teuer

1,6-Liter-Turbo des Clio RS IV mit Steuerkette und 200–220 PS — mechanisch grundsolide, aber das EDC-Doppelkupplungsgetriebe (Phase 1) gilt als Schwachpunkt und zeigt ruckeliges Verhalten im Stadtverkehr. Motor selbst verträgt hohe Laufleistungen bei gewissenhafter Pflege; kurze Ölwechselintervalle bei sportlicher Nutzung empfehlenswert.

  • !! EDC-Doppelkupplungsgetriebe ruckelt ab 80.000 km

    Das EDC-Doppelkupplungsgetriebe des Kadjar und Scenic IV mit M5M neigt zu ruckelhaftem Anfahren und Schaltproblemen, besonders im Niederdrehzahl-Teillastbereich. Regelmäßiger Getriebeölwechsel alle 50.000 km ist Pflicht.

    Symptome: Ruckeln beim Anfahren, verzögerte Schaltvorgänge, Getriebe-Warnung
    1.500–4.500 €
  • !! Steuerkettendehnung ab 130.000 km

    Die Steuerkette längt sich bei hoher Laufleistung, vor allem bei häufigen Kaltstarts und vernachlässigten Ölwechseln. Rasselt es beim Kaltstart, ist der Kettensatz fällig. Achtung: Die Hochdruckpumpe klingt ähnlich.

    Symptome: Rasseln beim Kaltstart, das nach dem Warmlaufen abnimmt, metallische Geräusche bei Lastwechsel
    800–2.500 €
  • !! Einlasskanalverkokung (Direkteinspritzer) ab 80.000 km

    Als Direkteinspritzer ohne Einlassport-Einspritzung baut der M5M 1.6 TCe mit der Zeit Kohlenstoffablagerungen an den Einlassventilen auf. Nach 60.000–80.000 km können Leistungsverluste auftreten.

    Symptome: Leistungsverlust, Ruckeln im Teillastbereich, erhöhter Kraftstoffverbrauch
    200–800 €

+ 4 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

Megane RS · Benziner· 280 PS
2018 2023

Renaults stärkster Serienvierzylinder, geteilt mit dem Alpine A110 — Twin-Scroll-Turbo, 1798 ccm, 280 oder 300 PS. Der Motor klingt im Sport-Modus bösartig und hat ein breites, lineares Leistungsband ohne spürbare Turbolöcher. Zwei dokumentierte Schwachstellen: Ein offizieller Rückruf wegen Öldruckmagnetventil mit Metallspänen (Baujahre Dezember 2017 bis Mai 2019, 991 Fahrzeuge DE) und frühe Kraftstoffpumpenausfälle bei Exemplaren bis 2020 — beide auf Garantie/Kulanz behoben. Ölwechsel max. alle 10.000 km, Getriebeöl EDC alle 50.000 km.

  • !! Rückruf: Öldruck-Magnetventil mit Metallspänen ab 30.000 km

    Werksrückruf 0D4W: Metallpartikel verklemmen das Öldruck-Magnetventil in der Hochdruckposition, der Motor wird unterversorgt — Motorschadenrisiko. Betroffen sind frühe Mégane RS und Alpine A110. Instandsetzung kostenlos beim Händler.

    Symptome: Motorwarnleuchte, Motorgeräusche unter Last — oft ohne Vorwarnung bis zum Schaden
    0–0 €
  • !! Kraftstoffpumpenausfall bei frühen Baujahren ab 15.000 km

    Frühe Mégane RS IV 280/300 (ca. Baujahr 2018–2020) können frühzeitig die Kraftstoffpumpe verlieren — Ausfälle bereits bei 7000 bis 27.000 km dokumentiert. Renault behob betroffene Fahrzeuge auf Garantie oder Kulanz.

    Symptome: Warnanzeige Motorausfall, plötzlicher Leistungsverlust, Kraftstoffmangel-Anzeige trotz vollem Tank
    400–1.200 €
  • !! Steuerkettenrasseeln ab 50.000 km

    Auch der M5P zeigt in vereinzelten Berichten Steuerketten-Rasselgeräusche bei höheren Laufleistungen. Die Kette ist langlebiger als beim H5F, aber nicht wartungsfrei.

    Symptome: Rasselgeräusche beim Kaltstart, Ticken bei Lastwechseln
    800–3.000 €

+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

Megane RS Trophy · Benziner· 300 PS
2018 2023

Renaults stärkster Serienvierzylinder, geteilt mit dem Alpine A110 — Twin-Scroll-Turbo, 1798 ccm, 280 oder 300 PS. Der Motor klingt im Sport-Modus bösartig und hat ein breites, lineares Leistungsband ohne spürbare Turbolöcher. Zwei dokumentierte Schwachstellen: Ein offizieller Rückruf wegen Öldruckmagnetventil mit Metallspänen (Baujahre Dezember 2017 bis Mai 2019, 991 Fahrzeuge DE) und frühe Kraftstoffpumpenausfälle bei Exemplaren bis 2020 — beide auf Garantie/Kulanz behoben. Ölwechsel max. alle 10.000 km, Getriebeöl EDC alle 50.000 km.

  • !! Rückruf: Öldruck-Magnetventil mit Metallspänen ab 30.000 km

    Werksrückruf 0D4W: Metallpartikel verklemmen das Öldruck-Magnetventil in der Hochdruckposition, der Motor wird unterversorgt — Motorschadenrisiko. Betroffen sind frühe Mégane RS und Alpine A110. Instandsetzung kostenlos beim Händler.

    Symptome: Motorwarnleuchte, Motorgeräusche unter Last — oft ohne Vorwarnung bis zum Schaden
    0–0 €
  • !! Kraftstoffpumpenausfall bei frühen Baujahren ab 15.000 km

    Frühe Mégane RS IV 280/300 (ca. Baujahr 2018–2020) können frühzeitig die Kraftstoffpumpe verlieren — Ausfälle bereits bei 7000 bis 27.000 km dokumentiert. Renault behob betroffene Fahrzeuge auf Garantie oder Kulanz.

    Symptome: Warnanzeige Motorausfall, plötzlicher Leistungsverlust, Kraftstoffmangel-Anzeige trotz vollem Tank
    400–1.200 €
  • !! Steuerkettenrasseeln ab 50.000 km

    Auch der M5P zeigt in vereinzelten Berichten Steuerketten-Rasselgeräusche bei höheren Laufleistungen. Die Kette ist langlebiger als beim H5F, aber nicht wartungsfrei.

    Symptome: Rasselgeräusche beim Kaltstart, Ticken bei Lastwechseln
    800–3.000 €

+ 3 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

Megane E-Tech Plug-in 160 · Benziner Plug-in-Hybrid· 158 PS
2020 2022
Versicherungseinstufung: Mittel

Plug-in-Hybridvariante mit größerem Akku und höherer elektrischer Reichweite (bis ca. 65 km WLTP) auf Basis desselben 1,6-Liter-Saugers. Hochvolt-Akkus erfordern Ladezyklen zur Kapazitätserhaltung; bei Fahrzeugen die kaum geladen wurden, kann die Batterie frühzeitig degradieren. Simmerring-Problematik wie beim Vollhybrid beachten.

  • !! Getriebeöl-Leckage zwischen Getriebe und E-Motor ab 50.000 km

    Im Megane IV E-Tech PHEV tritt Getriebeöl durch einen defekten Simmerring zwischen Getriebe und Elektromotor aus und kontaminiert den Kabelbaum. Im Extremfall folgen Totalschaden an Getriebe, E-Motor und Kabelbaum (Reparaturkosten über 20.000 €). Renault hat eine OTS-Maßnahme herausgegeben.

    Symptome: Ölaustritt unter dem Fahrzeug, Limp-Mode-Einschränkungen (erst 85, dann 45 km/h), Fehlermeldungen im Kombiinstrument
    430–23.000 €
  • !! Getriebe ruckelt und schlägt beim Bremsen ab 40.000 km

    Das Mehrgang-Hybridgetriebe des Captur E-Tech PHEV zeigt bekannte Ruckelprobleme beim starken Bremsen aus hoher Geschwindigkeit (Herunterschalten von 2. in 1. Gang). Renault war zunächst uninformiert; Softwareupdates helfen teilweise.

    Symptome: Harter Gangwechsel beim Bremsen, Ruckeln im Teillastbereich, Getriebewarnung
    500–13.000 €
  • !! Software-Fehler und unerwartete Verbrenner-Eingriffe ab 10.000 km

    Das Captur PHEV-System springt bei kühlen Temperaturen (unter 15°C) ungewünscht auf Verbrenner-Betrieb um, entgegen der Fahrzeug-Logik. Bekannter Softwarefehler, der per ACTIS-Update gelöst wird.

    Symptome: Verbrenner startet bei niedrigen Geschwindigkeiten, EV-Reichweite kürzer als erwartet
    0–200 €

+ 5 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

Megane Grandtour E-Tech Plug-in 160 · Benziner Plug-in-Hybrid· 158 PS
2020 2022
Versicherungseinstufung: Mittel

Plug-in-Hybridvariante mit größerem Akku und höherer elektrischer Reichweite (bis ca. 65 km WLTP) auf Basis desselben 1,6-Liter-Saugers. Hochvolt-Akkus erfordern Ladezyklen zur Kapazitätserhaltung; bei Fahrzeugen die kaum geladen wurden, kann die Batterie frühzeitig degradieren. Simmerring-Problematik wie beim Vollhybrid beachten.

  • !! Getriebeöl-Leckage zwischen Getriebe und E-Motor ab 50.000 km

    Im Megane IV E-Tech PHEV tritt Getriebeöl durch einen defekten Simmerring zwischen Getriebe und Elektromotor aus und kontaminiert den Kabelbaum. Im Extremfall folgen Totalschaden an Getriebe, E-Motor und Kabelbaum (Reparaturkosten über 20.000 €). Renault hat eine OTS-Maßnahme herausgegeben.

    Symptome: Ölaustritt unter dem Fahrzeug, Limp-Mode-Einschränkungen (erst 85, dann 45 km/h), Fehlermeldungen im Kombiinstrument
    430–23.000 €
  • !! Getriebe ruckelt und schlägt beim Bremsen ab 40.000 km

    Das Mehrgang-Hybridgetriebe des Captur E-Tech PHEV zeigt bekannte Ruckelprobleme beim starken Bremsen aus hoher Geschwindigkeit (Herunterschalten von 2. in 1. Gang). Renault war zunächst uninformiert; Softwareupdates helfen teilweise.

    Symptome: Harter Gangwechsel beim Bremsen, Ruckeln im Teillastbereich, Getriebewarnung
    500–13.000 €
  • !! Software-Fehler und unerwartete Verbrenner-Eingriffe ab 10.000 km

    Das Captur PHEV-System springt bei kühlen Temperaturen (unter 15°C) ungewünscht auf Verbrenner-Betrieb um, entgegen der Fahrzeug-Logik. Bekannter Softwarefehler, der per ACTIS-Update gelöst wird.

    Symptome: Verbrenner startet bei niedrigen Geschwindigkeiten, EV-Reichweite kürzer als erwartet
    0–200 €

+ 5 weitere Motor-Schwachstellen + Fahrzeug-Schwachstellen

Fahrzeug-Schwachstellen

SchwachstelleKosten
!Koppelstangen und Achsaufhängung verschlissen

Koppelstangen verschleißen beim Megane IV weiterhin früh. TÜV-Berichte zeigen bei 8–9-jährigen Fahrzeugen 26 % erhebliche Mängel vs. 18 % Klassendurcschnitt. Austausch ist günstig aber nötig.

Symptome: Klacken bei Unebenheiten, Vibrationen, TÜV-Mängel Achse
ab 80.000 km
Günstig
!Querlenker-Lager verschleißt früh

Lagerung der Vorderachsquerlenker verschleißt teils bereits ab 40.000 km, erkennbar an Klackgeräuschen bei Lastwechsel. Renault tauscht komplette Querlenker aus, Einzellager als Ersatzteil verfügbar.

Symptome: Dumpfes Klacken oder Klopfen aus dem Fahrwerk bei Lastwechsel, Bodenwellen oder Kurvenfahrt.
ab 60.000 km
Günstig

Prüfberichte

tuev

AUTO BILD TÜV-Report

Durchschnittlich

Verbessert gegenüber dem Vorgänger, zeigt aber weiterhin Achsaufhängungsdefekte und Außenbeleuchtungsprobleme. Fußbremse liefert bereits ab der ersten HU unterdurchschnittliche Werte. DKG-Getriebe neigt beim Anfahren zu Ruckeln.

2024-11

Alternativen

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Bekannte Probleme und Mängel +

Für den Renault Megane 4 (2016–2023) sind insgesamt 86 Schwachstellen dokumentiert — davon 78 motorbezogen und 8 am Fahrzeug. 2 Problemmotoren: H5F (1.2L TCe), R9M (1.6L dCi). Typische Mängel betreffen Fahrwerk, Bremsen, Elektronik, Sonstiges. Als zuverlässig gilt: H5H-1.3 (1.3L TCe).

Megane (K9K, 2016–2018) — Aufpassen: Pleuellager-Verschleiß, Hochdruckpumpe (Delphi) Defekt, Zahnriemenriss — Motorschaden. Leistung: 90–95 PS.

Megane (K9K, 2016–2023) — Aufpassen: Pleuellager-Verschleiß, Hochdruckpumpe (Delphi) Defekt, Zahnriemenriss — Motorschaden. Leistung: 106–116 PS.

Megane (R9M, 2016–2018) — Finger weg!: Steuerkette Dehnung, Pleuelbruch (Kondenswasser), AGR-Kühler Riss / Kühlmittelverlust. Leistung: 131 PS.

Megane (R9M, 2016–2018) — Finger weg!: Steuerkette Dehnung, Pleuelbruch (Kondenswasser), AGR-Kühler Riss / Kühlmittelverlust. Leistung: 163 PS.

Megane (K9K, 2018–2024) — Aufpassen: Pleuellager-Verschleiß, Hochdruckpumpe (Delphi) Defekt, Zahnriemenriss — Motorschaden. Leistung: 110–116 PS.

Megane (R9N, 2018–2023) — Aufpassen: Turbolader Ausfall, Rückruf: Kraftstoffleitung Brandgefahr, AdBlue-System / SCR-Katalysator Defekt. Leistung: 150 PS.

Megane (K4M, 2016–2020) — Aufpassen: Zahnriemenriss bei Übertriebenem Wartungsintervall, Nockenwellenversteller: Kaltstart-Rasseln, Zahnriemen: arbeitsintensiver Wechsel durch engen Motorraum. Leistung: 114 PS.

Megane (H5F, 2016–2018) — Finger weg!: Steuerkette längt sich vorzeitig, Erhöhter Ölverbrauch, Turbolader-Ausfall. Leistung: 101 PS.

Megane (H5F, 2016–2018) — Finger weg!: Steuerkette längt sich vorzeitig, Erhöhter Ölverbrauch, Turbolader-Ausfall. Leistung: 132 PS.

Megane (M5M, 2016–2018) — Aufpassen: EDC-Doppelkupplungsgetriebe ruckelt, Steuerkettendehnung, Einlasskanalverkokung (Direkteinspritzer). Leistung: 205 PS.

Megane (M5P, 2018–2023) — Aufpassen: Rückruf: Öldruck-Magnetventil mit Metallspänen, Kraftstoffpumpenausfall bei frühen Baujahren, Steuerkettenrasseeln. Leistung: 280 PS.

Megane (M5P, 2018–2023) — Aufpassen: Rückruf: Öldruck-Magnetventil mit Metallspänen, Kraftstoffpumpenausfall bei frühen Baujahren, Steuerkettenrasseeln. Leistung: 300 PS.

Megane (H4M-PHEV, 2020–2022) — Aufpassen: Getriebeöl-Leckage zwischen Getriebe und E-Motor, Getriebe ruckelt und schlägt beim Bremsen, Software-Fehler und unerwartete Verbrenner-Eingriffe. Leistung: 91–94 PS.

Megane (Megane-EV-96, 2022–2025) — Aufpassen: Ladeabbrüche und Fehlermeldungen, Wärmepumpe fällt aus, Rückruf: Feststellbremsen-Sensor (0EWQ). Leistung: 130 PS.

Megane (Megane-EV-160, 2022–2025) — Aufpassen: Ladeabbrüche und Fehlermeldungen, Wärmepumpe fällt aus, Rückruf: Feststellbremsen-Sensor (0EWQ). Leistung: 218 PS.

Worauf beim Renault Megane achten? Die detaillierte Auflistung aller Motor- und Fahrzeug-Schwachstellen findest du in den Abschnitten oben.

Häufige Fragen

Welche Probleme und Schwachstellen hat der Renault Megane 4? +
Der Renault Megane 4 hat 78 bekannte Motor-Schwachstellen und 8 Fahrzeug-Schwachstellen.
Worauf muss ich beim Renault Megane 4 Gebrauchtwagen achten? +
faq.watch_a_avoid faq.watch_a_rec
Welcher Motor ist empfehlenswert? +
Gute Wahl: H5H-1.3 (1.3L TCe). Der haltbarste Motor ist der H5H-1.3 (1.3L TCe) mit dem niedrigsten Risiko-Score. Am meisten Fahrspaß bietet der M5P (1.8L Turbo). Problemmotor: H5F (1.2L TCe) — Finger weg!
Welcher Renault Megane 4 Motor ist am haltbarsten? +
Der {code} ({displacement}) ist der haltbarste Motor im Renault Megane 4. Er hat den niedrigsten Risiko-Score aller verfügbaren Motoren und erhält die Bewertung „Gute Wahl". Trotzdem gibt es 5 bekannte Schwachstellen, die man kennen sollte.
Welcher Renault Megane 4 Motor macht am meisten Spaß? +
Der {code} ({displacement}) bietet den meisten Fahrspaß im Renault Megane 4 — Bewertung: „Legendär!". {description} 300 PS, Öhlins-Fahrwerk auf Wunsch, Cup-Reifen — der Trophy ist ein Fahrzeug das auf enge Kurven reagiert bevor man bewusst gelenkt hat. 4Control, mechanisches LSD und Brembo formen ein System auf echtem Rennstrecken-Niveau. 0–100 in 5,4 Sekunden sind Zahlen; das Erlebnis ist: man bemerkt im Rückspiegel erst wie schnell die Kurve weg war.
Lohnt sich der Renault Megane 4 als Gebrauchtwagen? +
Beim Renault Megane 4 ist Vorsicht geboten — 2 von 11 Motorvarianten erhalten die Bewertung 'Finger weg!'. Die Motorwahl ist entscheidend.
Welche PS-Varianten gibt es beim Renault Megane 4? +
Der Renault Megane 4 ist mit Motorvarianten von 61 bis 224 PS erhältlich. Benziner: K4M (1.6L 16V), H5F (1.2L TCe), H5H-1.3 (1.3L TCe), M5M (1.6L Turbo), M5P (1.8L Turbo), H4M-PHEV (1.6L E-Tech Plug-in). Diesel: K9K (1.5L dCi), R9M (1.6L dCi), R9N (1.7L Blue dCi).

Letzte Aktualisierung: Februar 2026 · Alle Angaben ohne Gewähr